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12. März 2015

"Wir beide und Er" von Alexandra Amber // Rezension

http://www.amazon.de/Wir-beide-er-Alexandra-Amber-ebook/dp/B00TVGEHB2https://www.facebook.com/wirbeideunder?fref=tshttp://www.alexandra-amber.de/



Mia und Ben sind seit sieben Jahren glücklich, auch wenn der Alltag die Schmetterlinge im Bauch inzwischen gezähmt hat. Als Mias erste große Liebe, Jay Stern, wieder auftaucht, bringt er ihr ruhiges Leben gehörig durcheinander. Obwohl es gute Gründe gibt, ihm aus dem Weg zu gehen, kann Mia seiner Anziehungskraft nicht widerstehen.

Doch nachdem sie herausgefunden hat, warum Jay in ihr Leben zurückgekehrt ist begreift Mia, dass Sternschnuppen nun mal eben erst dann leuchten, wenn sie bereits verglühen.



“Wir beide und Er” ist ein Herzensprojekt der Autorin Alexandra Amber, deren „Erotik-Liebes“ Bücher ich unter ihrem Pseudonym Katelyn Faith bereits kenne. Umso überraschter war ich, als sie uns anschrieb und uns ihr bald zu veröffentlichendes Baby anvertrauen wollte. Da sie meinte, es sei anders, speziell, dachte ich mir nur: Wie für mich geschaffen. Oder?!

„Ich, die Autorin & ihr Schreibstil“ 

Alexandra Amber hat es drauf! Da kann ehrlich gesagt keiner das Gegenteil behaupten, und wenn doch, komme ich mal mit meinem Glitzer auf ein Wörtchen zu ihm vorbei. ^^
Die Frau hat einen Schreibstil, der ATMET!!! (ich sag´s Euch, ich hab immer noch Gänsehaut), mich nicht langweilt und was mir persönlich immer wichtig ist: Fühlen lässt! Ich lese viele Indies, aber oftmals ist einiges noch nicht ausgereift. Es liest sich alles doppelt, packt mich nicht oder – und es tut mir leid – wirkt wie schnell geschrieben und direkt danach veröffentlicht. Ohne groß darüber nachzudenken. Nicht aber bei diesem Buch hier. Und das war direkt  gesagt … KÖSTLICH! Für meine Augen, meine Gefühle (die ein ständiges Auf und Ab miterleben mussten, wohlbemerkt) und meinen Verstand. Die Frau bringt einen zum Nachdenken und ja, ich gebe ihr recht mit den Aussagen, die sie in ihrem Buch loslässt. Aber lasst mich mal einen kurzen Einblick in den Inhalt für Euch gewähren:

„Wir beide“

Mia und Ben sind seit Jahren beste Freunde und verheiratet. Sie müssten eigentlich glücklich sein, aber wie das nun mal so im Leben ist, fehlt immer etwas Entscheidendes, was die Beziehung/Ehe vollständig macht. Der Kinderwunsch bleibt seit zwei Jahren unerfüllt und man lebt mehr der Gewohnheit halber zusammen, als dass man es wirklich, aus vollem Herzen, tut. Mias Herz wurde, als sie 19 war, von ihrer großen Liebe Jay eiskalt gebrochen und Ben, ihr bester Freund, fing sie auf, flickte das zerbrochene Herz, bis die beiden heirateten. Dass Jay dann nach 10 Jahren wieder in ihr Leben tritt und Dinge  durcheinanderbringt, ist der Knall, der alles auslöst und die Ehe der beiden auf eine harte Probe stellt.

„Ben & Jay“

Entscheide dich: Verlässlichkeit, Treue oder Abenteuer und Misstrauen?
Zwei Männer, die beide bedingungslos ein- und dieselbe Frau lieben. Nur wie viel Liebe erträgt ein Herz, welches sich einfach nicht für einen entscheiden kann? Mias innerer Konflikt ist allgegenwärtig und verfolgt sie. Sie kann nicht so tun, als sei es normal, was sie für beide empfindet, als sei alles normal, was im Laufe der Story so alles auf sie zukommt. Die Männer haben das Sagen. Ihr Gewissen zerrt an ihr, ihr Herz schreit, ihr Körper gibt nach und ihr Verstand schaltet sich ab, sobald einer dieser Männer ihr in die Augen blickt. Entscheidungen müssen getroffen werden, aber die Männer machen es ihr nicht leicht und so fungiert sie mehr als die, die nachgibt. Ich mochte sie von Beginn an, konnte verstehen, urteilte nicht, und fragte mich, wie sie das alles aushalten konnte? Sie ist eine starke Frau, die versucht, ehrlich zu ihrem Ehemann zu sein, aber dieser entscheidet – gemeinsam mit Jay – einfach über sie hinweg.

