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6. November 2015

"Babylon" von Dave Nocturne // Rezension

https://www.facebook.com/brakefrederic?fref=tshttp://verlag.begedia.de/?q=armageddonhttp://www.amazon.de/Babylon-Dave-Nocturn/dp/3943795241/ref=pd_bxgy_14_img_zhttps://hinterhofderfantasie.wordpress.com/



Frederic Brake wurde zwar schon 1970 unsanft in dieses Leben geschubst, als Autor lernte er aber erst Ende 2008 laufen. Mittlerweile stolpert er schon ganz zielstrebig durch das Weltgeschehen und veröffentlicht recht regelmäßig in Anthologien diverser Verlage. Er ist einer der Stammautoren der Reihe "Armageddon - die Suche nach Eden" aus dem Begedia Verlag, für die er unter dem Pseudonym "Dave Nocturn" schreibt. Zusammen mit Michael Mühlehner schreibt er die Serie "Schattenzeit", die im Lit. Limbus erscheint. In der Vita von Frederic findet sich auch ein dritter Platz beim William-Voltz-Award. Er schreibt sowohl Prosa wie auch Hörspiele und lektoriert gelegentlich für verschiedene Verlage. Jüngst durfte er sich in die Riege der Lady Bedfort Autoren einreihen. 




Der Fliegerhorst in Nörvenich wird von Zombies überrannt. Die Gruppe der Pilger kann nur unter großen Verlusten aus dieser Hölle entfliehen. Sie gelangen mit letzter Kraft nach Bonn, das der Oberbefehlshaber der letzten intakten Einsatzstreitkräfte gegen die Horden der Untoten abgeriegelt hat. General Dupont versucht die Stadt zu einem Gottesstaat inmitten der Apokalypse zu machen, um vor Gott Vergebung für die Sünden der Menscheit zu erbitten. Doch auch Bonn ist nicht das Eden, dass die Pilger suchen. Es ist nur eine moderne Version von … Babylon




„Babylon“ ist der vierte Band der „Auf der Suche nach Eden“- Reihe, diesmal geschrieben von Dave Nocturne. Ich weiß nicht, was ich erwartete. Ein bisschen Handlungsvorantreibung, etwas Neues. Mehr von … irgendwas. Ich hatte am Ende vom dritten Band ein klitzekleines bisschen das Gefühl, wir würden Anfangen uns im Kreis zu drehen und hoffte einfach, dass wir nun einen Schritt voran gehen. Gabs Stillstand oder gings voran?

Unsere Truppe hat mittlerweile so viel durchgemacht, dass man hin und wieder hofft, dass sie nun endlich mal zum ausruhen kommen. Aber falsch gedacht, sie flüchten von einem Stützpunkt zum nächsten und bevor auch nur ein bisschen das Gefühl von Sicherheit aufkommen kann, geht alles in die Hose. Oder wird gefressen. Oder getötet. Oder es werden Intrigen gesponnen. Im Grunde passiert recht viel, allerdings in sehr kurzer Zeit. Jeder Zombieüberfall oder dergleichen wird ratz fatz abgehandelt und auf geht’s zum nächsten Vorfall. Das ging mir alles viel zu schnell.

Zu schnell ist ein gutes Stichwort. Die Figuren veränderten sich zu schnell. Ich hab ja nun schon eine ganze Strecke mit der Gruppe zurückgelegt und auch erlebt, sodass ich sagen kann, auch wenn die einzelnen Teile alle recht kurz sind, kennt man sich untereinander ein Stückweit. Ich weiß auch, dass es immer andere Autoren sind und „nur“ die Idee von D.J. Franzen. Beim dritten Band klappte das ganz wunderbar, dass ein anderer Autor weiterschreibt. Hier klappte das in meinen Augen leider gar nicht. Die Personen waren mir fremd, verhielten sich ganz anders, als ich es aufgrund der Vorgeschichte erwartete und auch der Schreibstil war nicht mein Fall. Es war, als würde ich in meine Wohnung kommen und jemand hätte alle Möbel umgestellt: Ich weiß, dass ich zu Hause bin, fühle mich aber nicht wohl.

An die phantastische Seite hab ich mich nun mittlerweile gewöhnt und finde die noch immer sehr interessant. Nichtsdestotrotz hatte ich eigentlich mit ein paar Auflösungen oder wenigstens Vorsetzungen gerechnet. Schließlich gab es ja von Anfang an rote Fäden, die nun aber irgendwie ignoriert wurden. Nicht unbedingt in der phantastischen Schiene, aber in der Normalen. Hier und da wurde zwar etwas angedeutet, aber so richtig Tiefe erreichte die gesamte Geschichte leider nicht.

Ich gebs zu, ich hatte mehr erwartet. Mehr Handlung, mehr Tiefsinn, mehr von allem. Serien zu schreiben ist nicht einfach, aber das Exposé steht ja schon. Schreib- und Erzählstil müssen nicht unbedingt ähnlich sein, aber das Verhalten der Figuren sollte doch durchweg gleich bleiben.

Das Ende konnte mich leider auch nicht mehr überzeugen, denn aus einer wirklich verfahrenen Situation gabs einen leider viel zu einfachen Ausweg, in dem ich ganz stark die Hand des Autors sah, der da eingriff. Ich gehe davon aus, dass es so im Exposé stand, aber ich denke auch, dass man das hätte eleganter lösen können und nicht so plump. 




„Babylon“ ist bis jetzt für mich der schwächste Teil der Reihe. Ich kenne von dem Autor eine Kurzgeschichte und bei der war ich wirklich begeistert, was heißt: Er kann es! Er kann schreiben! Aber das hier empfinde ich nicht gerade als Meisterleistung. 





„Babylon“ erhält von mir ganz knappe 2 von 5 Marken.








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