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6. Dezember 2016

"Die Geschichtenerzählerin" von Stella Jante // Rezension



https://www.facebook.com/info.stellajante/?fref=tshttps://www.amazon.de/Die-Geschichtenerz%C3%A4hlerin-Stella-Jante-ebook/dp/B00KXVYTNA/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1475510358&sr=1-1&keywords=Die+geschichtenerz%C3%A4hlerinhttp://stellajante.com/


Stella Jante ist ein Pseudonym, das ich extra für meine Romane ausgesucht habe. Mein eigentlicher Name ist Astrid Schönweger und ich bin unter anderem auch als Sachbuchautorin tätig. Ich stamme aus Südtirol und meine große Leidenschaft sind - wie bei meiner Hauptdarstellerin Mena in "Die Geschichtenerzählerin" - die Geschichten, ob in Romanen, Sagen, Legenden oder Filmen. Auf die Frage "Was willst du werden, wenn du groß bist?" habe ich immer geanwortet mit: "Bücher schreiben".



Die 18-jährige Mena hat ihr Leben lang in ihren eigenen Welten gelebt. Ob nun selbst erfundene Geschichten oder die aus Büchern und Filmen: Sie liebt sie mehr als die Realität. Eines Tages landet sie unverhofft wie Alice im Wunderland in einer Welt der Visionen, die sie nicht von der Realität unterscheiden kann. Alpine und irische Sagengestalten – auf einmal sind sie mehr als nur Geschichten. Noch dazu taucht ein junger, umwerfend aussehender „Traum-Mann“ auf, der ihr bei den Abenteuern in dieser Welt bedingungslos zur Seite steht. Von Reise zu Reise entdeckt sie, was es mit diesen lebensnahen Visionen auf sich hat und dass ihr Traum-Mann realer wird, als sie es sich je hätte träumen lassen …




Nachdem das Buch nach ein paar Komplikationen endlich bei mir ankam, konnte ich kaum erwarten, damit anzufangen. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Der Klappentext lässt da ja wirklich viel Platz zum Spekulieren. Also ließ ich mich einfach fallen und lernte Mena kennen. Und damit fing der Ärger wohl an…  

Mena, oder auch Philomena Gruber genannt, (Was für ein geiler Name!!) ist die Person, an die ich mich hängte und mit der ich die Geschichte entdeckte. Sie ist 18 und weiß überhaupt nicht, was sie jetzt machen soll. Das ist im Grunde nichts schlimmes, denn viele wissen mit 18 nicht, was sie machen sollen, aber Mena belastet das wirklich. Sie hat das Gefühl, dass alle einen Plan, ein Ziel haben, nur sie trudelt irgendwie so rum. Das wird auch nicht besser, als sie plötzlich aus ihrer Realität gerissen wird und in einer anderen landet, wo sie sich gegen einen Drachen behaupten muss und wie aus dem nichts ein fremder Mann neben ihr steht und ihr hilft.  

Ich mochte Mena. Auch wenn sie hin und wieder wirklich schwankend ist, in der Entscheidung was sie in Zukunft machen will, geht sie doch unbeirrbar ihren Weg und trifft auch unliebsame Entscheidungen, wenn es denn sein muss. Sie hat schon eine Ahnung, wohin ihr Leben gehen soll, aber irgendetwas hemmt sie, die Ahnung umzusetzen. Mena ist eine starke, junge Frau und wurde von der Autorin wirklich klasse dargestellt.  

Ihr plötzlich auftauchender Held ist eine Nummer für sich. Kinnon O´Brien bringt Frauenherzen zum höher schlagen und sorgt ungewollt dafür, dass sich die Frauen um ihn schlagen. Er hat keine Ahnung, warum er auf einmal neben Mena steht und gegen einen Drachen kämpfen muss, aber er macht es, ohne es zu hinterfragen oder an seinem Verstand zu zweifeln. Ich denke, dass sagt eine ganze Menge über Kinnon aus, denn jeder andere wäre wohl selbst erstmal gerannt, wenn man von einer Sekunde auf die andere vor einem Drachen steht. Er rettet die holde Maid und überlegt wie man das feuerspeiende etwas wieder los wird.  

