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15. Januar 2015

"Das Beste, das mir nie passiert ist" von Jimmy Rice und Laura Tait // Rezension







 Laura Tait und Jimmy Rice sind beide 32 Jahre alt und leben in London. Sie kennen sich bereits seit dem Journalistikstudium an der Sheffield University. Zehn Jahre lang haben sie sich in Pubs getroffen und über das Leben und die Liebe philosophiert. Viel hat sich nicht verändert, seitdem sie die Arbeit an ihrem Debütroman begonnen haben. Außer dass sie ihre Laptops mitbringen und alles aufschreiben. Ansonsten schimpft Jimmy noch immer mit Laura, weil sie ständig zu spät ist. Und Laura kann Jimmy noch immer unter den Tisch trinken.


Wie oft kann man sich verpassen, bis man endlich sagt: »Ich liebe dich«?
Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen.
»Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder?


Mein erster Gedanke, als ich mich auf LB zu der Leserunde  beworben hatte: Das wird ein Liebesbuch mit einer gesunden Portion Drama und Herzschmerz. Der Klappentext lässt schließlich darauf schließen und auch die Thematik spricht dafür:
Missverständnisse, unausgesprochene Worte, die dein ganzes Leben hätten verändern können:

Darum dreht sich eigentlich der Grundgedanke bei diesem Buch. Beste Freunde, die sich ein Leben lang kennen, in der Pubertät Gefühle füreinander entwickeln, sozusagen die erste Liebe, die nie wirklich erblüht oder sich zeigen konnte, da beide Seiten dachten, die Gefühle seien Einseitig. Ich kenn diese Idee aus anderen Büchern und hatte hier die starke Befürchtung, dass sich vieles wiederholen würde. Hatte ich diese zurecht?

„Das Beste, das mir nie passiert ist“ ist in meinen Augen KEIN Liebesbuch. Kein Drama, kein Herzschmerz oder etwas dazwischen. Die zwei Autoren, die sich ebenfalls seit ihrem Studium kennen, aber reine Freunde sind, (Ja, Mann und Frau können durchaus NUR Freunde sein) sind die Dinge anders angegangen. Sie zeigten auf, dass in solch einer Situation, in der sich zwei Menschen, die sich früher sehr nahe waren und sich erst nach 10 Jahren wiedersehen, sich als erstes auf ihre alte Freundschaft konzentrieren wollen. Ohne Zwang sondern einfach, weil sie sich freuen, nun endlich in derselben, großen Stadt zu arbeiten und zu leben. Das ganze wurde vortrefflich aus Sichtweisen beider aufgezeigt.

Holly ist damals als erstes zwecks Schule von ihrem Heimatort weggezogen und hat alle anderen dort zurückgelassen. Der Kontakt zu Alex wurde abgebrochen und sie hat sich seitdem stark verändert. 10 Jahre später ist sie die Sekretärin in einer Werbefirma, hat dort irgendwie, oder irgendwie auch nicht, eine Beziehung mit ihrem Boss und scheint sich in einer Spirale zu bewegen, in der sie sich früher niemals freiwillig befunden hätte. War sie doch noch immer so Reise – und Abenteuerlustig, ist sie in diesen 10 Jahren dem Leben zum Opfer gefallen und sorgt dafür, dass sie einfach nur ihren Alltag erledigt. Ihre Beziehung zu ihrem Boss ist geheim, da er ja nicht möchte, dass Holly in den Augen anderen so wirkt, als würde sie sich hochschlafen.

Kann man nachvollziehen, wirkt aber dennoch etwas seltsam auf ihre Freundinnen, die ihn selbst noch nicht gesehen haben, da er immer mit Arbeit beschäftigt war. Das brachte mich als Leser mehr als einmal ins Schwanken, was seine Absichten gegenüber Holly betrifft. Und so fluchte ich des Öfteren über sein Verhalten, aus dem ich einfach nicht schlau wurde und auch, weil Holly nicht weiß, was sie eigentlich wirklich will! Und es sich dann auch Gott verdammt einfach nicht nimmt!

Ich hab sie als menschlich empfunden, die Fehler macht und oftmals zu Naiv an die Sachen rangeht. Die wie jede Frau einfach etwas zum Festhalten braucht, etwas, das ihrem Leben den Sinn gibt, den sie irgendwie immer noch nicht so ganz gefunden hat. In ihrem Leben läuft ihrer Meinung nach alles gut, bis Alex auftaucht und ihr aufzeigt, wie gut wirklich aussehen kann.

