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15. April 2015

"The End - Die neue Welt" von G. Michael Hopf // Rezension


https://www.facebook.com/GMichaelHopfhttp://www.luzifer-verlag.de/das-ende/http://www.gmichaelhopf.com/


G. Michael Hopf führte ein abenteuerliches Leben, bevor er eine Familie gründete und seine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Nach seiner Dienstzeit im U.S. Marine Corps arbeitete er als Bodygard. Er lebt mit seiner Familie in San Diego, Kalifornien.



Der internationale Bestseller jetzt erstmals in deutscher Sprache!

»Eine Geschichte mit Wendungen, wie sie überraschender nicht sein können. Ein tiefer Blick in die wahre - die düstere - Seele einer selbstverliebten Nation am Abgrund ihres Seins.«

Für Gordon Van Zandt waren Treue und Pflicht gegenüber dem Vaterland so selbstverständlich, dass er direkt nach 9/11 das College hinschmiss und ins Marine Corps eintrat. Doch diesen jugendlichen Idealismus ließ er bald in einer kriegsgeschändeten Stadt im Irak zurück. Zehn Jahre später kämpft er noch immer mit den Geistern seiner Vergangenheit, als er und seine Familie plötzlich einer neuen Realität gegenüber stehen. Nordamerika, Europa und der ferne Osten erlitten einen verheerenden Super-EMP-Angriff, der vernichtende Auswirkungen auf die Stromnetze und alle elektrischen Geräte zur Folge hat. Nach dem totalen Zusammenbruch jeglicher wirtschaftlicher Infrastruktur - ohne Auto und Telefon - weiß Gordon, dass er um begrenzte und schwindende Ressourcen kämpfen muss. Gemeinsam mit befreundeten Nachbarn beschließt er, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen - und Rücksicht gegenüber anderen Menschen gehört nicht dazu.
Jeden Tag muss er Entscheidungen treffen, die in der "alten Welt" extrem und äußerst brutal erschienen wären, nun aber überlebensnotwendig sind.



„The End 1“ steht schon seit langem in meinem Bücherregal und innerhalb von Alex´ SuB-Challenge bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen! Endzeit und der Untergang der Welt, so wie wir sie kennen, sind ja meine bevorzugten „Genres“. Wenn dann noch eine Idee auf den Tisch kommt, die man so noch nicht gelesen hat: Perfekt! Oder?

Die Grundidee der Geschichte,
der Grund für all das Übel, ist ein Super-EMP (Elektromagnetischer Puls) der die komplette Elektronik lahmlegt. Ich werde jetzt nicht erklären, wie das passiert oder wer alles betroffen ist, schließlich sollt ihr ja auch noch was lesen. ^^
Ich sag nur so viel: GENIALE GRUNDIDEE! Das ist mal was anderes. Das einzige, was mir in Bezug auf EMP einfällt, ist die Serie „Dark Angel“. Ansonsten ist das, für mich, totales Neuland. Dementsprechend gespannt war ich, wie der Autor diese Idee wohl umgesetzt hat und ob er mich damit auch packen konnte.

Gordon, einer von drei Hauptprotagonisten,
führt uns von Anfang an durch die Geschichte. Mit ihm erleben wir direkt die Auswirkungen des EMP auf die Menschen und das Leben, dass sie bis zu dem schicksalhaften Tag geführt haben. Er ist einerseits durch und durch Soldat, andererseits liebender Familienvater. Als die ersten Flugzeuge vom Himmel fallen, ergreift er sofort Maßnahmen um das Leben seiner Familie zu schützen.
Ich mochte Gordon, auch wenn er hin und wieder etwas konstruiert rüber kommt, konnte ich seine „Meine Familie geht über alles“-Einstellung nachvollziehen. Denn trotzdem hilft er anderen und sorgt dafür, dass die Gemeinschaft Nahrung finden. Er ist ein guter Mensch, der aber durchaus über Leichen gehen würde, wenn es sein muss.

Sein Bruder, der noch aktive Soldat, ist anders.
Wenn auch genauso loyal wie Gordon, kämpft Sebastian doch erst eine ganze Weile gegen seine Grundsätze, bis er merkt, dass er zwar helfen will (was die Armee in solchen Situationen nun mal tut), aber nicht so, wie es ihm befohlen wird. Die Seite der Armee und ihr handeln wird aus seiner Sicht erzählt und zeigt so, wieder einen kleinen Teil der Geschichte und wie die Auswirkungen bei den anderen Menschen ankommen. Was die nicht betroffenen machen, oder eben nicht. Bei ihm kommt stark die Zerrissenheit rüber: Einerseits ist da die Armee mit ihren Befehlen und seine Kameraden, andererseits ist da seine Familie. Er will seinen Bruder unterstützen, aber muss sich dafür gegen die Armee stellen. Die Frage ist nur, für was er sich entscheiden wird?
Ich mochte Sebastian von Anfang an und fühlte mit ihm diese Zerrissenheit. Sebastian kämpft einen Kampf gegen sich selbst und ich denke, am Ende kann er ihn eigentlich nur verlieren.

