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3. April 2015

Funktionierende Formel?! // In Flagrantisch gedacht



Sollte sich hier jemand angesprochen fühlen, eine kleine Warnung vorab:

Wir beziehen uns im folgenden Beitrag auf NIEMAND Konkreten, sondern schreiben unsere Gedanken zu der obigen Formel einfach mal frei heraus. Also bitte: Fühlt euch nicht angesprochen, angegriffen oder angepisst. Wir meinen euch nicht! Danke!

someone animated GIF

Wenn wir als Leser mit dem Autor einen super Kontakt pflegen und ihn mögen. Wenn sozusagen die Chemie stimmt, können wir ihn dann überhaupt OBJEKTIV und ohne Beeinflussung von eben dem „Mögen-Gefühl“, rezensieren?
Na?! Was sagt ihr? Könnt ihr das?

question animated GIF


Jeder, der nun behauptet: ICH kann es, lügt! Sorry, aber selbst wir können nicht sagen, dass wir zu 100% objektiv sind. Was wir aber von uns behaupten können, ist, dass wir mit unserer Meinung nicht hinterm Berg halten und OFFENSICHTLICHE Unstimmigkeiten, die uns eben während des Lesens ins Auge fallen, anmerken. Ein Buch kann nicht immer frei von „Schönheitsfehlern“ sein. Es gibt immer etwas, was einen stört oder andere stören könnte. Bei uns ist es sehr selten, dass wir nichts oder nur wenig zu meckern finden, und dann lag es einfach daran, dass wir Spaß während des Lesens hatten und dementsprechend das negative entweder nicht auffiel oder eben nicht vorhanden war. Auch das kommt vor.^^
Aber wenn dann einige Sachen auftauchen, die uns nicht so gefallen, wir aber Autor wirklich mögen, können wir das dann auch genauso sagen, wie wir das vielleicht untereinander erzählen?

parks and recreation animated GIF

Wir haben diese Frage schon sooo oft an den Kopf geworfen bekommen…(Ja, daher kommen die Beulen an unseren Schädeln ^^ … und noch von anderen Dingen) und als wir auf der LBM bei dem Amazon Podiumsgespräch mit den Indie Autorinnen dort über die Zusammenarbeit mit Autoren und Bloggern diskutierten, fiel dieses Thema wieder in den Raum.
Und auch von den Lesern hören/lesen wir immer:
„Wir lieben Indies, weil sie zum Greifen nahe sind und oftmals engen Kontakt zu ihren Lesern pflegen!“ Und das lieben WIR auch!!!!

Aber wir haben ehrlich gesagt, dass wir auch unsere Lieblingsautoren negativ rezensieren, sollte das Buch uns nicht gefallen haben. Und ja, es tut weh, es macht uns fertig, wenn wir Logikfehler anmerken, nicht zufrieden mit der Story waren, weil Autor ja so nett, lieb, toll ist aber uns bleibt nichts anderes übrig, als ehrlich mit EUCH und ehrlich zum AUTOR zu sein! Alles andere könnten wie nicht mit unserem Gewissen vereinbaren…. 

reaction animated GIF

Die Antwort auf die oben genannte Frage wird aber dennoch immer „NEIN“ lauten! Auch wenn wir uns z.B. wirklich nur aufs Buch konzentrieren, haben wir einfach kein gutes Gefühl, wenn wir unseren gemochten Autor kritisieren! Denn „nur“ Lob gibt es bei uns sehr selten…Also kann man doch alleine deshalb nicht sagen, dass man Objektiv ist, oder? Rein ohne irgendwelche Beeinflussungen zu lesen und zu rezensieren funktioniert niemals! Man hat entweder, wie wir ein schlechtes Gewissen, weil wir so hart sein mussten oder andere, weil sie Autor mögen und daher kaum etwas ankritisieren und dennoch gute Bewertungen abgeben…wir wollen schließlich alle das eine: Autor unterstützen und hoffen, dass er nicht sauer auf uns ist! 

