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10. Januar 2015

„Closed Hearts“ von Susan Kaye Quinn // Rezension




Jacks Rezension.




Susan Kaye Quinn wuchs in Kalifornien auf, wo sie schon als Schülerin Zettelchen mit Geschichten in der Klasse herumreichte. Ihre Lehrer gaben meistens vor, nichts davon mitzubekommen und beschlagnahmten ihre Arbeiten nur ein paar Mal. Sie ging einer Reihe von Ingenieursstudiengängen nach (Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Umwelttechnik) und arbeitete in einer Menge von Streber-Jobs, unter anderem bei GE Aircraft Engines, der NASA
und NCAR. Jetzt wo sie Bücher schreibt, steht auf ihrer Visitenkarte "Autorin und Raketenwissenschaftlerin" und sie muss ihre Arbeiten nicht länger heimlich weiterschmuggeln.
Was wirklich schade ist.
All diese Ingenieurswissenschaften sind von Nutzen, wenn man sich paranormale Fähigkeiten in futuristischen Welten ausdenkt, oder Wissenschaft mit Fantasie mischt, um einigermaßen glaubwürdige Erfindungen zu erschaffen. Nur für ihre Geschichten natürlich. Ignoriert den Kram in ihrem Keller. Susan schreibt in einem Vorort von Chicago, wo sie mit ihren drei Jungs, zwei Katzen und einem Ehemann lebt. Was, wie sich herausgestellt hat, genau so viel ist, wie sie auch handhaben kann.

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Wenn du Gedanken kontrollierst, kann nur dein Herz dir zum Verhängnis werden.

Vor acht Monaten hat Kira Moore der Welt der Gedankenleser offenbart, dass es Mindjacker wie sie selbst gibt, die Gedanken kontrollieren können und mitten unter ihnen leben. Jetzt fragt sie sich, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, die Wahrheit öffentlich zu machen. Während sich wilde Gerüchte verbreiten, nutzt ein mächtiger Anti-Jacker Politiker die Angst der Gedankenleser aus und beraubt Jacker ihrer Rechte. Während manche von ihnen nach Jackertown fliehen – einem Slum voller Jacker, die Gedankenkontroll-Gefälligkeiten gegen Bares eintauschen – verstecken sich Kira und ihre Familie vor den Lesern, die sie fürchten und den Jackern, die sie hassen. Doch nachdem ein Jacker-Clan Kiras Freund Raf in ihren Armen zusammenbrechen lässt, ist Kira gezwungen, die Leute die sie am meisten liebt dadurch zu retten, indem sie sich der Sache stellt, die sie am meisten fürchtet: FBI Agent Kestrel und seine experimentelle Folterkammer für Jacker.

Die Mindjack-Trilogie endet mit Buch Drei, Free Souls – Gefährliche Träume. Bestellt es euch jetzt schon vor! (Veröffentlichung am 09.04.2015)



Open Minds jackte mich von der ersten Seite an und seitdem spame ich die Hälfte meiner Mitmenschen mit diesem Buchtipp zu. Stellt euch also meine Freude vor, als die Fortsetzung endlich auf meinem eReader landete. *Eine Schweigeminute bitte für die armen Ohren meiner Freunde, die ich voller Begeisterung zugeschrien hatte*

Der zweite Teil der Mindjack Trilogie aka die „endlichbistduerschienen“ „undnunwirstdusofortvonmirverschlungen“ Fortsetzung, auf dich ich SEHNLICHST gewartet habe, war nun endlich bereit für mich. Schon der erste Teil hatte es wie gesagt mit seiner Idee, der Handlung und der rasant aufkommenden Spannung in sich, weshalb ich natürlich hohe Erwartungen an die Fortsetzung hegte. Ob ich also auch hier wieder gejackt wurde oder ich mit meiner Erwartung am Ende eine Runde Dement spielte und mich in die „Jackerhaft“ einliefern ließ – hier liefere ich euch die Antwort:

Würde ich diese Fortsetzung mit nur drei Wörter beschreiben müssen, wären es…
Magier, Zwang, Konsequenzen.

Im ersten Teil wurde schon angedeutet, dass Kiras Jackerfähigkeiten besonders sind als die der anderen, aber im zweiten Teil merkte ich schnell, wie breit gefächert das Mindjacken eigentlich ist….Und das Kira gar nicht so besonders ist, wie ich vielleicht dachte.

Magier sind nicht die üblichen „Hokuspoukusfidibus“ Zauberer von nebenan sondern einfach „weiterentwickelte“ Jacker, die einige Überrasche für mich bereithielten. Neue Charaktere, die sich meistens im Hintergrund hielten, nur um dann mit großer Wucht aus den Schatten zu treten und sich zu beweisen. Da hätte ich gerne mehr von ihnen gesehen und hoffe einfach, dass im finalen Band noch einige „raus“ dürfen. :D Natürlich könnte ich auch von dem einen oder anderen gejackt und gezwungen worden sein, euch das jetzt positiv zu schildern…man kann ja als „null“ nie wissen. ^^

Diese Kira hier ist nicht mehr die Kira aus dem ersten Band. Geprägt von den rasanten Geschehnissen am Ende des ersten Teils, wurde ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Nichts ist mehr so, wie es zuvor war. Ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen, lebt sie etwas abseits von ihrer alten Heimatstadt und arbeitet gemeinsam mit ihrem Jackervater als Mindguard für einen hochrangigen Geschäftsmann. Die Welt weiß über Jacker Bescheid und die meisten sind absolut dafür, dass man sie wegsperrt und somit die „Leser“ vor der Gefahr, die Jacker ja in sich tragen, beschützt.

