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1. September 2015

"Doppeltes Spiel" von Franziska Hille // Rezension

http://www.qindie.de/?attachment_id=11360http://www.amazon.de/Doppeltes-Spiel-Franziska-Hille-ebook/dp/B00916EHL2http://susannegerdom.de/https://www.facebook.com/pages/Susanne-Gerdom-Autorin/219992008068371?fref=ts



Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.



Die arbeitslose Schauspielerin Lysette Kelling lässt sich auf ein riskantes Verwechslungsspiel ein. Sie reist als Margo Kelling in die Provence, um dort den Zukünftigen ihrer Zwillingsschwester und seine Familie zu besuchen.
Womit sie nicht gerechnet hat, ist der Bruder des Verlobten, Nicholas, und die Gefühle, die sie für ihn entwickelt.
Und natürlich verläuft alles ganz anders als geplant ...



Wieder ein Buch von meiner liebsten Susanne Gerdom. Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie wandelbar sie in ihrem Schreib- und Erzählstil ist und wie erstaunlich sie diesen an die jeweilige Geschichte anpassen kann. „Doppeltes Spiel“ besitzt keine Fantasy, sondern ganz viel Liebe und ganz viel Verwirrung. Aber konnte es mich auch überzeugen?

Die Geschichte handelt von Margo. Einer Frau, die mitten im Leben steht, die weiß was sie will, wann sie es will und vor allem, mit wem sie es will! Margo ist Fotografin, Lebenskünstlerin und nicht auf den Mund gefallen. Sie muss zu ihrem Leidwesen an zwei Orten zeitgleich sein, was aber rein körperlich nun mal nicht machbar ist. Nur gut, wenn man eine Zwillingsschwester hat, die einem wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Zack, kann Margo das machen, was sie antreibt, was sie von Herzen gern macht und zackzack, kann ihre Zwillingsschwester die potenzielle Ehe sichern. Ist doch alles kein Problem. Oder?

Die Geschichte handelt von Lysette. Einer momentan arbeitslosen Schauspielerin, die zwar jung und hübsch ist, aber auch nicht jünger und hübscher wird. Sie braucht das Geld und außerdem ist Blut dicker als Wasser. Zwillinge stehen füreinander ein, und ein bisschen die Schwester spielen hat auch noch keinem geschadet. Lysette lernt in kurzer Zeit, dass es nicht einfach ist, jemand anders zu sein, wenn man nicht man selbst sein darf. Das Leben kommt gerne dazwischen und die Pläne, die vorher noch so toll und einfach klangen, verwehen wie der Wind zwischen den Weinreben. Ich hätte mir gegen Ende hin aber gerne mehr Drama gewünscht.

Die Geschichte handelt von Nicholas und Phillipe. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Susanne versteht es wieder wunderbar, hier auf allen Ebenen für Verwirrung zu sorgen und lässt den Leser immer nur das sehen, was sie will. Nicholas und Phillipe. Zwei Männer, die wissen was sie wollen. Die für ihre Ziele brennen und die doch nicht unterschiedlicher sein könnten.

Die Geschichte handelt von Frankreich, von Wein, vom Leben. Die Bilder, die Susanne in meinen Kopf malte waren noch nie so bunt, so intensiv, so echt und real. Ich roch den Wein, schmeckte den Käse und verlor mich in den Weiten der wundervollen Landschaft. Susanne erweckte Fernweh. Oder war es Heimweh zu einem Ort, an dem ich noch nie war? Es waren diese Bilder, die mich in ihren Bann zogen, die heimlichen Stars neben den Protagonisten, die jeder Handlung die Show stahlen.

Die Geschichte handelt von Selbstverwirklichung. Lysette kann niemand anders sein, auch nicht Margo, nicht mal für ein paar Tage. Nicholas kann nicht aus seiner Haut und Phillipe muss selbst herausfinden, wie es ist auf eigenen Beinen zu stehen. Margo erfährt, wo sie hingehört und Lysette, wo sie nicht hin soll. Es ist egal, wie alt man ist, wer man ist oder wo man ist: Wenn man sich wohlfühlt, ist der Weg der richtige.

Die Geschichte handelt vom Leben und wie es manchmal so spielt. Rechne immer mit dem Unmöglichen, dann kann nichts schief gehen. Im Grunde passiert gar nicht viel und ich wusste auch gleich am Anfang, wie die Geschichte ausgeht, aber der Weg war hier eindeutig das Ziel und der Weg war gespickt mit traumhaften Bilder der Landschaft, mit verworrenen Gefühlen und dem Wissen, dass man endlich an dem Ort angekommen ist, an dem man schon immer hinwollte, ohne es zu wissen.



