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29. April 2016

"Drachenblut" von Daniela Knor // Rezension



https://danielaknor.wordpress.com/http://www.amrun-verlag.de/produkt/drachenblut-das-erbe-der-samurai/http://www.amazon.de/Drachenblut-Erbe-Samurai-Daniela-Knor/dp/3958690610/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1460718532&sr=1-21https://www.facebook.com/danielaknorautorin/?fref=ts



Daniela Knor, geboren 1972 in Mainz, studierte Geschichte, Psychologie und Literaturwissenschaft und schreibt seitdem SF- und Fantasyromane, die in mehreren Verlagen erschienen sind. Auf einer Rucksackreise durch Japan spähte sie in Vulkankrater, übernachtete in einem Tempel und nahm in Tokio Schwertkampf-Unterricht. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund in Mainz.




Nach dem gewaltsamen Tod seiner Eltern wuchs der junge Takeru in Deutschland auf und kehrt nun als Fremder ins geheimnisvolle Japan zurück. Schon bald bedroht der Feind der Familie sein Leben und bedient sich dabei heimtückischer Geister und Zauberei. Als Takeru den Kampf aufnimmt, lernt er die schöne Schwertkämpferin Ayumi kennen und verliebt sich in sie. Gemeinsam kommen sie dem Rätsel um seine Herkunft näher, doch Ayumi hat ein dunkles Geheimnis. Um sie zu retten, muss Takeru das Drachenblut in seinen Adern wecken und sich seinen übermächtigen Feinden stellen.




„Drachenblut“ erreichte mich überraschend, aber da ich ja offen für alle Geschichten und Genres bin, wagte ich mich auch an die Drachen und Samurai. Wurde ich überzeugt oder mussten die Samurai mich am Ende köpfen? ^^

Die Geschichte handelt von Takeru. Er wuchs nach dem Tod seiner Eltern in Deutschland auf. Hat dort Freunde und Familie, einen tollen Schulabschluss und will nun in das Land seiner Eltern zurückkehren, bevor er zu studieren anfängt. So richtig weiß Takeru nichts mit sich anzufangen, er ist irgendwie zerrissen und das seine Freundin mit ihm Schluss macht, hilft da jetzt auch nicht wirklich. Er musste schon seinen Lieblingssport aufgeben, weil er im Wasser immer Krämpfe bekommen hat. Takeru spürt, dass eine Veränderung vor ihm liegt, aber er weiß nicht, was und wo und warum.

Takeru ist ein junger Mann, der seine Wurzeln finden will. Als Hauptfigur hat er die besten Voraussetzungen interessant zu sein und ein Hindernis nach dem nächsten bewältigen zu müssen. Leider war dem nicht so. Takeru hält sich stark zurück. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass er nicht selbst agiert sondern nur auf äußere Einflüsse und andere Menschen reagiert. Dass er nur das macht, was andere sagen und für richtig halten. Bis zum Ende hin trifft er kaum eine eigene Entscheidung und wenn doch, dann wurde ihm das vorab quasi in den Mund gelegt. Er hinterfragt nichts und auch wenn er sich über die Magie wundert, so spricht er es doch nicht an. Und wenn doch, dann lässt er sich mit einem „Das verstehst du nicht!“ abspeisen. Takeru akzeptiert alles um ihn herum viel zu schnell. Wenn die anderen, die er gar nicht kennt, sagen, dass eine Sache ist wie sie ist, dann wird das schon so sein.

Leider sah das bei den anderen Charakteren nicht anders aus. Sie waren blass, schwach und stellenweise uninteressant. Hin und wieder tauchte eine Figur auf, bei der ich zuerst Feuer und Flamme war, aber dann wurde sie im Verlauf der Geschichte langweilig. Entweder wartete ich auf ein Geheimnis, das aber nicht kam, oder aber das Geheimnis war so vorhersehbar, dass es keins mehr war. Wirklich Schade, denn die Geschichte bietet sehr viel Potenzial. Die Charaktere waren aber mehr stereotypisch, klischeebehaftet und fast schon zu normal, als wirklich interessant sein zu können.

Zusammen mit Takeru arbeitete, fieberte ich auf das Ende der Geschichte hin, denn irgendwas Großes musste ja passieren. Takeru entdeckt immer mehr über sich selbst und erfährt ein Geheimnis über seine Familie, dem er mit gemischten Gefühlen gegenübersteht. Ich fand es klasse und wartete, bis er dieses Geheimnis umsetzt. Und wartete…. und wartete….. und wartete…. Als es dann soweit war, wurde dieser große Knall, auf den die gesamte Geschichte aufgebaut ist, zu einem kleinen Puffen, dass ich kaum mitbekommen hätte. Im Nachhinein fragte ich mich, ob es das jetzt war und las die Stelle noch mal, aber auch beim zweiten lesen wurde es nicht größer. Wieder verschenktes Potenzial. Wieder schade.

Die gesamte Geschichte ist eher ruhig und plätschert vor sich hin. Große Knalleffekte, epische Offenbarungen oder den bekannten WOW-Moment sucht man hier leider vergebens. Grundsätzlich ist eine ruhige Grundstimmung nicht schlecht, aber der Inhalt der Geschichte ist eher von der Sorte, dass es ständig knallen müsste. Leider verpuffen die Knaller immer wieder und hinterlassen mehr Rauch.

Das Ende steht dem allen in nichts nach und hält leider auch nicht, was der Klappentext verspricht. Zwar ist der Schreibstil sehr angenehm und die Geschichte lässt sich leicht lesen, auch der Erzählstil ist stellenweise wirklich bildgewaltig und zaubert fantastische Bilder von Japan in meinen Kopf, aber inhaltlich wird hier so ziemlich alles verschenkt, was man verschenken kann.




„Drachenblut“ ist eine Geschichte mir ruhigem Grundton, die die Geschichte über Takeru erzählt, der zu sich selbst finden muss, bevor er weiß, was er wirklich in seinem Leben machen will. Blasse Charaktere und inhaltlich verschenktes Potenzial schwächen die Grundidee leider ab.





Nach einigem hin und her wollte ich eigentlich 2 Marken geben. Da ich aber trotz meines Gemeckers unterhalten wurde und die Bilder von Japan in meinem Kopf wirklich toll waren, gebe ich knappe 3 Marken. Ich hatte einfach mehr erwartet. Aber wenn man davon ausgeht, dass die Geschichte auf „ruhig“ aufbaut und nicht auf Knalleffekte aus ist, dann gefällt sie einem wahrscheinlich besser.
(Immer dieser Erwartungen…. ^^)








(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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