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21. Januar 2015

"Monument 14 - Die Rettung" von Emmy Laybourne // Rezension


http://emmylaybourne.com/https://www.facebook.com/EmmyLaybournehttp://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Monument-14-Die-Rettung-3-Roman/Emmy-Laybourne/e464166.rhd



Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York.


Wenn du denkst, du bist in Sicherheit, fängt der Kampf erst an
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ...


ACHTUNG! Aufgrund des Inhalts Spoiler zu den anderen Teilen möglich!

„Monument 14 – Die Rettung“ ist der dritte und letzte Teil dieser Reihe. Natürlich musste er gelesen werden (ich will schließlich wissen, wie es ausgeht!) und dennoch hatte ich etwas Bauchweh dabei. Traf mich hier doch wieder der Fluch des dritten Teils, der mich schon eine Weile verfolgt oder hatte ich Glück?

Die Geschichte fängt genau da an, wo der zweite Teil aufhört. Die Freunde sitzen im sicheren Camp und finden heraus, dass ihre Freundin noch lebt. Eine Rettung muss her, die sich allerdings schwieriger gestaltet, als die Gruppe (und ich) zuerst gedacht haben. Denn obwohl es nicht danach aussieht, können die Menschen in den anscheinend sicheren Camps nicht gehen, wohin sie wollen. Und Schwangere sowieso nicht! Das Militär hat das sagen und die Regierung will forschen. Alles andere zählt nicht. Kurz gesagt: Die Zustände sind stellenweise Menschenverachtend!

Ich mochte die Geschichte um Alex, Dean, Astrid, Jack, Nico und Josie (und alle anderen). Die drei Teile spielen sich innerhalb von 36 Tagen ab, Band drei gehören davon 5. Das ist knapp, wenn man bedenkt, dass der Handlungsstrang immer noch geteilt ist. Einerseits liest man, wie es den Freunden im Camp ergeht, andererseits erfährt man, was mit Josie passiert. Nichts von beiden ist wirklich schön und nach und nach schaukelt sich die Spannung wirklich hoch.

„Monument 14“ (3) ist einerseits eine sehr interessante Darstellung darüber, was passieren kann, wenn der Mensch in die Natur eingreift und die Natur zurückschlägt. Wie die Menschen auf Gas reagieren, dass der Mensch selbst erschaffen hat. Ich fand es sehr real beschrieben, wie die Menschen sich verändern, je nach dem was sie für eine Blutgruppe haben. Ging es im zweiten Teil eher darum, zu erfahren DAS sie Menschen reagieren, ging es nun darum, zu sehen, wie die Regierung darauf reagiert. Internierungslager für die ganz Bösen. Zu denen leider auch Kinder gehörten und in denen es zu derbe zuging, dass ich das am liebsten überlesen hätte. Diese Brutalität hab ich aber geglaubt. Ich glaubte der Autorin, dass die Menschen genau so, auf eine Bedrohung aus den eigenen Reihen reagieren. Gewalt gegen Gewalt.

Andererseits ist es eine Geschichte über ein paar Jugendliche, die in einer Zeit voller Chaos, Gewalt und dem zerbrechen von bekannten Strukturen versuchen, ihren Weg zu gehen. Die nach besten Wissen und Gewissen handeln und denen klar ist, dass ihr Handeln Konsequenzen tragen wird. Vielleicht nicht öffentlich, aber doch in ihrem Inneren. Sie wissen nicht wirklich, was sie tun, aber sie würden alles dafür machen, um ihre Freunde zu beschützen. 
Egal ob mit einer Hochschwangeren, die offensichtlich Probleme hat, durch das ganze Land zu fahren. Oder eine höchstgefährliche Jugendliche zu retten, die einfach die falsche Blutgruppe hat. Zusammenhalt ist alles und die Zeit, die die „Monument 14“ in der Mall im ersten Teil verbracht haben, hat sie zusammen geschweißt. Familie definiert sich nicht über Blut. Und die 14, die sie zu Anfang noch waren, haben unter sich eine neue Familie gefunden!

Das klingt alles wirklich super. Ist es auch. Irgendwie. Allerdings mochte ich diese Handlungsstrangaufteilung nicht. Wieder las es sich, als würde ich zwei Geschichten lesen, denen aber einfach zu wenig Raum gegeben wurde. Natürlich ist mir klar, dass das ganze Buch innerhalb von 5 Tagen spielt, dementsprechend kann nicht viel passieren. Es passiert aber viel und die Dinge überschlagen sich immer wieder aufs Neue. Vielleicht sollte das die Spannung steigern, mich hat es genervt. Zwischenzeitlich musste ich mich wirklich zwingen, weiter zu lesen.

Das Ende … okay, ich geb´s zu, ich rechnete schon nicht mehr damit, aber das Ende hat mich wirklich umgehauen und ich hab Freudentränen vergossen. Eine Wendung, die ich nicht kommen sah, mit der ich nicht gerechnet hatte und die alles andere als Kitschig ist. Im Grunde erfährt man gar nicht, wie es ausgeht, aber die Geschichte um die „Monument 14“ ist vorerst abgeschlossen. Sie müssen nun ihren eigenen Weg gehen, und die Vorstellung, dass eben nicht alles gut ist, nicht alles eitlen Sonnenscheins, das war für mich das Beste Ende überhaupt und konnte mich dann doch noch von der Geschichte im Ganzen überzeugen. Der Fluch des dritten Teils ist an mir vorbei gezogen!


„Monument 14 – Die Rettung“ ist eine Geschichte, die mehr vermittelt, als man auf den ersten Blick denken könnte. Es geht um wahre Freundschaft, schwere Entscheidungen die einen selbst verändern könnten und darum, dass man sich für das Einsetzt, was einen wichtig ist. Als Einzelband natürlich nicht zu lesen, aber die Reihe kann ich doch jedem empfehlen, der gerne Katastrophengeschichten liest, die aber auf Jugendliche abgestimmt sind.


Alles in allem war es eine gute Geschichte. Zwischenzeitlich war die Bewertung in meinen Augen im Keller, aber das Ende hat noch mal alles herausgeholt, was herauszuholen war. Deswegen von mir knappe 4 von 5 Marken.




(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
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