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29. Oktober 2015

"Drachenhaut" von Frances G.Hill // Rezension






Susanne Gerdom, alias Frances G. Hill, lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.


Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann?
Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein?
Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist – und der eine magische Verwandlung bevorsteht.


Wieder ein Fantasy-Buch von Susanne Gerdom. Dafür, dass ich eigentlich gar keine Fantasy mag, lese ich durch Susanne sehr viel davon. Konnte mich „Drachenhaut“ auch wieder überzeugen oder wurden wir verflucht und starben eines schmerzvollen Todes?

Die Geschichte beginnt mit einem netten Vorgeplänkel zwischen zwei Freunden / Feinden / Geliebten / was auch immer. Susanne versteht es, in kurzen Szenen ihre Leser neugierig zu machen und auch ich fragte mich, was der Naga und die Fürstin der Feen da tun. Erst dachte ich, ich bin in einer reinen, fantastischen Welt gelandet, die ausschließlich fantastische Wesen beinhaltet, aber weit gefehlt.

Gerade diese Verbindung zwischen Realität und Fantastik ist es, die mich immer wieder in die Geschichten von Susanne zieht. Ich denke, von ihrem Schreibstil muss ich jetzt nicht sagen, denn dass Susanne schreiben kann, dürfte mittlerweile bekannt sein. Für die, die es noch nicht wissen: Susanne hat einen sehr lebhaften und bildgewaltigen Schreibstil, der es für mich als Leser sehr einfach macht, mich in der Geschichte zu verlieren. Ich habe nie Probleme, mein Kopfkino anzuwerfen, denn Susanne zaubert die Bilder quasi in meinen Kopf.

„Drachenhaut“ ist mehr, als nur eine Fantasy-Geschichte. Es geht um Lilya, die so viel mehr ist, als ein Waisenkind und die auf sehr grausame Art lernen muss, dass die Menschen, die sagen, dass sie es gut meinen, dieses nicht immer ernst meinen. Lilya lernt ihre Entscheidungen zu treffen und bricht aus ihrem behütetem Leben aus, nur um festzustellen, dass die Welt gar nicht so grausam ist, wie sie immer dachte und wie alle ihr weißmachen wollten. Außerdem lernt sie sich selbst ganz neu kennen, testet ihre Grenzen und spürt die Macht des Wortes: Nein!

Es geht um Massinissa, ein verfluchter Prinz, der aufgrund der Fehlbarkeit seines Vaters in ein grausames Schicksal gestürzt und dann noch verstoßen wird. Trotz des Fluchs, der ihn immer stärker quält vergisst er doch nie seine Menschlichkeit und bleibt sich selbst treu. Keine Verbitterung, kein Hass, außer auf den, der den Fluch gesprochen hat.
Manchmal war es etwas verwirrend, denn der Fluch ist sehr allumfassend und ich brauchte eine Weile bis ich seine ganze Tragweite durchblickte.

Nichtsdestotrotz ist „Drachenhaut“ wieder einmal eine schöne Geschichte über Freundschaft, über Vertrauen und Bindungen. Über Familie und dass dazu nicht immer Blutsverwandtschaft gehört. Susanne schafft es immer wieder aufs Neue, mir am Ende ganz viel zum Nachdenken mitzugeben, obwohl ich doch „nur“ eine Geschichte über Drachen, Schlangen und Feen gelesen habe. Es gibt immer eine Moral und manchmal ist diese nicht gleich zu sehen. Aber auch hier hatte ich nicht das Gefühl, dass Susanne mit erhobenen Finger hinter den Worten sitzt und mich belehren möchte, sondern dass ihre Botschaft ganz leise zwischen den Sätzen hindurch in mich hinein sickerte.


„Drachenhaut“ ist eine Fantasy-Geschichte, die mit Wendungen und interessanten Figuren glänzt. Susanne weiß ganz genau, was sie erzählen will und bringt das auch hervorragend rüber. Ihre Art zu schreiben zieht mich immer wieder sofort in ihre Geschichten rein und ich möchte diese am liebsten nicht mehr verlassen. Klare Empfehlung von meiner Seite aus!




„Drachenhaut“ bekommt von mir hier klare 5 von 5 Marken. Eine Geschichte, in der ich gerne versunken bin und an die ich gerne zurück denke. 









(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
4 mal erwischt
  1. Mit dem Buch liebäugel ich schon eine Weile und deiner schönen Rezension, Tilly, wird es wohl in meiner Wunschliste weiter nach oben rutschen ;)

    Nebenbei: Das Cover ist ja wirklich wuuuuuuunderschön! ♥♥♥

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.com/

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    1. Hey May!

      Es ist wirklich eine schöne Geschichte, Susanne hat da wieder gezaubert! *__*

      LG
      Tilly

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    2. So Tilly,

      fühl´ dich schuldig! Mein armer SuB ist wieder gewachsen o.O
      Drachenhaut gab es bei Arvelle und wollte unbedingt mit *-*

      LG, Mary <3
      http://marys-buecherwelten.blogspot.com/

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  2. Guten Morgen

    ein sehr interessantes Cover, dass durchaus auffällt. ;)
    Auch die Story klingt klasse, ganz so als ob ich auch mal reinlesen sollte. *g*

    Liebe Grüße,
    Ruby

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