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10. Juni 2015

"Gefangene aus Liebe" von Lara Greystone // Rezension

https://www.facebook.com/lara.greystone.1?fref=tshttp://laragreystone.de/http://www.amazon.de/Gefangene-aus-Liebe-Unsterblich-geliebt-ebook/dp/B00JW1L0PM/ref=pd_sim_kinc_1?ie=UTF8&refRID=14M1B53WSBQPG599KH1J


Geboren wurde ich 1969 in Lindau am malerischen Bodensee. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und entsprechendem beruflichen Werdegang im karitativen Bereich, sowie in der Modebranche, hat es mich 9 Jahre ins europäische Ausland verschlagen. Heute lebe ich mit meinem Mann und zwei Söhnen in der Nähe von Düsseldorf am Niederrhein. Meine verwandtschaftlichen Verbindungen reichen in die Schweiz, Frankreich und Kanada. Auf das frische, weiße Blatt einer neuen Seite zu schreiben, war für mich schon immer etwas unerklärlich Schönes. Eines Tages hatte ich eine tragisch-romantische Szene vor Augen, die mich so gepackt hat, dass ich sie sofort niedergeschrieben habe und nie mehr aufhören wollte. Daraus ist schließlich eine ganze Fantasy-Reihe entstanden. Die Inspiration dazu und meine Phantasie empfinde ich als Geschenk Gottes, der in jeden von uns Schätze gelegt hat, die es zu entdecken gilt. Hilfreich im Bezug auf Kampftechniken, Waffen und Ausrüstungen war mein Mann, der u.a. für die EU im Nahen Osten tätig war. Verschiedene Schutzwesten auch selbst anzulegen und in gepanzerten Fahrzeugen mitzufahren, hat manche Szenen sehr authentisch gemacht. Ein eindrucksvoller Besuch im Königreich Saudi Arabien hat mich zudem für den Band "Sanft berührte Narben" inspiriert.



Lara hat es geschafft, John, den attraktiven Vampir, aus den Klauen seiner Feinde zu retten.
Doch das hatte seinen Preis: Sie musste eine Symbiose mit ihm eingehen – eine unzertrennbare, innere Verbindung. Nun lässt John sie nicht mehr gehen, kommt nicht gegen den Instinkt an, sie vor seinen Feinden zu schützen und in seiner Nähe zu halten. Sicher, er sieht zum Anbeißen aus und ist auch noch reich, doch die Sache hat nicht nur einen großen Haken. Obwohl er ihr versichert, sie zu lieben, ist sich Lara nicht sicher, ob sie nicht doch nur als Ersatz für seine verstorbene Ehefrau herhalten soll, der er zutiefst nachtrauert und der sie ähnlich sieht. Außerdem lässt er sie nicht mehr gehen, was heißt, dass sie in seiner Welt der dunklen, geschlossenen Räume ohne Sonnenlicht eingesperrt ist. Dabei wird Lara von extremer Klaustrophobie geplagt und ihr altes Leben, ihre Karriere mit ihren öffentlichen Auftritten gehen inzwischen den Bach herunter. Ihre Einsamkeit hinter sich zu lassen und John zu lieben, wäre eine verlockende Vorstellung, doch würde sie dann nicht ihre Persönlichkeit einbüßen? Aber spielt das noch eine Rolle, wo ihr Gehirntumor noch nicht einmal durch sein Vampirblut geheilt werden konnte und der große Blackout längst überfällig ist? Der Blackout, von dem sie nie wieder aufwachen würde? Aber vielleicht erwischen Johns Feinde sie ja vorher, denn seit seiner Befreiung steht sie auf deren Hitliste ganz oben.



Ich versuche, so wenig wie möglich vom Inhalt zu verraten, denn der Klappentext ist da schon sehr aussagekräftig. Wer aber Band 1 noch nicht kennt, diesen aber noch auf der Leseliste hat, sollte hier nicht weiter lesen!

Der zweite Band der „Unsterblich geliebt“-Reihe ließ nicht lange auf sich warten, denn mit dem recht offenen Ende, konnte ich nicht zurückbleiben. Nun denn, schlagen wir die Seiten auf, entdecken unsere Grenzen und gehen dann über sie hinaus!

John und Lara haben es lebend aus dem Folterkeller geschafft. Dafür musste Lara sich aber auf die Symbiose mit einem Vampir einlassen. Für sie bedeutet dieses ganze Beißen und Trinken noch immer nur Schmerzen. Es ist der Inbegriff für Tod und Leiden, und Lara ist nicht gewillt, dieses Elend über sich ergehen zu lassen.
Der Einstieg in den zweiten Band fiel mir sehr leicht, da ich ja den ersten erst vor kurzem gelesen hatte. Außerdem setzt die Geschichte dort an, wo sie im ersten Band endete, womit auch der Übergang wegfiel. Ich kam damit gut klar und saß sofort bei John im Auto und sorgte mich um Lara. Diesmal fiel auch das ganze Info-Dumping weg, wodurch der Anfang nur so an mir vorbeiflog und ich plötzlich mitten in der Geschichte war. Alles in allem war der Anfang sehr fiel flüssiger zu lesen und auch wenn die Autorin hier und da kleine Reminder eingebaut hatte, die mich an die Handlung im ersten Band erinnerten, fühlte ich mich wohl während des Lesens und genoss es, von den Worten in die Geschichte gezogen zu werden.

