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12. August 2015

"Centro - Die Rückkehr" von Katharina Groth // Rezension

https://www.facebook.com/KatharinaGrothAutorin?fref=tshttp://katharinagroth.blogspot.de/http://www.amazon.de/Centro-Die-R%C3%BCckkehr-Centro-Trilogie-Band-2-ebook/dp/B00X2B4VUOhttp://www.qindie.de/autorinnen/f-k/g/katharina-groth/


Katharina Groth ist im Jahr 1987 im südlichen Teil von Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Nach dem Schulabschluss machte sie eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Geprägt durch ihre Mutter, die das geschriebene Wort genauso liebt wie sie, begleitete das Schreiben sie ihr Leben lang. Neben ihrer Arbeit verwirklicht sie sich den Traum vom eigenen Buch und tritt mit ihrem Debütroman "Centro - In der Tiefe" an die Öffentlichkeit, welches bereits jetzt großen Anklang bei Sci-Fi- und Fantasylesern findet.



Kay ist zurück im Centro, menschenverachtende Experimente stehen ihr bevor. Wie wird sie die körperliche und seelische Folter überstehen? Und was ist der wahre Plan, der hinter Dr. Slotans Taten steckt?
Als die ersten Vorboten des Krieges die Barrikaden des Centro durchbrechen, beginnt für Kay eine Zeit der Hoffnung und gleichzeitig ein neuer Kampf, den es zu gewinnen gilt. Doch schnell merkt sie, dass der Feind nicht nur außen lauert …



„Centro 2 – Die Rückkehr“, lange hab ich auf den zweiten Band gewartet und ja, es war eine Rückkehr. Zurück zu Kay, zurück ins Centro. Zurück zu den Problemen, die Kay noch immer mit sich herumträgt. Zurück zu Verrat, Liebe und der dauernden Überlegung, was echt ist und was nicht.
Und zu guter Letzt geht es um die Frage, die uns wohl alle antreibt: Was ist man bereit zu tun, um der Mensch zu sein, der man selbst sein möchte?

Ich hatte an Band 2 gar nicht so große Erwartungen, obwohl das Ende vom ersten Band den Leser mit einem Cliffhanger zurück ließ, der sich gewaschen hatte. Ich weiß nicht, woran das lag, aber es war auf jeden Fall so. Nichtsdestotrotz fragte ich mich natürlich, wohin die Reise mit Kay und Sim geht. Was die Autorin für mich bereithalten würde und ob sie den doch manchmal sehr heftigen Bildern aus Band 1 noch eins drauf setzen könnte. Ich sag mal so viel: es ging in eine andere Richtung als meine Überlegungen. War das nun gut oder schlecht?

Fangen wir mit Kay an. Kay, unsere Protagonistin, ist eine junge Frau, ein Mädchen und manchmal noch ein kleines Kind. Sie tappt im Dunkeln, im Grunde die ganze Zeit lang. Vor Angst klammerte sich Kay gleich am Anfang an meine Hand und ließ sie bis zum Ende hin nicht wieder los. War sie in Band 1 noch ein bisschen naiv und manchmal unnahbar, so rutschte ich in Band 2 sofort in ihre Gefühlswelt und erlebte ihre Reise so als wäre es meine eigene. Ich litt, wenn sie litt. Ich liebte, wenn sie liebte. Und ich fragte mich, wer es ernst und ehrlich mit mir meinte, während Kay wie ein Spielball durch das Centro geworfen wurde und sich das gleiche ebenfalls fragte. Kay ist ein Mensch, der mittlerweile sehr viel erlebt hat, der sehr viel mitgemacht hat, sehr viel hat mitmachen MÜSSEN, ob sie nun wollte, oder nicht. Trotzdem verliert sie nicht den Glauben in das Gute, auch wenn es manchmal schwer war, eben das in irgendwem zu erkennen. Es gab eine Zeit, da kannte Kay nur das Centro und nun muss sie sich mit Menschen herumschlagen, die eine ganz andere Lebensweise haben. Kay wird verurteilt, für das was sie tut und darf selbst keine Meinung haben. Sie darf nicht an sich denken und eigentlich soll Kay doch bitte nur das tun, was alle anderen für das Beste halten.