Der dritte Erzählstrang handelt von einem Politiker. Natürlich, die haben schließlich noch gefehlt. ^^
Das klingt jetzt gemeiner als ich es meine, denn der Autor verdeutlicht sehr gut, wie hilflos die Regierung dasteht, wenn keinerlei Elektronik mehr funktioniert. Sie sammeln ihre Infos hier und da zusammen und wissen am Ende eigentlich rein gar nichts. Die Regierung, die noch da ist, versucht alles, was in ihrer Macht steht, aber das ist leider nicht viel.
Außerdem bekommt man zu sehen, dass auch Politiker nur Menschen sind. Erstaunlich, aber wahr.

Das ganze Drum und Dran gefiel mir.
Ob es realistisch ist, ob so ein Szenario detailgenau wieder gegeben wurde, kann ich nicht beurteilen. Ich hab das Buch gelesen und ich habe dem Autor geglaubt, dass es genauso passiert, wie es eben passiert ist. Ob nun seine Recherche gut oder schlecht war, werde ich nicht bewerten, aber in jedem Moment innerhalb der Geschichte, hat er mich einfach überzeugt. Die Figuren waren authentisch und die Reaktionen auf diesen Super-EMP fand ich nachvollziehbar. Menschen verändern sich. Manche sofort, manche erst nach einer Weile, aber am Ende des Buches ist niemand mehr die Person, die er am Anfang war. Diesen Wandel konnte man sehr gut mitverfolgen und der war einfach authentisch.

Mein einziger Kritikpunkt – und leider wirkt sich das auf die ganze Geschichte aus – war der Stil. Die Dialoge waren stellenweise sehr hölzern und meiner Meinung nach nur darauf ausgelegt, dem Leser Infos zu vermitteln, mehr nicht. Ganz oft dachte ich: „So redet kein Mensch!“. Auch der Schreibstil ist an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig und hätte mich die Idee nicht so gefesselt, hätte ich wohl nicht weiter gelesen. Aber, ich denke dass es nicht am Autor lag, sondern an der Übersetzung! Manche Worte klangen seltsam und meiner Meinung nach sind die falsch oder anders, als vom Autor gedacht, übersetzt worden.
Schade, aber das ist eine Sache, der man sich bewusst sein sollte, bevor man zu diesem Buch greift!



„The End 1“ wartet meiner Meinung nach mit einem Endzeit-Szenario auf, dass sich sehen lassen kann. Die Sache mit dem EMP ist anders und in der Zeit der Zombieromanwelle erfrischend neuartig.
Und auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, so freue ich mich, den zweiten Band hier liegen zu haben, sodass ich nicht lange warten muss, bis ich weiter lesen kann.
Suchtfaktor, wenn man über die scheppernden Dialoge und sehr eigene Erzählart hinwegsehen kann.




Ich gebe hier ganz knappe 4 von 5 Marken. Die Idee hatte mich einfach von Anfang an und als ich erstmal in der Geschichte drin war, störte mich auch der seltsame Stil nicht mehr so doll.



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Salût ihr zwei Beide, huhu Tilly insbesondere,
    Hm… So neu ist die Idee nun auch nich. Es gab dazu vor Jahren eine TV-Serie die es sogar bis zu uns geschafft hatte. „Jericho“ (bitte englisch aussprechen: vgl Dje-ri-ko). 2006-2008 sagt IMDB.com
    Und nur zur Vollständigkeit: Bei Jericho kommt einer nach Hause nach 4/5 Jahren? Er war Soldat *klingeling*
    Zu Hause hat er noch nen Brüderchen *klingelklingeling*
    Und sein Vater versucht die Politik aufrecht zu erhalten *klingeling-klingeling* *kicher
    Oh, ich will das ganz und gar nicht madig machen das Buch! Ich stelle nur die Parallelen heraus anhand der Rezi! (Denn selber gelesen habe ich diese Bücher nicht.)
    Und ich glaub’ werde ich auch nicht. Mir gefallen Zukunftsszenarien. Deswegen hab’ ich zB auch bei ‚falling skies‘ und ja auch ‚Zombie GZSZ‘ (walking dead) reingeschaut. Aber die haben mir alle nicht so zugesagt *schultern heb*
    Aber wisst ihr was mich so richtig abschreckt? Diese Unterzeile auf dem Klappentext: Reichen da nicht auch die Nachrichten um das zu beäugen? -sorry, aber die USA sind nicht grad mein Vorbild *hüstel
    "»Ein tiefer Blick in die wahre - die düstere - Seele einer selbstverliebten Nation am Abgrund ihres Seins.«“
    Trotzdem denke ich, dass du Recht hast, mal wieder was anderes als die momentan gängigen Zukunfts-Schreck-Visionen. Ich wünsch' dir weiterhin gute Unterhaltung und kann die oben erwähnte Serie bedingt weiter empfehlen. Hier schon, wenn dir diese Art von EMP Anschlag als Atmosphäre gefällt, dann könnte dir Skeet Ulrich auch gefallen *lach*
    Liebste Grüße die Key von den Lesekatzen

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  2. Mein endzeitszenarienbegeistertes Herz hat grad einen Sprung gemacht! Gestelzte Dialoge geben mir zwar zu denken, aber diese neue Welt muss ich mir selbst ansehen. Ab auf die WL damit!

    Liebe Grüße,
    Nicole

    AntwortenLöschen

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