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5. Februar 2015

"Apokalypse Z - Dunkle Tage" von Manel Loureiro // Rezension

http://www.randomhouse.de/Paperback/Apokalypse-Z-Dunkle-Tage-Roman/Manel-Loureiro/e449558.rhdhttps://www.facebook.com/pages/Manel-Loureiro/50398282010



Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Z veröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra.


Insel der Hoffnung
Seit ein geheimnisvolles Virus aus Russland die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt hat, liegt Europa in Schutt und Asche. Nur auf der Kanareninsel Teneriffa soll ein normales Leben noch möglich sein. Eine kleine Gruppe Überlebender – darunter ein junger Anwalt, der das Ende der Welt in seinen Tagebuchaufzeichnungen dokumentiert – macht sich auf den Weg dorthin. Doch zwischen ihnen und der Insel der Seligen steht eine Armee von Toten. Und in diesen dunklen Tagen sind die Toten schneller als die Lebenden!


„Apokalypse Z – Dunkle Tage“ ist der zweite Teil der „Apokalypse Z“ Bücher. Jeder, der den ersten Band nicht gelesen hat, aber noch will, sollte hier nicht weiterlesen, denn es kann zu inhaltlichen Spoilern kommen.

Der erste Band konnte mich ja mehr oder weniger von sich überzeugen. Es war ein Einstieg und die sind nun mal wie sind. Im zweiten Band erwartete ich Veränderungen, Weiterentwicklungen. Es musste mehr passieren, als im ersten! War das auch so? Finden wir es heraus!

Mein erster Kritikpunkt kommt gleich am Anfang. Über 14 ½ Seiten wird der komplette (!!) erste Band noch einmal zusammengefasst. Weder subtil noch in die Geschichte eingewoben, wird einfach wiedergegeben, was vorher geschah, nur um dann an der Stelle weiter zu machen, an der wir im ersten Band aufgehört haben. Dass Autor noch mal einen kleinen Rückblick gibt finde ich gut, aber muss es denn wirklich ganz ganz gaaaanz vorne anfangen? Also quasi im Urschleim? Meiner Meinung nach nicht. Das fand ich ziemlich zäh und da hab ich auch das meiste überlesen.

Dann geht die Geschichte endlich los. Wir fliegen mit den Protagonisten in dem gefunden Flugzeug nach Teneriffa. Dort soll das Paradies sein und die Protagonisten erhoffen sich natürlich irgendwas, Hauptsache es enthält keine Zombies. Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich finde, dass sie ein bisschen zu viel erwartet haben.
Nachdem sie einige Wochen unter Quarantäne standen, dürfen unsere „Helden“ nun also die Insel der Hoffnung betreten. Wir erinnern uns, es waren vier, die dort ankamen: Unser junger Anwalt, der zum Zombiekiller mutiert. Der Ukrainer Prit, eine junge Frau und eine Nonne. Die Nonne wird gleich zu Anfang erstmal ins Koma geschlagen. Damit fällt sie für die ganze Geschichte aus. Zwar war das wohl nötig, um das Dilemma der jungen Frau voran zu treiben, wirkte auf mich aber eher so, als wüsste Autor nicht, was er mit dieser Figur anfangen sollte, nachdem er sie in die Geschichte geworfen hatte. Also weg damit.

Natürlich ist auf Teneriffa nicht alles so toll, wie gedacht. War ja klar, oder? Unser junger Anwalt (dessen Namen ich noch immer nicht kenne, oder hat da jemand andere Infos?) ist so eine Art Superzombiekillerheld, weil er und Prit fast 1 Jahr auf dem Festland überlebt haben und die letzten Überlebenden von dort sind, die sich auf die Insel retten konnten. Dass der Anwalt mehr Glück wie Verstand hat ist keinem klar. Die sehen, was sie sehen wollen, oder suchen einfach nur einen Dummen, für ihre dreckige Arbeit. Wie man es nimmt. Nachdem also die „Regierung“ der Insel beschlossen hat, den guten Mann samt Prit wieder aufs Festland zu schicken, sind sie natürlich auch die einzigen, die diesen Ausflug überleben. Ist auch klar, oder?

Während also unsere Superzombieheldenkiller von einem Zufall in den nächsten Stolpern, ist die junge Frau, die auf unseren jungen Anwalt steht (warum wird das eigentlich so betont?) allein auf Teneriffa. Sie muss sich dort mit Spionen, aufdringlichen Männern und Verrückten herumschlagen. Anscheinend wird die Insel nicht so geführt, wie gesagt wurde, denn die Regierung ist gespalten und bekriegt sich. Jeder verdächtigt jeden, zur „anderen“ Seite zu gehören und all das endet natürlich so, wie es enden muss.
Die junge Frau Lucía landet letztendlich an einem Ort, an dem sie nichts verloren hat und muss nun um ihr Leben bangen.
Aber keine Sorge, der Superzombieanwaltsheldkillertötungsmaschine kommt. Schließlich kann er nicht mal ordentlich schießen und hat nichts außer seinen Neoprenanzug. McGyver für Zombies also.

Am Ende gabs zu den ganzen Zufällen dann auch noch einen riesen Cliffhanger, der so ziemlich alles offen lässt, was man offen lassen kann. Die Gruppe vom Anfang kam auf Teneriffa an und geht, nachdem sie alles niedergemäht haben. Jedenfalls drängte sich mir dieser Eindruck auf.
Das Buch ist schnell gelesen, da sich nach kurzer Zeit die Handlung aufspaltet. Einmal unser Megahulkheldzombiekiller und auf der anderen Seite die junge Frau.