Ich spürte selbst den Unmut, den Kay entwickelt und wusste gegen Ende nicht mehr, ob das nun meine Gefühle waren, oder doch die von Kay. Katharina Groth fing mich als Leserin geschickt ein und webte um Kay und mich eine Geschichte, die von Verrat, Lügen und Intrigen gespickt ist, sodass wir beide nicht wussten, was als nächstes auf uns zukommen mag. Planen oder überlegen gleich null. Kay wird geprägt durch die Geschehnisse und durch die Taten anderer Menschen und ich fragte mich, wann sie anfangen würde, den Rest der Menschheit zu hassen. Sich nicht mehr darum zu kümmern, was andere wollen. Wann es ihr egal sein würde, dass um sie herum andere Menschen starben. Wann würde Kay endlich begreifen, dass sie sich selbst auch wichtig nehmen muss? Dass sie an sich denken DARF! Ich wollte Kay nehmen und sie in eine Höhle zerren. Den Eingang zumauern und sagen: „So, Pause meine Liebe! Einen Snack? Wasser? Leg die Füße hoch, die kommen auch mal alleine klar!“

Warum es mir so ging? Katharina Groth macht es Kay einfach nicht leicht! Die Geschichte beginnt rasant, geht rasant weiter, holt zwischendurch kurz Luft, nur um in einem Knall zu enden. Als Leser kommt man nicht zum Luftholen! Immer wenn ich dachte: Okay, kurze Pause, packen wir die Brote aus, passierte etwas, was ich nicht habe kommen sehen und schon befand ich mich wieder auf der Flucht, stürzte in Gruben oder irrte durch einen Dschungel, in dem mich so ziemlich alles töten wollte. Vergessen waren die Brote, ich musste darauf achten, nicht durch zig verschiedene Arten zu sterben.
Spannungstechnisch legt die Autorin hier ein Tempo vor, das kaum mehr Platz nach oben lässt. Kay stolpert von einer Falle, von einer schrecklichen Situation in die nächste, ohne zu wissen, dass Katharina schon die nächste, wirklich grauenvolle Szene für sie geplant hat.
An Spannung und rasantem Tempo hat Band 2 eine dermaßen geile, sprunghafte Entwicklung hingelegt, sodass ich mich frage, wie das getoppt werden soll.

Natürlich ist nicht immer alles Gold was glänzt und auch im Centro ist nicht alles nett, was nett erscheint. Kay hat eine echt miserable Menschenkenntnis, was aber durch ihr Leben im Centro nicht verwunderlich ist. Auch ich lernte Menschen hassen, die ich bis zum Ende von Band 1 noch mochte. Die Autorin spielte gekonnt mit den Gefühlen von Kay und mir und säte Zweifel und Zwietracht, wo Zusammenhalt von Nöten gewesen wäre. Meine Meinung zu Menschen wurde so oft auf die Probe gestellt, sodass ich ab einem bestimmten Punkt gegenüber allem und jedem nur noch Misstrauen hegte und in jedem einen potenziellen Feind sah. Es gab keinen Moment, in dem ich genau wusste, was die Personen um Kay denken, planen oder ob sie ehrlich sind.

Es war eine große, lange, entbehrliche Reise, die ich mit Kay zurücklegte. „Centro – Die Rückkehr“ liest sich sehr schnell, aber nicht, weil nichts passiert, sondern weil eben so viel passiert. Kay und ich erfuhren sehr viel über uns selbst, über das Centro und über die Beweggründe von Menschen, in denen wir uns geirrt hatten. Kay macht eine erstaunliche Entwicklung durch und lernt auf eine sehr, sehr harte Art und Weise, dass das Leben nicht einfach ist und dass sie sich auch selbst ernst nehmen muss. Dass sie nicht immer die anderen bevorzugen soll, sondern auch Nein sagen kann.
Sie lernt, wie machtvoll Gefühle sein können und ich weiß nicht im Geringsten, wie die Autorin Kay aus dem Tief, das ihr Leben darstellt, wieder herausholen will.

Das Ende wartet mit einem Knall auf, denn ich nicht hab kommen sehen. Nicht, weil ich nicht damit rechnete, sondern weil ich einfach mit nichts mehr planen konnte, da Katharina Groth mit unvorhersehbaren Wendungen um sich warf. Es ist ein guter Cliffhanger, der auf den Leser wartet. Das Ende von Band 1 empfand ich als schlimmer. Band 2 schließt mit vielem ab, Kay hat sich weiter entwickelt und ist nun bereit, dem Centro endgültig die Stirn zu bieten. Das Ende von Band 2 sorgt dafür, dass wir alle noch einmal Luft holen können. Eine Pause machen dürfen, bevor wir uns mit Kay zusammen in den finalen Kampf um uns selbst stürzen!



„Centro – Die Rückkehr“ wartete mit einem rasanten Tempo und Spannung ohne Ende auf. Der Leser hat keine Chance, Luft zu holen. Für mich zeigte sich hier ein enormer Sprung im Schreibstil und der Erzähltechnik, den die Autorin hingelegt hat und ich weiß nicht, wie sie das im dritten Band überbieten will. Also, nur kein Druck, liebe Autorin.
;-)
Klare Leseempfehlung von meiner Seite aus und für die Leser von Band 1 sowieso ein Muss!!



„Centro – Die Rückkehr“ bekommt von mir natürlich und ohne Frage 5 von 5 Marken. Ich bin allerdings wirklich gespannt und sehr skeptisch, ob dieses Werk überboten werden kann. Die Autorin hat sich die Messlatte selbst seeehr hoch gelegt.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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