.sidebar h2{ text-align: center; }#layout #sidebar { display: none !important }/** * Suchfeld mit Lupe */ .searchfield{ position: relative; border: dotted 1px #D6D4D5; padding: 3px; background: url(https://googledrive.com/host/0Bz6HRVCs7oBaS0R2cTFvRDM4bzA/) no-repeat right; width: 150px; transition: .3s linear; font-family: Arial; } .searchfield:Focus{ border: solid 1px #D6D4D5; width: 170px; transition: .3s linear; } -->

27. Oktober 2016

"Das Haus am Abgrund" von Susanne Gerdom // Rezension



https://www.amazon.de/Das-Haus-Abgrund-Susanne-Gerdom-ebook/dp/B00CFN5JNS/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1437232636&sr=1-1&keywords=das+haus+am+abgrundhttp://susannegerdom.de/http://www.arsedition.de/titel-1-1/das_haus_am_abgrund-9838/https://www.facebook.com/Susanne-Gerdom-Autorin-219992008068371/?fref=ts


Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.




„Das Haus. Es scheint mit einer leisen, lockend süßen Stimme nach mir zu rufen. Komm her, mein Freund. Komm in meine Arme. Lass dich fressen ...“ Wie ein bedrohlicher Schatten thront Heathcote Manor über den windumtosten Klippen. Dort walten böse Mächte, erzählt man sich im Dorf, dort wohnt der Teufel – und er hat Böses vor!




Innerhalb der Motto-Challenge von Weltenwanderer war das Thema „Thriller, Krimi, Gruselzeugs“. Thriller und Krimis lese ich kaum bis selten und daher hatte ich wirklich keine Erwartungen an dieses Buch. Außer, dass es von Susanne Gerdom ist und ich natürlich Großes erwarte. :-D Spaß beiseite, ich war wirklich erwartungsfrei und ließ mich auf das Haus am Abgrund ein. Riss es mich in die Tiefe oder stand ich an den Klippen und sah ihm hinterher?  

Ich hab schon sehr viel von Susanne Gerdom gelesen und ich muss zugeben, dass mit jedem neuen Buch, was ich von ihr aufschlage, wieder etwas anderes auf mich zukommt. Nie liest man auch nur im Entferntesten das gleiche, was die Reise in ihre Bücher immer wieder aufregend und neu macht. Auch diesmal wurde ich mit einer Idee überrascht, die so an sich vielleicht nicht neu ist, aber in seiner Umsetzung doch einfach interessant und fesselnd. 

Die Geschichte beginnt mit Adrian. Er ist ein 17jähriger Junge, der mit seinen Vätern in das beschauliche Küstenministädchen St. Irias zieht. Adrian ist schwerkrank und seine letzten Tage soll er in Ruhe verbringen können. Ein Tumor in seinem Kopf sorgt dafür, dass er halluziniert, allerdings scheint er sich an diese halluzinierten Personen gewöhnt zu haben, denn er geht mit ihnen um, wie mit alten Freunden. Er sucht sich bei ihnen Rat oder diskutiert Probleme aus. Nur eine Halluzination macht ihm Angst. Für ihn gehört all das zu seinem Leben dazu, genau wie seine zwei Väter und die Sache, dass sie neben einem alten Herrenhaus wohnen, dass von allen Bewohnern des Ortes gemieden wird.  Adrian war ein angenehmer Protagonist, den ich schon nach ein paar Seiten in mein Herz geschlossen hatte. Er kämpft gegen so viele Dinge zeitgleich, dass ich oftmals das Bedürfnis hatte, auf Pause zu drücken, einfach damit er mal Luft holen kann. Das Leben meint es nicht gut mit ihm und er will keinem etwas Böses. Adrian ist klug und loyal bis zum Schluss. Und vielleicht manchmal etwas zu neugierig, denn es gibt nun mal Dinge, die lässt man lieber schlafen. Einmal geweckt, weiß niemand, zu was diese Dinge fähig sind und wohin sich die Situation entwickelt.  

