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22. Dezember 2014

"Madison Mayfield: Die Augen des Bösen" von Rainer M. Schröder // Rezension

http://www.amazon.de/Madison-Mayfield-Die-Augen-B%C3%B6sen/dp/3570158985/ref=sr_1_1_twi_2?ie=UTF8&qid=1419190766&sr=8-1&keywords=madison+mayfieldhttps://www.facebook.com/pages/Rainer-M-Schr%C3%B6der/104076296294569?fref=tshttp://www.rainermschroeder.com/http://www.randomhouse.de/Buch/Madison-Mayfield-Die-Augen-des-Boesen/Rainer-M-Schroeder/e452955.rhd

  

Rainer M. Schröder, 1951 in Rostock geboren, ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Mit seinen bis ins kleinste Detail exakt recherchierten und spannend erzählten historischen Jugendromanen begeistert er seit mehr als zehn Jahren seine Leserschaft. Nachdem er viele Jahre ein wahres Nomadenleben mit zahlreichen Abenteuerreisen in alle Erdteile führte, lebt er heute mit seiner Frau an der Atlantikküste von Florida.


London
, 1890. Die 17-jährige Madison Mayfield lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante in einem pompösen Stadtpalais, nachdem ihre Eltern vor zweieinhalb Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen sind. Sie selbst hat diesen Unfall nur knapp überlebt, und seitdem wird sie in regelmäßigen Abständen von anfallartigen Visionen heimgesucht: Völlig herausgerissen aus dem Hier und Jetzt erlebt sie schreckliche Verbrechen hautnah mit. Allerdings kann sie immer nur die Opfer, nie den Täter erkennen. Mit aller Kraft kämpft Madison gegen diese Visionen an – bis sie eines Tages mit einem Zeitungsartikel konfrontiert wird, in dem einer der Morde, die sie vor Augen hatte, geschildert wird. Wie kann das sein?


Meine Wenigkeit und ein historischer Roman – ja, auch das kann hin und wieder passieren. ^^ Ich vertrete die Meinung, dass ich nicht zu jedem Genre nein sagen sollte, denn wenn mich der KT anspricht, wage ich mich und könnte dadurch einen wahren Glückstreffer erwischt haben. So vielleicht auch hier.

Eine sehr bekannte Grundidee mit dem „Voraussehen“ der Morde, die der Autor da in seine Story verpackte und gar nicht so intensiv durchnahm, wie ich durch den KT vermutet hatte. Vielmehr beschäftigte er sich mit seiner Hauptprotagonistin Madison Mayfield, die wie die Frauen, die ich so aus Büchern der Historik kenne, schlagfertig, tapfer und von einem tragischen Schicksal geprägt worden ist. Vor allem lebt sie kein leichtes Leben in der dortigen Gesellschaft und ist ein Mündel ihres steinreichen Onkels, dessen Frau und die zwei Töchter Madison aus ihrem Haus haben wollen.

Rainer M. Schröder hat sich an den damaligen Verhältnissen angepasst und mich geschickt durch die alten „Einkaufsstraßen“ von London kutschiert, mir hier und da erklärt, wie es dort damals zuging und ich war wirklich fasziniert von der „Vergangenheit“ und allem voran den Geheimnissen, die sich in den alten Gemäuern von xx all die Jahre gut zu verstecken wussten. Für mich, der mit Historik nicht gerne und oft was am Hut hat, war das ausschlaggebend und imponierend, weshalb ich froh war, in der richtigen Kutsche zu sitzen und mich so ohne einen unschönen „Überfall“ durch die Geschichte fahren zu lassen.

Wenn ich im Nachhinein genauer darüber nachdenke, hat er mir eigentlich alles Wichtige ausführlich genug erklärt gehabt und wirkte dabei nie belehrend sondern genauso, als würden mir diese LEUTE im Buch das wirklich erzählen wollen. Ihr versteht? Besonders die Aussprache der weinigeren, kultivierten Mitbürger und Verbrecher gefiel mir, denn ich stellte mir das alles dadurch noch bildlicher vor und war von der Authentizität begeistert, angewidert von manches Verhalten und ärgerte mich zugleich, wenn einige nach ihren eigenen Spielregeln zu spielen schienen.

Denn hier sollte man nicht unerwähnt lassen, dass der Fokus gar nicht so direkt auf Madisons Gabe liegt, die auch leider nur auf einen ganz speziellen „Menschen“ fokussiert ist – weshalb auch immer. Die Gabe scheint irgendwie nur einen Zweck erfüllen zu müssen, was ich irgendwie schade und verschwenderisch fand. Statt Madison dadurch irgendwie zu stärken oder weiterzubringen, tauchte sie hier und da auf, und gab ihr Hinweise, die sie gar nicht wissen wollte. Mit der sie gar nicht umzugehen wusste. So hat der Autor mehr dafür gesorgt, dass eher Madisons Persönlichkeit wichtiger als ihre Gabe erscheint, was ich ihm wiederum nicht übel nehme, sondern auch irgendwie positiv anrechnen muss. Und ja, ich befinde mich also bei dieser Sache in einem Zwiespalt, wollte es aber unbedingt erwähnen. ^^

Gehen wir noch kurz auf ihre Gabe ein:
Sie sorgt dafür, dass sie da in was hineingerät, aus dem sie nicht wirklich wieder unbeschadet hinauskommen kann. Dummerweise ist sie eigentlich nur die, die den Ball ins Rollen bringt und somit eine komplette Kettenreaktion auslöste. Madison findet sich in ihrem ganz eigenen Abenteuer wieder, das darüber entscheidet, was sie mit ihrer Zukunft anstellen und wie diese Episoden wirklich ihr Leben beherrschen müssen.

