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22. Dezember 2015

"Ruf der Dunkelheit" von V.Voss & C.Dupien // Rezension

 

http://vincentvoss.de/https://www.facebook.com/constantin.dupien/?fref=tshttp://www.amazon.de/dp/B019NEUM7Ohttp://www.constantin-dupien.de/



Constantin Dupien
Der sportbegeisterte Leipziger Autor und Herausgeber Constantin Dupien veröffentlicht 2013 die Anthologie "Mängelexemplare und andere makabre Erzählungen" im Verlag Edition Lepidoptera. Der Band wird mit dem dritten Platz des deutschen Horror-Awards Vincent Preis in der Kategorie 'Beste Anthologie' ausgezeichnet.
Darüber hinaus ist Dupien in der Anthologie "Horror Legionen - Der Almanach deutscher Horror- und Mystery-Autoren" des Amrûn-Verlages vertreten.
Ebenfalls im Amrûn-Verlag ist seine Geschichtensammlung "In Blut und Liebe" erschienen - ein Kunstprojekt und Genrebastard.
Seit 2014 ist "Mängelexemplare: Dystopia" erhältlich, das beim Vincent Preis dreifach ausgezeichnet wird: 1. Platz Anthologie/Storysammlung/Magazin aus dem deutschsprachigen Raum, 2. Platz im Bereich "Bestes Buchcover" sowie Platz 2 in der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" für den Beitrag von Xander Morus.
Im Mai 2015 ist mit "Mängelexemplare: Haunted" der dritte Band der Reihe erschienen.
Constantin Dupien liest mit Vorliebe Detektivgeschichten und klassische Phantastik á la Edgar Allan Poe.

Vincent Voss
Meine Abirede  hat mich 1992 zum Schreiben gebracht. Aufgabe im Deutsch Leistungskurs war, eine freie Interpretation der Lorelei von Heinrich Heine vorzustellen. Diese hat es bis zum Abschlussfest gebracht. Seitdem schreibe ich. Ich studierte in Hamburg Kulturwissenschaften, bin Geschäftsführer eines gemeinnützigen Vereins der in der Kinder-und Jugenpflege tätig ist und Vater zweier Kinder. Mein Studium und meine zahlreichen Tätigkeiten (Tankwart, Aushilfe in einer Aluminiumverarbeitung, Marktverkäufer, Pflegehelfer auf einer akutpsychiatrischen Station, SAP-Logist in einem Telekommunikationsunternehmen, Call-Center-Agent, Pädagoge, Sänger einer Terrorjazzband, Altenpfleger, Bestatter, Türsteher, Fotografenassistent und Bodygard, Packer) haben mich zu Erlebnissen und Beobachtungen geführt, von denen ich beim Schreiben zehre. Ich lebe glücklich mit meiner Familie im Norden Hamburgs und mag mich gerne gruseln.




Weihnachten 1914. Es lauert in den Schützengräben: Eine Macht, die Jahrhunderte im Verborgenen schlummerte, wird durch das zermürbende Kriegstreiben im regendurchtränkten Flandern geweckt. Dunkle Schatten nähern sich den Stellungen der Krauts und Tommys, gefährlicher noch als das Trommelfeuer der Mörser und Haubitzen. Immer mehr Leichen säumen die Schlachtfelder.




Constantin Dupien und Vincent Voss. Zwei Namen, zwei Autoren und eine Vorstellung, wie das Werk der beiden sein muss. Daran kommt wohl niemand vorbei, der sich lesetechnisch in diesem Genre bewegt und ich freue mich, eine der wenigen gewesen zu sein, die das Buch vorab schon lesen durften!

Ich kenne schon ein paar kurze Geschichten von den Autoren… und da hört es auch schon wieder auf. :-D Ich hatte keinerlei Erwartungen an die Geschichte nurein paar kleine Vorstellung und vielleicht die ein oder andere Idee, die aufgrund der Werbung in den sozialen Netzwerken entstanden sind. Aber sonst: nur keinen Stress und nur „keinen“ Erwartungsdruck. Tjahaa, lieber Constantin, lieber Vincent, um es mal auf den Punkt zu bringen: die Messlatte lag hoch! ;-)
Mir wurde versprochen, dass es böse wird. Sehr böse. Ganz ganz böse. Wurde es böse? Es wurde auf jeden Fall anders, wie gedacht. Die Messlatte verwarf ich also schnell wieder. *hier das Erleichterungsschnaufen der Autoren einfügen* ^^