Lara hat es diesmal wirklich nicht leicht. Einerseits hat sie wirklich tiefe Gefühle für John. Sie liebt ihn, sie rettet ihn, sie findet ihn anziehend (oder ausziehend? ^^) und dennoch ist da immer dieser eine Restzweifel, der sie daran hindert, den letzten Schritt zu gehen: Die Symbiose zu akzeptieren und ihm ihr Blut zu schenken. Sie kann sich nicht vorstellen, warum das die Frauen der anderen hinnehmen. Und außerdem ist da ja auch noch Johns Ehefrau. Allgegenwärtig und einfach zu groß, um sie zu ersetzen. Für Lara ist es ein langer Weg, bis sie ihrem Ziel endlich zum Greifen nahe ist. Sie hat einige wichtige Dinge lernen müssen. Akzeptieren müssen, dass es Situationen gibt, die niemand ändern kann und das die Vergangenheit genauso zu einem gehört, wie die Gegenwart und die Zukunft. Das es wichtig ist, im Hier und Jetzt zu leben und nicht immer die Vergangenheit hervorzuholen. Aber Lara lernt endlich, sich ihren Ängsten zu stellen. Ihre Entwicklung fand ich interessant und sehr allumfassend, auch wenn mir ihr Zögern und Hadern in Bezug auf John und Blut manchmal etwas in die Länge gezogen vorkam (Warum fragt sie nicht mal eine der anderen Frauen, wie die das „Trinken“ empfinden?).

Ansonsten mochte ich Lara, wie schon im ersten Band, sehr. Sie sagt, was sie denkt und lässt sich nicht einsperren. Sie hat ein Leben und denkt nicht daran, dass aufzugeben und das Heimchen zu spielen! Lara hat eine eigene Meinung, wenn sie diese auch hin und wieder etwas zu  deutlich rüber bringt. Ich fand es gut, dass sie nicht eine dieser Frauen ist, die zu allem Ja und Amen sagen, sondern sich auch wehren können! Die sich nicht zu fein sind und durchaus auch mal Dreck an den Händen haben können!

John ist diesmal schon schwerer zu greifen. Von Anfang an macht er eine Wandlung durch, die nicht immer zu seinem besten ist. Er steht an einem Abgrund und schwankt stark. Würde er mehr aus sich hinaus gehen, mehr reden, würde er merken, dass seine Gedanken und Gefühle vollkommen fehlgeleitet sind, so aber redet er sich Dinge ein, die gar nicht da sind. Ich muss aber zu geben, dass ich sein Verhalten nachvollziehen konnte. John hat eine Menge durchgemacht und dass ihn das über kurz oder lang umhaut, war abzusehen. Männer sind Männer – egal ob Vampir oder Mensch und sie bekommen halt einfach den Mund nicht auf. *zwinker*
Ich mochte John aber dennoch, denn er war nicht einfach nur der liebe Vampir, der seine Herzdame beschützen will, sondern auch ein Mann, der seine Familie retten muss. Der einen Job hat, der erledigt werden will und Freunde, auf die er aufpassen muss. Natürlich steht Lara für ihn an erster Stelle, aber alles andere wird nicht vergessen. Stellt er eine Strategie auf, bezieht er alle Faktoren mit ein, nicht nur Lara. Er kämpft hart für seine Liebe und sein Leben und in einigen Situationen kann man eben einfach nicht gewinnen, dass lernt John auf die harte Art.

„Gefangene aus Liebe“ hat mir von Anfang an besser gefallen, als Band Eins. Ich kam schneller in die Geschichte rein, ich litt mit den Figuren und freute mich, wenn etwas Tolles geschah. Der Schreibstil war flüssig, bildreich und wie im ersten Band an jede Figur angepasst. Sie hatten alle ihre Ecken und Kanten. Ich spürte, dass alle Charaktere eine Vergangenheit und eine Zukunft hatten und dass ich sie nur auch einem kurzen Abschnitt begleiten durfte.
Zum Abschluss bleibt mir eigentlich nur folgendes zu sagen:
WANN bekommt QUINT seine Geschichte??? :-D



Für alle, die Band Eins gelesen haben, ist der Zweite ein MUST READ! Für alle anderen: Lest natürlich erst Band Eins! Dann könnt ihr mit dem zweiten weiter machen. :-D
Lara Greystone ist für mich persönlich eine kleine Entdeckung, denn ich mag ihre Geschichten sehr gern und hoffe wirklich, dass Quint auch bald an der Reihe ist. Klare Leseempfehlung von mir an dieser Stelle.




„Gefangene aus Liebe“, Band Zwei der „Unsterblich geliebt“-Reihe bekommt von mir 
5 von 5 Marken.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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