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15. August 2015

"Auf die andere Art" von Phoebe Ann Miller // Rezension





Phoebe Ann Miller ist, auch wenn sie es nicht gerne zugibt, eine hoffnungslose Romantikerin, was sicher auch daran liegt, dass sie seit Jahren eine glückliche Beziehung mit jemanden führt, der all ihre Macken erträgt.
Sie ist vielseitig und nicht realitätsscheu, sieht trotz ihrer romantischen Ader nicht alles durch die rosarote Brille. Dennoch genießt sie es, sich ihren Tagträumereien hinzugeben, woraus einige ihrer Geschichten entstanden.


"Nimm uns beide!" Kann man zwei Männer lieben und auch mit beiden zusammen sein? Charlotte ist glücklich mit Jason verheiratet, steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als ihr Chef in den Ruhestand geht, freundet sie sich mit seinem Nachfolger an, dem charmanten Dominic Webster. Doch aus Freundschaft wird mehr und plötzlich muss sie sich entscheiden. Soll sie ihr Leben weiterführen, einen Neuanfang wagen - oder gibt es eine andere Möglichkeit, glücklich zu werden?


„Auf die andere Art“ zu leben, die Blicke der Menschen zu ertragen und mit erhobenem Haupt weitermachen. Den Mut zu besitzen, zu teilen, wo man eigentlich nicht teilen möchte. Eifersucht, Wut und Trauer zu verbannen, obwohl der Verstand das Herz anschreit, damit aufzuhören und es endlich rauszulassen. Ohne, dass man selbst mitzureden hat, bestimmt das Herz über wichtige Entscheidungen, weil es nicht anders kann. Nicht ohne den anderen geht. Eine Liebe zu Dritt. Kann das auf Dauer funktionieren?

Diese „dreier“ Thematik hatte ich bereits in einem anderen Buch gelesen, dementsprechend wusste ich schon genau, worauf ich mich hier einlassen werde. Oder wurde ich auf die andere Art vom Gegenteil überzeugt?

Das Leiden der Charlotte
Charlotte könnte man auf den ersten Blick als perfekte Frau, Freundin und Kollegin betrachten. Sie ist glücklich mit ihrem Bestsellerautor verheiratet. Gerade der Einblick, den ich von Anfang an über die Ehe der beiden gewährt bekommen habe, zeigte mir deutlich auf, dass diese zwei Seelenverwandte sind und einfach zusammengehören. Sie sind so unbeschadet unschuldig – man muss diese Ehe einfach beneiden.
Ihnen fehlt es weder an Geld noch an Liebe, und doch hat Jason wünsche, die er nur wegen Charlotte zur Seite schiebt und weshalb Charlotte´s Vertrauen in ihn einen leichten Riss bekommt. War es am Ende vielleicht dieser unerfüllte Wunsch, der eine „dritte“ Person in Charlottes Herz hineinlassen konnte?

Charlotte fängt ihre beste Freundin ständig auf – und das schon richtig selbstlos und mütterlich. Auf ihrer Arbeit als Assistentin arbeitet sie Hand in Hand mit ihrem Chef, der für sie wie ein Vater zu sein scheint. 
Müsste man bei diesem Leben nicht glücklich sein und keinesfalls das Glück durch Lügen und eine Affäre aufs Spiel setzen?

Wir alle sind auch nur Menschen – das wird Charlotte schneller bewusst als ihr lieb ist.

Leser wie ich müssten sie eigentlich hassen! So perfekt, so beliebt, so viel Liebe – und sie scheint immer mehr zu wollen! Aber Phoebe Ann Miller machte es mir als Leser genauso schwer wie ihren Protagonisten im Buch. Denn dadurch, dass sich gleich zu Beginn viel Zeit genommen wird, Charlottes Leben aufzuzeigen, damit wir einen Blick hinter die „Vorzeigeehe“ bekommen, wird automatische dieses „Band“ um mein und Charlottes Handgelenk gewickelt und ich habe keine andere Wahl, als Verständnis für sie und ihr Leben vermittelt zu bekommen. Also kann ich sie in keiner Weise verurteilen…danke liebe Autorin. ^^ Wie du mir da in mein Gewissen eingeredet hast – ich hoffe, du schämst dich dafür. :P

