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25. März 2015

Rundumschlag #1 // SerienRezensionen




»Jetzt habe ich endlich kapiert, was der Plan ist: Sie wollen mich zu Tode langweilen!«
(aus Breaking Bad)

Was einem das Leben manchmal antut! Da schaltet man vergnügt die eine Serie ab und die nächste ein – und hat nach nur fünf Minuten Mühe, es rechtzeitig auf die Toilette zu schaffen, weil man vorm Flimmerkasten erstarrt ist wie ein Reh, das ins Scheinwerferlicht eines heranrasenden Autos gafft. Ihr wisst schon. Man übergibt sich eben ungern aufs Sofa.

Nein, so schlimm ist es nicht. Mein Sofa ist noch heil, ich konnte den Kopf etwas drehen.

Jedenfalls habe ich die letzten beiden Wochen mit mir gerungen, denn obwohl ich einige Serien angefangen, manche abgebrochen und andere zu Ende geschaut habe, wollte sich der Wunsch, eine Rezension zu verfassen, nicht so recht einstellen. Nein, nicht der ›Wunsch‹. Vielmehr konnte und wollte ich den bestehenden Besprechungen nichts Großartiges hinzufügen, keine der Serien hat mich vom Hocker gehauen.
Deshalb gibt es nun diesen Rundumschlag, in dem ich alle Serien, die ich geschaut oder angefangen und abgebrochen habe, mit wenigen Sätzen abhandle. So kann ich wieder geruhsam schlafen. Und die letzten beiden Staffeln von ›Spooks – im Visier des MI5‹ weiterhin ohne Erstarrung genießen (Rezension eventuell demnächst).
Fangen wir an.


Breaking Bad (US-amerikanische Drama-Serie)

Das war mein zweiter Anlauf. Erneut habe ich es nicht bis über die zweite Staffel hinaus geschafft.
Kurzum: Geniale Schauspieler, wobei in meinen Augen vor allem Aaron Paul als Jesse Pinkman herausragende Arbeit geleistet hat. Brian Cranston wurde und wird in den Himmel gelobt, so ganz erschließt sich mir das allerdings nicht. In ›Malcolm mittendrin‹ hat er meines Erachtens sehr viel bessere Leistung gezeigt (ein düsteres und trauriges Gesicht zu machen ist viel einfacher als Malcolms total bekloppten Vater Hal darzustellen, möchte ich meinen; ich liebe Hal!).
Ansonsten: Ein Drama für Teenies und ehemalige Quartalsdrogenkonsumenten (die echten sind schon tot), die sich an alte Zeiten zurückerinnern (die Teenies ans vergangene Wochenende) und Walter Whites tragische Krankheit als Anlass nehmen, ihrem aktuellen oder ehemaligen Weltschmerz zu frönen oder ihn aufzufrischen. Oder eben für Crystal-Meth-Panscher, die hoffen, noch etwas lernen zu können.

Fazit: Ich enthalte mich und gebe keine Bewertung ab, immerhin habe ich nur zwei Staffeln geschafft.


Downton Abbey (britisches Kostümdrama (so steht das in Wikipedia, Kostümdrama …))


Absoluter Touchdown, denn als ich die Serie begonnen habe, habe ich gerade einen Roman zu Ende geschrieben. Das heißt, ich war nur noch ein entseeltes Etwas mit offenem Mund und Sabber am Kinn; völlig ausgepowert und leer, unfähig, irgendetwas Anspruchsvolles aufnehmen zu können. (Darum musste ich ›Spooks – im Visier des MI5‹ unterbrechen.)
Kurzum: Ein Kostümdrama. Mit den üblichen verdächtigen britischen Schauspielern. Oder wie ich es Bekannten gegenüber formuliert habe: Wie Lindenstraße, nur in gut. Nein, in besser. Bessererer. Und in schöneren Kostümen (etwas, das die Besprechungswelt immer wieder hervorhebt: echt schöne, detailgetreue Kostüme).
Also genau das, was man braucht, wenn man sich mental komplett verausgabt hat und/oder vom eigenen erbärmlichen Dasein abgelenkt werden möchte (»Schau mal, dem da geht’s viel schlechtererer als mir!«), ohne dabei über irgendetwas nachgrübeln zu müssen – und ohne vollständig zu verblöden (also nicht wie RTL, bessererer).

Fazit: Ich gebe der Serie sehr gute 3 von 5 Sternen. Einfach weil sie nicht ganz so dumm ist, weil die fantastische Maggie Smith die Serie dermaßen bereichert hat, und weil es echt schöne Kostüme sind. Wirklich. (Ein Must-See für Jane Austen-Fans, wie ich glaube.)



Mr Selfridge (britische Dramaserie)

… folgte ›Downton Abbey‹ natürlich postwendend. Dieselbe Zeit, dieselbe Kulisse, derselbe (fehlende?) Anspruch. Mit einer Ausnahme: Ich liebe Jeremy Piven, der Mr Harry Selfridge darstellt. Nur wegen ihm habe ich mich damals schon durch ›Entourage‹ gequält, nur wegen ihm. Dasselbe Spiel also mit ›Mr Selfridge‹.
Kurzum: Jeremy Piven. Klasse. Er erinnert mich ein wenig an John Belushi, hat so ein bisschen diese ›großen Gesten‹, macht sehr viel mit seinem Gesicht und seinen Händen. Einfach klasse. Er bräuchte nur bessere Rollen.
Ansonsten: Kurzweilig, ohne viel Anspruch, mit einigen dramatischen Momenten. Wie ›Downton Abbey‹, nur nicht ganz so gut, mit nicht ganz so vielen Handlungssträngen. Und die Kostüme sind auch nicht ganz so schön (vielleicht wird es deshalb auch nicht als ›Kostümdrama‹ deklariert?). Vielleicht hätten Jeremy Piven und Maggie Smith zusammen in einer Serie spielen sollen. Hehe.

