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7. Juli 2016

"Wir beide in Schwarz-Weiß" von Kira Gembri // Rezension

 




Für die Sommerferien hat die quirlige Studentin Kristina große Pläne: Sie will an einem wichtigen Kunstwettbewerb teilnehmen und sich dabei auf keinen Fall von irgendwelchen Männern ablenken lassen. Dummerweise wählt sie als Kulisse für eine ihrer Kunstperformances ausgerechnet das Café, in dem Alex arbeitet. Der Typ mit den indigoblauen Augen verdreht ihr nicht nur den Kopf, sondern verpasst ihr beinahe ein Schleudertrauma – nie zuvor hat sich Kris von jemandem so stark angezogen und so hart zurückgewiesen gefühlt. Regeln scheinen in Alex‘ Welt nur zu existieren, um gebrochen zu werden, und er ist ständig auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinstoß. Als es Kris endlich gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, wird ihr klar: Das alles ist für Alex viel mehr als ein Spiel ... 
(Umfang: ca. 300 Seiten.) 
"Wir beide in Schwarz-Weiß" erzählt die Geschichte des Mitbewohners von Jay aus "Wenn du dich traust". Beide Romane können aber unabhängig voneinander gelesen werden.


Die "Irgendwie" keine so wirkliche Rezension….

Manche Geschichten sind zu Ende erzählt und auch wenn man traurig darüber ist, dass es keine Fortsetzung mehr gibt, muss das Leserherz sowas akzeptieren und dankbar die Letze Seite des Buches schließen… Bis, ja bis, ein Autor entschließt, dass die Geschichte zwar zu Ende erzählt, aber eine Geschichte darin auch noch einen Abschluss verdient hat. Und schwupps, taucht die Hoffnung wieder auf, noch mal in die „zu Ende“ gelesene Welt eintauchen zu dürfen, auch wenn es um zwei ganz andere Protagonisten geht.

Gibt es etwas Geileres für einen Fan, wenn es zwar keine direkte Fortsetzung, aber doch irgendwie eine Nebengeschichte aus DEM LIEBLINGSBUCH eine eigene Story bekommt? GIBT ES NICHT! Ich habe „Wenn du dich traust“ WORT FÜR WORT VERGÖTTERT, BEGLITZER, JEDEM DIESES BUCH ANS HERZ GELEGT UND AUCH OFT AN FREUNDE VERSCHENKT! SOWAS hab ich noch NEVER EVER bei einem Buch machen müssen. ^^ „Wir beide in Schwarz-Weiß“ ist die Geschichte IN der Geschichte. ^^ Ihr versteht? Nö? Dann lasst mich mal endlich in die Rezension eintauchen…

Falls ihr „Wenn du dich traust“ nicht kanntet und jetzt befürchtet (und euch hoffentlich schämt weil MUST READ und so ^^), „Wir beide in Schwarz-Weiß“ könnt ihr nun net lesen…FALSCH. Kann man getrennt voneinander lesen. Bei mir war es ja +1 Jahr lang her, seitdem ich in dieser „Welt“ war und ich musste oft schmunzeln, als ich mitten in Szenen mit Kristina/Alex (Protas aus diesem Buch) auf einmal in früheren Szenen aus „Wenn du dich traust“ hereingepurzelt bin. Bloß eben aus nun einer völlig anderen Sichtweise. ^^ War schon ab und an seltsam? Aber faszinierend. Irgendwie ein ganz besonderer Effekt, den sich die Autorin da ausgedacht hatte. ^.^

Das doofe ist halt, wenn ein „irgendwie Vorgängerbuch“ einen SO umhauen konnte, dass man dann gewisse Erwartungen an die „Folgebände“ hat. Und da dieser Band auch in „Wenn du dich traust“ eintaucht, wird man halt daran erinnert und die Erwartungen sind nur noch größer. Kann nach vorne oder aber auch nach hinten losgehen…in diesem Fall leider für mich nach hinten. :/

Das ich Kira Gembris Schreibstil bewundere – das reicht nicht aus. Die Frau hat SO eine prägende Art und Weise zu schreiben…Ohne Mist. Das ist alles perfekt, Wort für Wort. Es gehört da einfach hin. PUNKT! Nichts bringt einem zum Stolpern, nichts ähnelt dem Vorherigen was man gelesen hat. Es ist wie ein perfekt ausgemaltes Bild: Farbe für Farbe sitzt, kein „aus dem Rand malen“ oder löchrige/fleckige ausgemalte Farben. Keine Farbe gleicht der Nächsten. Ein perfekt, harmonisches Zusammenspiel der Farben im Muster. Und hier ist mein ganz großes Problem mit dem Buch: Das Muster.

