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1. März 2015

Joan Smith stellt sich vor!




Gestatten, mein Name ist Smith. Joan Smith. Darf ich euch ein bisschen von mir erzählen? Fantastisch.

 
Begonnen hat alles im Kindergarten, den ich nie besucht habe, wenn man die zwei grauenhaften Stunden nicht mitzählt, die mich fürs Leben geprägt haben. Gewissermaßen sind es diese zwei Stunden, die mich heute hierher führen, hierher zu In Flagranti, als Serien-Rezensentin. Und die mich täglich nach der Arbeit vor den Bildschirm bannen.

Ich leide an einer Sozialphobie. Das bedeutet, ich kann meine Masse nur schwerlich vor die Haustür versetzen. Eigentlich leide ich an gar keiner Sozialphobie, ich nenne es nur so. Mehrere Ärzte haben mir die Phobie schon abgesprochen (ich arbeite noch daran, es schriftlich zu bekommen, damit ich keine Partys, Hochzeiten und Kaffeekränzchen aller Art mehr besuchen muss). Also, eigentlich ist es vielmehr ein ausgeprägter Unwille, unter Menschen zu sein (der Unwille hat sich inzwischen auch auf Ärzte ausgeweitet).

Andere Kinder ertrug ich nur, wenn sie taten, was ich sagte. Sie alle verstanden den Ernst in den Spielen einfach nicht, sie benahmen sich unwürdig, degradierten jegliches Abenteuer. In ihren Spielen fehlte immerzu die Dramatik, der richtige Ablauf, und oft vermasselten sie den Spannungsbogen komplett. Deshalb brauchten sie mich, damit ich Ordnung, Sinn und Struktur in ihre Spiele brachte.
Die Rutsche auf dem Spielplatz war ein Tor in die Dinowelt und kein Spielzeug – das beispielsweise war eine der Sachen, die sie einfach nicht verstehen wollten. Mehrere der Kinder wurden vom T-Rex gefressen und aus meinem Gedächtnis getilgt.

 

Der Garten hinter unserem Haus war eine heilige Märchenwelt mit Feen, Kobolden und winzigen Nixen (winzig, weil unser Teich winzig war), und wenigstens meine Geschwister konnten das akzeptieren, wenn schon nicht die Rowdy-Nachbarskinder.
Mit Barbiepuppen spielte man nicht, das waren Protagonisten in wichtigen Abenteuern; sie mussten die Welt retten, wiederholt. Diese Abenteuer gingen gut und gerne über mehrere Tage hinweg, darum musste alles unberührt liegenbleiben, wenn wir (wir = meine Schwester und ich) gezwungen waren, das Abenteuer für Trivialitäten zu unterbrechen (schlafen, essen, Hausaufgaben machen, Schule gehen).

Als ich fünfzehn Jahre alt war, wurde ich von Klassenkameraden ausgelacht, weil ich noch immer Plastikpuppen als Protagonisten verwendete, woraufhin ich die Puppen fallenließ und zum Stift griff. Seither schreibe ich Romane.
 

Und verwende die wenige Freizeit, um Serien und Filme zu studieren. Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich den Fernseher, also das Free-TV, in den Keller verfrachtet, damit ich mich den wirklich niveauvollen Produktionen widmen kann (und die laufen nun mal größtenteils nicht im Fernsehen, und wenn doch, dann nach 23 Uhr). In dieser Zeit wuchs mein kritisches Auge (das rechte, es ist das rechte) zu einer beachtlichen Größe heran, mit ihm prägte sich der Teilbereich des Gehirns immer weiter aus, in dem präzise analysiert wird (jedenfalls bilde ich mir das ein).

Ich beschäftige mich mit Produzenten, Regisseuren, Schauspielern, Serien- und Filmmusik, Schnitttechnik und der Kunst in all dem (und ein bisschen auch mit der Vetternwirtschaft dahinter). Ich lese nach, recherchiere die Hintergründe, schaue Szenen, Episoden, Filme mehrfach, um mich jeweils auf die verschiedenen Handwerke zu konzentrieren und sie sowie ihren Effekt zu prüfen.
Jede Szene ist ein Gesamtkunstwerk, und wenn eines der genannten Attribute nicht ordentlich gemacht wird, muss mitunter die ganze Serie in den Müll gekloppt werden.