Die Idee dahinter ist nichts Neues und auch meiner Meinung nach nichts Einfaches. Und dann gleich noch als Debüt? Ich bin da ehrlich gesagt hin – und hergerissen. Vielleicht war es etwas zu groß für die Autorin, vielleicht bin ich zu Anspruchsvoll, vielleicht, vielleicht vielleicht. Tatsache ist, dass ich emotional gesehen zwar schon einiges geliefert bekam aber sich diese Lieferung nicht aus dem Buch direkt in mein Herz schleichen konnte. Schade. Dennoch kann ich nicht behaupten, dass andere nicht mitfiebern können und dass das Buch nicht zum starken Nachdenken anregen wird.

Und mitten in der Geschichte, in der meine Hoffnung denkt, es würde nie und nimmer so vorhersehbar im negativen Sinne kommen, wird meine Hoffnung vom Gegenteil überzeugt. Ein „Twist“ taucht am Schluss auf, lässt die Hoffnung Alt aussehen und ein so klischeeüberzogenes Ende geht bis in meine Zahnwurzel und bereitet mir starke Zahnschmerzen. Und genau dieses Ende sorgt dafür, dass ich von dem Buch am Schluss enttäuscht wurde…leider.

Und was mich auch oft störte war oftmals dieses starke „auf Charlotte einreden“, dass ich unter nachvollziehbaren Gründen ja als richtig empfunden hätte, aber hier war es mir zu viel und zu kitschig. O.O (Ich rede von Charlottes Chef…hätte ich vielleicht mehr „Gespräche“ zwischen den Beiden davor mitbekommen, hätte ich das sicherlich nicht so nervig empfunden.)


Wenn man von dem wirklich klischeeüberzogenen Ende absieht, dem fehlen meiner Tränen, weil es mir einfach nicht emotional genug rüberkam und dem viel zu schnellen „verlieben“ von Charlotte und Dominic (denn ich kann es immer noch nicht so genau nachvollziehen…) war dieses Debüt doch ein anständiges, erstes Mal gewesen.
Phoebe Ann Miller legte Anfangs viel Wert auf das Zwischenleben ihrer „Eheleute“ und man spürte einfach, wie wichtig ihr jedes Detail war. Sie wollte mich als Leser nicht ausschließen und ihre Hauptprotagonistin trotz ihres „Fehlers“ richtig erklären und das kam meiner Meinung nach auch richtig bei mir an. Das wird wohl das herausragende aus dem ganzen Buch für mich sein: Das ich merkte, was wichtig war und wo die Stärken eingeschleust wurden.



Knappe 4 von 5 Marken für dieses Debüt. Für 5 war es mir nicht fesselnd genug und 3 wären nicht wirklich gerechtfertigt. 















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
4 mal erwischt
  1. Huhu,

    eine erfrischende und ehrliche Rezi ^^ danke dafür :)

    Liebe Grüße,
    Tanja ☼

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Tanja :D

      Danke für deinen Besuch und Worte. :D

      Glitzrige Grüße zurück
      ~ Jack

      Löschen
  2. Heho ;)

    Jaaaa man müsste Charlotte hassen, kann es aber nicht wirklich ^^ Perfekte Worte dazu.

    Für mich war dieser Roman auch sehr klischeehaft und diese Toleranz von den wichtigen Personen, war für mich sehr oberflächlich. Wie gerne wünschen wir uns das im realen Leben. So mitfühlend und verständnisvoll. Grrrrr.
    Dennoch habe ich diesen Liebesroman genossen ;)

    Schöne ausführliche Rezi. Sehr schön geschrieben.

    Lg Sasija aus der Tardis <3

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  3. Heho ;)

    Jaaaa man müsste Charlotte hassen, kann es aber nicht wirklich ^^ Perfekte Worte dazu.

    Für mich war dieser Roman auch sehr klischeehaft und diese Toleranz von den wichtigen Personen, war für mich sehr oberflächlich. Wie gerne wünschen wir uns das im realen Leben. So mitfühlend und verständnisvoll. Grrrrr.
    Dennoch habe ich diesen Liebesroman genossen ;)

    Schöne ausführliche Rezi. Sehr schön geschrieben.

    Lg Sasija aus der Tardis <3

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