Die Autorin hat sich hier sehr ernsten Themen gewidmet und genau deswegen schätze ich ihre Bücher auch immer sehr: Sie zeigen dir keine perfekten Menschen, keine perfekte Welt oder Leben sondern eiskalt so wie es auch oft ist! Und da passiert es eben mal, dass es sich nicht um die Liebe dreht oder dass das Glück dich täglich küsst. Nope, hier leiden die Charaktere, psychisch, körperlich und das meistens still und heimlich. Ich habe mich diesem Buch wegen seinem Thema sehr verbunden gefühlt und hab oftmals schlucken müssen…aber das alleine reicht für mich leider nicht aus. Irgendwie fehlten mir Gefühle auf Dauer…ich kann es gar nicht genau beschreiben aber es wirkte immer so zack zack, nächstes Ding, wehe du bleibst zu lange stehen, ab mit dir und da hin aber auch nur kurz und dann wieder weiter. O.O Nicht das es ZU schnell ging, aber jede Szene war irgendwie so kurz? Und so entstanden nicht sonderlich langanhaltende Gefühle bei mir…Ich hab keine Ahnung, was da los war, aber das war nicht so die Kira Gembri, die ich bei „WDDT“ gelesen habe…

Gerade Kristina, die weibliche Hauptprotagonistin, mit der wurde ich nicht wirklich warm. So ab der Mitte opfert sie sich sehr auf für ihre Mitmenschen, und mir wurde zwar IHR Hintergrund dargelegt, aber das ich mit ihr mitlitt oder lange Verständnis aufzeigen konnte? Fiel mir sehr sehr schwer ehrlich gesagt. Gerade ihre komplizierte Familienthematik (wenn man es kompliziert nennen kann ^^) war doch sehr geizig dargelegt. Lag eben an den nicht lang da bleiben wollenden Gefühlen. Und dabei war es gutgeschrieben, die Idee war „hätte emotional vernichtend werden können“, die Nebencharaktere waren allesamt super aber es fehlte mir das schlagende Herz. Das MUSTER, das mich mit seinen Farben in seinem Bann hält. Da kann alles noch so perfekt sitzen und strahlen…und so ging es mir mit ALLEM! Es tut mir wirklich leid, eigentlich ist es perfekt, perfekt geschrieben…doch, wenn man so wie ich bei „WDDT“ mitgefühlt und geflasht war, ist man hier doch sehr stark enttäuscht. Man erkennt zwar, einige Parallelen, aber man könnte wie ich schwören, dass hier nicht mal zu 50% Kiras Potenzial vorhanden war. :/

Was mich auch irgendwie sehr verwundert und gestört hatte: Dadurch, dass irgendwie so viel schnell erzählt wurde, habe ich mir manche Szenen MEHRMALS durchlesen MÜSSEN. Und sie dann immer noch nicht bildlich im Kopf gehabt. O.O Ich glaube, die eine Szene, die auch auf dem Cover abgebildet ist, wo sie auf so eine Art Mauer balanciert sind...4x durchgelesen und es tat sich kein Bild in meinem Kopf auf....für Vielleser wie mich, die eben eine funktionierende Fantasie haben, erschreckend. :O Und das hatte ich zwar nicht so oft, aber hier und da schon. 

Mir fehlte einfach dieser Humor, diese erfrischende Art und Weise, wie Kira sie bei „WDDT“ durch die Seiten gehauen hatte. HMPF! Es las sich hier für mich zu geregelt und perfekt – iwie aalglatt. SO als müsste genau DAS jetzt SO passieren und nicht anders. Und dadurch konnte ich leider nie so warm werden mit der Story und den Charakteren. Nicht mal FLOCKE!! DER Mitbewohner schlechthin ist, konnte mich mit seinem Charme wie bei „Wenn du dich traust“ einlullen – denn den hat er noch bei WDDT gelassen…hier wirkte Flocke so ganz anders. O.O Weil eben dieser Humor, diese Lockerheit gefehlt hatte. Und das hat nichts damit zu tun, dass hier vielleicht empfindlichere Themen angesprochen worden sind…ich finde nämlich, dass dies bei „WDDT“ auch super zu arrangieren ging.


Die Geschichte, die Idee: War super! Wirklich wieder mal etwas komplett Anderes! Kiras Ideen brauchen sich nicht zu verstecken!! Aber wie diese von Szene zu Szene weitergereicht wurde?! Ne, das war für mich nicht das, was ich gewohnt war von der Autorin. Ich nehme dieses Buch wahrscheinlich noch persönlicher als andere Leser, weil der Vorgängerband, der nun leider iwie verknüpft mit diesem Buch ist, eines meiner Lieblingsbücher ist und bin daher wahrscheinlich nur am Meckern. „Wir beide in Schwarz-Weiß“ ist kein schlechter Jugendroman. Ich würde sogar sagen, dass er viel besser als andere Bücher in diesem Genre ist, aber für mich, der es eben anders kennt, war es eine Enttäuschung.



Wegen dem Fazit enthalte ich mich auch was die Markenbewertung angeht. Sowas mache ich nicht gerne, aber ich habe echt kein gutes Gefühl beim Bewerten. :/ Bin da zu sehr „Fan“ und wahrscheinlich kann ich daher nicht unvoreingenommen denken. 




P.S:

Eine weitere, tolle Rezension, deren Meinung ich auch bin. ^.^







(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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