Das Herrenhaus gehört Familie Vandenbourgh und obwohl die letzten Nachkommen davon noch immer in St. Irias wohnen, meiden auch sie das Haus. Deswegen denkt Adrian, dass November eine Erscheinung ist, bis er sie im Museum wiedersieht. November Vandenbourgh ist eine der wenigen Personen, die Adrian und seine Familie nicht meiden, aber sie hütet ein jahrhundertealtes Geheimnis und gemeinsam mit Adrian könnte sie den ganzen Ort ins Unglück stürzen.  Bei November dachte ich am Anfang auch, sie ist eine Halluzination. Ich dachte das sogar länger als Adrian, weil Susanne gerne ihre Leser verwirrt. Aber diesmal nicht. November war echt, genau wie ihre Verschrobenheit, ihre Gefühle und Ängste, die sie leider nicht mit jedem teilt. Ihr ist Schlimmes widerfahren und November fällt es sehr schwer zu verzeihen oder auch nur zuzuhören. Denn obwohl es die Jugend nicht gern hört, meinen es die Erwachsenen doch hin und wieder einfach nur gut, mit dem was sie tun.  

Die Geschichte an sich war geprägt von Düsternis und Gruselfaktoren. Susanne Gerdom hat ein Händchen dafür, ihren Leser eine Gänsehaut auf den Rücken zu zaubern, oder dafür zu sorgen, dass man sich nicht entscheiden kann zwischen „Buch weglegen, weil es zu gruselig ist“ oder „weiterlesen weil es so spannend ist“. Sie weiß ganz genau, wie sie ihre Leser verwirren und an die Seiten binden kann. Das ist fast wie Zauberei… ^^ 
Ich war stellenweise so gefangen in den Worten, dass ich nicht merkte, wie die Zeit verging, einfach weil ich wissen musste, wie es Adrian ergeht oder ob es genauso schlimm wird, wie ich mir das vorstellte. Meistens waren meine Vorstellungen gruseliger, was aber Atmosphäre keinen Abbruch tat.  

Das Ende ist ein bisschen anders, als ich es kommen sah, aber dennoch perfekt passend zur Geschichte. Als das Buch zu Ende war, war ich etwas traurig, weil ich gerne noch ein bisschen Zeit mit November und Adrian verbracht hätte. ^^




„Das Haus am Abgrund“ ist mit seiner düsteren und mysteriösen Stimmung perfekt für die dunkle Jahreszeit, wenn man sich unter einer Decke verstecken will und der Wind um das Haus heult. … Und auch sonst ist diese Geschichte eine klare Leseempfehlung wert!





 Was soll ich da noch groß sagen? Volle und ganze 5 von 5 Marken! Und keine Klippe, von der wir uns stürzen müssten. ^^





(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
6 mal erwischt
  1. Hallo Tilly!!!! <3

    Oh, das macht neugierig auf mehr!!! Das Buch befindet sich noch auf meiner Wunschliste. "Der Nebelkönig" habe ich auch noch von Frau Gerdom da, aber ich habe bisher keines ihrer Bücher gelesen. Asche auf mein Haupt. Mensch, es wird echt mal Zeit!

    Liebste (schaurige ;-)) Grüße
    Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. STEFFI! NEIN!
      Du MUSST die Bücher von Susanne lesen! "Der Nebelkönig", "Queen of Clouds", "Haus der tausens Spiegel", Die Devon Cream Tea Reihe... um nur ein paar zu nennen. Die sind alle MEGA! Wirklich, ich kann sie dir alle empfehlen!
      Und gerade jetzt zu Halloween, wäre ja dieses hier pefekt. :-D
      ~Tilly

      Löschen
    2. Oh, da hast du eigentlich Recht. Das wäre perfekt! So richtig schön zum Gruseln. :) Ich lese ja gerade "Sunshine Girl" von Paige McKenzie - das ist auch schön schaurig.