sad animated GIF

Das gleiche gilt, wenn Leser mit Autor an seinem Buch zusammenarbeitet! Gerade wir pflegen zu einigen Autoren einen sehr engen Kontakt, bei dem unsere Meinung als Test/Betaleser oftmals gefragt wird. Und wir helfen gerne, so gut wir nur können. Aber kann Leser dann auch OBJEKTIV rezensieren? Logischerweise hat er ja während dem Beta/Testlesen am Buch mitgearbeitet um Unstimmigkeiten aus dem Buch zu schaffen. Objektivität sieht dann doch anders aus, oder wie seht ihr das? Wir persönlich haben bei diesem „Betalesethema“ von vornerein zu Autoren gesagt, dass sie dann aber keine Rezensionen von uns bekommen werden! Eventuell eine Buchvorstellung aber keine „objektive“ Rezension, denn die wurde beim Betalesen bereits ausgesperrt!


Die Frage zu der Formel lautet also: Lesen und rezensieren, aber ohne Autoren-Blogger-Kontakt? Lesen und rezensieren, aber ohne Kritik, weil man sich ja mag? Oder vielleicht lesen und rezensieren, mit Kritik und Anmerkungen, gerade WEIL man sich mag und durchaus auch ehrlich zum lieben Autor sein kann? Zu was für einem Ergebnis kommt man denn dann?

robert downey jr animated GIF

Objektive Rezension möglich, wenn man den Autor hinter dem Werk mag, möglichweise sogar persönlich kennt und auch noch live getroffen hat?


Ergebnis:

Wir würden gerne sagen: WIR können es! Aber unsere Formel müsste dann folgendermaßen umgeschrieben werden:

Sympathien für Autor * (Lesen + Rezensieren) = Objektive Meinung – Schlechtes Gewissen


Was heißt: 
WIR können nicht objektiv sein, wenn wie die Autoren mögen. Aber wir können EHRLICH sein, WEIL wir sie mögen! Das schlechte Gewissen bleibt dennoch.


miss congeniality animated GIF




Daher möchten wir diese Frage, wie ihr das mit der Objektivität seht, offen hier stellen!

SEID IHR IMMER OBEJEKTIV, WENN IHR DEN AUTOR KENNT UND IHN MÖGT?
(Trennen wir hier mal „kennen“ und „mögen“. :-D )



15 mal erwischt
  1. Also ich finde das schon auch sehr schwierig, aber ich bin eigentlich auch immer ehrlich. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich immer versuche höflich zu bleiben. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann sage ich das, aber auf eine Art von der ich meine, dass sie nicht kränkend ist... Ich hab dazu aber selbst noch nie eine Rückmeldung erhalten :) Mir fällt nämlich immer öfter auf, dass viele Rezensionen (v.a auf amazon) sehr harsch und meiner Meinung nach gemein geschrieben sind.. das finde ich doof. UND jetzt zurück zum Thema :P Ich glaube nicht, dass man objektiv sein kann, aber ich glaube das geht einfach generell nicht und am wenigsten wenn man einen Autor mag! Aber man kann versuche nett auf die Stellen hinzuweisen die einem nicht gefallen haben. Ein guter Ton ist doch das A und O, das wisst ihr ja selber :))

    Ganz viel Feenstaub und liebe Grüße

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  2. Hallöchen!
    Also ich habe ja gerade erst als Buch-Blogger angefangen und kenne eigentlich keine Autoren persönlich, aber trotzdem ist es mir bei einer Rezension wirklich schwer gefallen, objektiv zu bleiben. Es war der Debütroman dieser Autorin und ich kannte sie vorher nur als Youtuberin. Ich habe mir wirklich viel von dem Buch erhofft (vor allem, weil alle so geschwärmt haben), aber war dann wirklich so enttäuscht, weil für mich einiges nicht gepasst hat. Aber da hat es mir auch in der Seele weh getan, das Buch zu kritisieren, weil ich wusste, wie stolz sie darauf ist.
    Jetzt im Nachhinein betrachtet würde ich fast sagen, dass es passieren kann, dass man dem Buch eine bessere Wertung gibt, als es verdient hat. Aber es wäre auch gut möglich, dass man dem Buch vielleicht eine schlechtere Bewertung als verdient gibt, weil man Angst hat, dass man zu subjektiv kritisiert und deshalb lieber noch einen Stern abzieht.
    Also es ist wirklich sehr, sehr schwer bei sowas objektiv zu bleiben. Ich würde sagen, dass ich es ganz gut gelöst habe, aber ich kann auch nicht sagen, dass ich das Buch genauso bewertet hätte, wenn ich von der Autorin vorher noch nie etwas gehört hätte.
    Ein wirklich gutes Thema sprecht ihr mit diesem Post an!!
    Liebe Grüße,
    Kate

