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29. April 2015

"Geheimnisse von Blut und Liebe - Machtsteine" von Elke Aybar // Rezension


https://www.facebook.com/pages/Elke-Aybar/427880317342863?fref=tshttp://www.elke-aybar.com/http://www.amazon.de/Geheimnisse-von-Blut-Liebe-Machtsteine/dp/1508587221/ref=tmm_pap_title_0 


Elke Aybar lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Heilbronn. Ihr Traum ist es, mit der Familie, Freunden, Pferden, Hühnern, Hunden und Katzen irgendwo im Süden auf einem riesigen Anwesen zu wohnen. Am liebsten mit Badesee und angrenzendem Wald. Regelmäßig zu Weihnachten wünscht sie sich wenigstens das kleine Schreibhäuschen von Cornelia Funke (Frau Funke, wenn Sie das hier zufällig lesen ... ).
Wenn Elke nicht schreibt, kocht sie gerne - meistens jedoch zu scharf und zu kreativ für den Familiengaumen. Es gibt da eine Geschichte, in der eine beachtliche Menge Ingwer die Hauptrolle spielt und eine noch größere Portion Liebe, denn die Suppe wurde anstandslos ausgelöffelt.
Den Lesern nahe zu sein, ist ihr wichtig, und sie freut sich über regen Kontakt.



„Sie ist die Idee des Lichts gewesen, jedoch nicht das Licht selbst – das bist du.“

Aurelie und ihre Gefährten sitzen in Lyathos fest, da die Pforte nach Hause unpassierbar geworden ist. Während immer heftigere Wellen dunkler Magie über das Land hinwegrollen und ein Chaos der Gefühle verursachen, will der letzte Drache seine Herrschaft zurückgewinnen. Der Fluch der Liebe steht Demian jedoch im Weg und sein Hass auf alle Vampire bringt nicht nur Ruben in höchste Gefahr.
Der lang ersehnte zweite Band der Fantasy-Saga entführt seine Leser in eine Welt voller Magie, Intrigen und wahrer Liebe …



Auf den zweiten Band von Elke Aybars „Geheimnisse von Blut und Liebe“ war ich mächtig gespannt, denn der erste war ja schon etwas auf der Kippe bei uns. Ob der zweite nun mehr überzeugen konnte? Begeben wir uns auf eine Reise hinter die Brombeeren und finden es heraus…

Der zweite Band setzt da an, wo der erste aufhört, ohne Einleitung, ohne Rückblende oder sonstiges. Aber das fand ich gar nicht schlimm. Elke Aybars Schreibstil sorgte dafür, dass ich mich sofort wieder zwischen Aurelie, Ruben und David wiederfand und wohlfühlte. Ohne Probleme kamen die Bilder zurück und es fühlte sich an, als wäre ich nie weggewesen. Ich fühlte, wie Aurelie sich schmutzige Füße holte, auf dem Weg zum „Silbermond“. Ich roch die reifen Brombeeren, als David an ihnen vorbei ging und ich spürte den Schmerz von Ruben, in vielerlei Hinsicht.
Eine Geschichte lebt vom Schreibstil des Autors. Diese Geschichte hier ist untrennbar mit dem Stil von Elke verwoben, eines ohne das andere könnte nicht existieren. Ich weiß nicht, wie Elke das macht, aber sie schafft es immer wieder, dass man mit allen Sinnen liest: Man riecht die köchelnde Suppe in der Küche, schmeckt den dunklen Rotwein, fühlt den Wind auf der Haut. Es ist immer wieder ein Erlebnis, dank diesem traumhaften Stil.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch eine Handlung. ^^
Wie schon erwähnt, setzt diese sofort wieder ein, ohne noch einmal kurz „zurück zu schauen“. Ich selbst hatte keine Probleme, wieder rein zu finden, denn mit jeder Seite, die ich las, kam der erste Band wieder und Elka streut hier und da ein paar, kleine Erinnerungsbrocken ein, die als Stütze dienten. Das war also kein Problem. Wo ich ein kleines Problem hatte, waren die verschiedenen Handlungsstränge, die dann folgten, der oftmals nicht gleich deutliche Perspektivwechsel. Es dauerte immer erst ein paar Absätze, bis ich verstand, wem ich jetzt folgte. Das wurde mit der Zeit besser, aber gerade am Anfang war es etwas zu wirr. So als wisse die Autorin selbst noch nicht ganz, welche Richtung sie dem Leser gerne zeigen möchte oder als wäre sie sich mit der Geschichte selbst nicht einig geworden. Ganz stark spürte ich das bei den Abschnitten um Damian und den Wächterorden. Bei Aurelie, David und Ruben war das nicht der Fall, da lief alles perfekt. Aber wie gesagt, das war nur am Anfang der Fall und im Laufe der Geschichte fand Elke auch hier ihr Gleichgewicht und alles passte sich harmonisch aneinander an.

