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2. Februar 2015

"Dracyr" von Susanne Gerdom // Rezension



https://www.facebook.com/pages/Susanne-Gerdom-Autorin/219992008068371?fref=tshttp://www.randomhouse.de/Paperback/Dracyr-Das-Herz-der-Schatten/Susanne-Gerdom/e443000.rhdhttp://susannegerdom.de/http://www.amazon.de/Dracyr-Herz-Schatten-Susanne-Gerdom/dp/357040224X/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1422802789&sr=1-1


 

Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.


Ein mächtiger Drachenmagier herrscht mit seinen Schattenreitern über Albrastor. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay ihre Familie – und schwört Rache. Unter falschem Namen schleicht sie sich bei den Drachenherren ein. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers, Gefallen an ihr. Und auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen verliert: den Tod des Drachenlords. Aber ihr wahres Schicksal wartet tief unter der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie immer wieder ihre Stimme. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas ...


Mit Drachen hab ich ja bis jetzt nicht so tolle Erfahrungen gemacht. Der einzige, der mein Herz im Drachensturm erobert hat, war Ohnezahn :-D, aber ich glaube, dass zählt hier nicht so ganz. Drachen und ich… war bis jetzt einfach so nicht kompatibel. Da ich aber Susannes Geschichte gerne lese, war „Dracyr“ natürlich auch dran. Konnte Susanne mich mit ihren Drachen überzeugen oder sind wir abgestürzt?

Die Geschichte fängt mit einem Flug an. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich fand diesen Einstieg anders und er hat mich sofort gepackt und zum Weiterlesen animiert. Irgendwas passiert da und es ist offensichtlich wichtig, allerdings bekommt man die Auflösung erst später. Was aber nicht wirklich schlimm war, denn das, was dazwischen passiert, ist nicht minder spannend.
Kay, Damian, Dracyr, der Dracyrmeister … es gibt genug zu sehen, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Am Anfang wird man langsam aber zielstrebig in die Welt der Dracyr eingeführt. Der Drachenmeister herrscht mit harter Hand über Albrastor, die Menschen fürchten ihn und seine Schattenreiter. Die junge Kay hat durch sie ihre ganze Familie verloren und schwört Rache. Wir begleiten sie, auf ihrem Weg zur Burg und dem, was dann alles dort passiert. Im Grunde spielt sich der größte Teil der Geschichte genau dort ab: In der Burg. Ich muss zugeben, es fällt mir jetzt erst auf, denn Susanne hat ihre Welt so real beschrieben, dass mir während des Lesens gar nicht klar war, dass ich mich eigentlich nie direkt aus der Burg wegbewegt habe. Das Leben drum herum, die Menschen in der Umgebung, sie sind einfach da. Ich weiß, dass sie da sind und dass da noch mehr „Welt“ ist und dennoch ist der Grundhandlungsort die Burg.

Eins muss ich aber gleich hier anmerken: Ich hatte wieder Schwierigkeiten beim Einstieg. In den ungefähr ersten 50 Seiten trudelte ich dahin, flog mal nach rechts, mal nach links, bis Susanne mich am Kragen packte und mir zeigte, wohin es geht! Ab diesem Moment folgte ich gleichzeitig zwei Personen: Kay und Damian.

