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16. Januar 2016

"AERA-Die Rückkehr der Götter" von Markus Heitz // Rezension





Markus Heitz gehört zu den erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren. Bereits sein Debüt "Die Dunkle Zeit 1 - Schatten über Ulldart" avancierte zum Bestseller und wurde 2003 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. 1971 in Homburg an der Saar geboren, entwickelte Heitz schon in jungen Jahren eine Passion fürs Schreiben und für Historisches. So studierte er Germanistik und Geschichte und arbeitete zunächst als Journalist. Durch den Erfolg der "Ulldart"-Reihe konnte er sich schließlich ganz dem Erfinden von Fantasystorys widmen. Wenn er nicht am Schreibtisch sitzt, kann man ihn auch mal an einem ungewöhnlichen Ort treffen: Heitz ist Mitbesitzer eines Irish Pubs in seinem Heimatort Zweibrücken.




Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung: Die Götter kehren auf die Erde zurück. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich. Die einst mächtigsten Religionen der Welt werden bald als bedeutungslose Sekten belächelt. Mit »AERA - Rückkehr der Götter« hat Markus Heitz einen neuen Kosmos geschaffen - ein großes Vergnügen für alle Fans von düsterer Spannung und filmreifer Action!




Markus Heitz. Ich hab noch nicht viel von ihm gelesen, aber AERA hatte mich sofort! Lebende Götter, die zwischen den Menschen wandeln und einer, der behauptet, es gäbe sie nicht, obwohl sich diese Tatsache nicht verleugnen lässt? Hell, yes! Her damit!

Fangen wir mal mit der Welt an, die Markus Heitz entworfen hat, denn die ist mein absoluter Favorit! Durch das (Wieder)Erscheinen der Götter steht die ganze Welt Kopf. Das Christentum wird verspottet und teilweise nur noch geduldet, viele Menschen konvertieren und beten die alten neuen Götter an. Einige Versprechen sich dadurch einen besseren Stand, falls es mal drauf ankommt. Andere finden die Gottheit toll und wieder andere stehen hinter ihrem Glauben und beten die Gottheit an, so wie diese das gerne hätte. Die Städte und deren Aussehen haben sich von Grund auf geändert. Kirchen werden zu günstigen Wohnungen, Tempel entstehen aus dem nichts. Es wirkte alles sehr real und glaubhaft und vor allem wurde klar, dass da sehr viel Recherche dahinter steckte. Diese Welt zu entwerfen, kann nicht einfach gewesen sein, aber Markus Heitz hat so viele Einzelheiten eingebaut, sodass ich glaubte, er wäre von dort gekommen und erzählt mir nun, wie es dort war. Götter, Menschen und göttliche Erfindungen. Und mitten drin steht Malleus Bourreau.

Unser Hauptprotagonist ist ein Ermittler, der, erfrischender Weise, richtig was auf dem Kasten hat und auch noch Bock hat, seine Arbeit zu machen. Er will ermitteln und er ist gut. Jaa, er raucht, aber ein Klischee braucht wohl jeder. Ansonsten ist Malleus ein Mann, den ich wirklich mochte. Er hatte seine Geheimnisse, aber er hatte auch sein Herz am rechten Fleck. Außerdem war er äußerst intelligent, ohne Überheblich zu wirken. Natürlich hat seine Vergangenheit ihn beeinflusst und irgendwas ist da wohl auch mit den Göttern passiert, aber was genau, das hab ich bis zum Ende nicht herausfinden können. Allerdings muss ich zugeben, dass ich sowas erwartet hatte, nachdem ich mir ein erstes Bild von Malleus machen konnte. Verkorkste Vergangenheit, aber dennoch irgendwie im Hier und Jetzt verankert. Intelligent, fähig Mitleid zu haben und ja, Raucher. :-D

Die Fälle, die Malleus im Laufe der Geschichte ermittelt und löst sind alle durch einen roten Faden miteinander verbunden und deswegen kann ich darüber auch kaum etwas sagen, ohne zu viel zu verraten. Am Ende kommt es nur auf das große Ganze an. Die Verbindungen waren nicht immer ersichtlich und ich konnte auch nicht immer Malleus Gedankengängen folgen, aber es war sehr lehrreich, mit ihm durch die Städte der Götter zu laufen, denn Markus Heitz hat gekonnt Geschichte und Infos verbunden, ohne belehrend zu sein.

So weit, so gut. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich an den Seiten klebte, weil sie so spannend waren, aber das Buch hat mich unterhalten. Ich wollte wissen, wie das Ende ausschaut und auf was der Autor und ich da hingearbeitet haben. Leider kam dann auch das Ende irgendwann und ich wurde enttäuscht, denn erstens erfuhr ich auf über 700 Seiten kaum etwas über die Vergangenheit des Ermittlers und zweitens war das Ende fast schon lächerlich. Es tut mir leid, aber manchmal kommen die Enden mit einem Knall und manchmal hat der Autor so stark auf ein Ende mit Knall hingearbeitet, dass bei diesem Buch der Weg das Ziel ist, denn am Ende war die Luft einfach raus.

Ich fühlte mich veräppelt, aufgrund der mir dargebotenen Auflösung des roten Fadens, um mal Klartext zu sprechen. Der Weg war toll, aber das Ziel eher bescheiden.
Des Weiteren häuften sich am Ende des Buches die Fehler. Wörter wurden vergessen, Buchstaben verdreht und die Logik ließ zu wünschen übrig. Als wären manche Sätze in einem Absatz bearbeitet wurden und der Rest nicht.




AERA wartet mit einer sehr genialen und einfallsreichen Welt auf, in derer die Götter unter den Menschen wandeln. Die Figuren sind allesamt real und glaubhaft, aber auf der langen Strecke der Geschichte hat der Autor die Luft verloren. Das Ende war nix. Nix für mich und nix, was den vorhergegangenen knapp 700 Seiten gerecht wird.





AERA von Markus Heitz bekommt von mir 3 von 5 Marken. Wer in 10 Episoden immer und immer weiter auf das Ende hinarbeitet, sollte das Ende dann auch im Griff haben.







(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
5 mal erwischt
  1. Nun ja, ich seh es nicht so hart. Das Ganze geht schließlich weiter. Natürlich ist es doof, dass da nicht wirklich "DAS" Ende kommt, aber irgendwie hab ich es die ganze zeit geahnt, dass man als Leser nur Bröckchen bekommt.
    Kein Meisterwerk, aber trotzdem absolut gute Lektüre von Heitz :)

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    1. Zu lesen war es ja gut, aber ich wusste nicht, dass es noch nicht vorbei ist. Ich dachte wirklich, dass das Ende ein Ende ist und kein halbes Ende. :-D
      Vlt wäre es dann anders geworden. ^^

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  2. Ich werde mir hierzu mal das Hörbuch geben, geht so grob in die Urban Fantasy-Richtung, die ich mag, mich reizt der Ermittler-Typ, aber als Buch wäre es mir vielleicht schon zu viel Fantasy, das ist ja nicht so meine Baustelle. Und die Hörprobe war super vielversprechend, daher könnte das so herum gut funktionieren. :D

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    1. Solltest du das Bedürfnis verspüren, das Buch doch noch lesen zu wollen, dann kann ich es dich schicken. Der Fantasy-Aspekt überwiegt ja nicht, aber wie gesagt, das Ende.... *hmpf* ^^

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  3. Das ist lieb, danke! Ich halte mich erstmal ans Hörbuch, im Zweifelsfall würde ich mich dann nochmal melden! ;) Aber mein SuB duldet kaum noch Neuankömmlinge! :D

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