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17. Juni 2015

„Schmetterlinge im Dunkeln“ von Kerstin Ruhkieck // Rezension




 

Kerstin Ruhkieck, Jahrgang 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie schreibt Psychothriller für Erwachsene und Jugendbücher, beides Genre, die sie selbst gerne liest. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit Deutsche Sprache und Literatur in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.


Herzplatonisch – Sommerflattern – Patchworkliebe …
Wie konnte ihre Mutter nur ohne Emma zu fragen mit einem neuen Mann zusammenziehen? Und ausgerechnet mit dem Vater von Emmas erklärtem Erzfeind Justus, einem Mädchenschwarm und Herzensbrecher. Noch ein Grund mehr ihn zu hassen – oder doch nicht?


Mein zweites Bittersweet – auch mein letztes? *Theatralische Musik abspiel*

Die Buchtaufe:

„Tiberius muss sterben! Sofort!“
~ Copyright Autorin & Verlag

Wenn ich an die anderen Bücher von Kerstin Ruhkieck zurückdenke, würde ich dieses als das „mädchenhafteste“ taufen. Denn die Bittersweets sind nun mal fürs weibliche, junge Publikum gedacht (Ausnahmen bestätigen die Regel) – dementsprechend ist dieses Bittersweet hier besonders gegen Ende recht kitschig. ^^
Kitschig, im Sinne von, dass die Gefühle irgendwann Aneinanderstoßen (meiner Meinung nach nicht so gelungen wie es eigentlich hätte sein können) und dann eben Gefühle über Gefühle rumgeistern, die zu den Zweien hier nicht passen wollten, weil der Aufbau auch nicht gerade genügend Zeit fürs „aufbauen“ hatte. Ihr versteht?!
Gerade dieses komplette Drumherum – es war nicht so, wie ich es als realistisch angenehm empfand.

Hinzu kommen dann irgendwelche „komischen“ Stromausfälle oder Unfälle, die ich aber einfach nicht so…überzeugend gut mit reingebracht fand. Auch das „neu zusammengeschweißte“ Familienleben an sich – da flatterte ich selbst rum und knallte an die Bauchwand, weil ich nichts geliefert bekam. L

Und da wir grade schon bei flatternden Schmetterlinge sind, die da eingesperrt in Bäuche rumflattern: Ich glaube, die Autorin wurde zu sehr eingesperrt und musste sich auf etwas klitze kleines konzentrieren, während ihr Schreibstil dagegen protestierte und sich oftmals an die Oberfläche wagte um sein WAHRES Ich zu offenbaren. Doch leider schaffte nur er es, während die Handlung sich stark zurückhalten musste… *schnief* Hoffentlich ist ihr zukünftiges Im.press Buch nicht sooo eingezwängt, wie dieses hier. *Nerven & Daumen drück*

„Klischee hin oder her. Auch ich brauche mal eine Pause von der Emanzipation. Doch selbst die tollste Selbstverarsche hat irgendwann ein Ende.“
~ Copyright Autorin & Verlag


Was ich aber gut fand, ist, als „Tiberius“ irgendwann auftaucht und wie ein Irrer auf Crack in Emmas Magen rumflattert und MEHR WILL! *Tiberius = verräterischer Schmetterling in Emmas Bäuchlein, dass nach LIEBE lechzt*
(Ja, Emanzipation lässt hier Schmetterlinge aussterben und hungern!!!)

Die Idee, einen Frauenschwarm in all seiner Pracht dem emanzipierten Mädchen zum Fraß vorzuwerfen, dass mehr Hirn besitzt als die meisten Mädchen in ihrem Alter, ist eigentlich nichts Neues mehr für mich. Aber hier müssen die zwei sich mit dem Gedanken anfreunden, zukünftig wortwörtlich aufeinanderzusitzen, da ihre Eltern zusammengezogen sind und sie folglich einen auf Stiefgeschwister spielen müssen. Aber ich fand es für die Zielgruppe UND vor allem mit Kerstins genialen Sarkasmus und Sprüchen passend!

Die Geschichte selbst bietet wenig Tiefgang, ganz zu schweigen von einer „für mich interessanten“ Charakterisierung, und auch Überrascher tauchen nicht auf…aber ich finde eben, dass die größte Stärke Kerstins Stil ist und genau der hat mich zum Weiterlesen animiert. ^^ Und DIESEN empfehle ich JEDERZEIT weiter! 

„Die Scherben gebrochener Herzen pflastern seinen Weg und sollte man sich dazu hinreißen lassen ihm zu folgen, was ich definitiv nicht vorhabe, braucht man zumindest festes Schuhwerk.“ ~ Copyright Autorin & Verlag


Wie eine Pistole schießt Emma nur so mit Worten um sich, damit sie sich selbst weiter einreden kann, was für eine emanzipierte Frau sie doch ist. Sie ging mir ehrlich gesagt hier und da etwas auf den Keks, weil sie sich selbst als so perfekt sah und irgendwie scheint sie dann aber doch zu merken, wie falsch ihre Einstellungen bei gewissen Dingen waren. Fand ich eigentlich recht realistisch, denn mal im Ernst:
Jeder besitzt Vorurteile! Also ist die Botschaft hinter Emmas kompletter Art recht clever eingesetzt worden.

