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17. Januar 2015

„Kein Wille geschehe“ von Guido Kniesel // Rezension

http://www.amazon.de/Kein-Wille-geschehe-Guido-Kniesel/dp/3956690265/ref=tmm_other_meta_binding_title_0http://www.guidokniesel.de/https://www.facebook.com/guido.kniesel2?fref=tshttp://blog.bookspot.de/bookshelf/kein-wille-geschehe/


 

Guido Kniesel wurde 1964 in Oberndorf am Neckar, einer Kleinstadt am Rande des Schwarzwalds, geboren. Er war bereits während seines Informatikstudiums in Berlin und New York fasziniert von der Erforschung des menschlichen Gehirns und beschäftigte sich über viele Jahre mit »Künstlicher Intelligenz« und der Computersimulation von biologischen Gehirnen. Sein 2011 erschienener Debütroman »Der Proband« handelt von einem Humanexperiment skrupelloser Hirnforscher, welches sich für alle Beteiligten zum schlimmsten Albtraum entwickelt. In seinem zweiten Roman »Kein Wille geschehe« stellt er die Frage der Willensfreiheit des Menschen in den Mittelpunkt eines spannungsgeladenen Thrillers. Guido Kniesel arbeitet hauptberuflich für einen internationalen IT-Konzern und lebt heute wieder in seiner Geburtsstadt im Süden Deutschlands.



In Berlin werden innerhalb weniger Tage zwei Tote mit durchschnittener Kehle aufgefunden, ein pensionierter Richter und ein Staatsanwalt. Beiden Opfern wurde mit Blut der Schriftzug »Amor Fati« auf die Stirn geschmiert – ein durch Friedrich Nietzsche geprägter Ausdruck mit der Bedeutung »Liebe zum Schicksal«. Die Beamten der Berliner Sonderkommission »Justitia« stoßen bei ihren routinemäßigen Ermittlungen auf den forensischen Psychiater Dr. Hendrik Jansen, der sich vorerst zur Verfügung halten soll und deshalb seine Frau Diana mit dem gemeinsamen Sohn Noah in den geplanten Sommerurlaub auf Rügen vorschickt. Auch Hendriks sinnsuchende Tochter Julia aus erster Ehe und ihr Freund Marc, ein Dauerkiffer und ehemaliger Hacker, auf den Hendrik nicht sonderlich gut zu sprechen ist, werden in den Sog der Ereignisse hineingezogen. Als Hendrik schließlich begreift, dass seine Familie nie auf Rügen angekommen sondern entführt worden ist, wird ihm allmählich klar, dass es sich bei dem Entführer nicht nur um den gesuchten Doppelmörder handelt, sondern offenbar auch um einen dem Fatalismus verfallenen Wahnsinnigen, für den ein Menschleben nicht mehr bedeutet als ein loses Blatt im Wind.

 
Ich entdeckte dieses Buch auf Lovelybooks und eins war gewiss: Ich musste es lesen. Irgendwie war mir klar, dass es was haben wird, dass wie für mich geschaffen ist. Sollte ich Recht behalten?

„Kein Wille geschehe“ fängt ziemlich schockierend und rasant an und schlägt mit einem Hammer wie ein Wahnsinniger um sich ohne Rücksicht auf Verluste und Opfer zu nehmen. So grausam, wie der Anfang auch ist, so perfekt ködernd war er für mich „Psychothriller“ Fan. Also einfach nur WOW! Bei solch einem Start KONNTE es doch nur noch genialer werden, oder?!

LEIDER kann ich euch so gar nichts direktes sagen, was denn Fall, die Charaktere und Mörder/Opfer betrifft, denn das kleine bisschen erzählte  entwickelt sich höchstwahrscheinlich schon als mieser Spoiler, also verzeiht es mir bitte, wenn ich nicht direkter auf die Dinge eingehe – ich möchte niemanden die halbe Story verraten.

Der Grundbaustein für „Kein Wille geschehe“ pflanzte sich wie ein giftiges Gestrüpp in die Geschichte ein, und breitet sich bis zu meinem Verstand aus, nur um dort weiterhin Wurzeln zu schlagen und dafür zu sorgen, dass ich mit Freunden über dieses Thema heiß diskutieren musste. Denn hier nimmt der Autor ein wahrlich weit umstrittenes Thema als Vorlage für seine Morde/Mörder/Opfer, dass aber gerade durch die neusten Forschungsergebnisse ein wie ich finde WICHTIGES Thema ist, über das man Bescheid wissen sollte.

Was für eine GEILE Idee, den Täter in solch ein Licht aus  Verwunderung, Mitleid und Unschuld darzustellen, bei dem ich mit Freunden über deren Ansicht darüber diskutieren musste. Aber so geil diese Idee, dieser Grundbaustein auch war, so nachgiebig wurde es vom Autor behandelt. Das alles ist nur meine Meinung aber ich empfand es als „heiß“ angekündigt, nur um es dann irgendwie falsch zu platzieren.
Das es gegen Schluss dann nochmals aufgegriffen wurde, war schön und gut, nur brachte der Autor keinerlei Gefühle über die Seiten, was das Ganze für mich absolut uninteressant machte.

