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14. November 2016

"Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Katrin Karschnick // Rezension

https://www.facebook.com/AnnKathrinKarschnickAutorin/?fref=tshttp://papierverzierer.de/phoenix---tochter-der-asche.htmlhttp://www.ann-kathrinkarschnick.de/https://www.amazon.de/Phoenix-Tochter-Gewinner-Deutschen-Phantastik-ebook/dp/B00JGN1FEC?ie=UTF8&keywords=dystopie&m=&tag=wwwpapierverz-21



Ann-Kathrin Karschnick ist 30 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein. Wenn sie nicht gerade im Dickicht herumkraucht, um einen Geocache zu finden oder Jugendlichen Erste-Hilfe beim Jugendrotkreuz beibringt, schreibt sie auf dem täglichen Weg zum Brotjob an Fantasy- und Erotikromanen. Sie hat bereits diverse Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Sie hat schon auf dem Literaturfest in Meißen, der Leipziger Buchmesse, in Luxemburg, den Phantasie-und Mittelaltertagen in Saarbrücken und auf etlichen Convention und Messen gelesen. Zudem arbeitet sie als Herausgeberin von Anthologien und als Übersetzerin.




Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?




Die Phoenix-Reihe ist eine Reihe, über die ich schon so oft gestolpert bin, dass es ein Zeichen war, als ich nach der Teilnahme der Blogtour gefragt wurde. Und wer wäre ich, wenn ich ein Zeichen ausschlagen würde? Es war Schicksal, dessen bin ich mir sicher und seinem Schicksal kann niemand entkommen. *hochtrabend nickt*^^ 

Viel vom Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn ich finde, der Klappentext sagt schon genug aus, um neugierig genug zu machen.  

Tavi ist eine junge Frau, die versucht in Hamburg über die Runden zu kommen. Die Welt hat sich nach einem verheerenden Experiment geändert und dafür gesorgt, dass die Menschen sich wandeln, wenn sie sterben, je nach ihrer Gefühlslage. Tavi gehört zu den „Seelenlosen“ und wird gnadenlos gejagt, denn die „Regierung“ von Hamburg behauptet, dass genau solche Seelenlose für das Experiment zuständig waren. Tavi tut alles was sie kann, um die anderen vom Gegenteil zu überzeugen, aber niemand hört ihr zu und mit den Jahren ist sie abgestumpft. Sie interessiert sich nur noch für ihren Schützling. Nathan muss überleben, alles andere ist irrelevant. Tavi war für mich eine sehr charakterstarke Frau, die fest zu ihren Entscheidungen stand. Ich liebte es, mit ihr durch Hamburg zu ziehen, immer auf der Flucht und zeitgleich immer auf der Suche. Lange war mir nicht klar, was wir beide suchten, aber je mehr ich zu Tavi wurde, ein Teil von ihr und schließlich ganz durch ihre Augen blicken konnte, war mir klar, was wir suchten. Und ich ahnte, dass es schmerzhaft werden würde…  

Leon Mellon. Ein ehrgeiziger, junger Mann. Ein Mann, der weiß wo er hinwill und was er dafür tun muss. Er begibt sich in ein Katz-und-Maus Spiel, wissend, dass die Rollen nicht klar verteilt sind. Mal ist er die Katze, mal ist er die Maus, aber eins weiß er recht schnell: egal auf welcher Seite er steht, er kann nicht gewinnen, wenn er nicht zu sich selbst steht. Leon hat viel durchgemacht und denkt, nun endlich am Ziel seiner Träume zu sein: ein Karrieresprung, den er sich redlich verdient hat. Er tut wirklich alles dafür, und es ist fast schon zu spät, als ihm erste Zweifel kommen, allen voran an sich selbst. Ich betrachtete Leon nicht nur durch Tavis Augen, sondern durfte hin und wieder auch in ihn hineinschlüpfen und die Welt aus seiner Sicht sehen. Er ist nicht ganz so taff, wie er gern wäre und so wirklich sympathisch wurde er mir erst, als er an sich zu zweifeln beginnt. Er versteht, dass nicht alle Lebewesen perfekt sind, auch er nicht, und schon gar nicht die Menschen. Leon lernt, wenn auch langsam. Am Ende kommt es nur darauf an, die richtigen Entscheidungen an den richtigen Stellen zu treffen.  

Die Autorin hat eine Welt erschaffen, in der ganz viele Figuren ihren Platz gefunden haben, aber es würde hier und jetzt wohl den Rahmen sprengen, wenn ich alle erwähne. Es gibt liebenswerte, vielleicht etwas zu mysteriöse Hexen. Wilde Geisterjäger, die mehr wollen als sie haben. Menschen, die genauso unterdrückt werden, wie die Seelenlosen.  In der Geschichte leben Figuren, die so lebendig waren, dass ich mir kurz nicht sicher war, ob ich sie nicht wirklich kannte. Egal wie kurz oder wie selten sie in Erscheinung traten, sie alle hatten Ecken und Kanten, Fehler und Probleme. Sie alle hatten ein Leben, was in dieser Version von Hamburg kaum lebenswert war.  

Von der ersten Zeile an fesselte mich der lebendige und bildreiche Schreibstil. Ich roch Feuer, spürte unendliche Schmerzen und hörte das Surren der Waffen. Ich fühlte Hass und Liebe. Kämpfte gegen Unverständnis und starke Gegner. Erlitt schwere Verluste und büßte meine Menschlichkeit ein. Ich brannte, ich starb. Ich lebte mit allen Sinnen.  

Ich hab ja nun auch schon einige Fantasy-Geschichten gelesen und es gibt nur wenige, die mich wirklich mitreißen und fesseln können. Diese hier konnte es auf ganzer Linie! Der Fantasyanteil paart sich mit der Dystopie, mit dem Teslapunk, mit dem Krimi zu einer Mischung, die Berauschend und Begeisternd zugleich ist. Süchtig machend, denn keine der Komponenten spielt sich in den Vordergrund. Alle zusammen ergeben einen Cocktail, der den Leser nicht wieder gehen lässt, sollte man auch nur mal dran nippen wollen. 




„Phoenix-Tochter der Asche“ war für mich ein fulminanter Auftakt einer Trilogie, bei der es wohl sehr schwer werden wird, ihn zu toppen. Die Autorin legt die Messlatte hoch und dementsprechend sind meine Erwartungen! Aber nichtsdestotrotz: Klare Leseempfehlung für alle!  
Und für alle, die mal richtig gute Fantasy lesen wollen. ^^





Ganz klar: 5 von 5 Marken. Was soll ich da noch sagen?






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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