Copyright. Alexandra Amber // Wir beide und Er

So macht Mensch das doch, oder? Sich für das Richtige entscheiden, welches einem kein Drama nach dem nächsten als Hauptspeise serviert. Mia entschied sich für Ben, denn er war immer für sie da. Aufrichtig, voller Zuneigung. Und doch wünschen wir uns die Funken, das Feuer, auch mal den Streit herbei, der die Beziehung nicht so eintönig wirken lässt. Das ist eine Sache, die Alexandra Amber hier hervorragend zur Schau stellt und anspricht, und bei der ich – ohne mit der Wimper zu zucken – ihrer Meinung bin!

Ich lasse Jay da einfach zu Wort kommen, denn er macht es Mia erst begreiflich:


Copyright. Alexandra Amber // Wir beide und Er

Dieses Buch hier ist mit solch Herzblut geschrieben worden, dass man, je mehr man von ihm liest, ganz genau SPÜRT, welche Gefühle die Autorin  während dem Schreiben empfunden haben musste. Verzweiflung, Wut, Bauchkribbeln, Unsicherheit … sie alle landeten meiner Ansicht nach direkt in der Geschichte und setzten sich an Stellen fest, wo sie hingehörten. Schreibtechnisch spürt man sie einfach. Ich spürte, wie wichtig ihr das ist, spürte, dass sie mir etwas mitteilen wollte. Ihre tiefgründigen Botschaften, die sie für mich als Leser pflanzte, wurden ausgebuddelt und es bewegt einfach, was man vorgelegt bekommt. Was die Charaktere durchleben, empfinden. Füreinander, Gegeneinander. Es war greifbar. Ich verstand auch schnell, worauf das Ganze hinauslaufen sollte. Was der Schwerpunkt werden könnte. Und als ich das begriff, war ich … neugierig. Solch eine Konstellation hatte ich noch nie gelesen und für Drama bin ich immer zu haben.

Und das sollte geneigten Leser klar sein: Das Buch ist KEINE Liebesgeschichte, nichts Erotisches oder Teenielastiges. Die Autorin  behandelt ernste Themen und ja, es kribbelt und ist auch spannend, aber vor allem vermittelt es die Gefühle der Protagonisten. Das Dilemma, gefährliche Dreieck, in welches hier sich alle bewegen. So verstand ich es. ABER….

Natürlich waren auch Ungereimtheiten dabei, die mir auffielen und die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Wenn ich rein nach meinem Gefühl gehe, hatte ich den Verdacht, dass die Autorin sich speziell auf die letzten 50% konzentriert hat und das davor einfach nur das „Vorgeplänkel“ war, welches sie zum Aufbau und Start ab 50% benötigte. Dadurch ging hier und da etwas an Gefühlschaos verloren. Ich glaubte Mia, wenn sie wieder mal zwischen Jay und Ben steckte und die drei ihr „Familienleben“ lebten, aber auf mich wirkte es oft so, als würde da was fehlen. Ich konnte es nicht greifen, bekam nicht das Herzklopfen, welches ich aber kommen sah, versteht ihr?! Das Zusammenleben ging unter … sie vermissten sich, wenn der eine für ein paar Tagen verschwand, aber ich merkte davon nichts. (Ich spreche immer noch über die ersten 50%)

Es ist doof, mir fehlen die richtigen Worte, aber ich weiß, wenn Szenen dramatisch sein müssten, wenn den drei hier doch ihre „Sache“ über den Kopf wächst, weil es so geschrieben wurde, aber es war einfach nicht greifbar für mich. Ich fühlte kaum etwas. Nach den ersten 50% ging es viel besser voran und ich litt mit, aber davor … es wirkte eben etwas zu schnell erzählt, als dass ich mit Mia versinken konnte. Ich müsste doch eigentlich in „ihrer eigenen, neuen kleinen Welt“ abtauchen und es würde nichts anderes als DAS existieren, was es ja laut Erzählung tat, aber ich bekam es nicht gefühlmäßig erzählt. Und darum ging es der Autorin vielleicht auch größtenteils, weshalb ich es schade finde.