„Oh, oh. Böses Wort. Aber ich stalke auch nicht wirklich. Ich investigiere. An mir geht eine hervorragende Detektivin verloren.“
~ Copyright Autorin & Verlag

Zum Abschluss möchte ich nochmal erwähnen, dass dieser Platz zum Entfalten der Geschichte einfach nicht da war, aber der Schreibstil schon und wäre eben mehr Patz da gewesen, wäre ich vor Begeisterung geplatzt!


Knapp 80 Seiten (Der Rest ist Werbung) haben mir am frühen Morgen gute Leseminuten bescheren können. NATÜRLICH ist es nicht so genial, tiefgründig und Einzigartig wie ihre Indiebücher, aber das hab ich mir vorher schon gedacht und mein Fanboyherz demensprechend innerlich drauf eingestellt. Für diese Zielgruppe ist es ein Bittersweet, dass eine süße Story verspricht. Für mich war es wahrscheinlich einfach zu süß und „jung gehalten“.

„Und dabei stehe ich nicht einmal auf Ärsche – ich bin mir der Doppeldeutigkeit bewusst und sie ist mehr als angemessen.“
~ Copyright Autorin & Verlag



Würde ich alleine Kerstins Stil bewerten -à Volle 5 Marken. Aber gegen Ende und auch in der Mitte war es mir zu kitschig und dann diese Zufälle und o.g. Kritik? Haben alle die eine Marke verschluckt. Aber für ein super kurzes mädchenhaftes Buch, das mit den klugen und einmaligen Sprüchen der Autorin bestückt ist, bekommt es von mir verdiente 4 Marken. ^.^
















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
3 mal erwischt
  1. Ein Schmetterling im Dunklen, bei euch beginnt`s zu funkeln!
    Ich schick euch einen lieben Gruß und renn ganz schnell diebisch los :D

    So Jack König der Bücher-Herzen *räusper&knicks* ich erbitte eine Audienz....oder so^^
    Denn so eine arme Hofdame wie ich es bin und die nur von ihrem Glitzerstaub der Glück&gute Laune bringt lebt *schnief* sind deine Rezensionen immer der Tod des Sparschweins..Olalala´ Gib es zu, auch DU besitzt magische Fähigkeiten die du uns Lesern selbst km weit ernfernt nachts als Sandmann verkleidet unterschiebst und am nächsten Tag wachen wir auf und haben EIN GANZ BESTIMMTES BUCH IM KOPF; WAS DEN LIEBEN JACK MAL WIEDER ABSOLUT BEGEISTERT HAT...hach, schön *dich drück&zwinker* Trotzdem muss ich beim Rezensionen lesen von dir kürzer treten, wie soll ich die Kosten von Büchern sonst stemmen ;DD

    Mach dir aber keine Gedanken, die Jahre mit Edward Cullen haben anscheinend auf mich abgefärbt und ich werde masochistisch wenn es ums einholen neuer INfos zu Büchern geht, weil ich einfach süüüüchtig nach ihnen bin.
    Merkst de was? Ich schwimme gerade in Selbstmitleid, gott sei Dank ist tolles Badewetter....

    Nochmal zum eigentlichem: dem Buch! Finde es klingt ganz toll, diese Bittersweets sieht man ja derzeit auf jedem 2ten Blog *-*

    Fühl dich beglitzert und von einem Buchliebhaber-zum anderen gedrückt! ♥
    die Leslie Fee #Feenstaub an die Macht#




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  2. Juhu Jack :D
    Mir wurde ja schon gesagt, dass ich die Autorin unbedingt mal lesen muss, was ich mit dem Bittersweet auch tun wollte. Daher ist es natürlich nun umso besser, dass du das für mich quasi schon erledigt hast, damit ich auf deine Meinung vertrauen kann und es nun auch lesen will... muss... was auch immer. :D
    Deine Rezension (DIE ÜBRIGENS WIE IMMER DER HAMMER IST UND AUCH NOCH DIE GLEICHE LÄNGE HAT WIE NORMALE REZENSIONEN, da denkt man gleich es würde ein normales Buch sein^^) bestärkt mich nun darin diese Autorin zu probieren (das klingt ja komisch... ich will sie ja nicht essen oder so^^) und das werde ich auch mit diesem Bittersweet in Angriff nehmen.
    Auch wenn du hier gezielt deine Kritikpunkte ansprichst, dessen größter es wohl ist, dass du sagst die Geschichte konnte sich nicht entfalten... kein Problem, dass bin ich schon von anderen Bittersweets gewöhnt, leider muss man damit immer rechnen, auch wenn es manche Autorinnen echt gut hinbekommen haben. :D
    Also lange Rede kurzer Sinn - JA ICH LESE ES. :D
    So genug geplappert, ich komm die Tage zum Kommentier-Marathon nochmal vorbei. ;)

    Fühl dich gedrückt!
    Kajta

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  3. Huhu Jack,

    wow, dass du mal ein BitterSweet liest... hätte ich nicht gedacht ^^ Wobei, als ich sah, dass eines von Kerstin Ruhkieck sein würde, musste ich dann doch an euch denke - habe eure massive Werbung ja gesehen :D

    Aber ich stimme dir absolut zu, auch wenn ich die BitterSweets lese wegen des Kitschs, war es mir dann doch etwas zu viel & vorallem zu viel Zufall. Aber der Schreibstil, sprich Humor und Sarkasmus waren gut.

    Na, freuste dich, dass ein Indie mal wieder besser war als ein "Verlagie"? Hahaha :D

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/06/schmetterlinge-im-dunkeln.html

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