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10. Februar 2016

"Märzwinter" von Bettina Kerwien // Rezension


https://bettinakerwien.wordpress.com/https://www.facebook.com/profile.php?id=100009340534000&fref=tshttp://www.sutton-belletristik.de/autor/bettina_kerwien.htmlhttp://www.amazon.de/gp/product/B016WST1DA/ref=dp-kindle-redirect?ie=UTF8&btkr=1


Bettina Kerwien, geb. 1967, studierte Amerikanistik und Publizistik an der FU Berlin. Nebenbei schrieb und fotografierte sie für verschiedene Zeitungen. Nach dem Abschluss gründete sie eine Werbeagentur, vermarktete Sportereignisse und gab eine Handball-Fachzeitschrift heraus. Seit 2004 ist sie als Geschäftsführerin in einem Stahlbauunternehmen mit dem Schwerpunkt Theatertechnik tätig und widmet sich in jeder freien Minute dem Schreiben von Spannungsliteratur. Bettina Kerwien lebt und arbeitet im grünen Norden Berlins.


Die Berliner Staatssekretärin Dr. Julia Steinberg soll mit kompromittierenden Aufnahmen aus dem Amt gedrängt werden. Doch am nächsten Tag ist sie tot und der Lockvogel, die gutaussehende und schlagfertige Escort-Lady Liberty Vale, eine der Hauptverdächtigen. Nur gemeinsam mit dem eigenbrötlerischen Privatdetektiv Martin Sanders kann Liberty ihre Unschuld beweisen und die Hintermänner der Tat ermitteln. Eine rasante Jagd durch Berlin beginnt.


Märzwinter. Winterkalt. Kalt. Was erwartete ich von Märzwinter? Kälte? Winter im März? Heiße Zwischenspiele weil weniger kalte Protagonisten vorhanden waren? Oder erwartete ich, weil ich dachte ich würde die Protagonisten kennen? Irrte ich durch den Märzwinter und erfror letztendlich … oder rette mich Emotionen?

„Märzwinter“. Ein Buch auf das ich gefühlte Jahrzehnte^^ gewartet habe und als es dann bei mir war, traute ich mich nicht, anzufangen, weil ich nicht wollte, dass die Zeit mit Libby und Sanders vorbei ist. Jaja, sowas geht in meinem Kopf vor sich. Irgendwann war die Verlockung so groß, dass ich mich nicht länger wehren konnte und in die Welt von Bettina Kerwien abtauchte. Zu Anfang muss ich vielleicht zwei Dinge klar stellen: Auf dem Cover steht KRIMI! Wer etwas anderes erwartet ist selbst schuld, denn die Leser bekommen genau das, was drauf steht. Einen Krimi.

Dann muss ich leider zugeben, dass ich wirklich Erwartungen hatte. Ich kenne Libby und Sanders von einer anderen Stelle *KLICK* und wieder leider muss ich auch zugeben, dass ich den Roman um die beiden schon in meinem Kopf geschrieben hatte. Anders. Vollkommen anders. Ich hatte Erwartungen, obwohl ich immer wieder sage, dass man das lassen soll. Erwartungen machen ein Buch kaputt. Aber wieder leider, bin ich auch nur ein Mensch und ja… sie waren da, die ollen Erwartungen und ich musste lange gegen sie ankämpfen, bis ich mein altes Bild von Libby und Sanders gegen ein neues eingetauscht hatte. Bis ich in den Kopf bekam, dass es nun mal ein Krimi ist. KRIMI!!! Wer also wie ich Libby und Sanders schon kennt, sollte sich vorab eine Woche immer wieder sagen, dass „Märzwinter“ ein KRIMI ist! Dann steht dem Lesevergnügen nix im Weg. Es fällt mir noch immer schwer, diese Grenze einzuhalten, aber ich werde im Verlauf versuchen, keine Vergleiche zu ziehen. Sollte es passieren, seht es mir nach.

