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29. Juni 2015

"Gottes letzte Kinder" von D. J. Franzen // Rezension



https://www.facebook.com/ArmageddonDieSucheNachEden?fref=tshttps://djfranzenblog.wordpress.com/http://verlag.begedia.de/?q=armageddon


D.J.Franzen wurde 1967 in Köln geboren, wo er heute auch wieder mit seiner zweiten Frau lebt und arbeitet.
Die Lust am Fabulieren entdeckte der Autor schon in der Schule, wo er mit seinen Gruselgeschichten schnell zum Schrecken des Schulhofs wurde. Seine größte Liebe galt dabei den Abenteuern seiner Helden Larry Brent, Perry Rhodan und John Sinclair. Ein paar Jahre später gab er für seine Rollenspielgruppe das Fanzine “Drachenei” heraus, das er mit seinen ersten schriftstellerischen Gehversuchen ausschmückte.
D.J.Franzen arbeitete als Metzger, Triebfahrzeugführer, Bestattungshelfer, Lagerist und Industriekaufmann.
Seine musikalischen Vorlieben sind mit Pink Floyd, Iron Maiden, Metallica und einigen Werken von Johann Sebastian Bach, Vivaldi und Beethoven ebenso bunt gestreut, wie der Inhalt seiner Bücherregale. Dieser reicht von Thrillern über Sachbüchern zu Politik, Geschichte und Wissenschaft, und deckt ein breites Spektrum der Phantastik ab, die schon seit seiner Jugend sein Lieblingsgenre ist.
Er ist bekennende Couchpotatoe und liebt Fernsehserien, die er sich nur auf DVD und somit ohne zwischengeschaltete Verbraucherinformationen ansieht. Zu seinen Lieblingsserien gehören Dr.House, Star Trek TNG, Desperate Housewifes, die Sopranos, und Greys Anatomy, 24 und The walking Dead.



Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen. Die Toten stehen wieder auf und machen Jagd auf die Lebenden. In dieser Welt versucht Frank zu überleben. Bei seiner Suche nach dringend benötigter Nahrung und Ausrüstung im völlig zerstörten Köln trifft er auf Sandra. Sie ist eine weitere Überlebende des Untergangs, ebenso wie Pfarrer Patrick Stark, ein Mann Gottes, der sich scheinbar in sein Schicksal ergeben hat. Die drei glauben die letzten lebenden Menschen in der toten Stadt zu sein und werden von einem Zombie verfolgt, der schneller, stärker und schlauer ist, als die anderen Untoten. Doch es haben noch mehr Menschen Armageddon überlebt. Und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ... Gottes letzten Kindern.



Die „Armageddon, die Suche nach Eden“-Reihe umkreise ich schon eine geraume Weile. Bisher unschlüssig, ob ich in der Welt von D. J. Franzen landen sollte oder nicht, war diese Reihe aber immer präsent. Als eine Gelegenheit an meine Tür klopfte, schlug ich zu und landete mitten im zerstörten Köln! Zombies, ich komme!

Der allererste Pluspunkt ist zugleich auch das komplette Setting. Ich steht ja drauf, wenn apokalyptische Geschichten, egal welcher Art, in Deutschland spielen. Gibt es viel zu wenige von! Hier landen wir in Köln und obwohl ich noch nie dort war, konnte ich mir durch die Beschreibungen des Autors die Stadt recht gut vorstellen. Die Orte, an denen agiert wurde oder über die geredet wurde waren plastisch und von Lokalkolorit geprägt.

Der zweite Pluspunkt ist die Atmosphäre. Endzeit-Stimmung, Zombies, Angst, Hoffnungslosigkeit, dass alles kam bei mir die meiste Zeit an und ich konnte die Figuren dahingehend auch verstehen, wenn sie zweifelten, wenn sie dachten, sie würden sterben oder wenn sie sich aufrafften und taten, was getan werden musste. So weit, so gut. Auch wenn das alles recht gut bei mir ankam, muss man doch betonen, dass es sich hier nur um 113 Seiten handelt. Eine Novelle, die den Anfang einer Reihe macht. Und innerhalb dieser 113 Seiten, passiert zu viel, als das die Figuren wirklich an Tiefe gewinnen würden.

