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30. Januar 2015

"Toskanische Verführung" von Franziska Hille // Rezension



http://susannegerdom.de/http://www.amazon.de/Toskanische-Verf%C3%BChrung-Franziska-Hille-ebook/dp/B00AECSTHA/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1421213677&sr=1-1&keywords=toskanische+verf%C3%BChrunghttps://www.facebook.com/pages/Susanne-Gerdom-Autorin/219992008068371



Susanne Gerdom lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als "Napfschnecke", die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt.
Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.


Flannery Gardner reist in die Toskana, um dort eine Privatbibliothek zu begutachten. Es sollte ein ganz normaler Job sein, doch Alessandro, der arrogante, abwechselnd zärtliche und schroff abweisende Besitzer der Bibliothek, schickt sie auf eine wahre Achterbahn der Gefühle. Flannery weiß nicht mehr, ob sie ihrem eigenen Verstand und ihren Gefühlen trauen kann. Was ist Alessandro della Gherardesca: Dr. Jekyll, Mr. Hyde – oder tatsächlich beides in einer Person?


Ohne große Umschweife und gleich vorab: Ich lese wahnsinnig gerne Susannes Geschichten. Und da ich mir vorgenommen habe, ALLE zu lesen, fange ich mit „Toskanische Verführung“ an. Warum? Einfach so! :-D

Das Buch zog mich sofort zwischen seine Seiten und ich fand mich in der Geschichte wieder. Dank einem sehr bildhaften und emotionalen Schreibstil sah ich alle Szenen direkt vor mir und mein Kopfkino lief ohne Unterbrechung. Susanne hat eine Gabe und damit lockt sie ihre Leser immer wieder zu sich. Ich denke, dass selbst Bedienungsanleitungen, geschrieben von Susanne, interessant wären.

Die Geschichte als solche ist eigentlich bekannt. Junge Frau trifft auf dunklen, mysteriösen, vom Leben gebeutelten Mann. Sie hassen sich, sie lieben sich, es passieren schlimme Dinge. Als Leser hofft man, dass es für beide gut ausgeht und ich klebte an den Worten, um zu herauszufinden, ob diese beiden ihr Glück finden. Susanne macht es ihnen allerdings nicht einfach und wirft ihren Protagonisten ein Hindernis nach dem nächsten vor die Füße. Unerwartete Wendungen reihten sich an Rätsel und Vermutungen. Lange Zeit ließ Susanne mich im Dunkeln tappen. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung diese Geschichte geht oder ob alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Die Protagonisten sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Auf der einen Seite haben wir da Flannery (was für ein überaus hammermäßig toller Name!!). Sie ist Expertin für alte Bücher und soll diese in der Bibliothek des Conte begutachten, damit die Bücher verkauft werden können. Sie weiß, was sie tut und hat für eine Liebelei keine Zeit. Schon gar nicht, wenn es sich dabei um einen Mann handelt, der sie von Anfang an wie Dreck behandelt. Flannery geht ihren Weg, ohne sich ablenken zu lassen. Das glaubt sie jedenfalls, denn der Conte hat mehr Einfluss auf ihr Seelenleben als sie zu Anfang denkt. Flannery glaubt bald, dass sie diesen Mann durchschaut hat und tut, was das Richtige ist. Allerdings begeht sie einen Fehler, der sie alles kosten kann.
Ich mochte Flannery und ihre direkte, offene Art von Anfang an. Sie sagt, was sie denkt, ohne um den heißen Brei herum zu reden. Sie lässt sich nicht unterkriegen und nicht herum kommandieren. Aber dennoch kann sie ganz Frau sein und genießt die kleinen Zuwendungen, auch wenn sie wirklich rar gesät sind.

Auf der anderen Seite haben wir Conte Alessandro della Gherardesca. Er hat Geheimnisse, eine dunkle Seite und duldet partout keine Frauen auf seinem Anwesen und lässt das Flannery bei jeder sich bietenden Möglichkeit spüren. Es dauert lange, bis man hinter seine steinharte Fassade blicken darf, aber dennoch blitzt immer etwas hindurch, gerade wenn er in der Nähe von Flannery ist. Sie ist sein Fluch und seine Rettung, aber er kann es sich nicht eingestehen. Er benutzt sie, weil es für ihn gerade passt und merkt, dass er Gewissensbisse hat. Eine neue Erfahrung für den sonst scheinbar knallharten Conte.

Susanne entwirft Figuren, die lebendiger nicht sein könnten. Sie sind intelligent, gleichberechtigt und dennoch jeder auf seine Weise sehr unterschiedlich. Es macht einfach Spaß, die beiden auf ihrer Reise zu begleiten und es wird nicht langweilig, ihnen bei dem, was sie eben gerade so machen, zuzusehen.

Um nochmal auf die Geschichte zurück zu kommen. Wie gesagt, man denkt, man kennt diese Art Erzählung. Frau trifft Mann. Geheimnisse werden gelöst und sie leben glücklich bis an ihr Ende. Tjaaa, da überrascht Susanne ihre Leser auf eine so einfach Art und Weise, dass ich selbst total sprachlos war. Ein so raffiniert vorbereitete Handlungswendung hab ich schon lange nicht mehr gelesen und ich möchte dazu nur sagen, dass wirklich nicht alles so ist, wie es scheint und die Geheimnisse auf beiden Seiten tiefer gehen, als man zu Anfang glauben mag.


„Toskanische Verführung“ ist ein Liebesroman mit sehr lebhaften Figuren, einer interessanten Story und sehr überraschenden Wendungen. Ich wurde mehr als nur unterhalten, denn die vorhandene Spannung explodiert am Ende und ließ mich atemlos zurück. Für jeden Liebesroman-Fan, der nichts gegen Spannung, Rätsel und dunkle Geheimnisse hat, ist dieses Buch genau richtig!



Franziska Hilles „Toskanische Verführung“ bekommt natürlich und ohne Frage 5 von 5 Marken von mir!



(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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