Die Protagonisten sind so unterschiedlich wie Sommer und Winter. Wie Feuer und Eis, wie Mann und Frau. Libby ist der Sommer, das Feuer und eindeutig die Frau. Sie ist laut, verrückt, redet wie ihr der Sinn steht und denkt meistens erst später. Sie ist blond, hat eine große Oberweite und, und jetzt kommts Freunde, sie hat wirklich was im Kopf. Sie ist nicht dumm, aber alle Welt reduziert sie auf ihr Aussehen. Libby will gerne mehr aus ihrem Leben machen, aber wie das manchmal so ist, reicht der Wunsch alleine nicht aus. Manchmal braucht man einen Arschtritt, um hoch zu kommen. Und manchmal braucht es einen Mord.
Ich mochte Libby. Von Anfang bis Ende, und ihre Entwicklung war wirklich klasse. Anfangs noch etwas naiv merkt sie bald, dass ein Mord nun mal ein Mord ist und man den nicht mit Augenklimpern und Sex vom Tisch bekommt.

Sanders ist der Winter, das Eis und durch und durch Mann. Seine Sorgen, seine Probleme, Hilfe annehmen ist was für Schwächlinge. Er regelt das auf seine Art. Er glaubt sofort an Verschwörung, weil sowieso alle gegen ihn sind. Sanders ist verkorkst, aber er weiß es und es ist okay für ihn. Er ist, wie er ist und damit kommt er klar. Und er will niemanden diese Bürde auferlegen, sich mit ihm befassen zu müssen. Auch er macht einen Wandel durch. Niemand ist am Ende von Märzwinter noch der, der er am Anfang war.

Der Krimi, der er nun mal ist, war … mir zu undurchsichtig. Dieses ganze „Bestechungsgeld-Politik-Erpressung-jeder hasst jeden-alle gegen alle-wer steckt hier mit wem unter einer Decke“-Dilemma war seltsam und ich hab nicht immer ganz durchgeblickt. Das gebe ich zu und ich schäme mich nicht dafür. Ich bin kein Krimileser und durch oben erwähnte Erwartungen lag mein Fokus auch die ganze Zeit auf den Protagonisten und ihr Zusammenspiel, als auf dem Fall selber, weswegen ich da auch gar nicht weiter drauf eingehe.

Der Schreibstil von Bettina Kerwien ist gleich geblieben und wie damals schon einzigartig. Jede Figur hat ihre eigene Stimme und das ganze Kapitel ist durch Schreibstil und Erzählung auf diese eine Person angepasst. Die Autorin müsste nicht mal die Namen der Protagonisten erwähnen, denn die könnte man durch den Stil des Kapitels ableiten! Das ist einfach nur grandios!


„Märzwinter“ ist für Krimi-Liebhaber sicherlich ein wirklich klasse Geheimtipp, der sich sehen lassen kann. Einzigartige Figuren, ein fantastisches Setting und ein funktionierender Plot.
Und vielleicht gibt es für Leute wie mich ja dann doch noch die Möglichkeit, Libby und Sanders so zu erleben, wie ich sie kennenlernte.



Ganz objektiv… „Märzwinter“ bekommt von mir ganz knappe 4 Marken. Für 3 ist das ganze Drum und Dran viel zu gut, und den 5 stehen meine Erwartungen einfach im Weg.







(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Hey Tilly,

    das hört sich ja eigentlich ganz gut an. Ich mag es nicht, wenn in Krimis die Protagonisten in die altbewährten Schubladen fallen, à la der grüblerische, harte Detektiv oder so etwas. Allerdings habe ich auch Probleme, wenn die Handlung zu undurchsichtig wird. Dann wird mir alles immer zu viel, ich fange an alles zu überdenken und steigere mich in das Ganze nur mega hinein ^^ *Freak*

    Tolle Rezension, wie immer.

    Alles Liebe
    Carly

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    Antworten
    1. Hey Carly!

      Diese Klischeeerfüllung mag ich bei Krimis aus nicht, deswegen war das hier ganz toll und die beiden Protas mochte ich ja schon vorab. Die hatten es da leicht mit mir. :-D
      Mit der Handlung bin ich ganz bei dir, ich hab so viel rumgegrübelt und überlegt, dass ich irgendwann der Handlung als solchen gar nicht folgen konnte, weil mein Kopf noch gar nicht so weit war, die Protas aber schon etwas herausgefunden hatten. :-D
      Solltest du Lust haben es zu lesen, ich leih es dir gern. :-)

      LG
      Tilly

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