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31. Mai 2015

Das Zielgruppendilemma – Oder wie ich niemals cool genug für den Perfektionismus sein werde


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Ich hasste es zu schreiben. Nicht die Schreibe selbst, denn die beneide und beglitzere ich ja immer bei allen, die es können, an.
Sondern nur mich, wie ich Stunde für Stunde versuche, nicht monotone Sätze über das Buch zusammenzubasteln.
Das hab ich schon genau so gesagt, dies auch, und das klingt einfach zu langweilig. Löschen. Neu anfangen. Pausieren. Die 11 neuen Wörter anstarren und wieder löschen. Tilly anrufen und mich bei ihr ausheulen. (Besonders, weil sie es ja schafft, innerhalb von 20 Minuten eine total euphorisch gewitzte Rezension zu verfassen und ich mir das gerne durch unser gemeinsames Gespräch schön in Erinnerung rufen lassen will – ich kleiner Masochist!) Schluss. Aus. Ich lass es. Wieso weiter machen, wenn andere es so viel perfekter machen als ich kleiner Blogger? Andere es sicherlich nur so mögen, wie sie es am besten haben wollen?


Da Tilly die Schreibbegabtere von uns ist und ich niemals ihren „normalen“ Standard gerecht werden würde, habe ich es recht schnell aufgegeben, mich ihr und ihrem Tempo anzupassen und entschlossen, mich wenigstens in der Rolle des schreiberisch Unbegabteren so richtig auszutoben. Dabei war es mir auch egal, ob man das, was ich da so fabriziere, auch letzten Endes verstehen und richtig interpretieren würde.
Denn wir bloggerischen Wesen sind gar nicht so ungleich wie die Autoren:
Wir haben unseren eigenen Stil, unsere eigene Art, Dinge zu formulieren.


Und mal im Ernst: Wenn MICH wer nach meiner Meinung zu einem Buch fragt…so in echt…wie erzähl ich ihm das? ^^ Genau SO wie ich das auch sagen würde. Ich steh auf meine Persönlichkeit und die Leute mögen mich oder auch nicht, mit Konfetti und Glitzer und all den Macken, die ich so in meinem Genpool verankert habe. Das muss ich mir einfach oft genug in Erinnerung rufen, und schon ist all die Traurigkeit verschwunden, die mir der Versuch zu schreiben oftmals in Massen vor die Haustür wirft….


Ich mag schließlich auch nicht alles…und stalke einfach wo anders weiter!


Manche stehen z.B. auf diese Floskeln, die, für mich persönlich ein Verbot im Jackischen Sprachzentrum bekommen haben und die ich nur grausig finde. Andere stehen drauf und können nur mit der Art was anfangen. Diese Menschen werden nie und nimmer meine Rezensionen gut finden xD da ich das absolute Gegenteil von „versuchten Perfektionismus“ bin.


Ich liebe es zu bloggen. Du, ich, wir Blogger stehen drauf!
Alles andere wäre irgendwie unlogisch und würde zu starken Logiklöcher in unserem, deinem, meinem Leben und Dasein führen und die wiederrum würden uns, mich, dich dezent als nicht mehr ganz richtig im Koppes darstellen lassen. Wegen den Löchern, nicht wegen den anderen verrückten Dingen, die wir so im Netz treiben. ^^ *Ja, das Internet sieht alles und vergisst nie!!*
Also haken wir das jetzt alle mit einem ja-haften Koppesnicken ab und gehen zur nächsten Tatsache rüber:


Ich lese gerne. Ob ich es auch zu 100% liebe, dass lass ich jetzt mal unbeantwortet im Raum stehen. Manche „Menschen“ (mich mit einbezogen) sind da oftmals etwas launenhaft. ^^ Aber fakt ist: Ich als Blogger lese.
Vorzugsweise Wörter.
Die findet man meist in großen Rudeln vor, sind also NIEMALS alleine, verlieben, vermehren, verunstalten einander und lieben es, sich besonders in Bücher jegliches Genre/Art festzubeißen.


Davon gibt es auch ganz unterschiedliche:
Die Adjektive, die Verben, die Nomen, die Artikel, die Konjunktionen, die Pronomen und und und! Manchmal paaren sich also dann all diese Wortarten, einfach, weil sie nicht die Buchstaben voneinander lassen können und kreieren ganz eigene Satz- und Vergleichsschöpfungen, die entweder positiv oder negativ von der wörterischen Gesellschaft für perfekte Rechtschreibung und Grammatik angesehen oder verbannt werden.