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  3. Hola,

    Ich denke es ist auf jeden Fall immer schwer objektiv zu bleiben, wenn man mehr mit einem Menschen zutun hat, welcher einem sympatisch ist. Man will ihm ja nicht vor den Kopf stoßen, wobei es ja wirklich hilfreich ist wenn man sagt, dass was doof ist...Nur wer kann schon gut mit Kritik umgehen?! Niemand xD

    Ich sehe aber auch manchmal auf anderen Blogsdinge wo ich mich dann frage, wie man diesen abnehmen soll, dass das wirklich ihre "ehrliche" Meinung ist. Vor allem wenn sie so einen unglaublichen Hype um irgendein Buch betreiben. Das wirkt dann schon komisch...
    Aber vielleicht ist es das ja auch wirklich...Vielleicht finden sie es wirklich einfach nur großartig!
    Denn wenn mir etwas nicht gefällt oder mir Dinge auffallen dann heißt das ja nicht das sich jeder andere auch daran die Fuße stößt...Einige sehen manche Fehler ja gar nicht oder stören sich einfach nicht daran. Vielleicht stehen sie auf Dinge, welche ich absolut absurd finde.
    Gott, dazu fallen mir soo tolle Beispiele ein xD
    Ich mein ich fand z.B. den Film zu Vampire Academy großartig...als ich ihn dann letztens mit meiner kleinen Schwester geguckt habe hat die sich über Dinge aufgeregt...die wären mir gar nicht in den Sinn gekommen.

    LG Denise

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    1. Hihi, ja, das ist doch öfters so :) Bei manchen Büchern kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie sie überhaupt irgendjemandem gefallen können, aber es gibt eben sehr viele unterschiedliche Geschmäcker und was dem einen supergut gefällt, mag der andere eben nicht.
      Ich war z. B. sehr kritisch mit Shades of Grey und hatte da einiges auszusetzen. Eine Freundin von mir liebt die Bücher und liest sie grad zum 2. Mal (und sie liest eigentlich nicht viel). Alles, was ich da negativ bemerke, ist ihr auch überhaupt nicht aufgefallen :)

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  4. Als Autorin ...

    ... kann ich nur sagen, darum bitten, euch anflehen, hoffen, die-Arme-zum-Himmel-strecken-und-beten, dass ihr immer, immer, immer ehrlich bleiben werdet ... MÜSST!

    Ihr fragt euch, sollte man ehrliche Kritik üben, wenn man den Autor mag? Ich sage: Man MUSS!
    Wenn ihr jemanden nicht ausstehen könnt, dürft ihr ihm gerne Honig um das miese Buch schmieren, aber wenn euch etwas an dem Autor liegt, ist die ehrliche Meinung super-wichtig.

    Es sind die anderen Sichtweisen, die Blickwinkel von Außen, die einen für die Zukunft weiterbringen. Ohne Kritik von Außen ... wie soll man denn selbst, als betriebsblinde Fledermaus, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, wissen, was man anders machen soll?

    Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass es die ehrlichen - teils auch harten - Kritiken waren, die mich weitergebracht haben. Gebt dem Autor ein, zwei Tage, um die Kritik einsinken zu lassen, aber dann wird er euch knutschen!!!
    Wichtig ist nur, dass man konstruktiv kritisiert - aber da mache ich mir bei euch keine Sorgen ;)

    @Denise:
    >>>Nur wer kann schon gut mit Kritik umgehen?! Niemand xD<<<
    Doch! Jeder (professionelle) AutorIn sollte das ... ;)

    Liebe Grüße,
    Maria

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    Antworten
    1. Da kann ich dir nur zustimmen Maria, aber es fällt einem, aus menschlicher Sicht, einfach manchmal schwer, kritisch zu sein. Deshalb sagt oder schreibt man es dann vielleicht in etwas anderen Worten, als man es sonst getan hätte. Wichtig ist dabei einfach, dass der Grundgedanke rüberkommt, ohne verletzend zu sein

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  5. Ich denke nicht, dass man immer so objektiv sein kann, wie man gerne möchte, das macht ja auch uns Menschen aus - die Gefühle spielen immer eine Rolle ;)

    Allerdings bin ich trotzdem kritisch und gebe mein bestes, ehrlich zu sein, aber ich verpacke es dann wohl in nettere Worte. Aber wenn ich was negatives zu sagen habe, dann tu ich es auch. Ich merke aber schon, dass ich selbst beim Lesen über kleine Kritikpunkte hinwegsehe, wenn mir der Autor am Herzen liegt, oder auch, wenn mir einfach die Geschichte oder die Hintergründe so gut gefallen, dass diese kleinen "mängel" gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Das schreibe ich dann aber auch so in die Rezension, dass es halt so kleine Differenzen gab, sie mir aber nicht viel ausgemacht, weil ... aus dem und dem Grund.
    Wenn mir ein Buch nicht so gefällt, versuche ich dagegen auch positive Dinge anzumerken - meistens gibts ja doch ein paar Sachen, die gut waren. Obwohl ich da sowieso immer versuche, alle Aspekte in einer Rezi unterzubringen - also was ich damit sagen will: ich bin schon ehrlich, verpacke es aber etwas anders, je nach dem, wie wichtig mir das Buch oder der Autor ist. ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  6. Ich finde man kann nicht 100% objektiv sein. Wir sind alles Menschen, und Menschen beurteilen halt etwas innerhalb von Sekunden, ohne dass sie es wollen.
    Aber ich denke, wir können ehrlich sein, denn sonst haben weder der Autor*, noch künftige Leser etwas davon.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich so gut wie jedes Buch lese und sehr unempfindlich bin gegenüber Kriterien. Manchmal stört's mehr, manchmal weniger.
    Aber natürlich versuche ich, kritisch und ehrlich zu sein, denn ich lese ein Buch, rezensiere es... wenn dann die Leser das Buch wegen mir kaufen und alle finden, dass es nicht mit meiner Meinung zusammenpasst - dann haben weder Autor, noch Leser noch ich etwas davon.

    Eigentlich wäre das Thema mal ein gutes Thema für einen Aufsatz in Deutsch eine Erörterung zum Beispiel. Dann hätten wir da auch mal etwas Abwechslung.

    Liebe Grüße
    Valerie

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  7. Ein interessanter Artikel! Das Thema ist wirklich schwierig. Ich denke, auch wenn ich keinen Kontakt über das Internet mit einem Autor aufgrund einer Leserunde oder Ähnlichem habe, kann er mir sympathisch sein. Eine Rezension ist daher möglicherweise in den seltensten Fällen wirklich objektiv. Wenn ich schon 10 Bücher eines Autors gelesen habe, bewerte ich das 11. vielleicht auch aufgrund der oben erwähnten Sympathiepunkte viel besser als ein Leser, der erst das erste Buch desselben Autors liest. Immerhin bin ich ja schon jahrelanger Fan des Autors.

    Wenn man den Autor im realen Leben kennt, er vielleicht sogar ein guter Freund ist, würde ich allerdings fast sagen, dass man dann als Leser befangen ist. Ich weiß nicht, ob ich einer guten Freundin aufrichtig ins Gesicht sagen könnte, dass mir ihr Buch nicht gefällt. Ich stelle mir das zumindest schwierig vor.

