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8. November 2015

"Allein mit dem Feind" von Alexandra Stefanie Höll // Rezension


http://www.amazon.de/Allein-Feind-Alexandra-Stefanie-H%C3%B6ll-ebook/dp/B010U32X38https://www.facebook.com/Alexandra-Stefanie-H%C3%B6ll-342302575862311/?fref=tshttp://www.egmont-lyx.de/buch/allein-mit-dem-feind/


Alexandra Stefanie Höll wurde 1975 in Bühl/Baden geboren. Nach dem Abitur am technischen Gymnasium folgte das Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Ludwigsburg, das sie 1998 als Dipl. Finanzwirtin beendete. Seit 1999 ist sie in der Finanzverwaltung tätig. Sie wohnt mit ihrem langjährigen Lebensgefährten und vier streichelsüchtigen Fischen in Baden-Württemberg.

Schon als Teenager verschlang sie einen Roman nach dem anderen und war praktisch ständig mit Büchern unterm Arm anzutreffen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In 2006 begann sie, quasi über Nacht, selbst mit dem Schreiben. Ihre Romane bewegen sich im Genre Romantic Thrill und erzählen Liebesgeschichten, gewürzt mit einem Hauch Abenteuer und Spannung. Sie wohnt mit ihrem langjährigen Lebensgefährten und vier streichelsüchtigen Fischen in Baden-Württemberg. Derzeit arbeitet sie an ihrem sechsten Roman




Wie gut kennst du deinen Feind?

Sobald Leonore Danner den Namen Nathan Cole nur hört, sieht sie rot. Denn er ist der Grund, weshalb ihre Großmutter bald ihren geliebten Lebensmittelladen in Miami verkaufen muss. Fest entschlossen, dies abzuwenden, schmuggelt sich Leonore an Bord seiner Luxusyacht. Doch bevor sie die Sache mit ihrem Erzfeind klären kann, geschieht ein Unfall und beide landen im Meer. Mit nichts als ihren Kleidern am Leib, stranden sie auf einer einsamen Bahama-Insel. Von diesem Zeitpunkt an kämpfen sie Seite an Seite ums Überleben, denn die Insel hält so manche Überraschung bereit – genau wie Nathan Cole ...




Alexandra Stefanie Höll gehört zu unseren Lieblingsautoren, denn sie überraschte uns damals mit einer Geschichte, bei der uns hören und sehen verging. Deswegen kamen wir an ihrem neuen Schätzchen natürlich auch nicht vorbei. Konnte es genauso überzeugen oder war es sogar besser? Begeben wir uns auf die Suche und versuchen zusammen, die einsame Insel zu verlassen …

Verteilen wir am Anfang gleich mal eine Obsttüte voll Lob:
Ohne große Worte wirft die Autorin ihre Leser gleich mal ins Geschehen und lässt uns miterleben, wie Leonore sich aufregt, weil sie offensichtlich ganz viel Ärger mit einem Mann hat, der denkt, er kann alles machen, einfach weil er ist, wer er ist. Leonore lässt sich allerdings ganz und gar nicht gefallen und tut alles, um das Überleben des Lebensmittelladens ihrer Großmutter zu sichern. Man merkt sofort, dass Leonore an ihrer Großmutter hängt, sie liebt und wirklich ALLES für sie machen würde. Genauso wie der Lebensmittelladen ist die Großmutter ihr Lebensinhalt und sie verteidigt beide wie eine Löwin ihre Jungen.
Ich mochte Leonore von Anfang an, denn ich konnte sofort verstehen, warum sie so erbost ist. Warum sie einfach nicht aufgeben will und vor allem kann: es gibt im Leben immer einen Menschen für den es sich lohnt, bis zum äußeren zu gehen! Ich wäre gerne neben Leonore gestanden und hätte ihr geholfen, so aber konnte ich nur zusehen und die Luft anhalten…