„Doppeltes Spiel“ ist perfekt für regnerische, stürmische, graue, kalte, Herbst-/Wintertage, um dem Trott und dem Alltag zu entfliehen. Abtauchen in eine Welt, die vor Farben und Gerüchen strotzt. Für zwischendurch ist diese Geschichte eine fantastische Unterhaltung, die ich jedem empfehlen kann.



Ich vergebe hier 4 von 5 Marken. Die Geschichte als solche ist klasse für Zwischendurch und die Bilder, die Susanne malt, sind einmalig, aber das Ende kam mir zu schnell. Ich war so drinnen und stand plötzlich vor der leeren Flasche Wein. Viel zu schnell und mit viel zu wenig Drama. 


Liebe Grüße 




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
6 mal erwischt
  1. guten morgen liebe Tilly :)
    Ich musste ja grade echt lachen... :D Also als erstes sollte ich erwähnen, dass mir Eure neuen Bilder bei den Rezensionen echt richtig gut gefallen. Und grade heute ist der krasse Gegensatz dieses freundlichen und einladenden Lavendel-Feldes doch sehr interessant, wenn man den Zombie daneben sieht. *lacht*
    Deine Rezension klingt echt gut. Ich liebe es, wenn man so richtig mit allem drum und dran in die Geschichte eintauchen kann. Es klingt wirklich nach einer tollen Lektüre. Ich setze es mal auf meine Wuli. :D Danke für deine ausführliche Meinung.
    Wünsch dir noch einen schönen Dienstag. ♥

    Fühl dich gedrückt.
    Katja

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    1. Hast du gesehen, dass ich Zombieohren in der Hand hab, wie Daryl in TWD? *___*
      Wenn Jack mich nicht bremsen würde, würdet ihr überall nur noch erlegte Zombies sehen. :-D

      Ich denke, die Geschichte könnte was für dich sein. Susanne schreibt für alle Sinne und es auch nicht das übliche Junge-Mädchen-Klischee-Blabla. :-D
      Nichts zu danken für meine Meinung, die vergeb ich gern, auch ungefragt. :-D

      LG
      Tilly

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  2. Ha. Mein Zitterbuch, ich war sicher, du würdest es mir um die Ohren hauen.
    Soll ich mal das Nähkästchen öffnen? Ja? Soll ich?
    Das Buch werde ich, wenn ich mal zwei Wochen Leerlauf habe, zu einem anständigen Roman aufbürsten. Sprich: Ich lass die Nebenfiguren mehr ran (die ich persönlich SEHR liebe) und natürlich wird das Ende etwas aufgepolstert.
    Warum ist das Buch für meine Verhältnisse so kurz ab? Es gab eine Längenvorgabe. ^^
    Ich habe versucht, damit bei CORA zu landen - aber was soll ich sagen? Dem Verlag war da zu viel Handlung drin. Zu viele Nebenfiguren. Passte nicht ins Schema.
    Ich bin eigentlich ganz froh darüber, die klare CORA-Kante kann ich nicht schreiben, ich neige zu Handlung und Nebenfiguren. ^^
    Aber dass es dir trotzdem noch für vier Sterne gefallen hat, macht mich glücklich. :-D

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    1. Das sind fantastische Nähkästchen-Neuigkeiten! Ich mochte das Buch wirklich, und von alle Figuren klasse! Die haben alle einen Roman verdient. Die rechte Hand von Nicholas zum Beispiel *hihihi* :-D
      Nein, wirklich. Ich bin tatsächlich froh, dass CORA das nicht wollte, die Geschichte braucht die volle Susanne-Dosis! Und ich weiß jetzt schon: Ich werde sie lieben! *___*
      Und das du zu Handlung und Nebenfiguren neigst, unterschreib ich dir sofort! :-D :-D
      Aber genau das, machen deine Geschichten wie sie sind! Ich wollt sie nicht anders haben! <3

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  3. Hallihallo!

    *hach* Das klingt ja wunderbar :o)
    Da die grauen Herbsttage vermutloch bald kommen, freu ich mich über diese tolle Empfehlung... *WuLi-Alarm* ♥

    Liebe Grüße und einen wunderschönen Lese-Abend,
    Nana ♥

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    1. Hallo Nana!

      Kennst du die Devon Cream Tea-Reihe von Franziska Hille schon? Wenn du "Doppeltes Spiel" gelesen hast und der Tag noch immer herbstlich grau ist, kannst du die gleich hinterdran setzen. :-D

      Liebe Grüße!
      Tilly

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