Argh, ich könnte mich da selbst Ohrfeigen, aber es war einfach nur am Anfang interessant und spannend, entwickelte sich dann von gefühlslosen Charakteren bis hin zum viel zu starken Versuch, Opfer und Täter ausgiebig zu durchleuchten und uns deren Ansichten mitzuteilen, in ein langweiliges Szenario nach dem anderen. Ich hab mir da echt massenhaft „Gedankengänge“ durchlesen müssen und empfand ALLE Charaktere als absolut nervtötend. Sogar die Opfer, so mies ihre Lage auch war, taten mir nicht leid. Und nicht, weil ich für den Täter war, sondern ich einfach nichts vermittelt bekam. Und ja, mein Empfänger war auf voller Stärke an, nur ohne einen vernünftigen Sender kann das nichts werden. 

Deshalb lohnt es sich auch nicht wirklich, euch meine genauen Gedanken über die Charaktere, die Täter und Opfer zu schildern, denn am Ende würde ich sie vielleicht interessanter darstellen, als sie eigentlich waren.

Was mir auch ein Dorn im Auge war und ich einfach nicht verstand: Das EINE, für mich HERAUSRAGENDE Thema wurde ja schnell vernachlässigt und ich fand mich mit einem drogensüchtigen Hacker SEITEN FÜR SEITEN über hackerzeug diskutieren, nur, weil sie einer Spur nachgehen wollten. Wieso musste da so dermaßen viel Platz im Buch einnehmen, wo doch das mit dem Täter/Opfer/ DER IDEE so viel besser gefüllt worden wäre? Das machte das Buch für mich wie jedes andere Buch und das besondere färbte schnell ab. Ich begreife das einfach nicht, auch wenn ich die Thematik rund um Technik/Hacken in Büchern begrüße, war sie hier einfach fehl am Platz…Und auch wenn ich die Verbindung dazu verstehe, denn es war mir von Beginn an klar, wer hier die Fäden in der Hand hatte, hatte es in dem Ausmaß hier meiner Meinung nach nichts zu suchen gehabt.

Von Ermittlern, die sich so lasen, als hätten sie noch nie einen Fall gelöst, geschweige denn eine gute Ausbildung genossen, bis hin zu angeblichen Psychologen, die mehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt waren als überzeugend rüberzukommen und über Opfer und Täter, die so blass wirkten, sodass ich Panik hatte, ich würde die mir auf den Seiten nur einbilden…nope.

Der Fall an sich, sowie der Mord gegen Anfang waren das einzig Interessante, weshalb ich hier mein Lob ausschenken kann.
Was ich aber auch nicht bestreiten kann ist, dass der Autor schreiben KANN, nur hatte ich so das Gefühl, dass er diesen Grundbaustein am Anfang schön vorstellte und dann unüberlegt Drumherum zu bauen anfing. Das Resultat ist ein in sich zusammengestürztes „Buch“, das mir nur Unmut bescherte anstatt mich gut zu unterhalten.


Es tut mir leid, so hart mit dem Buch umzugehen, aber wer sich doch mit solch einem schwierigen aber sehr interessanten Thema beschäftigt, aus der Idee dann aber nichts vernünftiges macht, der muss damit rechnen, seine Leser zu enttäuschen, Das der Autor schreiben kann, bezweifle ich nicht, nur hier fehlte es mir persönlich einfach zu sehr an einer ordentlichen Grundhandlung, und vor allem an GEFÜHLEN! 


Denn diese Idee brauchte ganz eindeutig Gefühle, um sie eben dem Leser seelisch und psychisch näher zu bringen. Ich kann es geneigten Lesern, die sich auf einen Psychothriller freuen, so leider nicht weiter empfehlen. Und da ich hier schon so ehrlich bin, weiß ich einfach nicht, wieso das Buch verlegt worden ist. :/ Aber das ist alles wie immer nur meine Meinung und am Ende macht man sich am besten immer selbst ein Bild.



Ich habe echt lange und ausgiebig überlegt die Pro´s und Contra´s verteilt und komme zu dem Entschluss, dass 1 knappe Marke von 5 Marken okay sind. Okay dafür, dass ich diesen Grundbaustein wirklich überraschend anders fand, aber aus dem wurde dann kaum etwas gemacht und er geriet schnell in Vergessenheit. Siehe oben die ausführlichere Begründung. Und auch wenn Autor einen guten Schreibstil beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass er sich nur auf diesen zu verlassen hat. Da der Plot einfach nicht ansprechend war und in sich zusammenstürzte, musste ich die 4 Marken abziehen.
 















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Nervtötende Charaktere und langweilige Szenarien? Nein, nein, das ist nichts für mich.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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