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30. März 2015

"Ein Pastor zum Verlieben" von Regina Mengel // Rezension



https://www.facebook.com/Regina.Mengel.Autorinhttp://www.wortentbrannt.de/http://www.qindie.de/autorinnen/l-p/m/regina-mengel/


Die Autorin erblickte 1966 in Wuppertal das Licht der Welt, zog aus das Glück zu finden und landete in Köln. Dort verdiente sie lange Zeit ihr täglich Brot als Wortjongleurin im Vertrieb. Geschichten begleiteten ihr Leben, doch erst im Jahr 2010 machte sie ernst, sie nahm teil an einem Schreibkurs bei Rainer Wekwerth. Ehrenamtlich gibt sie Flüchtlingskindern Nachhilfe in der Deutschen Sprache und wirkt beim Ulla-Hahn-Haus in Monheim mit. Einige ihrer Texte hat sie in Anthologien, Literaturzeitschriften oder Hörbuch veröffentlicht. Wer mehr über Regina Mengel wissen möchte, ist herzlich auf ihre Homepage eingeladen.



Sag niemals nie.

"Ein Pfaffe kommt mir nicht ins Haus." Da ist sich Saskia sicher. Schließlich steht sie sowieso mehr auf die echten Kerle, vorzugsweise Bad Boys mit gut definierten Bauchmuskeln. Und dieser Jan ist zwar niedlich, aber eben auch viel zu schüchtern. Nur merkwürdig, dass sie gerade ihn schon wenige Wochen später in ihr Gästezimmer einlädt.
Und dann, als wäre Saskias Leben nicht schon verrückt genug, tauchen auf dem Friedhof Leichen auf, die dort nicht hingehören. Bald ist klar: Es handelt sich um Mord. Ausgerechnet ihr bescheuerter Exfreund entpuppt sich als der zuständige Kriminalbeamte. Logisch, dass sich da Saskia berufen fühlt, die Sache aufzuklären. Und Jan? Der punktet auf seine eigene Weise.

Dieses Buch ist die inoffizielle Fortsetzung der romantischen Komödie "Hochzeit mit Huhn". Nachdem Lisa nun endlich ihr Glück gefunden hat, erzählt diesmal Lisas beste Freundin Saskia, wohlbekannt aus dem ersten Band, aus ihrem chaotischen Leben.
Beide Bücher sind in sich abgeschlossene Geschichten und können unabhängig von einander gelesen werden.



Nachdem „Hochzeit mit Huhn“ mich doch sehr begeistert hatte und ich mich in einigen der Szenen wiederfand, musste ich natürlich „Ein Pastor zum Verlieben“ ebenfalls lesen. Konnte mich der Pastor in seinen göttlichen Bann ziehen, oder war es nur ein einziges Geschrei, dem ich hier ausgesetzt war?

Fangen wir mit dem Guten an: Ich mochte die Idee, dass eine wirkliche und echte „Krawall-Nudel“ auf einer Wellenlänge mit einem sehr ruhigen und zurückhaltenden Pastor ist. Heutzutage liest mal viel „Schmarrn“ und fragt sich oft, woher die Autoren eigentlich ihre Ideen holen, aber hier fand ich es sehr authentisch. Warum sollte eine Frau, die laut und vorlaut ist, ihren Gegenpart nicht in einer Person finden, die das ganze Gegenteil von einem selbst ist? Warum sollte das nicht funktionieren?
Wie Regina Mengel diesen interessanten Konflikt angegangen ist, war wirklich lustig und das Aufeinandertreffen der beiden immer wieder albern.^^
Der Weg, die beide gehen (müssen), ist lang und steinig. Und leider manchmal sehr holprig.

Sehr gut und wirklich genial gemacht, fand ich den Krimianteil. Er passte sich in die Geschichte ein, ohne sich in den Vordergrund zu drängen und lockte mich. Ich rätselte, wer hier wohl die Finger im Spiel hatte, wohin das Ganze noch führen sollte und dachte immer wieder „Ah! Der ist es!“, nur um auf der nächsten Seite, meine Meinung zu revidieren.
Jeder konnte der Täter sein und Regina Mengel sorgte dafür, dass ich auch wirklich alle in Verdacht hatte.