Alex ist nach diesen 10 Jahren endlich aus dem öden Leben mit seinem Vater geflüchtet und arbeitet an einer Schule in London als Englischlehrer. Natürlich kommt er dort endlich wieder mit Holly in Kontakt und die zwei…HALT. :D Das war genug. Weiter im Programm:
Alex ist eigentlich immer noch so wie früher, hat nicht wirklich etwas aus seinem Leben gemacht, was nur daran lag, weil er nie aus seiner Heimatstadt raus ging sondern bei seinem Vater blieb. Er hat sein Leben sozusagen irgendwie in diesen 10 Jahren an seinen Vater verschwendet, was er ihm aber nicht vorhält. Ganz im Gegenteil: Alex Charakter ist so human, nett und auch „eckig“, dass man ihn einfach mögen muss. Ich hatte auch irgendwie mehr Bezug zu ihm als zu Holly, da er mir mit seinen Macken und seiner Sichtweise einfach besser gefiel.

Holly und Alex haben sich damals über ihre Gefühle mehr bei anderen ausgesprochen als miteinander darüber zu reden und so bibberte ich mit Herzklopfen das erste Treffen nach all diesen Jahren mit. Zwischendurch wird man mit Rückblenden und Szenen aus dem früheren, gemeinsame Leben der beiden konfrontiert und so werden einige Dinge aufgedeckt, die mir als Leser in der Zukunft eine große Hilfe zum verstehen des Verhaltens beider gab. :D
Man ärgert sich, wird mit dem herrlich frischen und weder zu übertriebenen noch komplizierten Schreib – und Erzählstil beider Autoren unterhalten und ich kam mir einfach gut aufgehoben vor. Es ödete mich nichts an, ich erlebte das Leben von beiden in London mit, traf mich in seltsamen Kneipen mit seltsamen Kollegen und Freunden und „lebte“ einfach Seite an Seite das Leben beider mit.

Und DAS liebe Freunde, das war in MEINEN AUGEN das, was dieses Buch wirklich ausmachte:
Der Realismus und das miterleben. Mit stinknormalen Problem, Sorgen und der typische Alltag. Dazu stoßen noch fragwürdige, aber symphytisch humoristische Freunde dazu, Kollegen, die irgendwie ein falsches Spiel mit einem trieben und jede Menge Fragen, die sich auf das eine bezogen: Kommen die zwei nun doch zusammen? Und endlich wurde nicht alles gleich auf die Waage der Liebe geworfen!!! Es gibt nämlich in der Tat wichtigeres, das zuvor geklärt werden muss.

Das Ende,
das war überraschend fies. Und doch fand ich es absolut gelungen und passend und endlich bewiesen beide Autoren, dass man mal an sich denken muss und nicht immer nur an die Bedürfnisse der anderen. Dennoch ging´s mir dann zu schnell vorbei und es störte mich etwas, das ich zuvor diese Wege mit den beiden ging nur um ihnen dann zu ihren Türen eines neuen Lebensabschnittes zu folgen, bei denen ich kein Zutritt mehr hatte. Aber ansonsten kann ich nur sagen: Anders, unterhaltsam und total realistisch. Mit ein paar kleinen Schwächen, über die ich hinwegsehen konnte.



Die zwei Autoren gingen die Thematik „Beste Freunde verliebten sich, sagten es sich aber nie, verloren den Kontakt und 11 Jahre später treffen sie sich endlich wieder“ völlig eigens und anders an, sodass ich als Leser niemals irgendwas vorhersehen konnte. Einzig das Ende war ein Punkt, den ich zu ungenügend empfand, aber okay. Muss ich mit Leben – bleibt mir nix anderes übrig.
„Das Beste, das mir nie passiert ist“ zeigt ENDLICH auf, das Freundschaften so viel wichtiger und vor allem wertvoller sind, als Gefühle, die eventuell zur falschen Zeit am falschen Ort offenbart werden.
Ein Roman über zwei Leben, die ich gerne begleitete und denen ich als Leser nur alles Gute wünschen kann. Empfehlung? Aber sicher doch. :D Aber hier sei nochmals gesagt, dass es KEINE Liebesgeschichte ist. Dafür bietet euch die Story um Holly & Alex aber einiges anderes, was euch ebenfalls genauso gut unterhalten wird.



Knappe 4 Marken. Für 5 war mir das Ende auch etwas zu rasch und ich kam mir so ausgeschlossen vor. ^^ 


















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Hallöchen Jack ;-)

    hört sich ganz nett an die Geschichte. Und vor allem mal anders. Hatte das Buch auch schon ins Auge gefasst und schieb es mal behutsam auf die Wu-Li. <3

    Knuddelige Grüße
    Janina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Abend Liebes <3

      ist sie auch gewesen. :) Mal was anderes als die üblichen Verdächtigen. :D Als drauf auf die Wuli - es schadet nicht und du liebst solche Storys sicherlich auch. :D

      Glitzrige Grüße an dich back
      ~ Jack

      Löschen

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