Ganz groß hervorheben möchte ich, dass die Figuren im zweiten Band um Längen besser sind. Sie besitzen Farbe, Tiefe, Charakter und vor allem: Sie leben! Ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, litt mit ihnen, fühlte mit ihnen. Sie sind erwachsen geworden, im Vergleich zu Band eins. Aurelie dachte mehr über ihr Handeln nach, Elody wirkte mysteriöser, David litt noch mehr als sonst schon (der Arme!) und Ruben… ach Ruben. Ehrlich? Ich mochte ihn mehr, als er noch der unfreundliche, raubeinige, fast schon gemeine Ruben war. Der sich mit Aurelie stritt, um des Streitens willen. Allerdings kann ich das hier wohl kaum als Kritik anmerken, denn Ruben durchläuft eine Entwicklung und die muss nun mal sein. Aber ein bisschen mehr vom „alten“ Ruben, fände ich ganz fantastisch. :-D

Auch wenn mir die Geschichte rundherum gefiel, hab ich dennoch etwas, dass mich ein bisschen störte. Zum einen wären da die Dialoge. Nicht immer war klar herauszulesen, welcher Nebensatz zu welcher Aussage gehört und wer nun was sagte. Das war stellenweise wirklich verwirrend, sodass ich einige Dialoge zweimal lesen musste.
Zum anderen ist es die Geschichte selbst. „Machtsteine“ ist ein zweiter Teil. Ein Mittelteil, eine Brücke, sozusagen. Und diese „mittleren“ Kinder haben es nicht leicht. Elke Aybar musste hier die Handlung vorantreiben, Fragen aufwerfen, Charaktere vertiefen, Fragezeichen in die Leserköpfe setzen und zu alledem kommen noch mehrere Handlungsstränge. Soll heißen: Es passiert im Grunde nicht viel, da sehr viel zeitgleich passiert. Ich erlebe gleichzeitig Ruben, Aurelie, Elody, David, Damian, der Einäugige, Frerik und das alles ohne eine Kapitelkennzeichnung. Wie gesagt, es passiert nicht viel, aber dennoch habe ich eine lange Reise hinter mir, weil ich im Silbermond sitze, während ich in der Wächterburg und auf dem Weg nach Thiaadon bin.
Aber das haben solche „Zwischenteile“ an sich, das ist fast schon normal. Denn irgendwas muss ja zwischen Anfang und Ende passieren. :-D

Natürlich geizt die Autorin auch diesmal nicht an Spannung. Sie ist zwar eher unterschwellig und nicht immer sofort ersichtlich, aber sie ist da! An allen Ecken und Enden brauen sich Probleme zusammen, die Zwischenmenschlichen (oder eher ZwischenmenschlichvampirischenundandereWesen^^) Beziehungen werden aufgebaut und zerstört und die Fragen wachsen und wachsen.
Am Ende darf mit einem Knall gerechnet werden, auf den ich persönlich nicht vorbereitet war. Ein ganz großes Lob hier an Elke! Obwohl ich immer alle Sichtweisen gezeigt bekam, hat sie gekonnt im Hintergrund eine Explosion vorbereitet, die wohl auch Aurelie, David, Ruben und alle anderen nicht kommen sahen!



Alles in allem ist „Machtsteine“ eine würdige Fortsetzung, die einen wirklich sehr guten Weg zum dritten Band ebnet. Der Schreibstil ist wunderbar, wenn auch die Dialoge manchmal verwirren. Wer den ersten Band gelesen hat, darf auf den zweiten nicht verzichten!! Für alle anderen ist es unerlässlich, dass die den ersten Band lesen! :-D
Ich wurde sehr gut unterhalten und hatte eine „relativ“ schöne Zeit in Lyathos und das ist doch das Wichtigste!




Nach einigem hin und her vergebe ich sehr gute 4 von 5 Marken. Die Dialoge und das anfänglich etwas verwirrende hin und her, bremsten meine Begeisterung etwas aus, wobei ich hier nur den Perspektivwechsel meine, in dem ich mich nicht immer gleich zurecht fand. Nichtsdestotrotz warte ich gespannt auf Band drei und frage mich, wie Elke Aybar diese ganzen Probleme wieder auflösen will. :-D



Liebe Grüße



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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