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13. Februar 2017

"ANXO: Zwischen den Sphären" von Liv Modes // Rezension



https://www.amazon.de/ANXO-Zwischen-Sph%C3%A4ren-Liv-Modes-ebook/dp/B01LWJH4SB/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1474379714&sr=1-1&keywords=anxohttp://www.eisermann-verlag.de/index.php/eisermann-verlag-kat-science/ANXO_Zwischen_den_Sph%C3%A4ren.html?buch_hoerbuch=Softcoverhttps://www.facebook.com/LivModes/?fref=tshttp://liv-modes.de/

Liv Modes, geboren im Jahr 1997, wuchs in einem Dorf am Rand von Sachsen auf und kann, wenn sie will, ihre Gesprächspartner mit dem entsprechenden Dialekt nerven. Nach beendetem Abitur konvertierte sie vom Land- zum Stadtleben und begann eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei einer Krankenkasse. Beim Schreiben sucht sie sich gern Herausforderungen und probiert sich aus. Ebenso experimentierfreudig ist sie bei neuen Eissorten (gesalzenes Karamell!) und Buchgenres. Am liebsten liest sie Bücher über Mythologie und die Verirrungen der menschlichen Psyche. Nebenbei engagiert sie sich für einsame Schokoriegel, drückt sich erfolgreich vor jeglichen sportlichen Aktivitäten und kann nie Nein zu einer spannenden Serie sagen.



Plötzlich ansteigende Todeszahlen, Anschläge im ganzen Land und ein dubioser neuer Schulleiter – es ist nicht weiter verwunderlich, dass Jaime dem Besuch des Regierungsgebäudes mit flauem Gefühl entgegensieht. Doch was als einfacher Schulausflug beginnt, führt zu einer Begegnung, die nicht nur Jaimes Leben von Grund auf verändert.
Gefangen in einer fremden Sphäre muss er seine komplette Weltsicht überdenken und seine Ideale hinterfragen. bis er vor der Wahl zwischen Moral und Vernunft steht und damit über das Fortbestehen der Menschheit entscheidet.



„ANXO“ reizte mich wegen des Klappentextes und wegen des Covers, das mein Kopfkino anregte. Von der Autorin selbst hatte ich noch nichts gelesen und war deswegen sogar noch gespannter.  

Leider muss ich gleich zu Anfang zugeben, dass Klappentext und Cover das einzige sind, was an diesem Buch wirklich interessant ist. Ich habe die Hälfte der Geschichte hinter mir und breche das Buch genau an dieser Stelle ab. Seit Monaten quäle ich mich von einer Seite zur nächsten und schon alleine wenn ich das Buch in die Hand nehme, fallen mit hundert andere Sachen ein, die ich ganz plötzlich erledigen muss.  

Sollte das jetzt hier verwirrend für euch sein, dann entschuldige ich mich, aber in meinem Kopf sah es genauso aus.  

Es ist wirklich schade und ich breche sonst auch wirklich nie ein Buch ab. Wenn ich so überlege, ist ANXO sogar mein erster Abbruch. Privat mache ich das vielleicht schon mal eher, aber bei einem Rezensionsbuch nicht, denn ich sehe die Pflicht, die ich eingegangen bin und möchte diese eigentlich gerne erfüllen. Aber tja, einmal ist wohl immer das erste Mal. Ich will versuchen zu erklären, warum ich das mache.  

Der Klappentext klingt wirklich klasse. Genau nach meinem Geschmack, auch wenn ich nicht ganz verstand, was steigende Todeszahlen und Anschläge im ganzen Land mit einem neuen Direktor zu tun haben. Leider ist es dann auch so, dass man von den steigenden Todeszahlen und den Anschlägen nebenbei in einem Satz erfährt und das auch nur weil unser Protagonist Zeitung liest. Bei dem Punkt, bei dem ich in der Geschichte bin, ist mir auch noch nicht klar, was an dem neuen Schulleiter dubios sein soll, außer dass er eine Untersuchung aller Schüler durchführen lässt. Und warum dann niemand über eben diese reden will, wird auch nicht wirklich erklärt. 

