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16. September 2016

„Snowflake“ von Kaitlin Spencer // Rezension



https://www.amazon.de/dp/B01JDC39PS/ref=cm_sw_r_fa_dp_c_B6pNxb282Z08Vhttps://www.facebook.com/KaitlinSpencerAutorin/?fref=ts


Kaitlin Spencer ist das Pseudonym einer bekannten Fachbuchautorin im Gesundheitsbereich.




Die böse Schneekönigin ist erwacht ... 

Prinzessin Snowflake vom Königreich Winter lebt mit der Last einer Prophezeiung auf ihren Schultern: Benutzt sie Magie, bricht sie den Bann, der die böse Schneekönigin in ihrem Verlies, in den Tiefen eines Berges gefangen hält. 
Als Snowflake beim Winterball dem Krieger Niv das Leben rettet und dabei ihre magischen Fähigkeiten einsetzt, erfüllt sich die Prophezeiung und sie muss fliehen. 
Mithilfe von Niv versucht sie einen Weg zu finden, den Frieden nach Winter zurückzubringen. 
Denn nur sie allein kann die Verbannung erneut über die Schneekönigin legen. 

Für Snowflake und Niv beginnt eine gefahrvoll Reise durch die Weiten von Winter...




Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, was hier auf mich zukam. Eine Märchenadaption? Eine Geschichte, die nur entfernt an Märchen angelehnt ist? Oder gar eine ganz eigenständige Erzählung, die gar nichts mit einem Märchen zu tun hat?  

Es war einmal vor langer Zeit im Königreich Winter … 

Die Geschichte beginnt, wie eine Geschichte eben beginnt. Am Anfang. Denn ein Ende bedeutet immer einen neuen Anfang, auch im Königreich Winter. Und da kommt auch das Wort „Märchen“ vor. Was es damit auf sich hat, kommt später. Auf jeden Fall passiert direkt am Anfang etwas, was den Verlauf von Winter erheblich ändert: Die böse Schneekönigin wird verbannt und die Menschen können wieder aufatmen. Endlich müssen sie nicht mehr in Angst und Schrecken leben. Sie haben sich zusammen getan und begehren auf. Die Verbannung wäre toll, wenn da nicht die Prophezeiung wäre…  

Snowflake ist eine gutbehütete Prinzessin die aufgrund einer unvorhersehbaren Kette von Ereignissen im Königreich Winter als einzige nicht zaubern darf. Das stört sie nicht weiter, denn sie kennt es nicht anders, und als Prinzessin bekommt sie sowieso jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Das einzige, was sie stört, ist die bevorstehende mögliche Hochzeit mit einem arroganten Prinzen, die sie nicht will. Sie hat es also nicht allzu schwer. ;-)  

Snowflake muss immer aufpassen, was sie macht. Wegen der Prophezeiung. Weil sie dann die böse Schneekönigin freilässt. Die ist schlimm. Anscheinend sehr schlimm …  
 
Warum hat Snowi dann aber nie einer gezeigt, wie sie ihre Magie richtig unterdrücken kann? Warum sagen immer alle nur „Du darfst das nicht“? Wissen die anderen denn nicht, dass Snowflake die Magie spürt? Wenn alle anderen zaubern, müssten sie doch wissen, wie sich das anfühlt? Warum verlassen sich alle Menschen darauf, dass Snowi, die keine Ahnung von nichts hat, schon alles richtig machen wird?  

Also, es tut mir ja leid, aber das verstand ich nicht. Wenn ich möchte, dass jemand etwas wirklich WIRKLICH nicht macht, weil dann alle Menschen von einer bösen Königin erneut in Leid und Angst gestürzt werden, dann mache ich doch alles, was ich kann dafür, dass die Prophezeiung niemals nie nicht in Erfüllung geht, oder? ODER?!  
Japp, denke ich auch.  

