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10. September 2015

„Das absolut schönste Mädchen der Welt und ich“ von Stephan Knösel // Rezension



 



Stephan Knösel,1970 geboren, lebt mit Frau und zwei Kindern in München. Er arbeitet als freiberuflicher Drehbuchautor und wurde bereits mit mehreren Preisen und Stipendien der Filmbranche ausgezeichnet. Für seinen ersten Roman »Echte Cowboys« erhielt er das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2011, die Auszeichnung Buch des Monats, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach, Februar 2011 sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur 2010. 


Paul steht an einem Wendepunkt in seinem Leben und stürzt in Gefühlschaos. Für ihn ist Zoe das absolut schönste Mädchen der Welt! Sensibel und mit authentischer Stimme erzählt Stephan Knösel von der ganz großen Liebe. Nach einem Streit mit seiner Mutter ergreift der 17-jährige Paul die Flucht aus Paris, um nach München zu ziehen. Erschöpft schläft er nach seiner Reise auf einer Parkbank ein und wird von einer vermeintlichen Taschendiebin geweckt. Die schöne Zoe ist nicht auf den Mund gefallen und schon bald ist Paul völlig gefangen von ihr. Er muss Zoe beweisen, dass er der einzig Richtige für sie ist! Doch Zoe gleitet ihm immer wieder aus den Händen und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt ...


Bei dem Titel hab ich was freshes, interessantes und ja, auch klischeeüberzogenes erwartet. Ein verliebter Kerl, das mysteriöse, schöne Mädchen und am Ende die ganz große Liebe?
Wenn’s nach meinem „ersten Eindruck“ über das Buch so von außen her gehen würde: womöglich. Allein das hübsche Cover, das versprach mir schon einiges. Aber nach dem Lesen des inneren Teils? Na schauen wir mal…

Paul hat eigentlich so gar keinen Plan. Weder vom „richtigen“ Leben noch von dem Leben, welches er selbst „erreichen“ möchte. Ein typischer Teenager, auf der Reise zu sich selbst, ohne es eigentlich zu wissen. Und so flüchtet dieser „typische Teenager“ ohne „Lebensziel“ von Paris zu seiner alten Heimat nach Deutschland. Wieso? Weil seine Mutter sein Handy kaputt gemacht hatte. Denn das ist ja sowas von ein guter Grund, in ein anderes Land zu dem anderen Elternteil zu fliehen. ^^ Sein Vater weiß nichts davon, ist auch nicht anwesend, aber Paul bleibt einfach dort und versucht, seiner „Mutter“ eine Lektion damit zu erteilen. Ich kann mich drüber lustig machen, muss aber auch einsehen, dass es das typische Teenagerverhalten ziemlich gut darstellt. Und da die Eltern hier ja genug Geld zum Ausgeben haben, kann Paul sich ohne schlechtes Gewissen (oder einem Limit) die Kreditkarte seines Vaters schnappen und sich es erst mal in Deutschland gut gehen lassen. :D

Wieso sollte der Gute auch von seinem eigenen Geld, welches er ja nicht verdient, klar kommen, wenn man als Scheidungskind von beiden Elternteilen genug in den Bobbes geschoben bekommt? Er weiß gar nicht, wie gut er es hat, bis er, naja... Okay, er weiß es auch am Schluss nicht. Keine Einsicht in dieser Richtung. Vergessen wir also das Ganze. Vergessen wir die Hoffnung, dass er am Ende ENDLICH begreift, dass er nicht so viel meckern sollte, wenn er doch so viel mehr hat als andere Menschen. Aber da könnte ich mich in eine ENDLOSDEBATTE mit euch vertiefen, also setze ich bei diesem Thema einen dicken PUNKT.

Kommen wir zu diesem Mädchen, dem „absolut schönstem Mädchen der Welt“. Allein der Titel sagt aus, wie vernarrt Paul in dieses Mädchen ist. Paul war, denke ich, vorher nie richtig verliebt, hatte keine Ahnung, was Gefühle mit einem anstellen können und wie sie einen verändern. Denn da taucht aufeinmal das Bedürfnis auf, zu helfen, Verantwortung zu tragen, ohne die Verantwortung überhaupt richtig einschätzen zu können. Für ein Mädchen, welches er nicht mehr aus seinem Kopf bekommt. Natürlich hat Zoes "anderes", für ihn schönes Aussehen einen großen Teil dazu beigetragen, wieso Paul so fasziniert von ihr war, aber auch ihre freie, coole und unbezwungene Art dürfte in ihm etwas geweckt haben, was er selbst gerne sein möchte.

Aber - und hier kommt meine Kritik: Es war zu wenig. Da baute sich kaum etwas auf, eben weil es so fix abgehandelt wurden. In den wenigen Seiten schaffte es die Geschichte leider nicht wirklich, Tiefe zu schaffen, Charaktere wachsen und dem "Leben" seinen Lauf zu lassen. Dabei hätte der Autor (und das Buch) jede menge Platz gehabt, denn es war wirklich dünn. Aber ist ja nur meine Meinung, und hat mich schon stark beschäftigt gehabt, weil ich es nicht verstand, dass das Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. NAJA. 

Handlungstechnisch steht natürlich auf den ersten Blick die Beziehung zwischen Paul und Zoe im Vordergrund, aber gegen Ende wurde mir bewusst, dass es "wichtiger war", das Paul endlich mal sein Leben in die Hand packte und er Pläne für die Zukunft schafft. Leider war dies auch durch der zu schnellen Abhandlung der Story nicht sonderlich gelungen präsentiert worden. Und wieder: nur meiner Ansicht nach. ^^ 
  


„Das absolut schönste Mädchen der Welt und ich“ - oder auch nicht. Anstatt das ganze mehr auszubauen, kam es so bei mir an, als hätte der Autor nur schnell genug versucht, seine Handlung voranzubringen, ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen. Das der Autor die Verliebt- und Vernarrtheit in den Vordergrund stellen WOLLTE, hab ich schon herausgelesen, aber es war mir zu wenig. Wurde eben alles zu schnell, zu hektisch und abgehackt über die Bühne gebracht. Denn z.B. außer Zoes Aussehen konnte der Autor nicht wirklich einen nachvollziehbaren Grund für Pauls verliebtheit ausarbeiten. Der GRUND der Verliebtheit von Paul war viel zu kurz für mich, als das ich wirklich vom Hocker gerissen werden hätte können.



Die knappen 2 von 3 Marken sollen nicht bedeuten, dass das Buch schlecht geschrieben wurde oder mich langweilte. Sie sollen mehr zum Ausdruck bringen, dass es mir nicht reichte, nicht logisch für mich war und ich enttäuscht wurde, wenn ich zurück an den Klappentext denke.









VIELEN DANK an...

bloggdeinbuch.de











(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Es ist verdammt schwer in kurzen Büchern die richtige Balance zwischen Handlung und charakterlicher Tiefe zu finden. Das gelingt eben nicht immer. :D

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