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6. Januar 2017

"Königsmacher" von Tanja Rast // Rezension




Geboren 1968 als echte Kieler Sprotte im nördlichsten Bundesland, wohne ich mit vielen Tieren auf dem Land. Katzen, Hunde und Pferde beeinflussen Leben, Alltag und natürlich das Schreiben. Nach zahlreichen Geschichten, die ich rückblickend als „Versuche, das Schreiben zu lernen“ bezeichne, sind bisher mehrere Kurzgeschichten, Kurzromane und Romane erschienen.. Ich schreibe Fantasy in den Richtungen Urban, (Dark) Romance und Heroic Romance („Schmachten & Schlachten“, wie ich dieses Subgenre mit einem Augenzwinkern nenne). Nordeuropäische Sagen und Mythen fließen dabei oftmals in meine Geschichten ein.




Jiras und Belac sind Spitzel und Saboteure – und Meister ihres Fachs. Ausgesandt von verfeindeten Fürsten, die nur darauf lauern, die Nachfolge eines erbenlosen Königs an sich zu reißen, prallen die grundverschiedenen Männer inmitten des Intrigenspiels aufeinander.

Aus augenblicklicher Faszination füreinander wird rasch mehr. Doch zwischen Verschwörungen, zerstörerischer Magie und einer schier unlösbaren Aufgabe scheint die verbotene Liebe zum Scheitern verurteilt. Können Belac und Jiras angesichts des drohenden Thronfolgekriegs tatsächlich Diensteide und Loyalität über Bord werfen, um ihren ganz eigenen Weg zu gehen?




„Königsmacher“ war für mich eine Premiere! Nicht, weil das Buch von Tanja Rast geschrieben wurde, nein. Sondern weil es ein Gay-Romance Buch ist und ich sowas noch niemals nie nicht gelesen habe und bis dato auch immer dachte, dass ich das niemals lesen werde. Tja, da muss nur die richtige Autorin fragen und schwupps, liest man Sachen, mit denen man nie gerechnet hat. War das jetzt nun gut oder war das eher schlecht für mich und damit für Tanja? Finden wir es heraus.  

Zu allererst muss ich zugeben, dass ich keinerlei Erwartungen an das Buch hatte. Ich ließ die Geschichte so auf mich zukommen, wie sie war und hoffte einfach nur, unterhalten zu werden. Mit großen Erwartungen an eine Geschichte zu gehen endet sowieso immer mies, da die Geschichte und der Autor die Erwartungen, die man als Leser aufbaut, niemals erfüllen können, denn der Autor hat ja seine eigenen Erwartungen an die Geschichte, die er ja dann auch umsetzt. Deswegen war ich offen für alles, was da auf mich zukommen mochte.  

„Königsmacher“ ist die Geschichte von Belac und Jiras, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich dennoch extrem ähneln. Sie sind beide für jeweils andere Fürsten dafür zuständig, die Arbeiten zu erledigen, die sonst keiner erledigen will und die auch niemand zurückverfolgen kann. Es sind schmutzige Arbeiten und sollten sie gefasst werden, würde niemand kommen um sie zu retten. Sie stehen loyal zu ihrem Fürst und damit sind sie Feinde. Totfeinde, denn in der Geschichte geht es um nichts mehr als den Thron! Die Fürsten wollen Herrscher des Reiches werden und mit kleinen, gezielt gesetzten Morden sorgen Jiras und Belac für ihre Fürsten dafür, dass es nicht zu einem Krieg kommen muss, ihr jeweiliger Fürst aber dennoch die Nase vorn hat.  

Belac ist zu Jiras wie ein Schokoladeneisbecher mit Sahne zu einem Wassereis am Stiel. Kein Vergleich und dennoch ist beides sehr lecker. :- 

Belac ist groß, breitschultrig, ein Bär von einem Mann. In meiner Vorstellung biegt er Eisenstangen wie Lakritze um ohne zu schwitzen. Was nicht heißt, dass er nur der Mann fürs grobe ist. Er hat einfach Kraft und weiß, diese geschickt einzuschätzen, sonst wäre er ja nicht einer der besten Männer seines Fürsten geworden. Ich mochte Belac von Anfang an, denn auch wenn er gegenüber den anderen, vor allem Jiras, gerne mal den harten Kerl raushängen ließ, so war er doch einfühlsam und machte sich Sorgen, wenn es denn sein musste. Die Autorin ließ mich immer an den Gedankengängen von ihm teilhaben, sodass ich jede seiner Entscheidungen auch nachvollziehen konnte und er nicht einfach Dinge tat, die ich nicht verstand.  

Jiras ist vom Denken her genau gleich. Das einzige, was ihn von Belac unterscheidet, ist die Größe und Körperform. Jiras ist eher der kleine, wendige der beiden, der auch ohne Probleme in einen Schornstein klettern kann. Er schlüpft ohne Probleme in andere Rollen und holt sie damit des Öfteren aus der Klemme. Genau wie bei Belac konnte ich ohne Probleme in Jiras Gedankenwelt eintauchen und verfolgen, was in ihm vorgeht.  

Die beiden stehen auf verschiedenen Seiten, ihre Herren sind Fürsten, die die Krone an sich reißen wollen. Und die beiden müssen dafür sorgen, dass das klappt. Auf ihrem Weg treffen die beiden Männer immer mal wieder aufeinander und auch wenn sie sich jedes Mal vornehmen, sich gegenseitig umzubringen, landen sie doch irgendwie jedes Mal im Bett. Sie wissen, dass sie es nicht dürfen. Sie wissen, dass das Techtelmechtel mit dem Tod enden muss und für beiden auch enden wird, wenn davon jemand erfährt und dennoch können sie die Finger nicht voneinander lassen.  
Was mich äußerst amüsiert und unterhalten hat 

Belac und Jiras gemeinsam sind so toll zu lesen und ich wünschte, die Geschichte wäre noch länger gewesen. Sie beschreiten gemeinsam einen Weg, den sie so nie gehen wollten. Kämpfen gegen alle und alles, was sich ihnen in den Weg stellt und hoffen einfach nur, am Ende lebendig daraus hervor zu gehen. Es passieren Dinge, mit denen weder der eine noch der andere noch ich gerechnet habe und ich hab jedes Mal mit beiden mitgefiebert, ob alles gut geht und ob sie ihre Ziele erreichen.  

Das Ende war überraschend und für die Geschichte passend. Ich hatte damit nicht gerechnet und hoffe nun, dass die Geschichte der beiden doch noch weitergeht.




 „Königsmacher“ war eine Geschichte die mich positiv überrascht hat und die ich sehr genossen habe, denn die beiden Protagonisten agieren gemeinsam sehr unterhaltsam und sind dabei auch noch überaus amüsant. Ich hab noch nie Gay-Romance gelesen, aber wenn alle Geschichten so sind, wie diese hier, dann frage ich mich, warum ich bis jetzt die Finger davon gelassen hab.




 „Königsmacher“ von Tanja Rast bekommt von mir volle 5 von 5 Marken. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass es bald weitergeht. :-D









(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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