Jan, der Pastor, der (anfangs) wider Willen mit Saskia zu tun bekommt, war nett. Das klingt jetzt seltsam, aber dieses Wort beschreibt ihn doch recht gut. Am Anfang fand ich ihn etwas sehr naiv (Wer bitte ruft eine fremde Frau an, anstatt die Polizei, wenn er eine Leiche findet?), aber je weiter die Geschichte voran schritt, desto mehr offenbarte er seinen wirklichen Charakter und ich mochte ihn immer mehr. Er wächst über sich hinaus, zeigt, wie er ist und wer er ist und macht deutlich, dass man den Pastor nicht mit dem Mann auf eine Stufe stellen sollte, auch wenn beides untrennbar miteinander verbunden ist. An dieser Stelle muss ich aber sagen, dass ich zeitweise ganz arg Mitleid mit ihm hatte, denn was Saskia mit ihm macht, ist manchmal nur zum Kopfschütteln. Am liebsten hätte ich den kleinen, armen Pastor in den Arm genommen und getröstet. Aber er kann sich ja im Verlauf gut gegen Saskia behaupten, deswegen hab ich ihn einfach mal machen lassen. :-D
Je mehr ich von ihm wusste und sah, desto sympathischer wurde er. Ich muss zugeben, dass ich ihn von allen Figuren am meisten mochte. Pastor Jan war meine heimliche Hauptfigur.^^

Saskia. Was soll ich sagen? Machen wir es kurz und schmerzlos: Ich mochte sie (meistens) nicht.
Aber fangen wir von vorn an. Saskia kannte ich ja schon von „Hochzeit mit Huhn“. DA mochte ich sie, als beste Freundin, als (laute) Stimme der Vernunft. Ich freute mich, als es hieß, dass sie ihre eigene Geschichte bekommt.
Im Zusammenspiel mit dem Pastor… ging sie mir fast dauern so ziemlich auf die Nerven. Es tut mir wirklich leid, aber ihr Verhalten gegenüber ihrem Chef ist einfach nur respektlos. Auch wenn sie immer sehr laut redet (was mich noch am wenigsten gestört hat), kann man doch hin und wieder über das nachdenken, was man von sich gibt. Ihre Art, sich überall einzumischen, nervte mich. Sie denkt, dass sie besser ist als die Polizei. Sie denkt, dass sie alles weiß und immer Recht hat. Saskia ist hochdramatisch, das reicht bis hin zur Theatralik! Übertrieben, in vielen Dingen.
Ich konnte ihre Handlungen meistens nicht nachvollziehen. Ernsthaft, ein Saskia-Test, ob der Pastor sie aushalten kann? Es gab nicht eine Sekunde, in der Saskia sich mal gefragt hat, ob nicht sie diejenige ist, die sich auch mal anpassen muss, wenn sie Jan doch mag. Er ist derjenige, der sich ändern muss, er muss aus sich hinaus kommen, er muss alle ihre albernen Attitüden aushalten. Warum? Keinerlei Kompromissbereitschaft. Das war nicht die Saskia, die ich aus dem ersten Band kennen und lieben gelernt hatte.

Das Ende der Geschichte war für mich sehr schön. Es kam noch mal richtig Spannung auf und ging auch nicht zu schnell zu Ende. ;-)



Es war für mich sehr schwer, mit der Hauptprotagonistin klar zu kommen. Ich mochte sie nicht, konnte mich nicht in sie hineinversetzen und von daher war unsere Beziehung wohl schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wer gerne Chick-Lit Romane liest und nichts gegen wirklich laute^^ Frauen hat, mag hier richtig sein. Für mich war es nicht unbedingt das Beste/Richtige.




Das ist schwer. Allerdings ist es nun einmal so, dass wenn man nicht mit der Hauptfigur klar kommt, die ganze Geschichte irgendwie nicht wirklich punkten kann. Ich vergebe hier sehr gute 3 von 5 Marken, aber mehr ist durch Saskias Art bei mir einfach nicht drin.

Liebe Grüße





(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Hallo ihr Süßen <3

    Ich lasse euch mal fix einen TAG hier. Und wehe ihr macht den nicht :-p
    http://sunnyslesewelt.blogspot.de/2015/03/tag-versatile-blogger-award.html

    Die Rezension lese ich später <3
    LG Sunny

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