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15. Juli 2015

"Zwischen uns die Flut" von Eva Moraal // Rezension



 

Eva Moraal, 1982 in Schiedam geboren, hat Geschichte am NIOD (Institute for War, Holocaust and Genocide Studies) studiert und promoviert zurzeit an der Universität von Amsterdam. „Zwischen uns die Flut“ ist ihr Debütroman.


Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen und wieder zueinanderführen. Doch die Wahrheit kann zerstörerisch sein. Sie sät Zorn, wo Schuld gesucht wird. Und nur allzu schnell werden aus Opfern Täter. Eine atemlose Jagd nimmt mit einer Entführung ihren Anfang, und schon bald ist klar: Nichts ist, wie es scheint.


Dieses Buch hat einige, gefährliche Wellen aber nicht das, was ich vor dem Lesen angenommen hatte. Anstatt, wie erwartet, ein Liebesdrama vor Augen geführt zu bekommen, fand ich mich in einer Geschichte wieder, in der das Wasser sich alles und jeden krallte. Diese Gefahr ist also mal gar nicht so abwegig, wenn man sie mit unserer jetzigen Zeit vergleicht, also war der Realismus enorm hoch. Kam das Gesamtpaket aber durch meine Mauern durch, oder ist es weggeschwemmt worden?

Völlig überraschend fiel ich tiefer und tiefer in diese nasse Welt, als ich Seite für Seite las. Denn gerade die blau eingefärbten „Seitenränder“ machten das Lesen nur noch authentischer. Durch sie wirkte es irgendwie so, als seien sie Nass gewesen und nun getrocknet worden. Wer diesen Einfall beim Designen hatte, dem sollte man ein dickes Handtuch schenken – so fürs verdiente Trocken werden. ;)

Durch das und der Weltenveranschaulichung drohte ich beinahe, in dieser nassen Welt zu ertrinken – wäre da nicht die Trockene, die mich rechtzeitig auffing und ans Land schleppte. In ihren Sektor.
Dieser Sektor wird bewohnt von den wohlständigen dieses Landes und diese Trockene war einer der reichsten überhaupt – ganz zu schweigen von ihrer Familie, die praktisch dieses Land und System regierte. Aber anstatt eingebildet hochnäsig und unerreichbar zu sein, ist Nina ein stinknormales Mädchen, dass ihren eigenen Schmerz mit sich rumschleppt und sich nichts dabei denkt, wenn sie es besser als die anderen hat. Gerade das Leben in ihrem Sektor und diese Familienverhältnisse fand ich interessant, nur stand ich zu oft vor geschlossenen Türen und konnte nur kurze Fetzen aufschnappen, um mir ein kleines Bild zu kreieren. SEHR SCHADE! Gerade ihr Vater, der ja irgendwie der Chef von allem ist, war noch unnahbarer für mich als für Nina selbst. *Hmpf*

Naivität trifft dann auf die harte Realität, als sie einen Schulwechsel beginnt und in eine „gemischte“ Schule geht, in der die „Nassen“ größtenteils „regieren“ und fast alle eher aus ärmlichen Verhältnissen stammen. Auch hier wurde den Rüpeln in der Schule mehr Platz eingerichtet, anstatt vielleicht ein „Nebenleben“ außerhalb ihres Zuhauses zu erschaffen, was aber okay war. Okay, aber so ganz zufrieden war ich als Leser damit nicht, denn in DYSTOPIEN erwarte ich eben schon, überall mal richtig Einblick gewährt zu bekommen. Aber den bekam ich oft nur kurz und knapp, weil es wahrscheinlich nicht wichtig genug für die Handlung sein sollte….*Man muss ja Kompromisse eingehen*

Nasse, Trockene, der ist doch nicht mehr ganz Nass im Kopf etc.: Ja, solche Sprüche sind hier Standard und wirken etwas befremdlich aber dann wird man ständig in Erinnerung gerufen, dass die sich in ihrer Welt nun mal so ausdrücken sowie denken und Schwupps: Erfolgreiches schaffen von Realismus - der X-te Erfolg. :D

Zur Liebesstory:
Dieses typische "Reiche" verliebt sich in "rebellischen“ Armen" war nichts Neues, hatte aber durch seine Hintergründe einen ganz eigenen Reiz. Dennoch war ich enttäuscht, denn diese angekündigte, dramatische Liebesgeschichte war eher mittelmäßig, da sie gar keine Zeit hatte, sich richtig zu entwickeln. Also nix mit aufseufzen oder starkem Herzklopfen sondern eher einige Flüche meinerseits, weil die Protas nicht immer das richtige machten oder eben zu viel Schlimmes taten.


Ja, ich fand die Gewalt hier doch an einigen Stellen wirklich enorm, und nicht subtil eingebaut, wie es in manch anderen Jugendbüchern clever gemacht wird. Daher würde ich dieses Buch NICHT an unter 18 Jährigen weiterempfehlen…auch wenn man ein Auge zudrücken kann: Wenn ich schockiert werde, soll das schon was heißen. O.O


Ich hab mich etwas schwer getan, weil ich eben NICHT sowas erwartet hatte und der Vorabklappentext auch keinen Hinweis darauf gab. Dann wurde ich mit Trocken und Nass überfallen und ja...war leicht irritiert. ^^ 

Ich finde aber alleine vom dystopischen Hintergrund, dass diese Idee was hat, wenn sie noch weiter ausgebaut wird. Denn als ich am Ende las, das es der erste Teil einer was? Trilogie vielleicht? Ist, war ich dezent genervt. Aber okay, dann warten wir mal auf Band 2 und schauen, ob sich das Ganze noch steigern kann.



Verdiente und knappe 4 von 5 Marken von mir.




















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
5 mal erwischt
  1. Ahhh ok, mal wieder ein erster Teil - das wusste ich auch nicht!
    So richtig überzeugend hört es sich jetzt wirklich nicht für mich an ...

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. ...dito...hat mich gegen Ende doch geärgert! Ja es war nicht dieses WOAH! hafte was ich ja so bei Bücher herbeisehne, aber schlecht wars auch net. Must reed? HMMPF! Für mich nicht aber es gefel ja vielen anderen so gut. :)

      Grüßle zurück
      JACK

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  2. Gut, jetzt weiß ich nicht wirklich mehr. Habe es in letzter Zeit öfter bemerkt und plötzlich interessiert es mich. Ich werde es mal weiter beobachten, vielleicht ergibt sich die Gelegenheit.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Wenn dus ausgeliehen haben möchtest: SCHREI! :D

      LG back
      JACK

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  3. Juhu Jack :D
    Also ich habe quasi die rezi so gelesen... liest, denkt sich muss ich nicht lesen, liest weiter, nee muss ich echt nicht... kommt zu Schluss, verdammt jetzt bin ich neugierig. Aber reicht das? :D
    Ich war ehrlich verwirrt, als mir gesagt wurde, dass dieses Buch eine Dystopie ist. Denn, wie du schon sagst, der Klappentext lässt das überhaupt nicht vermuten. Nun bin ich auch etwas verwirrt von Trocken und Nass, aber was solls. Deine Rezension ist die erste die ich zu dem Buch lese und ich glaube das bleibt sie auch.
    Wenn ich mal drüber stolper, dann lese ich es vllt... im Hinterkopf bleibt es auf jeden Fall. Danke für die tolle Rezi. ♥

    Drücker!
    Katja

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