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5. September 2015

“How to Be Gay. Alles über Coming-out, Sex, Gender und Liebe” von James Dawson // Rezension



 

James Dawson war acht Jahre lang Lehrer und hat in dieser Funktion schon viele Jugendliche aufgeklärt, bevor ihm 2012 mit seinem ersten Jugendroman der Durchbruch als Autor gelang. Es folgten mehrere Thriller und Aufklärungsbücher für Jugendliche, die alle auch sein großes Thema Homosexualität behandeln. Zuletzt wurde James Dawson für sein Werk von der jugendlichen Jury mit der berühmten Auszeichnung ›Queen of Teen‹ geehrt. Er lebt in London, und wenn er gerade nicht schreibt, hört er Popmusik und schaut Horrorfilme.


Das ultimative Aufklärungsbuch zu Sex und sexueller Identität

Offen, unbeschwert und selbstbewusst
Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal in ein Mädchen verliebt zu sein, wenn man selbst ein Mädchen ist? Und was passiert dann? Wie findet man andere schwule Jungs? Und warum fühlen sich manche Menschen im falschen Körper gefangen? Mit über hundert Originalbeiträgen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Jugendlichen, die ein unendliches Spektrum sexueller Identitäten repräsentieren.
Für alle, die immer schon mehr wissen wollten über Homosexualität und Transgender – und für alle, die einfach nur neugierig sind!


Meine Meinung über dieses Thema ist eigentlich nur folgende:
Wir sind MENSCHEN! Es gibt kein auf was stehst du, was bist du, was hast du. Nein, bei mir sind es Menschen. Punkt. Eine logische Aussage, und doch weiß ich nur zu gut, dass dieses „gesunde“ Denken in unserer eigentlich modernen und aufgeklärten Zeit immer noch von falschen Denkern vergiftet wird. Anstatt sich über die „gesunde“ sexuelle Orientierung bei anderen Menschen aufzuregen, sollte man doch bedenken, dass es schlimmere Dinge gibt, die WIRKLICH krank sind.

Ich hab das Buch vom Verlag vorgestellt bekommen und da ich dieses Thema als wirklich wichtiges Grundthema zum Leben selbst erachte, musste ich es haben und lesen. Ich würde mich selbst als ziemlich aufgeklärt bezeichnen, aber James Dawson hier hat mir mit seiner Art von Sachbuch dann doch noch einiges beibringen können. Und  obwohl ich Sachbücher eigentlich mehr die kalte Schulter zeige, so hat dieses hier dann doch meine volle Aufmerksamkeit gewinnen können.

James Dawson gewährt mir mit Witz und Charme ein Blick in die LGBT Szene, welche ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme mit sich schleppt. Vieles war mir bewusst, vieles kenne ich auch selbst, denn wer wird nicht mal „anders“ behandelt, nur, weil er aus der Reihe tanzt?! Dadurch, dass zwischendurch kurze Geschichten anderer LGBT aka Menschen miteingebaut wurden, fühlte man sich verbunden, denn ich konnte vieles nachvollziehen und auch mein Mitgefühl und meine Wut über die Ungerechtigkeit, die wuchs und wuchs. Dieser Aufbau der menschlichen Ebene zwischen mir als Leser und dem Autor und seinem Anliegen, der funktionierte TROTZ Sachbuch und hat mich lange Zeit zum Nachdenken angeregt. Gerade die vielen Informationen von anderen Ländern, in denen Gesetze rund um LGBT herrschten, die mich Sprachlos machten, waren einer der vielen, wichtigen Highlights, um meine Augen noch etwas weiter zu öffnen.

Was mich im Nachhinein etwas störte und wo ich mich als MENSCH etwas ausgeschlossen gefühlt hatte war, dass der Autor oftmals von den LGBT Leuten und deren Club sprach, so, als sei es DIE angesagteste Location, wo eigentlich jeder rein sollte und will. Versteht mich da jetzt bitte nicht falsch aber ich mag es nicht, wenn man uns alle AUFTEILT – in Gruppen etc. – denn wir sind doch ALLE MENSCHEN. Aber das sind so kleine Dinge, die Stückchenweise reingeworfen wurden und nicht großartig störten oder abhielten, weiterzulesen.

Es gibt so vieles an Religionen, sexuellen Orientierungen, Entwicklungen, Meinungen, Informationen rund um LGBT etc., was mir selbst als „gedachter, sehr aufgeklärter Mensch“ gar nicht bewusst gewesen war. Umso dankbarer bin ich diesem hübschen, cleveren, sarkastischem Buchlein, dass es meine Wissenslücken ordentlich befüllt hatte.

By the way: Auf meiner Arbeit haben wir eine Frau, die einfach nur im falschem Körper geboren ist und nach jahrelanger Behandlung und Co. endlich die sein durfte, die sie innerlich ist. Und für mich ist sie nicht weniger Frau, nicht weniger Mensch als andere.


„How to be gay“ sollte wirklich von JEDEM MENSCHEN gelesen werden. Vielleicht steigt dann mal endlich die Toleranzrate, Menschen werden nicht mehr wegen SICH und IHRER ART zu leben gemobbt, ausgeschlossen, anders behandelt und die Welt wäre doch um ein Stückchen besser, als wie sie jetzt ist. Ich finde, dass der Autor das sehr gut vermittelt hat, mit cleveren „know how“, wie man „nicht gerne Sachbuchleser“ auf den Seiten halten kann, ohne mir Lehrerhaft seine Meinung einzuläuten.



Solche Bücher sollte man eigentlich nicht bewerten, da sie meiner Meinung nach zum Grundwissen gehören und notwendig sind. Aber machen wir es hier eben dennoch mit 5 Marken.




























(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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