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1. April 2016

"Northanger Abbey" von Val McDermid // Rezension


http://www.amazon.de/Northanger-Abbey-Val-McDermid/dp/3959670184/ref=tmm_hrd_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=https://www.facebook.com/pages/Val-McDermid/105538156146933?fref=tshttp://corporate.harpercollins.de/author.php?author=Val%20McDermidhttp://www.valmcdermid.com/





Val McDermid stammt aus Schottland. Bereits mit siebzehn Jahren besuchte sie das renommierte St. Hilda‘s College in Oxford. Sie arbeitete als Journalistin und Bühnenautorin. Ihre psychologischen Krimis, für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt, dienten mehrfach als Filmvorlage. Val McDermid lebt mit ihrem Sohn und ihrer Lebensgefährtin im Nordosten Englands.




Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise.




Ich steh total auf Jane Austen und ihre Romane! Sie verzaubert mich immer wieder und jedes Mal aufs Neue macht es Spaß, in ihren Geschichten zu versinken. Also war es gar keine Frage, dass ich die Adaption von „Northanger Abbey“ von Val McDermid lesen MUSSTE! War das lesen hier tatsächlich gefährlich oder gab es hier mehr Gerüchte, als knallharte Tatsachen? Alles nur Schall und Rauch oder wirkliches Feuer?

Das Original von „Northanger Abbey“ kenne ich noch nicht, deswegen bin ich ganz offen an diese Adaption gegangen. Die Kombination „Jane Austen“ und unsere Welt klang total interessant und ich gebe zu, meine Erwartungen waren verdammt hoch. Jane Austen skizziert immer starke, unabhängige Frauen, die ihren Weg gehen, komme was da wolle und ich erwartete hier genauso eine Person, nur eben in unserer Zeit. Dazu die Probleme, die Jane Austen gerne entwirft, die sich ja aber irgendwie immer „nur“ darum drehen, dass am Ende alle heiraten. (Ein Hoch auf die Emanzipation!^^) Ich fragte mich, wie die Autorin all das glaubhaft und echt verbinden und dem Leser rüber bringen wollte.

Die Geschichte dreht sich um Cat. Cat ist eine junge Frau, die sehr behütet im Kreise ihrer Familie mitten auf dem Land aufgewachsen ist. Es gab nichts Aufregendes oder andere Leute, die sie auf das Leben in der Stadt hätten vorbereiten können. Cat hatte nur ihre Bücher und die verschlang sie regelrecht. Zusammen mit ihren Nachbarn fährt sie nach Edinburgh und das „Schicksal“ nimmt seinen Lauf.
Cat war eine verdammt naive junge Frau, die ausschließlich das Gute in den Menschen sah. Grundsätzlich nicht schlecht, aber Cat war stellenweise einfach nur doof, blind und derart naiv, dass es schon wehtat. Selbst ich als Leser sah, dass es die Menschen in ihrem Umfeld nicht immer gut und ehrlich mit ihr meinten. Aber sie sah das nicht! Vom vielen Kopfschütteln während des Lesens hab ich noch immer Nackenschmerzen. Kurz: das war die langweiligste und seichteste Protagonistin, die mir je begegnet ist.

Leider wurde das bei den anderen Figuren nicht besser. Es gab immer mal wieder gute Ansätze, bei denen ich wirklich neugierig wurde, nur um diese dann im Sand verlaufen zu lassen. Die Intrigen unter den agierenden Personen waren genauso flach und vorhersehbar wie die Figuren selbst. Geheimnisse, die vielleicht hätten interessant sein können, wurden ratz fatz abgehandelt, als wäre es Ware, die man weitergeben muss. Einige der Protagonisten waren so stereotyphaft ausgearbeitet, dass ich kurz davor war, mir die alten Klischees her zu wünschen. Das „nette“ Mädchen, was nur hinter Kerlen her ist. Der unfreundliche Junge, der nur das hört und sieht, was er will und der interessante junge Mann, der nie da ist, wann und wo er es soll.

Die Handlung steht mit nichts hinter den Figuren nach. Seicht, flach, langweilig und soweit von „spannend“ entfernt, dass ich mich fragte, warum Jane Austen so ein Buch geschrieben hat. Dann dachte ich mir aber, dass die Geschichte wahrscheinlich sehr gut in ihre Zeit gepasst hat und einfach mit unserer nicht kompatibel ist!
Der Erzählstil ist „Jane Austen“, wobei das Setting unsere Zeit ist und das passt einfach nicht. Wenn die Figuren mehr ins Hier und Jetzt gepasst hätten, wäre das alles wahrscheinlich anders gewesen, aber dieses Misch Masch von beiden ging m.E. rein gar nicht.