Auch Kinnon mochte ich. Er war wirklich sehr heiß beschrieben, aber ich merkte, dass er darauf keinen Wert legte und „normal“ sein wollte. Er wollte diese Aufmerksam des anderen Geschlechts nicht haben, konnte aber auch nichts dran ändern. Manche Dinge sind, wie sie sind und er hat sich damit arrangiert.  

Beide zusammen sind ein megatolles Team. Sie funktionieren gemeinsam besser als alleine, als hätten sie nur darauf gewartet, dass sie ihr Gegenstück finden. Es dauerte eine Weile, bis sie auch in ihrer Realität aufeinander treffen, aber auch hier klappt alles wunderbar.  

Die Geschichte als solche dreht sich nicht nur um die beiden, obwohl sie natürlich viel Raum einnehmen und gerade Mena eine superwichtige Rolle spielt. Es geht vielmehr um Vertrauen, darum seine Ängste über Bord zu werfen und einfach mal Dinge tun, die man so nicht tun würde. Sein Herz in die Hände eines anderen zu legen und vertrauen, dass er das richtige macht. Und es geht darum, sich zu entwickeln, sich zusammen mit jemand anders neu zu finden und herauszufinden, wer man ist, wer man sein kann und wer man sein will.  

Der Schreibstil ist wirklich einzigartig. Ich wurde von Anfang an in die Geschichte reingezogen und entkam kaum ihrer Kraft, ihrer Anziehung. Die Worte ließen Bilder entstehen und Gefühle, die mich mehr als einmal nach Luft schnappen ließen. Es war alles so real, dass ich mir sicher bin, hier war eine Geschichtenerzählerin am Werk^^.  

Mena und Kinnon müssen eine große Aufgabe bewältigen, und auch wenn sie den Anfang schon gemacht haben, liegt wohl noch ein weiter Weg vor ihnen, der mit Elfen, Feen, Sagengestalten und noch einigen Figuren, die ich sicher noch gar nicht kenne, gespickt ist. Nicht alle sind ihnen wohlgesonnen und nicht weniger wollen direkt ihren Tod. Mena hat sich mit dem Erfüllen ihrer Aufgaben einige Feinde gemacht, die nur auf den richtigen Zeitpunkt warten, um zuzuschlagen.  

Das einzige, was mich nach einer Weile etwas gestört hat, war die drölfzigste Beteuerung von Mena und Kinnon, dass sie doch alles ernst meinen und nie etwas tun, was dem anderen schaden würde. Ja, es gehört zur Entwicklung dazu, weil beide wirklich viel Mist durchgemacht haben, aber die Gespräche glichen sich nach einer Weile. Das hat der Geschichte als solchen keinen Abbruch getan, aber ja… mich hat es nach einer Weile wirklich ein bisschen genervt.




„Die Geschichtenerzählerin“ ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn der Leser versinkt zwischen irischen Sagen und Alpinen Legenden. Kämpft gegen Drachen, behauptet sich vor Elfen und Feen und lernt, dass es viel mehr auf der Welt gibt, als wir glauben. Stella Jante verbindet unsere Realität mit der Sagenwelt und daraus entsteht eine Geschichte, die realistischer und einzigartiger nicht sein könnte. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man mit den Figuren mitleidet und Hass genauso stark empfinden wie Liebe!





„Die Geschichtenerzählerin“ bekommt von mir volle 5 von 5 Marken. Ich liebte die Geschichte von Mena und Kinnon genauso wie ihre Abenteuer und konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Vor den beiden liegt noch ein schwerer Weg und ich muss zugeben, ich bin froh, dass es noch nicht vorbei ist.







(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Was soll ich da noch sagen? Wow, sich so verstanden zu fühlen, ist ein schönes Geschenk! Vielen Dank für diese atemberaubende Rezi und dem schönsten Nikolaus-Geschenk meines Lebens. Liebe Grüße aus Meran, Stella

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  2. Heyho,

    ich habe das Buch noch auf meinem Kindle liegen und müsste wirklich langsam mal zugreifen. Leider ist das mit der Lesezeit echt verherrend, jedes Mal. *seufz*
    Aber deine Rezi macht so richtig Lust darauf, vielen lieben Dank ;)

    Liebe Grüße,
    Ruby

    AntwortenLöschen

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