Fazit: Hierfür gibt es 2,5 von 5 Sternen, obwohl ich große Lust hätte, einen Stern abzuziehen, weil Mr Selfridge einen Bart trägt und man deshalb Jeremy Pivens Mimiken nicht so gut mitbekommt (ich schreibe denen mal eine Mail, so geht das ja nicht!).



Gotham (US-amerikanische Krimiserie, basierend auf dem Batman-Comicuniversum)

Eigentlich muss ich ja nichts sagen, oder? Ihr habt mit Sicherheit alle selbst mal reingezappt. Ich hege so die Vermutung, dass man entweder totaler Batman-Fan sein muss, um sie zu mögen, oder zumindest irgendwie in diese Richtung geartet (ich kenne mich ja nicht so aus, ich gehöre dem britischen Universum an).
Aber ich bin ein großer Fan der Nolan-Batman-Verfilmungen. Das sind Meisterwerke, vor allem aufgrund der unglaublichen, märchenhaften, fantastischen, himmlischen, derartig einschlagenden Musik von Hans Zimmer. Boa! Eine Symphonie nach der anderen! Was für eine Musik! Und was für ein Joker! (Kaum hatte ich Heath Ledger aufgrund dieser Leistung auf die Liste meiner zukünftigen Ex-Männer gesetzt, da starb er. Ich habe aber um ihn getrauert als wären wir verheiratet gewesen.)
Äh, ja. Gotham. An welche Figur denkt ihr nun spontan? Klar! An den Pinguin, dargestellt von Robin Lord Taylor. Neben ihm verblassen alle anderen Figuren, und das zu Recht, weil sie von mittelmäßigen Schauspielern dargestellt werden. Die einzigen, die noch einigermaßen ihren Rollen Würze verleihen können oder dürfen, sind Sean Pertwee alias Alfred Pennyworth und Donal Logue alias Harvey Bullock.
Ansonsten: Ganz okay, irgendwie. Dank des Pinguins (den ich schon als Kind nie ausstehen konnte; hat sich bis heute nicht geändert).

Fazit: Schlichter Zeitvertreib, aber nur, wenn ich gerade völlig ausgebrannt bin, so ausgebrannt, dass ich nicht einmal mehr sabbern kann (kommt auch vor). Die Serie erhält von mir 1 von 5 Sternen (für den Pinguin und seine Frisur!) und ist damit bei ProSieben relativ gut aufgehoben.



Und nun muss ich mich von den vielen, mitunter gruseligen Erfahrungen erholen. Eines noch: Seid versichert, dass ich eure Posts lese (und mich darüber freue, wenn sie nett sind). Wie gesagt, ich kann nur leider nicht kommentieren, weil ich auf die bescheinigte Sozialphobie hinarbeite.

Adieu, bis zum nächsten Mal




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind. Die in diesem Post verwendeten Bilder stammen von Amazon, Fox und Pixabay.)
2 mal erwischt
  1. Guten Morgen!

    Von den Serien kenne ich nur "Breaking Bad" O.O Von den anderen hab ich noch nie gehört ...naja, Gotham sagt mir natürlich was, aber da ich so wenig Zeit vor dem Fernseher verbringe, geht sowas immer an mir vorbei ^^
    Aber anscheinend hab ich ja nix verpasst :)
    Bei Breaking Bad hab ich nicht mal die komplette erste Staffel geschafft. Ich hatte so viel gutes gehört und dachte, vielleicht wäre das ja endlich mal wieder was für mich und die erste Folge fand ich auch irgendwie toll, hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Nachdem ich dann die 2. und 3. angeschaut hab, hat mein Interesse allerdings stark nachgelassen und ich hatte keine Lust mehr. Konnte die "Lobreden" überhaupt nicht nachvollziehen.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Halli hallo und guten Morgen! :)

    Juhuuu, endlich wieder einer paar Serien-Rezis, sehr schön! Ich muss gestehen, ich hab von Breaking Bad nur den Trailer und ein paar Minuten gesehen, aber ich glaub, das ist einfach nicht mein Thema, es spricht mich überhaupt nicht an... Wobei ich Bryan Cranston in Malcom Mittendrin auch genial finde - was für ein Typ! xD

    Aber GOTHAM? Nur 1 Punkt??? Das bricht mir das Herz... *schnief* Ich mag die Serie richtig gern, schalte jede Woche interessiert rein (schon allein weil sie vom Macher von "The Mentalist" ist - hallo? Das MUSS einfach gut werden!). Ich mag die Charaktere - der Pinguin spielt wirklich award-würdig, wenn der dafür mal nicht mit Preisen überhäuft wird, weiß ich auch nicht! *_* Harvey Bullock ist auch richtig gut gespielt und Edward Nigma und überhaupt... Sehr cool gemacht, wie wir die "Vorstufen" der Bösewichte aus Batman zu sehen bekommen. Ich bin aber auch schon immer ein Comic-Fan und kenne mich im Batman-Universum ganz gut aus, da macht die Serie gleich doppelt so viel Spaß. Also JA zu deiner Vermutung! ;) Zugegeben, irgendwas fehlt mir noch, um mich richtig umzuhauen, ein bisschen mehr Drama, ein bisschen mehr Gefühl, ein bisschen mehr Nähe zu den Charakteren (vor allem Gordon), aber ich denke da ist noch Luft nach oben!

    Bin mal gespannt auf deine nächsten Serien-Rezis und vor allem mal auf eine Serie, die dich richtig umgehauen hat...

    Ganz ganz liebe Grüße!

    Kristina

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