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26. März 2015

"Calendar Girl" von Susanne Gerdom // Rezension



https://www.facebook.com/pages/Susanne-Gerdom-Autorin/219992008068371?fref=tshttp://susannegerdom.de/http://www.amazon.de/Calendar-Girl-Susanne-Gerdom-ebook/dp/B00AWJ8B7Ihttp://www.qindie.de/?attachment_id=10610


Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.



Caro – frisch getrennt, ständig pleite, jobbt als Fitnesstrainerin und Erotikmodell. Drei Männer bringen Unruhe in ihr Leben: Fokko, ihr bester Freund, Yoshi, ihr Ex und Philipp van Bergen, Inhaber einer Werbeagentur.
Dann geschieht ein Mord und alle sind verdächtig. Caro muss entscheiden, wem sie vertraut und wem nicht – auf dem Spiel steht ihr Leben.



Mal ehrlich, wenn ihr euch das Cover anguckt, welche Rückschlüsse zieht ihr dann in Bezug auf die Geschichte? Na?
Sieht doch ziemlich deutlich aus, oder? Falsch! *euch strafend anseh* Was denkt ihr eigentlich? Also wirklich!
Wer bei „Calendar Girl“ an einen dieser billigen Erotik-Romane denkt, ist vollkommen auf dem Holzweg! Aber fangen wir von vorn an…

Die Hauptprotagonistin, um die sich hier alles dreht, ist Caro. Chronisch pleite, frisch getrennt und sonst in einigen Dingen ziemlich unsicher (wobei sie in anderen ziemlich sicher ist *zwinker zwinker*). Ich mochte ihre offene, natürlich Art. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt was ihr auf dem Herzen liegt und auch wenn sie manchmal ein bisschen beeinflussbar war, hat sie ihr Herz doch am rechten Fleck und steht Loyal zu ihren Freunden. Sie weiß, wer es ehrlich mit ihr meint und wer eben nicht. Hin und wieder etwas wankend in ihren Entscheidungen (wer wäre das nicht, bei DEN Männern?^^), wusste sie dennoch, wo sie hin möchte im Leben, auch wenn dieser Weg zuweilen etwas steinig ist.

Mein liebster, hervorstechender Mann in der Nebenrolle (das ist eigentlich das falsche Wort, denn er hat auch eine Hauptrolle, nur eben kleiner), ist Fokko! Ich hatte immer das Bedürfnis, ihn in die Arme zu nehmen und zu trösten. Er ist wie ein Bär, der zwar brummt und auch mal ausholt, aber bei der richtigen Person zu einem kleinen Schmusebärchen wird. Fokko erschien mir bis zum Ende sehr unergründlich und ich denke, dass Susanne da noch ein paar Geheimnisse von ihm ungelüftet gelassen hat. Schadet ihm aber nicht. Er ist eine sehr interessante Figur, die echt eine schwere Zeit durchmachen musste, um am Ende das zu bekommen, was er verdient hat. Auch wenn das jetzt seltsam klingen mag, ging es in der Geschichte ja um Caro, ich mochte Fokko mehr und er war meine persönliche Hauptfigur der Geschichte!

Wie oben schon gesagt, ist das hier kein billiger Erotik-Roman, der mit Handschellen und Fesseln daher kommt. Erotik kommt vor, aber ansprechend und das Hauptaugenmerk liegt auch nicht darauf, obwohl das Cover das vielleicht vermitteln könnte. Ich weiß gar nicht warum, denn nach dem Lesen ist klar, dass das Cover passender nicht sein könnte. Keine Ahnung, ich hatte jedenfalls gewisse Vorstellungen, um was es geht. Ging es aber nicht. „Calendar Girl“ ist eine Mischung aus etwas Krimi, viel Thriller, ein bisschen Erotik, jede Menge Freundschaft und der Suche nach der Wahrheit.

Susanne Gerdom stellt wieder einmal unter Beweis, dass sie es eben einfach kann und warum sie zu einer meiner allerliebsten Lieblingsautorinnen gehört. Neben dem roten Faden lässt sie gekonnt interessante hellrote Nebenfäden abgehen, die der Handlung tiefe Glaubwürdigkeit und eine gewisse Würze verleihen. Caro hat ihre Probleme und versucht ihr Leben in irgendeine Richtung zu lenken. Wir sehen viele dieser Richtungen und gehen immer ein Stück mit, bevor Caro umdreht und woanders hingeht. Wir sehen ein Stück von Fokkos Leben, von Caros Schwester, ihrem Ex, ihrem neuen Trainingskunden, ihren Freunden…

Als dann die Morde geschehen, fragt sich nicht nur Caro, was sie damit zu tun hat. Auch ich rätselte, denn Susanne hat viele Vorlagen und Rätsel eingebaut, sodass im Grunde jeder der Mörder sein könnte. Und wenn ich jeder sage, meine ich jeder. Fokko? Könnte sein! Ihr Ex? Mit Sicherheit möglich! Der Trainingskunde? Hat auch was damit zu schaffen! Es war mir anfangs unmöglich, einen klaren Verdächtigen zu nennen, denn immer wieder tauchen neue Beweise auf, die einen oder alle der Männer noch mehr belasten.

Aber mein Spürnäschen war auf der richtigen Spur. Was mich zu meiner einzigen Kritik führt. Ich wusste ab einem recht frühen Zeitpunkt, wer hinter all den Morden steckte. Susanne hat hier und da in der Geschichte sehr gut platzierte Hinweise versteckt, die einen genau auf den Mörder lenken. Das Wissen um den Mörder schmälerte zwar meine Rätsellust, denn ich fand das alles sehr offensichtlich, nicht aber den Genuss an der Geschichte, denn die Zusammenhänge offenbarten sich mir erst am Ende.

Ich fieberte mit Caro mit, als immer mehr Beweise auftauchten. Ich hatte Angst mit und um Caro, als sich die Schlinge immer mehr zuzog. Und ich war letzten Endes erleichtert, aus diesem Albtraum aufzuwachen und festzustellen, dass nun wirklich alles vorbei war! Nicht immer war klar, wie die Geschichte für Caro ausgeht, denn auch wenn sie weiß, was sie will, trifft sie falsche Entscheidungen die ihr wirklich alles kosten könnten.

Und wo wir gerade beim Ende sind: Das Ende der Geschichte hab ich so nicht erwartet! Da gab es für mich noch mal eine mega Überraschung und die Geschichte endete für alle Beteiligten so, wie sie es in meinen Augen auch verdient hatten!



„Calendar Girl“ ist eine klasse Geschichte für zwischendurch. Rätseln, ein bisschen Erotik, jede Menge Herzschmerz (aber kein Kitsch!!) und wirklich interessante Figuren, über die man gerne mehr lesen würde. Im Sonnenschein auf dem Balkon sitzend, da ist der richtige Platz für diese Geschichte! Klare Leseempfehlung für alle, die gerne mit raten. Und für alle anderen auch. :-D




Eigentlich weiß ich immer ganz genau, was Susannes Geschichten für Marken von mir bekommen, aber diesmal bin ich doch recht schwankend. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Marken, aber ich fand die Hinweise auf den Mörder doch recht offensichtlich.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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