Der zweite Band weißt keine tiefgreifende Charakterentwicklung auf, keine vollkommen sinnvolle Handlung (Medikamente sind wichtig! Gehen wir in die am dichtesten bewohnte Gegend und holen sie aus einem überlaufenen Krankenhaus raus! Soldaten können nicht gegen Zombies kämpfen, aber Anwälte! Ja, ne is klar!) und das einzige gute: Endlich war der Kater nicht mehr mit dabei! Der streunt anscheinend auch einfach so über die Insel, obwohl gesagt wurde, dass man ihm zum Essen haben will. Muss man also nicht dafür sorgen, dass er nicht in fremde Hände gerät. Pff, wozu auch?

Ich weiß gar nicht, was diese Geschichte hat, aber ich war binnen kürzester Zeit damit durch. Es geht schlag auf schlag, es gibt keine ruhige Minute und kommt grundsätzlich schlimmer, als man denkt. Es war nicht alles schlecht, denn der Autor kann schreiben! Die Welt ist zerstört, kaputt und er bringt das wirklich sehr gut rüber. Auch das die Zombies nicht immer das schlimmste in der Apokalypse sind. Und dennoch komme ich mit dem Protagonisten nicht klar. Wir werden keine Freunde.


„Apokalypse Z – Dunkle Tage“ ist ein Buch, dass man lesen kann. Aber nicht muss. Es zog sich nicht so, wie der erste Band, dafür waren viele Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Für eingefleischte Zombiefans sicherlich empfehlenswert. Aber es gibt bessere Zombiegeschichten.



Hmpf. Das ist nicht leicht. Ich vergebe ganz gaaanz knappe 3 von 5 Marken. Für 2 fand ich die Welt einfach zu interessant und richtig klasse beschrieben. Und für mehr… da müsste dann wohl der Protagonist ersetzt werden. :-D




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
7 mal erwischt
  1. Guten Abend liebste Tilly *vordirknicks&winkewinke*

    Mit "Apokalypse" hattest du mich gerade direkt am Haken und als das Wörtchen "Zombie" auftauchte war es um mich geschehen *lach* Also ein kleiner Freudenruf an dieser Stelle, weil es anderswo nicht passt: Wouhuuuu-Zombies sind soooo cool-kennst du The Walking Dead? Omg, egalb ob du dies nun mit einem JA oder NEIn beantwortest...hast du mit ersten geantwortet, dann *einklatsch* das ist doch die beste Serie überhaupt und Bücher gibt es davon ja auch *freu* und hast du letzteres für deine Antwort gewählt dann reiche mir bitte ein Taschentuch *schneuz* und... *bittendguck* schau dir diese Serie unbedingt an...ich meine es ERNST *wildmitdemFingerwedel* Achjaa, wo waren wir stehen geblieben? Deine Rezension :) Die durfte ich ja nur überfliegen, weil ich den 1 Band nicht kenne :000 werde mich darüber direkt mal schlau machen *grins*

    Kommen wir nun zu einem würdigen Abschluss *indieHändeklatsch*
    Ich wünsche dir einen wundervollen Abend, lass dir etwas Feenstaub für Glück und Freude da und verabschied mich mit einem *knicks* und lieben Grüßen! ♥

    Bis baaaaald. Leslie

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  2. Ha, an die Katze erinnere ich mich noch aus deiner ersten Rezension zum Reihenauftakt!! *lach* Das war echt ein Lacher und ist hängengeblieben. :D

    Ich bin ja gerade in einer kleinen Zombie-Flaute. Seit ich "Die Berufene" gelesen habe, möchte ich gern mehr von dieser Art und weniger Schema F. Hm, ich muss mal die Augen offenhalten, ob es demnächst mal wieder irgendwo einen spannenden Virus oder ein paar interessante Untote gibt! ;)

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    1. Charlie Huston!!!
      Hat schon ewig keinen Autor mehr, der mich so zum schmunzeln gebracht hat :D

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    2. Den hab ich doch schon hier, muss nur noch die Zeit zum Lesen finden! ;) Und ja, ich dachte mir schon, dass das der Knüller wird. ^^

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  3. Narf, hab nun nicht alles gelesen, weil ich Band 1 noch nicht kenne, aber sooo toll schneiden die Bücher bei dir ja auch nicht wirklich ab *mit sich am ringen ist*
    Holen?
    Nicht holen?
    *Blümchen zerpflück*

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  4. Halli Hallo Hallöle werteste Tilly von Zombieland =)

    Eine wundertolle Rezension <3
    Aber ich mag den ersten Teil nicht mehr weiter lesen und der zweite scheint es ja nun auch nicht mehr raus zu reißen ^^ Also lasse ich es einfach gut sein und lese lieber was anderes xD
    Und der Kater xD Der hat mich eh nur aufgeregt ... sollen sie ihn doch essen :-p

    LG Sunny <3

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  5. Hallo Tilly :)
    Ich finds schade, dass auch der zweite Band dich eher weniger überzeugen konnte. Ich hatte die Bücher wirklich ins Auge gefasst, mag einfach mal ein gruseliges Zombiebuch lesen. Aber nachdem Sunny schon vom ersten alles andere als angetan war, wusste ich schon nicht mehr ob ich es versuchen soll. Aber du bestätigst mich darin es dann doch lieber bleiben zu lassen. :)
    Außerdem konntest du mich mit "Soldaten können nicht gegen Zombies kämpfen, aber Anwälte! Ja, ne is klar!" zum lachen bringen! Danke dafür. :D
    Dennoch eine tolle Rezension! :)

    Liebe Grüße
    Katja

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