      Bussi

      Löschen
  2. Hallo und guten Tag,

    der Nebelkönig ist mein persönliches Lieblingsbuch und Susanne ist eine ganz, tolle Autorin. Denn immer wieder kann sie mich als Autorin überraschen....weil sie immer wieder in neue Leserichtungen geht.....

    LG..Karin...

    AntwortenLöschen
  3. OOOOOOkay, jetzt muss es wohl doch auf die Wunschliste xD
    Ich war noch ein bisschen am schwanken, aber nach der Schwärmerei ... ich hoffe, ich kann mich dabei auch ein bisschen gruseln :P

    Liebste Grüße, Aleshanee

    AntwortenLöschen
  4. Tilly, was hast du gemacht? Jetzt muss ich dieses Buch auch noch lesen. XD Schon allein, dass die Figuren eher ungewöhnlich sind und dann natürlich die Gruselhausstimmung, spricht mich total an.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    AntwortenLöschen

Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

Labels

(26) 0 (5) 1 (13) 2 (27) 2 1/2 (1) 3 (63) 4 (122) 4 1/2 (1) 5 (178) A.P.P. (1) Aeternica (2) Aktion (4) Aktuell (28) Albrecht Knaus (1) Amrûn (34) Anthologie (23) Arena Verlag (2) arsEdition (2) Art Skript Phantastik Verlag (10) atb (1) Autorenleben (1) Balladine Publishing (1) Bastei Lübbe (6) Begedia (4) Beltz (1) Bianca Gastrezi (3) bittersweet (2) Blanvalet (4) Blog dein Buch (9) Blogtour (30) BlogtourKnigge (5) bloomoon (1) BOD (1) Boje (1) books2read (3) bookshouse (5) Bookspot (1) btb (1) btb Verlag (1) Buch des Monats (12) Buch vs. Film (3) Buchbesprechung (3) Buchmesse (6) Buchvorstellung (1) carl´s books (2) Carlsen (4) cbj (2) cbt (6) Challenge (6) Coppenrath Verlag (4) Cordula Broicher (1) Deuticke Verlag (1) Die Liga der Besonderen (5) dotbooks (2) dp (4) Drachenmond (8) Drama (1) Droemer (1) dumont (1) Dystopische Literatur (3) e-short (1) EDITION TAKUBA (1) Egmont INK (2) Eisermann Verlag (1) fantastic shades (1) Feelings (1) Fischer Sauerländer (2) FJB (5) Flashback (12) Gemeinsam Lesen (25) Gewinnspiel (60) Goldmann (8) HarperCollins (3) Heartbeat Books (1) Heyne (18) HEYNE Fliegt (9) Im.press (9) In Flagranti stellt vor (14) Indie (181) Indieversum (1) Interview (7) ivi (4) Jack (179) Jack & Tilly (111) Jane Doe (1) Jastina (1) Joan Smith (7) John Doe (4) Klappentext-Donnerstag (2) Knaur (11) Koios Verlag (3) Kolumne (8) LBM (1) Lesenacht (1) Leserunde (1) Lesung (1) Limes (2) Loewe (1) Lovelybooks Leserunde (22) Lucid Dreams (2) Luzifer Verlag (4) Lyx (2) Maibook (1) Mandala Verlag (1) MIRA Taschenbuch (2) Montagsfrage (1) Neues aus dem Indieversum (12) Neues Regalfutter (42) Oetinger (6) ohneohren (1) Papierverzierer Verlag (8) Penhaligon (3) Periplaneta (4) PIPER (4) Plaisir D´amour (1) PRovoke Media (1) Qindie (67) Ravensburger (2) Rezension (406) Romance Edition (1) rororo (1) Schnelle Nummer (5) SerienRezension (7) Siebenverlag (2) Sperling Verlag (1) Statistik (20) SuB Abbau (3) Sutton (1) Tag (7) Tilly (251) TTT (9) Ueberreuter (3) Ullstein (1) Update (1) Vorstellung (2) Weltenschmiede (2) Weltenwanderer (1) Wunsch der Woche (1) Zwischenpost (116)