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22. Februar 2016

"In Blut und Liebe" von Constantin Dupien // Rezension






Der sportbegeisterte Leipziger Autor und Herausgeber Constantin Dupien veröffentlicht 2013 die Anthologie "Mängelexemplare und andere makabre Erzählungen" im Verlag Edition Lepidoptera. Der Band wird mit dem dritten Platz des deutschen Horror-Awards Vincent Preis in der Kategorie 'Beste Anthologie' ausgezeichnet.

Darüber hinaus ist Dupien in der Anthologie "Horror Legionen - Der Almanach deutscher Horror- und Mystery-Autoren" des Amrûn-Verlages vertreten.
Ebenfalls im Amrûn-Verlag ist seine Geschichtensammlung "In Blut und Liebe" erschienen - ein Kunstprojekt und Genrebastard.

Seit 2014 ist "Mängelexemplare: Dystopia" erhältlich, das beim Vincent Preis dreifach ausgezeichnet wird: 1. Platz Anthologie/Storysammlung/Magazin aus dem deutschsprachigen Raum, 2. Platz im Bereich "Bestes Buchcover" sowie Platz 2 in der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" für den Beitrag von Xander Morus.

Im Mai 2015 ist mit "Mängelexemplare: Haunted" der dritte Band der Reihe erschienen.

Constantin Dupien liest mit Vorliebe Detektivgeschichten und klassische Phantastik á la Edgar Allan Poe.


In Blut geschrieben Herzensblut ist jedes Wort Gedankengut, das mit Liebe wurd gewählt, das mit Liebe uns erzählt. Von Gefahren und von Leid, Von dem was geht, von dem was bleibt. Erzählungen von Constantin Dupien, illustriert von Melanie Stoll und Julia Takagi, mit Einleitungen von Vincent Voss.

 

„In Blut und Liebe“ von Constantin Dupien ist ein Buch, um das ich schon eine Weile herum geschlichen bin. Ich war mir nicht sicher, ob es denn was für mich ist, oder ob ich lieber die Finger davon lassen sollte. Ich kenne mittlerweile ein paar Geschichten des Autors und weiß, was ich gerne von ihm lese und was nicht. Unter was fällt „In Blut und Liebe“? Liebten wir uns oder lagen wir in unserem eigenen Blut?

„In Blut und Liebe“ vereint blutige Geschichten, Liebesgeschichten und Gedichte. Zeichnung, Illustrationen und gepaart mit alldem, die Liebe zum geschriebenen Wort. Egal, ob die Geschichten gefallen, man merkt auf jeder Seite, dass der Autor das Schreiben liebt. Das Herzblut tropft aus jedem Wort, aus jedem notierten Gedanken und kommt auf die eigene Art und Weise beim Leser an.

Die einzelnen Geschichten werden jeweils mit Kommentaren von Vincent Voss eingeleitet und mit den schon erwähnten Zeichnungen / Illustrationen von Melanie Stoll und Julia Takagi besonders in Szene gesetzt. Unterteilt sind die Geschichten in „In Blut“, „In Liebe“ und „In Frevel“.

„In Blut“
1.Remember the Alamo
2.Verloren im Nichts
3.Erleuchtung
4.Auge um Auge
5.Meteoritenfeuer
6.Der Anfang und das Ende
7.Glaube

„In Liebe“
1.Eins+1=Zwei-1
2.Vollendung
3.Vergiss mich nicht…
4.Heimkehr
5.Geliebt und Unvergessen

„In Frevel“
1.Nicht den verdammten Einkaufszettel
2.Blutrote Nacht

Ich werde nicht zu jeder Geschichte etwas sagen, sondern diesmal meine persönlichen Favoriten besonders hervorheben. Ganz klar ist, dass die Erzählungen nicht für die breite Masse geschrieben worden sind. Sie sind manchmal tiefgründig, sie sind allesamt auf ihre eigene Art schwermütig-melancholisch und sie sind manchmal etwas unverständlich. Ich denke gerne über Kurzgeschichten nach, aber wenn ich erst gefühlte Stunden über den Inhalt nachdenken und reden muss, bis ich auch nur ansatzweise eine Ahnung habe, was der Autor gemeint haben könnte…. Dann macht das nur so semi Spaß.

Im Teil „In Blut“ waren einige Geschichten dabei, dir mir sehr zusagten. Der Autor kann Horror, das kann man ihm nicht absprechen und ich sehe dort auch seine ganz große Stärke. „Auge um Auge“ ist mir besonders in Erinnerung geblieben und auch „Remember the Alamo“ ist, wenn man die Geschichte erstmal sacken lässt, sehr klasse!

„In Liebe“ hat, wie gesagt, Liebesgeschichten unter sich, die mal mehr mal weniger^^ liebenswürdig sind. Allerdings muss ich zugeben, dass Constantin Dupien m.E. beim Horror bleiben sollte. Die Geschichten mit dem Liebesanteil sind nicht schlecht, aber wie schon erwähnt, finde ich, dass ihm der Horror viel viel mehr liegt!!!

Bei „In Frevel“ gefiel mir „Nicht den verdammen Einkaufszettel“ richtig gut. Diese kurze Geschichte  hatte alles, was eine Geschichte haben muss. Sehr genial, sehr klasse und sehr zu empfehlen.
Ich hab es nicht mit Gedichten und wage auch nicht, etwas dazu zu sagen, aber die kurzen Verse von Herrn Mederacke lassen alle anderen Gedichte verblassen. Kurze Sätze, einprägsam und schaurig schön, sodass sie sofort Bilder und Gefühle entstehen ließen.


„In Blut und Liebe“ ist allein durch seine Aufmachung und Geschichten-Präsentation empfehlenswert. Die einzelnen Geschichten allerdings sind nicht für jeden gedacht und manchmal war nicht leicht zu verstehen, was der Autor mir sagen wollte.




„In Blut und Liebe“ von Constantin Dupien erhalt von mir 3 von 5 Marken. Ich kenne mittlerweile neuere  Werke von ihm und weiß, dass er sich Schreib- und Erzähltechnisch verbessert hat.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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