Es kommt, wie es kommen muss. Snowflake nutzt Magie. Es ist eine gute Tat, dass muss man ihr zugutehalten und sie hat ja auch immer noch keine Ahnung, was sie da eigentlich tut. Es passiert Intuitiv und somit ist die Königin frei. Snowflake muss mit ihrem Wächter Niv fliehen. Der ganz plötzlich auftaucht und dann einfach mal so da ist. (Deswegen ist er bei mir auch einfach so da, ohne Einleitung und so.^^)  Bis dahin lässt sich sagen, dass die Autorin wirklich schreiben kann! Die Beschreibungen sind bildreich, bunt und an das Genre angepasst. Mit dem Schreibstil hatte ich rein gar keine Probleme, ich hab es eher genossen, mich in die Worte fallen zu lassen.  

Allerdings muss ich auch zugeben, dass es das dann auch schon war. „Snowflake“ könnte ein richtig RICHTIG traumhaftes, fantastisches Märchen sein, dass alles hat, was es braucht: Eine Prinzessin, einen Prinzen, einen Helden, eine böse Königin. Es ist alles da, aber mehr auch nicht. Snowi ist eine verwöhnte Göre, die nichts, aber auch gar nichts, alleine kann. Bei allem braucht sie Unterstützung. Ich hatte das Gefühl, dass sie es nicht mal alleine versuchen möchte, denn wenn immer alle anderen für sie alles erledigen, ist es ja auch viel einfacher. Sie lässt fast alles Niv machen und tut kaum etwas selbst. Niv beschützt, Niv macht Essen, Niv gibt die Richtung an.  
Entwicklungstechnisch legt sie jetzt auch nicht viel hin. Ja, am Ende steht sie zu ihrer Entscheidung, aber im Grunde bleibt ihr ja nix anderes übrig. Snowflake war für mich blass, flach und ohne Charakter. Sie reagiert nur und oftmals hatte ich den Eindruck, dass da die Autorin mehr ihre Finger im Spiel hat, als das die Prinzessin selbst agiert.  

Die Reise als solche könnte spannend sein, wenn auch hier nicht immer mal das Gefühl auftauchte, dass die Autorin entschärfend eingriff. Snowflake und Niv müssen fliehen und anstatt das zu tun, werden erstmal Pferde gesattelt. Oder ein Bad genommen. Oder sie schlafen genau in der Höhle, in der sie zufällig am Ziel ihrer Reise sind. Es gab einige Plotlöcher, die mit Übersprunghandlungen gestopft wurden, sodass die Handlung einfach nur so dahin raste.  
Von den Gefühlen, die plötzlich und auf einmal da waren, fange ich nun gar nicht erst an.  

Der einzige Charakter, der mir wirklich gefiel, war Niv. Er besaß Integrität! Er hatte ein Ziel und verfolgte dieses bis zum bitteren Ende! Er wusste, was er tat, warum er es tat und das es überhaupt getan werden musste. Da gab es kein Zögern oder Warten, dass es andere machen. Er war der eigentliche Held der Geschichte, über ihn hätte ich gerne mehr gelesen.




Snowflake“ ist ein schönes Märchen, das leider viele Logiklücken aufweist, sodass das Lesen keinen Spaß machte, weil man sicher immer fragte, warum dieses oder jenes geschah. Die Geschichte hat verdammt viel Potenzial und mit ein bisschen mehr Raum für alles und jeden, wäre es ein zauberhaftes Märchen, dass richtig Eindruck hinterlässt.





Snowflake“ bekommt von mir 2 von 5 Marken. Auch wenn ich den Schreibstil wirklich klasse fand und das Potenzial in der Geschichte sah, war doch vieles einfach zu unlogisch, als das ich mich damit einfach abfinden könnte.







(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Ahoy Tilly,

    na das ist ja schade ^^ Klang und sah nach einem fantastischen Märchen aus dann...
    Ich habe gerade "Secret Woods" gelesen, ebenfalls eine Märchenadaption und die hat mir richtig gute gefallen - ebenso wie "Being Beastly", das auch von J.A. Jager ist - vielleicht sagen dir die ja zu?!

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/06/being-beastly-der-fluch-der-schonheit.html

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