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5. Oktober 2015

"Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" von Patrycja Spychalski // Rezension




Patrycja Spychalski, in Polen geboren, in Berlin aufgewachsen, arbeitet mit Kindern und Jugendlichen, schreibt Bücher, hört gerne laute Musik und träumt davon mal in San Francisco zu leben.


Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht?


Ein neues Leben, neue Menschen, neues Zuhause, jede Menge verwirrte Schmetterlin¬ge im Bauch und die erste, große Liebe?! "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" - habe ich, oder habe ich nicht?

Wie im Klappentext schon beschrieben, muss Laura in diesem Abschnitt ihres Lebens einen neuen Platz finden, ohne dabei das alte, sehr weit entfernte Leben zu vernachlässigen. In diesem Punkt kann ich jegliche Wut, Einsamkeit, Verunsicherung und Co. mit Laura nach- und mitempfinden. Gerade, dass ihre Eltern auch alles durchgehen lassen, zwecks schlechtem Gewissen und Laura das schön brav ausnutzt: VERSTÄNDLICH! Denn ich selbst kenne das leider nur zu gut, wenn man weg zieht und alles hinter sich lassen muss, ohne es zu wollen. Da ist das ganze „leb dich gut ein, finde neue Freunde und passe dich in der neuen Schule an“ leichter gesagt als getan. Laura aber hier hat Glück, als sie einen ihrer neuen Mitschüler im Baumarkt antrifft und er Interesse an ihr zeigt. Oder etwa nicht?

Das ganze hätte etwas Leichtes und Kurzes für Zwischendurch werden können. Ein typisches Jugendbuch über ein Mädchen, mit dem man miterleben und -leiden darf, mit dem man sieht, wie es ist, wenn man als „neuer“ Außenseiter das Beste aus allem machen muss. Dumm nur, dass ab dem Zeitpunkt, ab dem Irina – auch eine ihrer neuen Mitschüler – auftaucht, die ganze Story den Bach runter geht.

Ich spoiler euch jetzt nicht wirklich, da es schon im Klappentext steht, aber wer hier ein Liebesdreieck oder gar „Coming Out“ erwartet, der wird sich irren. Und wieso irrt man sich?! Weil dies der EINZIGE Grund GEWESEN WÄRE, der das Buch hätte interessant machen und werden lassen können. Aber nope – Irina und Laura sind irgendwie zusammen, knutschen hier und dort rum, Laura denkt ab und an drüber nach, aber irgendwie auch wieder nicht, und dann ist da noch Enzo, der auch irgendwie auf Laura steht. Ach, und Laura mittendrin. Und dann dieses total TOTAL BESCHEUERTE ENDE DIESER GANZEN SACHE?! Was sollte das bitte?! Wenn man sich nämlich, so wie ich, da durchkämpft, mit der Hoffnung auf mehr, wird man halt leider enttäuscht…

Und Seite für Seite kämpfte ich mich durch, zwang mich, weiterzulesen, weil doch irgendwann mal was passieren musste. ES MUSSTE DOCH ENDLICH MAL WAS AUFREGENDES, GEFÜHLVOLLES KOMMEN?! Die ganze Story, die ganzen einzelnen Szenen, die wirkte so aus der Luft gegriffen und banal. SORRY! Als säßen ich im Theater und die Darsteller würden mit Zettel in der Hand ihren Text runterrasseln. Ufff. Hätte ich es nicht vom Verlag bekommen - ich hätte es nach den 100 Seiten, für die ich WOCHEN gebraucht habe, abgebrochen. Und ich kann nicht mal sagen, dass es NUR am Buch liegt. Ich bin definitiv nicht der richtige Leser gewesen, obwohl ich das Thema an sich recht interessant fand und auch auf die Verwirrtheit zwecks Lauras „Sexuellen Orientierung“ gespannt war,

Ufff. Ich bin der falsche Leser für sowas. So richtig falsch. Ich hab nichts gegen süße, kitschige, naive, Teenieübelagerte Storys, wirklich nicht. Aber es langweilte mich ziemlich schnell, Gefühle und Verständnis wollten sich nicht mit mir und dem Buch blicken lassen


Bei DER Thematik hätte man mehr Feingefühl und ja, mehr Realismus erwartet, aber irgendwie sah ich diesen nicht so ganz…Manche Jugendbücher sind ab und an einfach zu konstruiert für mich, was dieses Jugendbuch hier wiedermal bewies. Ich konnte mit der Story an sich nichts anfangen, fand so ziemlich alles an den Haaren herbeigezogen und war versucht, das Buch aus dem 8ten Stock meines Hotelzimmers zu werfen. Dabei ist es einfach nur langweilig, schafft es nicht, mich an seine Protagonisten heranzuführen oder mich gar von sich zu überzeugen. Vielleicht ist es etwas für die „jüngere“ Generation, die auf sowas steht. Ich kann leider nichts mit dem Buch anfangen.



Gut gemeinte 2 von 5 Marken von mir. Ich bin ja fair und gebe zu, dass es für ab 12 Jährige durchaus seinen Reiz haben könnte. Oder für alle, die nicht ich sind. ^^



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Wie schade das es dir nicht so gefallen hat :/ Mein letztes Buch von Patrycja Spychalski hatte mir eigentlich recht gut gefallen, auch wenn auch dieses schon ein paar kleine Längen hatte.
    Dieses neueste Buch von ihr lasse ich dann wohl besser aus :)
    Danke für deine Rezension!
    Liebe Grüße,
    Hannah

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