Kay, eigentlich Karolyn, ist eine junge Frau, die bei der Machtübernahme Albrastors ihre ganze Familie verloren hat. Sehr schnell wird klar, was sie zur Burg führt und was sie dort plant. Nachdem ihr Plan einmal gescheitert ist, passieren Dinge, die Kay niemals für möglich gehalten hat und die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.
Kay war für mich anfangs eine junge Frau, die verbittert von Schmerz und Wut einen Weg sucht, um damit klar zukommen, dass ihre Familie ermordet wurde. Sie hat ein Ziel und will alles machen, um es zu erreichen. Ein bisschen naiv vielleicht, aber ihr Hass beherrscht sie, deswegen war alles nachvollziehbar.
Nachdem etwas passiert, mit dem sie nicht gerechnet hatte, ändert es nicht nur ihr Leben sondern auch sie. Die Verwandlung, die Weiterentwicklung von Kay mit anzusehen, war schon eine Geschichte für sich. Sie lässt die alte Kay hinter sich und wird zu einem besseren Selbst. Sie unterstützt ihre Freunde, kämpft offen und mit erhobenem Haupt gegen ihre Feinde und entdeckt so ganz nebenbei auch noch die Liebe. Die Liebe zum Leben, zu den Dracyr, zu dem Einen. Der Weg bis dahin ist steinig und mit noch mehr Schmerz gepflastert, aber er lohnt sich und das erkennt Kay am Ende auch.

Damian, Sohn des Dracyrmeisters, arroganter, eingebildeter Schönling, der denkt, er kann alles, einfach weil er es will. Nach seinem ersten Auftreten fand ich ihn unmöglich, mochte ihn nicht und fragte mich, wen Susanne mir hier vorgesetzt hatte. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Damian ist … anders. Ich will über ihn eigentlich gar nicht so viel verraten, denn in meinen Augen macht er die erstaunlichste und tiefgreifendste Wandlung durch, die die Geschichte zu bieten hat (und das sind einige). Er muss erkennen, dass die Welt nicht Schwarz und Weiß ist. Das Liebe nicht Gewalt ist. Dass Schmerz nicht Heilung heißt. Und dass man Feuer nicht mit Feuer bekämpft. Damian erlebt Rückschläge, die ihn fasst umreißen. Er lernt, dass Vertrauen nicht einfach gegeben wird, nur weil er das sagt und das die Menschen, die hinter einem stehen, das auch dann noch machen, wenn man eine falsche Entscheidung getroffen hat.

Das wichtigste in der Geschichte sind die Dracyr. Sie sind der Anfang, die Mitte, das Ende. Und somit wieder der Anfang. Sie sind Dreh- und Angelpunkt, gehören dazu und eigentlich nicht. Sie erzählen die Geschichte, sie sind die Geschichte und doch sehen sie nur zu. Es ist schwer zu beschreiben, denn diese Dracyr sind anders. Keine schnöden Drachen, wie man sie sonst so kennt. Es sind wunderschöne Wesen, wobei jedes Einzigartig ist, in Aussehen, Charakter und Verhalten. Sie drängen sich nicht in den Mittelpunkt, sind aber immer da. Als Leser spürt man die Dracyr wenn man mit Kay durch die Räume fegt oder wenn man mit Damian seinen Vater besucht. Ich fand die Darstellung und das „Unterbringen“ der Dracyr einfach nur atemberaubend. Es war wie ein Ritt, wie ein Flug durch die Winde. Sehr genial und ohne Absturz. ;-)

Ausgelesen hatte ich „Dracyr“ schon vor ein paar Tagen. Eigentlich wollte ich auch sofort die Rezension schreiben, hab mich dann aber dafür entschieden, ein bisschen Abstand zu Buch zu nehmen und zu warten. Warum? Ganz einfach: Ich war am Ende vom Buch so geflasht, so atemlos, so begeistert, beeindruckt, sprachlos.
Das Lesen der Geschichte war wie ein Flug auf dem Dracyr. Berauschend, beängstigend und einmalig. Es fing langsam an, zerrte mich in die Höhe, ließ mich Kopfüber über der Burg schweben und setzte dann zu einem Sinkflug an, bei dem ich lieber die Augen schließen musste. Die Kälte kribbelte auf der Haut, die Sicherheitsgurte schnürten meine Beine ab, ich hatte Angst vor dem unbekannten Wesen unter mir. Und doch wollte ich, dass es niemals enden sollte. Die Geschichte wurde zu meiner, das Gefühl zu meinem und am Ende tauchte ich nach Luft japsend auf, um festzustellen, dass ich noch immer in meiner Wohnung war. Herzrasen inklusive!