ICH SCHREIBE UND LESE FÜR MICH! Nicht für die „WGFPRUG“ (wörterischen Gesellschaft für perfekte Rechtschreibung und Grammatik) oder um sonst wen von mir und meinem ach so tollen Wortschatz zu beeindrucken! Ich achte drauf, meine Begeisterung oder Enttäuschung Ausdruck zu verleihen! Mit Glitzer, Geschrei, Gefanboye, verwirrenden Sätzen und gebe einfach mein bestes, dies an die Öffentlichkeit zu bringen. Wenn es wer öde, schnöde, skurril oder einfach nicht ansprechend findet, ist einfach nicht meine Zielgruppe. Und das ist nicht schlimm, macht mich nicht zu einem schlechteren Blogger oder beweist, dass ich es lieber lassen sollte.
Es zeigt einfach nur, dass derjenige nicht die bloggerische Zielgruppe von uns ist. Das war´s schon. Ich lebe noch, die Wörter auch und die Autoren freuen (oder auch nicht) sich über eine weitere Rezension. Und wundern sich einfach, welche verrückten Leser sie alles erreichen. ^^ Welche ZIELGRUPPE sie da tatsächlich ansprechen. :D Und FREUEN sich darüber.

Genauso handhabe ich es endlich nach langer Zeit des Versuches, mich doch anzupassen und aus mir das zu machen, was ich eigentlich gar nicht bin und sein möchte: Ich freue mich, wenn welche auf Bücher aufmerksam werden, nachdem sie eine meiner Rezensionen dazu überlebt haben. ^.° Alles andere bringt mir nichts!


Und ich geb´s zu: MITTLERWEILE STEHE ICH DRAUF DIESE WÖRTER ZU VERKUPPELN! Wenn mir sogar danach ist, lass ich die Buchstaben n Blinddate führen und sie einfach MACHEN! Mit, ohne, mit beiden + nem Bindestrich und wenn der Doppelpunkt auch noch sein Ding wo rein setzen will: Nur zu! Deren Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Schließlich stehen ihnen ein dutzend von Satzzeichen usw. zur Verfügung. Was wäre ich denn für ein LESER, wenn ich den Wörtern, den Buchstaben, das Treiben miteinander verbieten würde? 

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Ich gebe ihnen keinen Hausarrest oder zwinge sie zu etwas, was sie einfach nicht sind und sein wollen. Shit happens – nobody is perfect! Und Wörter erst recht nicht! Ich muss keinen Verlag beeindrucken oder sonst wo einen Wettkampf führen, geschweige denn sie in ein (sorry) langweiliges Raster einzwängen, damit sie perfekt vorzeigbar für all die „Beobachter“ unseres Blogs sind. 


Der Sinn dieses wieder mal sehr langen Textes meinerseits:





In diesem Sinne, gehe ich mal nachschauen, was die ganzen Wörter in dem anderen Dokument so ohne meine Beaufsichtigung getrieben haben. ;)  

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6 mal erwischt
  1. Wieder mal super auf den Punkt gebracht!!!
    Da hab ich nix hinzuzufügen :D

    außer dich ins Scheinwerferlicht zu stellen und mit Konfetti zu bewerfen *lach*

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  2. Jack! *----*
    Ich stimme dir absolut 1000000%ig zu! Wäre das deine Wahlrede gewesen, hättest du meine Stimme schon mal ganz sicher bekommen! Wähl Jack!! YAY :D
    Wundervoller Text!
    *dichganzliebdrück*
    Alles Liebe, Jasi

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  3. Hattest du wirklich irgendwann mal vor, es allen Recht zu machen? Dazu müsste man Gott sein, ach ne, es gibt ja Atheisten. Man müsste sich selbst verraten und dann würde man es allen Recht machen, aber nicht SICH SELBST. Vielleicht gibt es Momente, wo man auch Kritik hören sollte, aber niemals sich selbst verraten.

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    1. So in meinem frisch geschlüpften Dasein als Blogger, jupp, hatte ich. Nach ner Zeit kam ich dann drauf, dass ich´s EH niemals perfekt hinbekommen werde und einfach mein Dong durch zu ziehen habe. Hat aber etwas gedauert. ^.^

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  4. Mensch Jack,

    genial!!! Von wegen du kannst nicht formulieren! Du bist doch in Wirklichkeit Undercover-Präsident des WGFPRUG!!!

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/

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Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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