Nathan Cole. Heiß. Reich. Ein Arsch, wie er im Buche steht. Schon allein für diesen Antagonisten würde ich der Autorin gerne einen Pokal überreichen. Nathan Cole war von Anfang an Scheiße. Ein Arsch, ganz einfach. Und das änderte sich auch nicht. Er hatte einen miesen Charakter, tat Dinge, weil er sich viel davon versprach und nahm auf nichts und niemanden Rücksicht. Alle anderen waren ihm egal, er hatte nur Augen für … sein Bankkonto! Es geht hier NICHT darum, dass diesem Arsch der Kopf gewaschen wird und er urplötzlich merkt, dass er eine gute Seele hat, nur weil Leonore auftaucht. Er mag sie nicht und sie mag ihn nicht. Punkt. Ich fand es wirklich sehr erfrischend, dass Alexandra Stefanie Höll an diesem roten Faden fest gehalten hat, alles andere wäre einfach nur unglaubwürdig gewesen. Aber so : Hut ab, für den arschigsten Arsch, den ich seit langem getroffen habe. *hust* Arsch *hust*

Natürlich gibt es als Gegenpart zum Arsch, den Gentleman, der mehr in Leonore sieht, als alle anderen (außer ihrer Großmutter, die weiß, das Leonore perfekt ist!^^). Gabriel ist anders, aber auch genau gleich. Er verdreht Leonore gewaltig den Kopf, und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie sich fragt, warum ihre Menschenkenntnis nicht mehr funktioniert. Auch hier hat die Autorin einen super Charakter erschaffen, bei dem man bis zum Ende nicht weiß, woran man ist und ob das alles stimmt, was er sagt. Jeder in der Geschichte trägt sein Päckchen (außer Nathan, der ist ein Arsch! ^^) und Gabriel hat ein besonders großes, bei dem es ihm schwer fällt, es loszulassen.
Man merkt im Verlauf der Geschichte, wie die Figuren sich weiter entwickeln, reifer werden, um letztendlich zu der Person zu werden, die sie sein können (außer Nathan, der ist immer noch nur ein Arsch.^^)

Natürlich wäre es viel zu einfach, eine einfache Dreiecks-Beziehung zu beschreiben. Nein, die Autorin bringt gekonnt noch eine zweite Liebesgeschichte mit ein, die manchmal fast interessanter (und heißer) war, als die eigentliche Grundgeschichte.

Und da kommen wir auch gleich zu meinem einzigen Kritikpunkt.
Der Spannungsanteil, der einen Großteil der Geschichte trägt, konnte mich nicht immer wirklich mitreißen. In einigen Szenen ging es mir viel zu schnell, als das sich wirklich Spannung aufbauen konnte. Der Liebesanteil war fantastisch und Herzschmerz war vorprogrammiert, aber der andere, spannende „Thrill“anteil hätte meines Erachtens noch etwas mehr „Thrill“ und „Spannung“ vertragen können.

Das Ende war gut. Aber auch hier fand ich, dass der Epilog fast schon zu viel des Guten war. Ein bisschen zu viel Kitsch, aber das ist bekanntlich Geschmackssache und jetzt auch keine wirkliche Kritik. 




„Allein mit dem Feind“ ist eine prickelnde, leicht spannungsgeladene Geschichte von Menschen, die erst am Boden sein müssen, um herauszufinden, wer sie wirklich sein können und vor allem, wie stark sie sind. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, denn Alexandra Stefanie Höll kann schreiben! Und auch wenn ich ein bisschen kritisiert habe, spreche ich doch gerne eine Leseempfehlung für Genre-Liebhaber aus.





„Allein mit dem Feind“ bekommt an dieser Stelle von mir gute 4 von 5 Marken. Der Liebesteil war fantastisch bis fast schon zu kitschig, der Spannungsteil kam mir leider zu kurz.






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Guten Morgen!

    Das erste Training hatte ich schon: Auf dem Tablet versucht zu kommentieren ... Kommentar futsch. D:

    Neuer Versuch mit Notebook :D

    Also: Über das Buch bin ich auch vor Kurzem gestolpert. Ich hatte mich aber (weil thematisch für mich spannender) für "Sinners on Tour" entschieden. *Hüstel* Das war ... interessant. Nach deiner Rezi hätte ich aber mal lieber das hier genommen. Der "arschigste Arsch". rofl :DDD Außerdem will ich jetzt natürlich wissen, wie wo was mit der anderen Liebesgeschichte ist.

    Liebe Grüße,
    Sandy

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