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14. Mai 2016

„Im Reich der Verborgenen 1 - Die Auserwählte“ von Mehliqa Yigit // Rezension




Ich war schon immer eine große Träumerin. Schon in meiner Kindheit habe ich leidenschaftlich gerne kurze Geschichten geschrieben. Nachdem ich als Fremdsprachen-Büroassistentin und Pflegerin gearbeitet habe, widmete ich mich meinem größten Wunsch – dem Schreiben. Durch meine jemenitische Abstammung liebe ich Geschichten aus 1001 Nacht zu lesen, aber noch mehr sie zu schreiben.


Shahiqa, eine junge Frau, erwacht eines Tages in einer Wüste. Verzweifelt und ohne jegliche Erinnerung, versucht sie die nächst gelegene Stadt ausfindig zu machen. Fast am Ende ihrer Kräfte, stößt sie auf ein blaues Licht, das sich als Taube entpuppt. Kurz darauf fällt sie in einen tiefen Schlaf.
Bewusstlos liegt sie am Ufer eines Flusses und wird von einem Mann namens Shaheen gefunden, der sie zusammen mit Mari gesund pflegt. Als Shahiqa aufwacht, bemerkt sie sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Die Menschen sind viel kleiner, tragen seltsame Gewänder und haben spitze Ohren. Sie befindet sich in der Ebene der Dschinn, einem bisher verborgenen Reich. Voller Verzweiflung versucht Shahiqa wieder zurück in ihre Welt zu gelangen, doch das zeigt sich als nicht so einfach. Sie muss auf eine Reise, eine lange Reise, die auch ihre Gefahren mit sich bringt. Immer wieder muss sie über ihren eigenen Schatten springen und ungeheuerlichen Mut aufbringen, denn sie will nach Hause und endlich ihre Erinnerungen wieder haben.


„Im Reich der Verborgenen“ stand eigentlich nicht auf meinem Plan, aber bekanntlich bin ich ja für alles offen, also warum nicht mal Dschinns? Ist mal was anderes, als die immer umherwankenden Zombies. :-D

Ich muss ehrlich sein, ich bin nach der Lektüre etwas ratlos, zweigespalten und unsicher, was ich schreiben soll. Nicht, dass die Geschichte mir nicht gefallen hätte! Das hat sie, auf ihre eigene Art fand ich sie wirklich toll! Die Welt, die Beschreibungen, die Idee, dass alles sind Dinge, die ich so noch nicht kannte und die mir gefielen. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich gerne Anmerken möchte.

Fangen wir mit dem Schreibstil an. Ohne Frage kann die Autorin schreiben, dass liest man aus jedem Wort heraus. Und ihre Leidenschaft zum geschrieben Wort spürt man in jedem Satz. Ihre Beschreibungen sind sehr bildgewaltig und blumig. Und genau da lag auch zeitgleich mein Problem. Manchmal waren es mir einfach zu detailreiche Beschreibungen. Bis ich alle durch hatte, wusste ich stellenweise nicht mehr, um was es in dem Absatz eigentlich ging. 
Außerdem finden sich immer wieder gleiche Erklärungen für bestimmte Dinge, die ich auch beim ersten Mal schon verstand; es war oftmals sehr belehrend, so als wolle die Autorin wirklich sichergehen, dass ich als Leserin etwas verstand. Das tat ich, immer! Aber eben schon beim ersten Mal, es waren keine drei weiteren Erläuterungen nötig. Außerdem hatte ich in einigen Szenen das Gefühl, dass die Szene als solche woanders hinwollte, die Autorin aber eingegriffen hat, damit die Szene wieder so verläuft, wie die Autorin das möchte.