Das „Ende“ … mit dem bin ich nicht so einverstanden, aber was man nicht ändern kann, kann man nicht ändern. ;-)
Für Kay und Damian ist es gut, wie es ist. Sie sind angekommen, auch wenn sie vielleicht an diese Stelle nie wollten. Ich denke, die beiden werden das Beste aus dem machen, was sie haben. Und vielleicht… man weiß es nicht … vielleicht haben die Dracyr doch noch mehr zu berichten. ^^


Vergesst „Eragon“, jetzt kommen Tyria und Gormydas! Für Fantasy-Fans ein MUST READ! Und für alle anderen eine wundervolle Geschichte über die Bekämpfung des Hasses in einem Selbst und das Finden der Liebe auch an dunklen Orten. Glasklare, drachenfeuerheiße Leseempfehlung!



Na, was geben wir denn da? Ich denke, ich hab durch die Rezension ganz gut rüber gebracht, was ich von der Geschichte halte und deswegen sind 5 von 5 Marken wohl auch kein Wunder.


(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
7 mal erwischt
  1. Ohhhh, na das hört sich ja mehr als gut an, das Buch werd ich auf jeden Fall im Auge behalten!!! :)
    Nachdem Eragon ja ein totaler Flop für mich war, würde ich schon gerne mal ein GUTES Buch mit Drachen lesen :D

    Liebste Grüße und einen schönen Wochenstart!
    Aleshanee

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  2. Hihi, normalerweise geht es mir wie dir: Drachen und ich? Kannste vergessen...
    Deine Rezi lässt meine bisherige Ablehnung jedoch kräftig schwanken - danke für diese tolle Empfehlung!

    Liebste Grüße,
    Kasia

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  3. Regelmäßige BesucherInnen dieses Blogs kennen die seltsame Erscheinung, die hin und wieder durch die Kommentarspalten geistert.
    Eine flennende Autorin ...

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  4. Ich wusste schon von Anfang an, dass das Buch die volle Anzahl an Marken bekommen würde :D
    Der Autorname war Hinweis genug ;) Aber was gut ist, ist halt gut!
    Irgendwann werde ich auch ein Buch von der Autorin lesen und ihr seid Schuld daran, dass ich mega hohe Erwartungen dann haben werden. Ihr und eure Rezensionen (die ziemlich gut sind).

    Seid gewarnt ;)

    Alles Liebe!

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  5. Huhu Tilly,

    ich will schon so lange ein Buch von Susanne Gerdom lesen!!
    Queen of Clouds habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen, leider ist es noch nicht eingetroffen.
    Aber Dracyr ist mir auch schon ins Auge gefallen. Schließlich LIEBE ich Drachengeschichten. Eigentlich kann ich gar nicht an dem Buch vorbeigehen :-D

    Liebe Grüße
    Sandra

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  6. Huhu, Tilly:)

    Was für eine wunderschöne Rezi! Für mich war es letztes Jahr auch das erste Drachenbuch und ich war ebenso begeistert. Du gehst ja auch noch so wunderbar ins Detail - da ist man doch gleich wieder in der Story drin:) Der Ausflug hat sich doch völlig gelohnt, aber ich glaube, da besteht bei Susannes Bücher auch kaum ein Zweifel;)

    LG und einen guten Start ins nahende Wochenende!

    Claudia :)

    PS: Ohnezahn ist aber auch der Liebling unserer Familie <3

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  7. Hey Tilly :D
    Echt tolle Rezi und jetzt habe ich total Lust die Dracyr auch kennenzulernen ;D
    Ich finde das Cover ja bereits unheimlich schön und nach deiner Rezi darf sich das Buch jetzt gleich mal auf meine Wunschliste gesellen, denn an diesem Buch werde ich wohl nicht vorbeikommen, dazu klingt es einfach zu gut, zu atemberaubend und zu ... zu, was auch immer: Ich MUSS es lesen ;)

    LG
    Haveny

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