So, lassen wir den Spaß mal beiseite und machen einen auf professionell. Die Geschichte wird von zwei Hauptcharakteren getragen und spielt mitten im Krieg. Die Deutschen kämpfen gegen die Briten, es ist erbittert, der Hass greifbar, aber es geht nicht voran. Jeder Zentimeter, der gestern gewonnen wurde, war heute schon wieder verloren und morgen wurde er wieder gewonnen. Die Kräfte waren am Ende, niemand wusste, wann dieser Kampf vorbei sein würde und das schlimmste: es regnete so ziemlich die ganze Zeit. Ich vertrete ja die Theorie, dass, wenn es irgendwo anfängt zu regnen (Film, Buch), dann passiert bald etwas Schlimmes! Was sagt uns das? In dieser Geschichte hier, passiert die ganze Zeit etwas Schlimmes und jeder der das Buch schon kennt, wird mir nun zustimmen. Denn es passieren wirklich schlimme Dinge, die der Leser aber erst sieht, wenn er alles kennt, wenn das Buch zu Ende ist, aber die Geschichte noch nicht.

Mallory und Walter. Zwei Soldaten auf unterschiedlichen Seiten, mit unterschiedlichen Erlebnissen aber einem Ziel, für das es sich zu sterben lohnt: das Ende des Krieges. Was sind die beiden bereit dafür zu tun? Und sind die jeweils anderen Soldaten wirklich der Feind, den man im Auge behalten sollte, oder gibt es am Rande des schlammigen Kampffeldes vielleicht noch etwas anderes, Gefährlicheres, dass keiner von ihnen Ignorieren darf? Die beiden Autoren spielen zu Anfang sehr gekonnt mit den Vermutungen der Leser und ich musste bei ungefähr 20% abbrechen, um dann am nächsten Tag im Hellen weiter zu lesen. Ich glaube, dass das ein Fehler war, denn im Hellen wirkte die Szenerie nicht mehr ganz so erschreckend. *Notiz an mich selbst: nicht wieder machen!*

Zu den Personen selbst, oder der Handlung werde ich gar nichts weiter sagen, denn so dick ist das Buch nicht und ich möchte ungern spoilern. Was ich aber sagen kann, ist folgendes:
Die Geschichte als solche mochte ich. Eine klassische Horror-Geschichte, die mit den Vorstellungen der Leser spielt, anstatt ihnen etwas vorzusetzen, was so ist, wie es eben ist. Es gibt keine genauen Beschreibungen, was das Böse ist, wie es aussieht, oder was es tut. Ich reimte mir viel selbst zusammen, verwarf es wieder und sah zwischendurch unter meinem Bett nach. ^^
Die Spannung wird gekonnt durch Kapitel- und Personenwechsel aufgebaut. Ich stellte Vermutungen auf, was das Ende betrifft, nur um dann vor dem Ende zu stehen und den Kopf zu schütteln.. Denn wie oben schon erwähnt, das Buch ist zu Ende, aber die Geschichte noch nicht vorbei und genau DAS macht eine sehr gute Horror-Geschichte aus: Was stellt sich der Leser am Ende vor? Was pflanze ich als Autor in den Kopf meines Lesers?

Constantin Dupien und Vincent Voss haben genug Samen gesät (Insider^^), um ihre Leser vom Schlafen abzuhalten, auch wenn ich fand, dass im letzten Drittel die Spannung etwas nachließ und es mir persönlich zu hektisch wurde. Etwas mehr klassische Horror-Schwingungen, etwas mehr „Klappern auf dem Dachboden“ und etwas weniger Vorschreibungen der Autoren, dann hätte ich am Ende wohl als ängstliches Häuflein in der Ecke gesessen.
So kam mir alles zu schnell, was aber nicht heißt, dass ich eine gute Horror-Geschichte als solche nicht erkenne.



Diese Geschichte hat alles, was eine Horror-Geschichte haben muss: Böses, Dunkelheit, das Spielen mit den Vorstellungen der Leser, dem durchtriebenen Lachen der Autoren, weil sie noch eins draufsetzen und ganz viel (subtile) Angst. Von Nebel durchdrungenes Wimmern, das letzte Aufbäumen der Hoffnung und ihr röchelndes Sterben, während die letzten Lichter verlöschen. Auch wenn gegen Ende m.E. die Spannung etwas abflaute, so schaffte ich es doch nicht, die Geschichte im Dunkeln zu lesen.
An dieser Stelle also von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die sich in diesem Genre zu Hause fühlen






„Ruf der Dunkelheit“ von Constantin Dupien und Vincent Voss bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Marken. Die ersten zweidrittel waren der Hammer, aber das letzte Dritten ließ die Spannung und die Angst vom Anfang vermissen.









(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Ich wünsch euch beiden ein wunderschönes Weihnachtsfest mit lieben Menschen, entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Gesundheit, Liebe, Glück und viele tolle Lesestunden ♥

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Weltenwanderer

    AntwortenLöschen
  2. Oh, klingt supi!
    Ist direkt mal vorgemerkt :3

    AntwortenLöschen

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