    Ich versuche immer alle Bücher ehrlich zu bewerten und gehe einfach nur nach meinem persönlichem Geschmack. Ob ich dabei objektiv bin, kann ich aber auch nicht zu 100% sagen. Ich hoffe es :) Leserundenexemplare oder Rezensionsexemplare versuche ich immer aufrichtig zu bewerten, manche bekommen auch nur 2 Sterne von mir. Ich bedauere das dann zwar, es lässt sich aber leider nicht ändern. Ein Autor möchte sicher meine ehrliche Meinung hören und keine 5 Sterne Rezension, weil ich ihn nicht verletzen will. Es ist auch schon vorgekommen, dass sich ein Autor auf eine negative Rezension dann gar nicht mehr gemeldet hat oder sogar richtig beleidigt war. Das ist dann wirklich kein gutes Gefühl, Schuldgefühle habe ich deswegen aber keine. Ich bleibe in Rezensionen eigentlich immer höflich und hebe auch die positiven Sachen hervor. Daher muss ich mir nichts vorwerfen, finde ich. Dennoch bleibt in solchen Fällen natürlich ein ungutes Gefühl zurück.

    Liebe Grüße :)

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  8. Hallo ihr beiden,

    ein wirklcih interessanter Artikel und die Frage die ihr damit in den Raum geworfen habt, ist es genauso. Und ihr habt recht. Keiner kann zu 100% behaupten, das wirklich nicht doch mal ein kleiner Sympathipunkt hier und da mir hineinrutscht. Aber die Masse macht es, wie man so schön sagt. Ein Buch Himmel hoch loben, nur um die freudnschaft zu pflegen, bringt schlussendlich beiden Seiten nichts. Der des Autoren, weil er so nie merken wird wo die Kannten liegen, und die des Bloggers nicht, weil man vielleicht so das schlechte Gewissen auf der Freundeseben beruhigt, aber noch lange nicht auf der Bloggerebene. Deswegen sollte man versuchen immer so objektiv wie möglich zu sein, aber immer klapts nicht. Und es stimmt. Alle Bücher können einem einfach nicht gefallen, aber manchmal habe ich auch persönlich so viel Spaß an dem Buch, das mir die Kanten nicht so ins Gesicht springen. (Zum Beispiel etwas blasse Nebencharas) - das ich zwar dann anmerke, das Buch aber vielleicht doch volle Punktzahl bekommt. :)
    Tja, Rezis sind eben nie gleich und Autoren müssen wohl oder übel doch ins Haifischbecken springen um zu wissen ob die Tiere schon gefüttert wurden ^-^

    Tintengrüße von der Ruby

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  9. Hallo ihr beiden!

    Da schildert ihr ja eine Zwickmühle, die wohl jeder mehr oder weniger kennt. Ich gehe das Problem von der ganz anderen Seite an, denn meine Rezensionen sind NIE objektiv. Eine Rezension ist für mich eine Meinungsäußerung und die ist demnach IMMER subjektiv. Geht gar nicht anders. Und der Autorenkontakt gehört dann eben zur Subjektivität dazu.

    Aber wie ihr so schön schreibt, es kommt nicht darauf an, objektiv zu sein, sondern die Ehrlichkeit steht im Vordergrund. Und hier versuche ich natürlich ehrlich zu sein, allerdings habe ich mit Autoren idR keinen so engen Kontakt, dass ich ihnen persönlich auf den Schlips treten könnte.