Man lernt nicht nur den Hauptprotagonisten Frank kennen, sondern muss sich auch gleich mit  noch 2 anderen anfreunden, einem freakigen Zombie, 5 Kindern und einem Antagonisten, der sehr schwer greifbar ist. Außerdem wird erstmal noch der Ausbruch der Seuche aufgezeigt, was ich sehr klasse finde, was aber zeitgleich Platz wegnimmt, den die Charaktere dringend nötig hätten. Ich weiß, dass es ein erster Band ist, aber kaum hatte ich Frank kennengelernt, war die Geschichte auch schon wieder vorbei.

Die rasante Handlung sorgte einfach dafür, dass die Charaktere oberflächlich blieben und ihr Handeln oft einfach nur auf die Situation angepasst war und nicht wirklich „echt“ rüberkam. So Leid mir das auch tut, aber eine reale Atmosphäre und ein echtes Setting nützen gar nichts, wenn die handelnden Figuren flach, unecht und hölzern rüberkommen. Ich mag Novellen, die man auch gerne mal zwischendurch lesen kann, aber hier hätte vielleicht ein bisschen mehr Platz nicht geschadet, um den Figuren etwas Tiefe und Charakter zu verpassen.

Nichtsdestotrotz hatte mich der Autor. Bei Zombies braucht es ja schon wirklich eine ganze Menge, um mich zu verschrecken, denn wie schon mal erwähnt, hab ich schon so ziemlichen Mist in diesem Genre gelesen. Er hatte mich so lange, bis der Antagonist auf der Spielfläche respektive in Köln erschien. Ich weiß nicht, wer oder was er ist und allein sein auftauchen hat mich innerlich dreißig Schritte zurücktreten lassen. Nicht, weil er Mumpitz wäre. Nein ganz im Gegenteil, er ist sogar recht interessant. Das Problem war einfach, dass ich dachte, ich lese hier eine typische Zombieapokalypse und nichts mit einem harten Fantasy-Einschlag. Mit dem hatte ich nicht gerechnet und ich bin ehrlich, ich weiß noch nicht, ob mir das gefällt oder nicht.

Zombies sind Zombies sind Zombies. Sie können gerne stärker sein, schlauer, lernfähig, schneller, what ever. Aber das Eingreifen einer SPOILER SPOILER finde ich etwas befremdlich. Ich kann an dieser Stelle leider nicht näher darauf eingehen, weil ich nicht spoilern möchte, aber ich bin wirklich gespannt, was aus diesem Aspekt innerhalb der Geschichte gemacht wird. Sagen wir es mal direkt: Mit der Umsetzung steht oder fällt meine Sympathie zu dieser Reihe.

Die Handlung als solche folgt einem klaren roten Faden und der ist am Ende auch aufgelöst. Natürlich bleiben genug offene Fragen, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen und es gab eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.
 


„Gottes letzte Kinder“ ist eine rasante Novelle mit schwachen Charakteren, die aber im Großen und Ganzen ihre Stärken hat. Den ersten Band kann ich Zombie-Fans empfehlen, denn schon der Anfang allein lohnt sich, das Buch aufzuschlagen. Zombie-Neulingen würde ich vielleicht eher davon abraten, da dieser Antagonist echt eigen ist und möglicherweise eine falsche Vorstellung dieses Genres hervorruft.




Trotz meinem ganzen Gemecker war ich in der Geschichte drin und stockte wirklich erst beim Auftauchen des Antagonisten. Deswegen bekommt „Gottes letzte Kinder“ ganz knappe 4 von 5 Marken von mir.






(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Hallo Tilly,

    Zombies mag ich ja immer gerne, aber jetzt schreie ich mal nicht gleich "her damit", sondern werde brav abwarten, was du zum nächsten Teil der Reihe sagst. Zwar bin ich jetzt neugierig, was es mit deiner Befremdlichkeit auf sich hat, aber man muss ja nicht alles gleich erfahren.

    Liebe Grüße & einen guten Start in die Woche,
    Nicole

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Nicole!

      Das blöde ist, dass ich genau dieses eine Detail nicht ansprechen kann, ohne zu spoilern. :-/
      Aber wenn du willst, ich hab das Buch ja hier, dann kann ich es dir leihen. Liest sich sehr schnell. Ratz fatz quasi! :-D

      Liebe Grüße und dir noch einen schönen Montag!
      Tilly

      Löschen

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