Unser Protagonist. Nun ja. Jaime ist … komisch. Es tut mir echt leid, aber ich bekomme einfach keinen Zugang zu ihm, denn ich verstehe beim besten Willen seine Beweggründe nicht. Ich erkenne keinen roten Faden, ich weiß nicht, warum er die Dinge tut, die er tut. Er ist blass, oberflächlich und vollkommen charakterlos. Das wird auch nicht besser, wenn er mit seiner Familie interagiert, denn seine Eltern werden nur erwähnt. Zu seiner Schwester hat er wohl ein besonderes Verhältnis, aber auch das wird nur erzählt, und nicht wirklich gezeigt. Nur weil er sie abends zudeckt (wenn ich das verstanden hab, ist er 10. Klasse und sie in der 8. ….), sagt das noch gar nichts. Und der Tick, den er mit seinen Mandarinen hat, die er jeden Tag ist (essen muss?!), ist nervig. Mehr nicht. Dass seine Eltern nach dem Einkaufen noch mal los fahren, weil sie eben dieses Obst vergessen haben, finde ich unglaubwürdig. Wenn der Sohn diesen Tick immer hat, werden sie wohl kaum genau das vergessen.  

Es wird auch nicht besser, als Jaime in der anderen Sphäre ankommt. Ein Besuch in einem Regierungsgebäude fängt schon irgendwie seltsam an, und endet darin, dass der Klasse sowas wie eine Gehirnwäsche verpasst werden soll. Denke ich. Glaube ich. Ich hab keine Ahnung, denn abermals fehlt es an Erklärungen! Danach wird Jaime meiner Meinung nach entführt und an dieser Stelle könnte endlich mal Spannung auftauchen… aber neeein… natürlich nicht. Alles toll, alles gut. Jaime beugt sich und geht mit seiner Entführerin mit. Er wehrt sich nicht?! Warum, um Gottes Willen nicht?! Ihm wird gesagt, dass sie ihn braucht und das ist okay? Er versucht es noch nicht mal! Und das geht so weiter. Jaime nimmt alles hin, was ihm zugetragen wird, Hauptsache er bekommt ne Mandarine. Mal ehrlich, wenn ich in einer anderen Sphäre lande, in die ich nicht will und wo ich auch nicht bleiben will, lasse ich mir nicht alles zeigen und erklären und tue gehorsam genau das, was alle wollen. Einfach so. Ich würde zu meiner Familie wollen. Flucht! Aber nein, Jaime findet alles interessant und verlangt nach einem Bett!   

Was es mit dieser Sphäre, diesen Sphären auf sich hat, kann ich euch so auch nicht wirklich genau sagen und ich denke jede Erklärung meinerseits wäre falsch, den Jaime liegt mit seinen Vermutungen auch irgendwie nicht richtig.  

Die andere Sphäre ist natürlich auch total toll und total einfach konstruiert. Auch hier hätte ruhig etwas mehr Tiefe sein können, aber wieder wird nur an der Oberfläche gekratzt. Es wird gesagt, was da alles ist, aber ich selber sah es einfach nicht. Es wird von verschiedenen Kreisen erzählt, durch die Jaime geführt wird, aber als Leser SIEHT man nichts. Warum nicht?! Warum kann die Sphäre nicht in die Handlung eingebunden sein? Argh…  
Und warum versucht Jaime einfach nicht, abzuhauen? Was ist mit seiner Familie? Warum fragt er nicht danach? Warum, warum, warum?!  

Die Geschichte folgt von Anfang an keinem roten Faden, an den ich mich halten konnte. Zwar passiert für den Protagonisten etwas und reißt ihn aus seiner Comfort Zone, allerdings geht’s ihm in der Sphäre auch nicht schlecht. Er bekommt schließlich Mandarinen…  

Nach 180 Seiten habe ich dann beschlossen, abzubrechen. Flache Figuren ohne Charakter die einfach nur perfekt sind, sind langweilig. Eine Handlung, die eindeutig von der Autorin gesteuert wird ist noch langweiliger. Und ein Plot, in dem rein gar nichts passiert, macht die Geschichte noch viel langweiliger. Sicherlich will die Autorin auf irgendwas hinaus, aber es gab keine Konflikte, die mich hätten packen können.



Mein Fazit… nun, was soll ich jetzt noch sagen? Ich hoffe, dass die Autorin die Möglichkeit bekommt, mit einem ordentlichen Lektorat viel mehr aus der Geschichte herauszuholen. Ich denke, einiges an Arbeit wäre schon noch notwendig.



Ich gebe keine Bewertung ab. Aus dem, was ich geschrieben hat, geht hoffentlich genau hervor, was ich denke.










(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Ohweh, ohweh :/ Das ist wirklich schade!
    Ich hoffe dein nächstes Buch kann dich wieder etwas mehr in den Bann ziehen! :)

    Liebe Grüße,
    Jasi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jaaa... aber ich hab jetzt erfahren, dass die Autorin das Buch nochmal komplett überarbeitet.

      Löschen

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