Bisher war dies mein persönlicher Zeitvertreib, mein Hobby, meine Zuarbeit, was das Schreiben angeht, lernt man doch viel aus dem bewegten Bild. Jetzt allerdings haben meine Phobie und ich eine Stufe erreicht, auf der wir unsere Erkenntnisse mit der Welt teilen möchten, und weil meine Phobie und ich nicht gern vor die Tür gehen, haben wir uns an Tillys und Jacks Rockzipfel gehängt und um dieses Sprachrohr gebeten.

Ich bin Joan Smith (ihr könnt mich Joan nennen), mag die meisten Hollywood-Produktionen nicht, gestehe es aber gern ein, wenn sie gut gemacht sind. Und darin wird meine Arbeit hier bei In Flagranti bestehen: Ich werde euch sagen, was objektiv betrachtet als Perle und was als ›Berieselungsschrott‹ eingestuft werden muss, was mein persönlicher Geschmack dazu sagt, und was es als Hintergrund-Highlights zu finden gibt. Entdecken wir gemeinsam (und mit dem erforderlichen Ernst!) die Perlen der Serien- und Filmindustrie!


Beginnen werden wir demnächst mit meiner Rezension zur BBC-Dramaserie ›Peaky Blinders – Gangs of Birmingham‹, die die Ausnahme bestätigt und ab 12. März zur Primetime auf dem fantastischen Sender ›arte‹ laufen wird.

Ich bedanke mich einstweilen für die Aufmerksamkeit und verbleibe mit besten Grüßen,
eure Joan Smith


PS: Ich nehme gern Tipps von euch an, werfe mein großes rechtes Auge auf Filme und Serien, die ihr mir empfehlt, um euch anschließend zu sagen, was ich davon halte. Aber erwartet bitte nicht, dass ich persönlich mit euch kommuniziere, das würde meinem Weg zur bescheinigten Phobie zuwiderlaufen. 
Danke.



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind. In diesem Fall stammen die Bilder von Pixabay.)
6 mal erwischt
  1. Hallo Joan :)
    eine tolle Vorstellung. Ich freu mich schon auf deine erste Rezension und darauf ein bisschen Neues zu entdecken, was vllt auch bei mir über die Matschscheibe flimmern könnte. :)
    Auch wenn du persönlich mit uns nicht kommunizierst, wollte ich einfach ein kurzes Hallo dalassen. Deine Vorstellung hat mir gut gefallen und für einige Lacher meinerseits gesorgt.
    Einen schönen Sonntag.

    Viele Grüße
    Katja

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    1. Ich antworte einfach mal für Joan. So eine Sozialphobie macht es nicht leicht, mit anderen in Kontakt zu treten. Aber Jack und ich sind da ja nicht so. :-D
      Auf die SerienRezensionen freuen wir uns auch schon mega. Wir sind ja auch so ein paar kleine Serien-Freaks und hoffen, dass Joan uns da ein paar neue Serien unter die Nase reiben kann. Oder auch nicht. :-D

      LG
      Tilly

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  2. Hey Joan :)
    Das hört sich sehr interessant an, was du hier so machen möchtest.
    Ich als Serien- und Filmejunkie freue mich schon wahnsinnig Neues zu entdecken und vielleicht auch über das eine oder andere kritisch zu reden :)

    Alles Liebe

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    1. Hey Carly!

      Im Februar kamen wir gar nicht zum Kommentare beantworten, aber wir geloben Besserung!
      Wir freuen uns auch schon und sind gespannt, was Joan uns alles zeigen will! Vor allem, ob wir uns die eine oder andere Serie sparen können. Ist ja immer gut zu wissen, bevor man dann vielleicht schon ein paar Folgen gesehen hat... :-D

      LG
      Tilly

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  3. Klingt super cool und Joan scheint mir wunderbar ins Team zu passen! :D Ich freu mich schon sehr auf die Beiträge, hau rein, Joan!! :D

    Liebe Grüße, Philly

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    1. Hey Philly!

      Jaa! Joan passt sogar sehr gut hier rein! :-D
      Wenn ihr direkte oder konkrete Fragen habt, immer her damit, wir leiten alles weiter!
      (Obwohl ich mir sicher bin, die liebe Joan liest hier heimlich mit :-D!)

      LG
      Tilly

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Hallo ihr Lieben - hier könnt ihr alles loswerden, was euch so auf den Herzen liegt. ^.^ Wir versuchen auch so schnell wie möglich auf eure Kommentare zu antworten. :D

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