Ein Punkt, der aber eher an mir lag, war die Namen. Ich hatte Probleme mit der Aussprache und wenn ich Namen nicht aussprechen kann, überlese ich sie, was aber für die Figuren nicht wirklich pralle ist. Jedenfalls hab ich mir Mühe gegeben, die Namen immer so zu lesen, wie sie da auch standen. Es war nicht immer einfach.^^ Egal, wie schön sie auch klingen mögen. Natürlich sind die Namen wichtig für die Welt der Dschinn, wodurch auch hier meine Zerrissenheit erzeugt wurde, denn für die fremde Welt waren sie perfekt und passten auch jeweils zu den Figuren.

Mein allergrößtes Problem jedoch… das fällt mir echt schwer zu sagen, aber: ich hatte am Ende keine Ahnung, um was es ging. Ja klar, Shahiqa hat ihre Erinnerungen verloren und muss diese wieder bekommen. Sie ist in einer anderen Welt gefangen und muss Aufgaben bestehen. 
Aber sie fragt nicht mal nach! Also wirklich, mit Nachdruck! Es geht um sie, um ihr Leben, um ihre Erinnerungen! Sie nimmt alles hin, was ihr gesagt wird und macht alles, was von ihr verlangt wird. 
Warum? 
Irgendjemand sagt: Du darfst Person X nichts fragen. Und sie macht es? Einfach so? Weil jemand Fremdes das gesagt hat? Weil alle um sie herum scheinbar über sie Bescheid wissen? In meinen Augen hat sie sich viel zu schnell mit den Aussagen abspeisen und sich für die Zwecke anderer einspannen lassen. Mir war oder ist nicht klar, warum dass alles so sein muss. Mir fehlten ein paar Andeutungen oder Erklärungen, warum sie so wichtig ist. Das war mir alles einfach zu vage.

Ich hatte zu Anfang etwas Probleme, mit den Figuren warm zu werden, gerade was den zweiten Handlungsstrang angeht, auf den viel zu wenig eingegangen wird. Je mehr ich las, desto besser wurde das und ich fand einen Zugang zu den Protagonisten. Die Ausschmücken der Geschichte halfen mir dabei, immer am Ball zu bleiben und auch wenn ich mal einen Tag nicht zum Lesen kam, fand ich immer wieder sehr schnell in die Geschichte zurück.


Nichtsdestotrotz war „Die Auserwählte“ eine interessante Geschichte mit vielen bildhaften Beschreibungen, vielen verschiedenen Charakteren und einigen roten Fäden, die wirklich interessant waren. Trotz anfänglicher Beschwerden wurde ich unterhalten und fühlte mich als Leserin bei der Autorin gut aufgehoben.




„Im Reich der Verborgenen Band 1 – Die Auserwählte“ bekommt von mir ganz knappe 3 Marken. Für nur 2 war es dann doch besser, als gedacht und ich wurde unterhalten. Für 4 oder sogar 5 sind die Kritikpunkte einfach zu groß. Außerdem halte ich der Geschichte zu Gute, dass es noch weitergeht und sich durchaus einige Dinge noch entwickeln können. 













(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Tilly, ich möchte mich bei dir bedanken. Da habe ich ja noch glück gehabt, dass du das Buch nicht abgebrochen hast. Die Geschichte ist sehr tiefsinnig und daher braucht es vor allem wirklich Ruhe und Zeit, um gelesen zu werden. Nun ja zu deiner kritik Punkten :D Ich kann orientalische Dschinn, nicht Hans und Jürgen nennen :D Also müssen sie auch orientalische Namen haben :D Ja , die Shahiqa wollten alle Leser schütteln, da sie ihren Mund nicht richtig aufgemacht hat, aber das ist ihre mentalität und das verstehen viele Europäer nicht. Und irgendwann wird sie sich auch ändern.
    LG mehliqa

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  2. Tilly auf fremden Terrain 8)
    Kommt mir bekannt vor, ab und an gehe ich auch auf fremden Wiesen umher.
    Ich hatte jetzt mit einem netten Märchen für die Großen gerechnet, aber schade, dass da nichts draus geworden ist.

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