Das dabei auch unschuldige Kinder, die ihre Fähigkeiten als solche noch gar nicht richtig verstehen, verstoßen und verachtet werden, ist ein Preis, den die Bevölkerung zu ihrer eigenen Sicherheit hinnimmt. Kira selbst macht sich eigentlich kaum Vorwürfe, was ich als richtig betrachte, denn sie hatte damals keine andere Wahl, als die Welt vor laufender Kamera über die Jacker unter ihnen aufzuklären. Dumm nur, dass sie nun selbst auf der Flucht ist und etliche Jacker ziemlich mies auf sie zu sprechen sind. Allerdings gibt es auch welche, die in Kira eine Revolutionärin sehen, die den Jackern endlich das verdiente Recht, normal zu leben, erbringen muss.

Susan Kaye Quinn kehrt dem Mainstream mit ihren Handlungen wiedermal den Rücken zu und lässt ihre Protagonistin anders „reifen“, als wie ich es in Dystopien gewohnt war. Kira ist und will einfach keine Heldin sein, erst recht nicht das Gesicht der „Jacker“, um für deren Freiheit und Gleichberechtigung zu kämpfen. Und wisst ihr was? Recht hatte sie. So grausam die Tatsache auch ist, dass Wandler und auch die anderen Jacker in Gefängnisse verschleppt und mit ihnen Untersuchungen, die nicht menschlich sind, durchgeführt werden, so muss Kira nicht dafür gerade stehen. Sie hat sich schon genug Probleme durch ihr Einwirken im ersten Teil eingehandelt und auch im zweiten möchte sie das nicht nochmal durchstehen. Sie ist MENSCHLICH und denkt an die Sicherheit ihrer Liebsten, und das wurde von der Autorin verständlich und nachvollziehbar rübergebracht.

Kira ist nicht perfekt, handelt unüberlegt und könnte „mehr“ aus sich und ihrer Fähigkeit machen – aber das macht sie nicht weniger Sympathisch und kann nur wieder meinen virtuellen Glitzer vor der Autorin schütteln, wie sie diese Protagonistin einfach „machen“ lässt, ohne das es vorhersehbar für mich war. Ich bin PRO KIRA und ANTI alle, die Kira Dinge aufzwingen wollen, die sie nur in Schwierigkeiten bringt.

Dummerweise herrscht in solch einer Zeit wie hier keine Friede Freude Eier Kuchen Demokratie und Kira wird gezwungen, für die Pläne anderer bereit zu sein ohne das sie mitzureden hat. In einem Strudel aus Misstrauen, Krieg und „Flucht“ bahnen sich mehrere Szenarien an, in der Kira wirklich zu leiden hat. Und mir einen Showdown liefern, an den ich echt mit angehaltenem Atem teilhaben durfte. Wer hier allerdings „Dauerspannungs-Geil“ ist, kommt nicht immer auf seine Kosten. Ruhige Passagen mischen sich in den Szenarien und gegen Ende hat man das Gefühl, dass die Dinge doch nicht so Enden, wie es vielleicht geplant war. Aber ich empfand das als weder störend noch unnötig und klebte weiterhin „gebannt“ an meinem eReader.

Ich hab vielleicht schon zu viel gesagt, aber ich möchte ausdrücklich drauf hinweisen, dass ich weder gejackt, noch enttäuscht wurde sondern dass die Dinge den richtigen Lauf nahmen und ich jetzt ernsthaft den dritten Teil auf Englisch lesen muss, nur, um den Abschluss so schnell wie möglich mitzuerleben. Und am Ende höchstwahrscheinlich dann nochmals bibbernd den Deutschen, dritten Band entgegenfiebern!


Ich habe vor Autoren, die neue Wege einschlagen, immer wieder einen rießen Respekt. Denn die Dinge verändern sich, man muss mit den Konsequenzen aus den vorherigen „Bänden“ leben und schauen, wie es im Leben der Protagonisten im nächsten Band weiter gehen kann und sollte.
Und genau das erwartete mich hier und ich wurde in ein neues Leben/Szenario geschmissen, dass nur noch mehr Probleme mit sich zog und mich durch eine Stadt voller Jacker hetzte, bei dem ich an jeder Ecke etwas Neues zu sehen bekam. „Closed Hearts“ war unerwartet, wieder mal zu 100% überzeugend und alleine das Ende war so grausam, dass die Autorin froh sein kann, in einem anderen Land zu leben und somit vor mir in Sicherheit ist. ^^
Wer diese Trilogie noch nicht gelesen hat, vermisst wahrlich eine überzeugend gut umgesetzte Jugenddystopie.


 

Suprise – oder auch nicht: 5 von 5 Marken.
















(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Schöne Rezi - kann dir nur zustimmen, mir hat der zweite Teil auch richtig gut gefallen.

    AntwortenLöschen
  2. Hey Jack,

    ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen. Ich glaube ich mach dann aber erst weiter wenn auch Band 3 raus ist. Ich mag es einfach immer viel lieber sowas in einem Rutsch durchzulesen.
    Aber deine Rezi lässt ja darauf schließen das sich der Folgeband durchaus lohnt.

    Knuddel dich
    Janina

    AntwortenLöschen

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