Und dann das Ende. Irgendwie wir hier auf eine Liebesgeschichte hingearbeitet. Ist schließlich Jane Austen, da gibt’s immer Liebe. Hier durfte man diese allerdings suchen. Genau wie das Geheimnis um Northanger Abbey und seinen Bewohnern. Keine Liebe, keine Spannung, kein Geheimnis, was eine Entdeckung lohnt. Kein Herzschmerz, keine Tragik, kein Irgendwas. Schade. Alles sehr, sehr schade. Ich werde mir jetzt das Original vornehmen und hoffe, dass diese Adaption es nicht zu arg verschandelt hat.




„Northanger Abbey“ ist ein Buch, das man nicht gelesen haben muss. Man verpasst rein gar nichts, wenn man es lässt. Hier fehlte es an so ziemlich allem, was ein gutes Buch ausmacht, angefangen bei interessanten Figuren, über eine interessante Handlung, bis hin zu einem glaubwürdigen Ende.





„Northanger Abbey“ bekommt von mir 0 von Marken. Es tut mir leid, ich hab schon wirklich viel Gutes von Val McDermid gehört, aber vielleicht sollte sie lieber bei den Thrillern bleiben.





(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
5 mal erwischt
  1. Ui.
    Null...
    Wenn alle anderen Plattformen auf denen man so seine Rezis auch teilt das erlauben würden (die Nicht angabe von Punkten) kenne ich auch 1-2 Titel die bei mir so gar keinen Punkt verdient hätten.
    Schade um deine Lesezeit, Tilly. Aber schön, dass du trotzdem erläuterst was so langweilig und flach und seicht war.
    (Nicht, dass es mich reizt Val McD zu lesen.) Dann weiß ich wovon ich getrost die Finger lassen kann.
    Wünsche viel mehr Spaß bei der nächsten Rezi.
    Die Key

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    Antworten
    1. Ich hab schon lange keine Null Marken mehr vergeben und oftmals findet man ja doch etwas, was einem gefällt und wenn es "nur" die Idee ist. Aber hier... neeee...
      Naja, ich hatte bis zum Schluss die Hoffnung, ich entdecke das Geheimnis noch, aber das war so gut versteckt, dass ich noch immer keine Ahnung habe, wo es ist. :-D

      LG
      Tilly

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  2. Hallo Tilly :)

    Da ist sie also und mit null Marken hab ich nun nicht gerechnet. Ich dachte es schafft mindestens eine. :D Also das Buch klang eigentlich recht interessant und ich hatte es lange auf der Wuli... aber ich war mir unsicher, denn ich bin kein Fan vom Original. Ich hab zwar bisher nur eine Verfilmung gesehen, aber auch da hat mich die Geschichte nicht so abholen können. Vielleicht sollte man es aber mit dem Buch versuchen. Du kannst mir ja dann sagen wie es war. :) Denn wenn ich es mal schaffe mit Jane Austen zu beginnen, dann wird dieses definitiv das letzte Buch sein, was ich von ihr lesen werde. :)
    Schade, dass es dich nicht so überzeugt hat. Aber immerhin konntest du dich durchbeißen und das bei 0 Marken. Respekt!
    Wünsch dir einen schönen Start ins Wochenende!

    Liebste Grüße
    Katja

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  3. Hallo Tilly,

    ich hab jetzt Angst und keine Lust mehr auf dieses Buch, obwohl ich es mir begeistert gekauft habe. Nur gelesen habe ich es bis jetzt nicht.

    Den Film zum Austen Original fand ich eigentlich ganz gut. Nun vielleicht traue ich mich später, reinzulesen.
    Liebe Grüße Cindy

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  4. Als ich das originale Northanger Abbey gelesen habe (sechs Jahre zuvor), fand ich es wirklich toll. Nicht so toll wie Stolz und Vorurteil, aber dennoch sehr toll.
    Bei Neuerzählungen ist es oft so, dass sie nicht den Geist des Orginalen einfangen können. Wie denn auch? :D Sie machen Spaß, wenn sie gut geschrieben sind, aber wenn sie es nicht sind, dann ist es wirklich sehr schade.

    Wenn du auf eine Neuerzählung von Stolz und Vorurteil Lust haben solltest, sag mir Bescheid. Da kann ich dir eine Serie empfehlen, die du auf YouTube schauen kannst :)

    Alles Liebe
    Carly

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