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9. September 2015

„Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella // Rezension






Die britische Autorin Sophie Kinsella (geboren 1969 in London) begann ihre schriftstellerische Karriere bereits mit 24. Damals hieß sie noch Madeleine Wickham, hatte für ein Jahr Musik in Oxford studiert und war anschließend zu Politik, Philosophie und Ökonomie übergewechselt. Kinsella arbeitete als Wirtschaftsjournalistin - ein Metier, in das sie auch die Heldin ihrer erfolgreichen "Shopaholic"-Reihe steckt: Die chronisch klamme Rebecca Bloomwood gibt ihren Lesern Finanztipps. Die sich daraus ergebenden Verwicklungen sorgen nicht nur für großes Lesevergnügen, sondern sind auch gut anzuschauen: Der Bestseller "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" wurde ein Kinohit. Auch alle anderen Bücher von Kinsella stehen weit oben auf den Bestsellerlisten. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

 

Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...


Ich bin gekommen für Audrey, aber geblieben wegen der kompletten Familie. Gutes oder schlechtes Zeichen?

Das Buch fiel mir schon seit längerem auf Goodreads auf, einfach, weil der Klappentext bereits auf Englisch zum Lesen einlud. Dann begegnete mir die englische Ausgabe bei BlogdeinBuch wieder und ich hab mich so verdammt arg geärgert, dass ich mich nicht an die englische Ausgabe heranwagte. L Denn ich LIEBE Buchcharaktere, die irgendwie psychisch einen Knacks haben. Eben, weil wir alle irgendwie psychisch „anders“ sind, es aber viele nicht zugeben oder wahrhaben wollen. So aber nicht Audrey, die ja bereits auf dem Cover mit Sonnenbrille auf der Nase zu sehen ist und laut Klappentext mit sich zu kämpfen hat. Also wurde ich neugierig, musste erfahren, warum Audrey das Haus nur in Notfällen verließ und ihre Umgebung lieber „dunkel“ via Sonnenbrille wahrnehmen wollte/konnte anstatt ohne…

…und ich konnte sie teilweise verstehen. Manchmal wünscht man sich eben nicht, dass „fremde“ Augen einen begutachten, abschätzen und über einen urteilen. Audrey hier mag ihre Probleme haben, aber die beruhen ganz sicherlich nicht darauf, dass sie selbst dran schuld ist. Aber je mehr ich las, desto bewusster wurde mir, dass die Autorin Audrey NICHT erschaffen hatte, damit ich Mitleid mit ihr empfand. Hier ging es vielmehr um die Familie. Wie sie mit Krisen kämpften, ob sie es gemeinsam bewältigten, was gut und was falsch angepackt werden kann und und und. Und diese Tatsache macht das Buch aus: 

Die Familie. 

Audreys Familie ist auf den ersten Blick durchgeknallt. Die Mutter weiß nicht mehr weiter mit ihren zwei pubertierenden Kindern, der Vater, ja, was treibt der eigentlich? Und der Bruder lebt mehr in seiner eigenen Onlinewelt, als sich am Familienleben zu beteiligen. Und dann ist da noch Audrey, die das Haus nicht mehr freiwillig verlässt und auch die Schule nicht mehr besucht. Und ja, ich fragte mich bis zum Schluss: WIESO?! Dieses Wieso wurde aber so zur Nebensächlichkeit, weil das Buch im HIER UND JETZT lebte, sich nicht großartig um die Vergangenheit scherte und sich so viel Bedeutsameres IM Leben dieser Familie abspielte. AND I LOVED IT! 

Ich hab wirklich OFT lachen müssen, weil es so, so TYPISCH Sitcomlike war. xD Vor allem, als Audrey beginnt, einen kleinen „Familienfilm“ zu drehen und man ihre „Aufnahmen“ mitverfolgt. Was sie da alles aufschnappt à HERRLICH! :D Das war mal ne Art, hinter den Kulissen einer Familie schauen zu können, so, als würde Audrey mir wirklich durch dieses „gefilme“ die WAHRE Seite ihrer Familie aufzeigen. HACH, ich könnte das Buch glatt zum zweiten Mal lesen, so realistisch anders und unterhaltsam war das.


 

War besser, als ich es mir vorgestellt hatte? OHNE ZWEIFEL: JA! Und die MUTTER erst. GOTT, DIE HAT MICH SO FERTIG GEMACHT. xD Das Buch hat´s wirklich begriffen und einen fetten Unterhaltungswert auf den Seiten geworfen, den ich so nicht vermutet hätte. Auch wenn hier wirklich ernste Themen angeschnitten wurden, ist der ironische Realismus stets mein Begleiter gewesen. Ich kann dieses Buch wirklich JEDEM empfehlen, der auf solche Arten von Jugendbüchern steht.




5 von 5 Marken. :D 

















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
4 mal erwischt
  1. Oh, das klingt super! :D
    Wie toll, dass ich jetzt auch ein kindle habe. Gekauft. :)

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    1. :D Viel Spaß damit, berichte mir gerne, obs dich auch so unterhalten konnte. :D Und viel Spaß mit deinem neuen Kindle. ^.^

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  2. Hey Jack! Das klingt echt klasse und ich muss dir absolut recht geben mit der psychischen Komponente und dem wahrhaben wollen. Ich mag es deine eigenen Gedanken dazu zu lesen. Und nun genug geschwafelt;-) Ich habe dieses tolle Buch als Hörbuch hier und morgen (also heute) wird damit endlich begonnen! Lg Petra von Papier und Tintenwelten

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    1. Guten Moje Petra :D
      Danke und jaaaa, solche Charaktere gefallen mir mehr, als die immer zu "perfekten". Dann viel Spaß beim hören und auch für dich: BITTE GERNE bescheid geben, was du von hielst. :D *Mir da aber keine sorgen machen werde, da du sicherlich auch super unterhalten wirst*

      Glitzrige Grüße zurück
      ~ Jack

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