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22. August 2015

„Alexandra und Paul: Alles außer Liebe?“ von Hannah Ben // Rezension



Ein weißes Kleid, wunderschöne Blumen, eine berauschende Party-Nacht und das Gefühl, die große Liebe in Verkörperung des perfekten Mannes an seiner Seite zu haben. So hatte Alexandra sich den Tag ihrer Hochzeit immer vorgestellt. Doch als ihr Vater stirbt und ihr einen Berg Schulden hinterlässt, zerplatzen ihre romantischen Vorstellungen wie eine Seifenblase. Um die Schulden zu bezahlen, geht sie einen Deal ein, der alles verändert und wählt ein Leben ohne Liebe. Oder?



Hannah Ben ist mir, als Superstalker im Indieversum, KEIN unbekanntes Blättlein und da folgende Faktoren eintraten:

+ Neues Buch von ihr
+ Urlaub
+ Ich ein Fan von zweiten Chancen bin
+ Hannah Ben am Tisch mit anderen, coolen Indies, die ich „verehre“, sitzt
+ ICH URLAUB HABE

...hab ich es mal gewagt, ebook gekauft, mich äußerlich zurecht gemacht und bin, mit meinem Tablet bewaffnet, der Hochzeitseinladung gefolgt, die überall auf Facebook rumschwirrte. War die Ankündigung um diese Hochzeit, die mich auf Facebook verfolgte und mein Besuch auf dieser Feier stinkelangweilig und enttäuschend oder hat sich der ganze Aufwand gelohnt?

Gute Frage – beantworten wir sie doch mal Schritt für Schritt.

Der Schreibstil aus einem ihrer anderen Bücher hatte mich damals leicht abgeschreckt, weil alles so grob und assig wirkte, nur um des groben und assigen Willen. Sowas erzwungenes kann ich GAR NICHT AB, daher war ich hier schon stark bewaffnet mit Reinigungstücher für meine Brille, um aufkommenden Dreck fix wegzuwischen. Also las ich, war etwas irritiert vom Prolog, der eine „Vorblende“ auf ein Stück später sein sollte und ich ihn schon da unpassend fand und gegen Ende erst recht, und las. Und hey: Es war gar nicht so schlimm, wie erwartet. Ganz im Gegenteil. Hannah Bens Geschichte las sich locker flocker, ungezwungen und genau so, wie dieses Genre sein sollte. Die Intrigen waren interessant, die Beziehung der beiden, alles drumherum. Nicht zu viel, nicht zu wenig, als das ich unzufrieden zurückgelassen werde. Was will ich da mehr?

Wobei es einige Dinge gab, die wirkten nicht sauber, was sicherlich auf meinen ganz eigenen Geschmack zurückzuführen ist, ich euch aber aufzeige, weil das zu meiner Meinung gehört:
Erst mal zu meinem größten FEIND in diesem Buch:

DER GEDANKENSTRICH!
----------------------------------------------
Mit seinen zig Verwendungen, Varianten und ner Sippschaft, die kein Ende mehr im Buch hatte. Das sich dieser Kerl SO AUSBREITEN UND VERBEITEN KANN!!! WOW! Der war entweder selbst ganz scharf auf den Text oder hat einen Vertrag mit der Autorin, die verlangt, dass der Gute MINDESTENS auf jeder zweite Seite zu erscheinen hat. Pakt mit dem Teufel Gedankenstrich?! Gut möglich. ^^ (Autoren alles zutraue)
Ich bin ja selbst ein Fan von ^^ aber das in einem ganzen Buch ertragen zu müssen war schon hart. xD So hart, dass ich mich gar nicht mehr traue, den selbst zu verwenden. Ist eher ein Stilmittel und der kam böse bei mir an, weil er hier mir so negativ auffiel. Und sowas stößt schon übel bei einem Leser wie mir auf. :/
Und mal im Ernst: Die werden ja ALLE ständig im DIALOG unterbrochen. WTF geht bei denen da drinnen bloß ab, dass es so häufig passieren muss? Und als wäre das nicht schon heftig genug, geht dasselbe Theater in den Gedanken von Alexandra und Paul ab…O.O Ich muss euch da jetzt mal Ausschnitte posten…(Habe ein paar Wörter zwecks Spoilergefahr geschwärzt, also nicht wundern.)

Beispiel 1:
„Es war ihr peinlich, dass ihre Schwiegermutter sie so sah. In einem viel zu kurzen Kleid, das sie eigentlich nur gekauft hatte, weil sie wusste, dass Paul darauf stehen würde. Und genau das tat er ja auch. Aber für ein Krankenhaus und den Anlass –
»Okay, also habt…“

Beispiel 2:
„Schließlich war sie seine - Frau …“


Fand ich komisch, diese ganzen Variationen. ABER uffff….Standardsatz: Das ist nur meine Meinung und so denke ich über diesen Mistkerl:
-


Und da wir meinen größten Feind im Buch nun bloßgestellt haben, kommen wir zu den positiven Aspekten:
Der Story selbst. Nichts Neues mit der Idee „sie musste ihn heiraten zwecks irgendwelchen Gründen“ aber dieses Genre, so leicht es auch vom Plot her klingen mag, muss auch ordentlich vermittelt werden. Gefühle, Charaktere: Das Buch LEBT davon. Dieses Buch HATTE ES.
Und auch wie Alexandra und Paul gedacht und gehandelt haben ---> Überzeugend und angenehm. Ich fand auch so die Hintergründe bei beiden wichtig zum Erklären ihres aktuellen Verhaltens. Sie wurden an den richtigen Stellen eingebaut und sind dann in kleinen Happen nach und nach vernünftig „offenbart“ worden. Da stimmte jedes Mal das Timing. Super Leistung. :D
Ich mag es ja für zwischendurch, das Liebe-Drama-Sex Klischee und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich ein Buch finde, dass dies nicht nur besitzt sondern auch gut zu verkaufen weiß. Auch wenn keiner hier tiefgründig und gefühlsmäßig die Hochzeit sprengte, so sprengte es doch an anderen Stellen und wusste, wie man mich auf der Hochzeit halten konnte. Und genau DAS suche ich oftmals vergeblich also DANKE Hannah Ben für die Einladung und durchgeführten Hochzeit. Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei. ^^


Das Buch hat es auf jeden Fall geschafft, dass ich meine Liebe für Gedankenstriche überdenken werde, generell weiterhin drauf rumreite, Autoren eine zweite Chance zu geben (das gilt auch für DICH UND DICH!!!) und ich wieder daran erinnert wurde, wieso diese Art von Story für Zwischendurch genau das Richtige für meine kleine Seele ist. Empfehlenswert für alle Liebesdramaroman Leser wie ich es einer bin, Wir sehen uns auf der Party Leute.



4 von 5 Marken. ^.^

















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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