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14. Dezember 2016

"Phoenix - Kinder der Glut" von Ann-Kathrin Karschnick // Rezension



https://www.amazon.de/gp/product/3944544536/ref=pd_bxgy_14_img_2?ie=UTF8&psc=1&refRID=1NCSBPPTMEE6YV75VF4Yhttp://www.ann-kathrinkarschnick.de/http://papierverzierer.de/phoenix---kinder-der-glut.htmlhttps://www.facebook.com/AnnKathrinKarschnickAutorin/?fref=ts


 Ann-Kathrin Karschnick lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau, ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei. Wenn sie nicht gerade schreibt oder übersetzt, dann brütet sie wohlmöglich über einem Puzzle, spielt Brett- und Kartenspiele mit Freunden und Familie oder geht ins Kino. Zudem ist sie ein selbstbezeichneter Serienjunkie und seit 2012 außerdem fleißige Geocacherin. Einen großen Teil ihrer Freizeit nimmt das Deutsche Rote Kreuz bzw. das Jugendrotkreuz in Anspruch, wo sie eine Jugendgruppe in Erster Hilfe unterrichtet. Ann-Kathrin ist häufig auf Buchmessen, Rollenspiel- und Phantastik-Conventions zu finden. Ihre Markenzeichen sind dabei das grüne Kleid und ihr offenherziges Auftreten.




 Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten? Der dritte Teil von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Serie - ein Tesla-Punk-Dystopie-Krimi.




Der dritte Band der Phoenix Reihe war für mich auch zeitgleich der anstrengendste. Aber vielleicht sollte ich die Geschichte nicht von hinten aufrollen, denn alle Geschichten beginnen bei einem Anfang, auch wenn dieser manchmal ein Ende darstellt.  

Tavi und Leon gehen momentan getrennte Wege, denn das, was in Paris passierte, hat sie auseinander gerissen. Leider hatten beide keine Wahl und so machen sie sich auf den Weg nach Hamburg zurück.  
Und genau da fingen meine Fragezeichen im Kopf schon an. Warum? Warum sind sie nach Paris gegangen, wo sie eigentlich untertauchen wollten, nur um dann wieder zurück nach Hamburg zu gehen, wovon sie ja geflohen sind? Ich verstand den Sinn nicht ganz, aber wahrscheinlich blickte ich auch nicht bei den kryptischen Andeutungen von Katharina der Hexe durch. Wie so ziemlich alle anderen auch. Ich glaube sogar, dass nicht alle Andeutungen aufgelöst worden sind.  

Dann wäre da Tavi. Ich mag sie ja. Sie ist eine interessante Figur die für ihre Rechte und Pflichten, für Menschen und die Freiheit einsteht. Sie verfolgt auch hier ihren Weg. Unbeirrbar. Und da geht’s weiter. Meiner Meinung kommt sie vom Weg ab. Sie hat plötzlich und über lange Zeit nur noch einen Gedanken und da hat nichts und niemand Platz. Das hat mich nicht nur gestört, es hat mich genervt. Jedenfalls solange, bis sie wieder auf den rechten Weg gebracht wurde. Aber dieses „nach mir die Sinnflut, ich mache das weil ich es will“ war schon seltsam, vor allem, da es ja ihre Idee war, die Dinge so anzuleiten, wie sie jetzt gekommen sind. Sie hat die Menschen aufgerüttelt, auch wenn Tavi immer wieder behauptet (komischer Weise) dass sie nichts gemacht hat, so wollte sie doch von Anfang an die Welt umkrempeln. 

Leon ist da ganz anders. Er ist stark, auch wenn er emotional noch sehr viel lernen muss. Aber er stellt sich den Dingen und geht schnurgerade seinen Weg! Er hat einen Plan, so halb jedenfalls und auch wenn dieser nicht immer gelingt, so weiß er doch, was er will! Frieden, Freiheit und das für alle Menschen und Seelenlose. Und für ihn natürlich mit Tavi an seiner Seite. Leon war für mich ein bisschen der Anker, der die Geschichte gehalten hat, solange Tavi wirklich unsicher schwankend umherflog.  

Leider muss ich wirklich sagen, dass Band 3 für mich nicht nur der anstrengendste war, sondern auch der, der die Erwartungen nicht erfüllte. Ich hab das Gefühl, dass einige rote Fäden nicht ganz aufgelöst wurden, aber ich kann es nicht genau beschreiben, weil die Geschichte an sich einfach auch sehr komplex ist. Es zieht sich alles etwas in die Länge, weil zwischendurch viel geredet wird. Einige Dinge werden ratzfatz zwischendurch abgehandelt, nur um vom Tisch zu sein. So jedenfalls mein Gefühl.  
Nichtsdestotrotz war es spannend, denn ich wollte nach alldem, was passiert war, auch wissen, wie die Geschichte nun endet. Einige Dinge hab ich kommen sehen, andere nicht.  

Die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil, sodass ich mir wirklich alles genau vorstellen konnte, allerdings neigte sie, wie schon gesagt, im dritten Band dazu, zu sehr ins Detail zugehen und manche Dinge einfach tot zu reden. Wirkliche Spannung kam erst am Ende wieder auf, als alles Schlag auf Schlag ging, aber leider war es dann auch schon wieder vorbei.




„Phoenix-Kinder der Glut“ ist ein guter dritter Band, der die Reihe zu einem Ende bringt. Auch wenn sich einige Passagen sehr in die Länge zogen, war die Geschichte doch so komplex, da viele Dinge zeitgleich auf verschiedenen Ebenen passierten. Wer Band 1 und 2 gelesen hat, kommt an Band 3 nicht vorbei.



 

 

Auch Band 3 erhält von mir gute 3 von 5 Marken. Mir hat die Geschichte gefallen, aber die langen Episoden und die Komplexität, die manchmal einfach zu viel war, schmälerten das Lesevergnügen etwas.  




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Huhu Tilly,

    auch hier teile ich deine Meinung. Schon schade, dass besonders der Abschluss so schwach ist.

    Liebste Grüße
    Steffi

    AntwortenLöschen

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