    So viel mein Senf dazu, bei euch wird es höchstwahrscheinlich viel, viel heikler sein, da ihr eben auf persönlicher Ebene viel mit Autoren zutun habt. Natürlich ist es schwierig, ehrlich zu sein, wenn diese Ehrlichkeit Kritik ist und es ist auch bestimmt nicht einfach als Autor, wenn das eigene "Baby" kritisiert wird, in das man viel Herzblut reingesteckt hat, aber es ist bestimmt für keine Seite gut, wenn hier der Freundschaft willen geheuchelt wird.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  10. Von den Autoren, von denen ich etwas gelesen habe und die ich tatsächlich "kenne", mag ich die Bücher auch :D
    Bei dem einen Buch war ich während des Schreibprozesses live dabei und durfte betalesen. Wie kann ich es also nicht mögen? ^^ Bei den anderen habe ich mir erst die Leseprobe geben lassen, bevor ich dem Lesen und Rezensieren zugesagt habe. Allerdings hatte ich Kritikpunkte, die ich auch einfach angesprochen habe.
    Ich denke, wenn der Autor sein Werk zum Lesen freigibt, dann gibt er dem Leser auch das Recht, das Werk zu kritisieren. Es wird immer jemanden geben, der einen der Charakatere oder was auch immer nicht mögen wird. Das ist einfach so.
    So lange der Rezensent (heißt das so?) nicht total unhöflich reagiert und den Autor beschimpft, seine Kritikpunkte auslegt, gibt es auch keinen Raum mehr für verletzte Gefühle. Und für ein schlechtes Gewissen ;)

    Alles Liebe

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  11. Also, ich kenne ich jetzt auch nicht so viele Autoren persönlich, dass ich mich mit dieser Frage beschäftigt hätte. Was ich allerdings gemerkt habe, ist, dass ich es als Leser auch schätze, wenn ein Autor mit Kritik umgehen kann. Leider ist das ja nicht immer der Fall.

    Ich versuche ja bei meinen Rezis immer zu erklären, warum mir etwas nicht gefallen hat, wenn ich Kritik übe. Genauso sage ich auch, wenn mir etwas gefallen hat. Dass das nicht objektiv sein kann, versteht sich da von selbst - da spielt sehr viel "Leseerfahrung" mit rein. Ich lese mittlerweile schon sehr lange, verständlich, dass da manche Dinge für mich nicht mehr neu und aufregend sind wie für jemand anderen.

    Umgekehrt schätze ich auch, wenn andere Leute ihre gelesenen Romane nicht über den grünen Klee loben. Viel zu oft habe ich da den Eindruck, die Rezensenten trauen sich nicht, ehrlich ihre Meinung zu sagen, und das finde ich sehr schade. Ist die Kritik sachlich und freundlich formuliert, ist es doch nur hilfreich für den Autor.

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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  12. Hallo :)
    ein wirklich interessanter und toller Artikel!

    Eine Objektive Rezi zu schreiben finde ich fast unmöglich, es fliest immer das persönliche empfinden mit ein, ob man den Autor nun kennt oder nicht.
    Meine Rezensionen sind defivitiv nicht objektiv, ich gebe meine Meinung und meine Empfindungen beim lesen wieder! Damit ist die Objektivität weg. Aber was bringt eine Besprechung auch wenn sie wirklich objektiv ist? Ist Ehrlichkeit und konstruktive Kritik nicht viel hilfreicher?
    Eine schlechte Bewertung zu einem Buch zu schreiben fällt mir immer schwer, ob ich den/die Autor/Autorin nun kenne oder nicht. Immerhin steckt viel Arbeit in so einem Buch. Aber wenn mir die Geschichte nunmal nicht zugesagt hat dann ist das eben so. Ich versuche immer so gut wie möglich zu begründen warum mir etwas nicht gefallen hat.

    Liebe Grüße

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  13. Ihr Lieben :D

    DANKE für eure Meinung und absolut fantastischen Kommentaren. Wir kommen nicht wirklich dazu, immer alles sofort zu beantworten und irgendwie lässt mich Blogger gerade auch nicht UNTER euch antworten... *Browser wechsel versuche geh* aber wir lesen immer was ihr schreibt und FREUEN uns, wenn ihr euch mit uns austauscht! Eure Gedanken sind Goldwert also DANKE das ihr euch die Zeit und Mühe macht, diese hier offenzulegen! Ich würde am liebsten jeden von euch Glitzer schicken xD aber ihr seid vor mir in Sicherheit. ^^ *noch* Fühlt euch alle dankend erdrückt ihr Lieben. *Gruppenumarmung*

    ~ Jack

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Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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