Auch was Ben & Jay anging: Ich mochte BEIDE! Ich wüsste an Mias Stelle nicht, welcher der Richtige für sie sein könnte, aber beide waren einfach nur froh, dass Mia sie liebte. Egal, ob sie sie untereinander teilen mussten: Sie waren froh um ihre Nähe! Wie Menschen sich doch mit so viel weniger zufrieden geben und sich an zweite Stelle setzen, nur, damit sie ein kleines bisschen Glück abbekommen können?
(Jetzt versinke ich schon wieder in Alexandra Ambers versteckte Botschaften ^^ Sorry Leute, aber ich hab sie gerne ausgebuddelt und muss sie euch unter die Nase reiben. :D)

Aber Ben war charakteristisch nicht so präsent, wie er hätte sein können. Ich wurde schon am Anfang nicht schlau aus ihm, dachte: Lern ihn doch erst mal kennen, dann kannst du dir ein endgültiges Urteil bilden. Aber neben solch einer Handlung und Persönlichkeit wie Mia eine ist, war es mir irgendwie klar, dass es schwer für den „zurückhaltenden“ Mann ist, sich im Rampenlicht zu bewähren. Gerade weil Jay ein Publikumsmagnet (auch bei mir als Leser ^^) ist, hatte er da einfach nie eine Chance. Jay allerdings ging auch hier und dort unter, was in Anbetracht der Thematik eventuell unausweichlich war. Ob das jetzt ein Kritikpunkt ist … hmmm ... ich wollte es einfach nur mal loswerden. Ich gewöhnte mich daran und folgte der großen Handlung und dem immer stärker werdenden Drama, was sich zum Schluss hin durchschlängelte.

Noch erwähnen möchte ich, dass ich Mias Arbeitskollegin und ihre eigene, kleine Handlung … abgefahren fand. O.O Interessanterweise bekam sie (meiner bescheidenen Meinung nach) mehr Farbe als Ben ^^ obwohl sie kaum in der Bildfläche war. Aber ich fand sie wahnsinnig interessant und hatte wirklich Mitleid mit ihr.
L Wieso tun Autoren ihren Protagonisten eigentlich immer so viele, schlimme Dinge an?!?!?!


Wenn Seiten leben könnten - diese hier würden es auf der Stelle machen und der Autorin für das Leid, welches hier stattfindet, den Hintern versohlen. Wie oben schon angemerkt, war ich bei den ersten 50% etwas unsicher, aber da ich ein Mensch bin, der ALLES sieht, kann ich im Nachhinein sagen, dass ich wirklich beeindruckt worden bin! Die Autorin sollte sich noch tiefer in dieses Genre begeben und dafür sorgen, dass die Seiten ihrer Bücher durch Tränen ihrer Leser durchnässt werden! Ich hab gegen Ende geweint, war aber zugleich glücklich und überwältigt von der ganzen Fahrt. Habe es auch Freitagabend angefangen und Samstagmittag durchgehabt. Von mir gibt es ein lautes LEST ES! VERPASST NICHT DIE CHANCE, MIA, BEN & JAY KENNENZULERNEN! 

Ich bedanke mich bei der Autorin für ihre Anfrage und Vertrauen und verneige mich für ihre Mühe!



Es nagt an meinem Gewissen, aber wir vergeben keine halben Marken und irgendwie wären 5 meiner Meinung nach schon gerechtfertigt, aber meine Kritik schaut mir über die Schulter und ist der Meinung, das 4,5 die richtige Wahl ist. Und da wir nix Halbes vergeben … runde ich auf knappe 5 auf. 4 wäre bei dem Herzblut und Schreibstil nicht gerechtfertigt.
















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. WOW, die Rezension zu Wir Beide & Er
    ich bin ja so was von der Rezension begeistert.
    Der ganze Aufbau und Darstellung.
    Klasse.
    Da macht es mir um so mehr Spaß, das Buch sobald ich es in Händen halte, zu lesen.
    Ja, auch ich liebe Katelyn Faith und ihren Schreibstil. Ich weiß, dass dieses Buch ganz anders ist, wie alles, was sie bis dato so von ihrer Feder kam. Aber bei ihrem gewohnten Schreibstil sollte mir auch dieses Buch zu 100% zusagen.
    Auch ich lebe immer IN IHREN BÜCHERN MIT.

    Vielen Dank für den Leseeindruck.
    LG Sandra Fellmann

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    Antworten
    1. Jetzt aber :D Entschuldige die lange Warterei, aber nun antworte ich dir endlich.

      Danke Sandra für das liebe Kommentar und deine Begeisterung! Das alles verdanke ich aber nur Alexandras Buch. ^.^ Ich hoffe, dich kann es genauso beeindrucken wie es bei mir der Fall war. :))
      DANN DANKE DAS ICH NICHT ALLEINE SO EMPFINDE! Alexandra kann es halt einfach!!!

      LIEBEN DANK für deine tolle Rückmeldung. <3

      LG ~ Jack

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