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13. Januar 2016

"Sveta und der Junge aus dem Wald" von A. Saalbach & R. Mädel // Rezension


http://www.amazon.de/Sveta-Junge-aus-dem-Wald-ebook/dp/B014RMA8R6/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1451288212&sr=1-1&keywords=sveta+und+der+junge+aus+dem+waldhttps://www.facebook.com/axelsaalbach/?fref=tshttp://www.axel-saalbach.de/


Axel Saalbach ist ein viel beschäftigter Mensch. Der umtriebige Leipziger leitet einen europaweit agierenden Vertrieb für Schokolade und andere Süßwaren, ist der Kopf der bekannten deutschen Literaturplattform Leserkanone.de und diverser anderer Onlineprojekte, und er begeisterte (oder verärgerte) über viele Jahre mit unzähligen Kolumnen die deutschsprachige Kampfsport-Szene.
Als ob all dies noch nicht genug wäre, hat er seine schreiberische Tätigkeit inzwischen auf ganz andere Bereiche ausgedehnt und ist unter die Romanautoren gegangen. Sein Erstlingswerk "Das Haus Komarow" wurde am im Herbst 2014 vom Latos-Verlag veröffentlicht.
Saalbachs zweites Buch, das in Zusammenarbeit mit Ramona Mädel entstand und den Titel "Sveta und der Junge aus dem Wald" trägt, erschien im Sommer 2015.




In einer fernen und trostlosen Zeit:
Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...




„Sveta und der Junge aus dem Wald“ ist mir eine zeitlang ständig „über den Weg gelaufen“ und ich dachte mir, dass das ein Zeichen ist und ich das Buch lesen muss. Gesagt, getan. War das nun ein gutes Zeichen oder hätte ich es ignorieren sollen?

Von dem Autoren-Duo hatte ich bis dato noch nie irgendwas gehört. Der Name Axel Saalbach war mir ein Begriff, auch wenn ich jetzt spontan nicht sagen könnte, woher. Allerdings spielt der Bekanntheitsgrad bei uns ja keine Rolle^^, und Sveta hatte mich einfach neugierig auf sich und ihre Welt gemacht. Bevor man sich auf diese Lektüre stürzt, sollte man bedenken, dass es ein Jugendbuch ist. Wer hier eine knallharte, blutige Dystopie erwartet, ist falsch. Aber nichtsdestotrotz war die Welt von Sveta trostlos und grausam.

Sveta lebt in einer sehr kalten Welt. Nachdem ihr Vater versetzt wird und sie mitschleppt, weil er für ihre Geburt viel Geld zahlen musste und sie nicht ihrer Mutter überlassen will, landen er, Sveta und ihr Bruder in Dunkeltann. Ein unbekanntes, kleines und vollkommen heruntergekommenes Örtchen mitten im Nirgendwo. Ihr Vater ist von nun an neuer Ortsvorsteher und muss sich um die Belange von Dunkeltann kümmern. Natürlich steht im Vordergrund immer, die Interessen seines Dienstherrn umzusetzen, welche Svetas Vater aber bis zur Schmerzgrenze ausdehnt. Die Gesetzte sind hart, die Menschen verzweifelt. Es ist alles sehr düster, dunkel und allgemein hoffnungslos. Die Stimmung trägt die ganze Geschichte, was ich hervorragend fand. Ich fühlte mich immer dreckig, schmutzig und stellenweise sehr hilflos, wenn ich mit Sveta unterwegs war. Ich roch den Wald, schmeckte das Wasser und fühlte die Schläge, seelisch und körperlich.

Sveta war eine sehr greifbare und glaubhafte Figur, deren Beweggründe und Handlungen ich vollkommen nachvollziehen konnte. Sie steht zur ihren Prinzipien und knickt auch nicht ein, wenn es schwierig wird. Sie versucht alles, um dem Örtchen Dunkeltann zu helfen, auch wenn es gar nicht ihre Heimat ist und sie nur sehr ungern dort wohnt. Aber Ungerechtigkeit kann sie nicht zulassen und in diesem Augenblick wohnt Sveta nun mal in diesem Ort, und auch wenn es nicht ihre Heimat ist, so ist Dunkeltann doch die Heimat von vielen anderen Menschen und dieses Umstand respektiert sie. Sveta ist jung und voller Ideale, sie sieht die Welt klar und will nichts mit Intrigen zu tun haben. Sie sagt, was sie denkt und steht dann auch dazu!
Vielleicht hat ihr Kampfgeist aber auch nur etwas mit einem mysteriösen Jungen aus dem Wald zu tun. ^^

Der Junge aus dem Wald. Ich muss sagen, diese ganzen Beziehungskisten in Jugendromanen laufen ja schon immer auf ähnliche Weise ab. Mysteriöser Rebell, Bad Boy, heißer^^ Feind, trifft auf Mädchen, welches das komplette Gegenteil von ihm ist. Sie „bekehrt“ ihn, ruft seine beste Seite auf den Plan und alle sind glücklich (stark vereinfacht :-D ).
Hier nicht! Und das fand ich so dermaßen erfrischend, dass ich allein für diesen Umstand schon 5 Marken geben würde, wenn es dafür eine extra Beurteilung gäbe.
Der Junge aus dem Wald (erinnert mich immer an „der, dessen Name nicht genannt werden darf“ :-D ), ist anders. Ich kann es nicht anders sagen. Er ist kein Rebell und doch ist er einer. Er ist kein böser Junge und doch verstößt er gegen Gesetze. Er ist kein Feind und doch sind alle gegen ihn. Er ist hier derjenige, der Sveta „bekehrt“, der ihr zeigt, was sie kann und was in ihr steckt. Der vorbehaltslos an sie glaubt, egal wie schwierig ist auch ist. Der Junge aus dem Wald ist mein persönlicher Hauptprotagonist gewesen!

Die Geschichte als solche ist da schon mehr Klischeebehaftet. Eine Dystopie, in der jemand gegen das System rebelliert. Zwar ist der Handlungsort auf Dunkeltann begrenzt, aber das tut der Sache an sich keinen Abbruch. Allerdings macht dieses Klischee rein gar nicht aus, denn die Autoren haben die Geschichte, die Figuren so liebevoll ausgearbeitet und mit Ecken und Kanten versehen, dass man sie alle einfach lieben muss. Die Spannung baut sich langsam, aber kontinuierlich auf, um am Ende in einem Knall zu enden. Es gab Wendungen, die ich nicht kommen sah und es gab Szenen, in denen ich wirklich schlucken musste, ob der Härte der Figuren.

Das Ende als solches ist für die Geschichte perfekt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich gerne mehr über Sveta und ihren Jungen aus dem Wald gewusst hätte, allen voran, wie es mit ihnen beiden weitergeht. Aber wie Anfangs schon erwähnt, ist es ein Jugendbuch.^^




Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass ich sehr gut unterhalten wurde und das „Sveta und der Junge aus dem Wald“ ein wirklich empfehlenswertes dystopisches Jugendbuch ist, in dem man als Leser aus der Geschichte noch was mitnehmen kann. Das Autorenduo hat hier ganze Arbeit geleistet und mich sehr gut unterhalten! Und dass ich wissen will, wie es mit Sveta und Co. weitergeht, sagt eigentlich schon alles, oder? ^^





„Sveta und der Junge aus dem Wald“ bekommt von mir verdiente 5 von 5 Marken.








(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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