An ihre Seite wird ihr die Gesellschafterin Leona gelegt, die ein einziges Rätsel für mich und Madison darstellte. Diese Frau scheint eine eigene Vergangenheit zu haben, die sie vor Madison verschweigt und je näher sie sich kommen, desto klarer wird, dass Madison und sie etwas verbindet, das…Nun ja. Nichts Magisches auf jeden Fall. ^^ Da gab es zwei Stellen, die mich mit ihren unterwarteten Wendungen komplett überraschten und auch schockierten. Nicht im Negativen. Aber dadurch, dass ich eigentlich eine ruhige Fahrt im Buch hatte, wurde ich doch kurz aus meinem Sitz geschüttelt. ^^ War etwas…ungewohnt. :D

Leona scheint die Einzige zu sein, die ihr zuhören WILL und sie verstehen KANN. Sie steht ihr bei, fürchtet sich nicht davor, das Madison von einem Dämon besessen sein könnte (Denn ja, damals hieß es ja schon bei einer Grippe, man sei besessen und sollte verbrannt werden…) sondern achtet stark auf sie, während Madison ihren Episoden verfällt. Die Beiden wachsen zusammen und scheinen wie geschaffen füreinander zu sein, was ich noch willkommen hieß und für mich auch einer der wichtigsten „Grundsteine“ im Buch darstellte.

Die gute alte Kritik, die mir Steine in den Weg legte…
So mörderisch es da auch zugeht, so ruhig verlief dort alles. Ich lebte mich im Leben und Alltag von Madison und Leona ein, und bekam mehr „ruhige“ Abenteuer, anstatt brisant spannende Momente geliefert, was an sich NICHT schlimm war, nur hatte ich keinen Schimmer, wo das am Ende hinführen sollte und ganz ehrlich? Wenn ich nichts Festes in die Hand gelegt bekomme, obwohl hier und da was aufblitzt, werde ich unruhig und bin dadurch auch unzufrieden. Der rote Faden erschließt sich leider zu spät und so schön auch der Alltag zu lesen war, wollte ich mehr das, was ich vom Klappentext und dem Anfang erwartetet hatte.

Ich hatte dann gegen Mitte das Gefühl
, als wir endlich mal etwas „Spannung“ reinbekamen, das Rainer M. Schröder versuchte, durch Turbulente „Fahrten“ das Ganze noch ein Stück „intensiver“ zu gestalten. Wir wurden alle hin und hergerissen, das Ziel schien sich dann auf einmal weit von uns zu entfernen und es war mir dann etwas zu viel des Guten. Ich verlor mich irgendwo in den Tiefen von einem Gefängnis und musste das Buch mal zur Seite legen, um später wieder mit weniger Chaos im Hinterkopf weiterzulesen. Fand ich schade und das machte für mich einiges etwas…unschön.


Es war ein hier und da zu ruhiges, aber auch ab und an ein interessantes Abenteuer, bei dem ich auch gerne mit Madison und Leona durch Geheimgänge hinabstieg und längst vergessene „Schätze“ ausgrub. Für ein Historisch - leicht angehauchtes Fantasy – Jugendbuch fühlte ich mich gegen Anfang gut aufgehoben, allerdings war das nicht von Dauer und meine o.g. Kritikpunkte machten mir die Fahrt oftmals nicht leicht.
Ich bin mir sicher, dass die historische Leserschaft auf ihre Kosten kommen wird. Für die, die aber wie ich mehr fasziniert von Madison Mayfields „Augen des Bösen“ an sich waren, sollten sich vielleicht erst mal die Leseprobe durchlesen und für sich selbst entscheiden. Aus dieser Hinsicht wurde ich leider nicht so ganz zufriedengestellt.
Es las sich schnell, und doch hatte ich immer dieses Gefühl im Nacken, dass die für mich wichtigen Dinge zu verstauben anfingen.


 
Knappe 3 von 3 Marken sind es dann nach meinem Gefühl her geworden, die besonders durch die historischen Hintergründe und Charaktere entstanden.
 





(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
3 mal erwischt
  1. Hey ihr Zwei,
    oh man, ich glaube von Rainer M. Schröder habe ich die meisten Bücher gelesen, Abby Lynn-Reihe- Liberty, Medici-Chroniken, Lange Reise des Jakob Stern, Lagune der Galeeren usw. ich kann sie gar nicht alle aufzählen, weil viele aus der Bibliothek waren.
    Eigentlich muss ich allein deswegen dieses Buch schon haben.
    Sehr schöne Rezension, mit diesen dick gedruckten Anfangsbuchstaben, auch wenn es bei euch nur 3 Sterne sind....aber hm, ich denke Fantasy liegt ihm einfach nicht so. Er soll mal bei seinen klassischen Historischen Romanen bleiben.
    Liebste Grüße, viel Schneegestöber,
    Fiorella

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    1. Hey zurück :D

      Dann wird dich das als Fan sicherlich mehr begeistern als wie es bei mir der Fall war. ^-^ Das ihm Fantasy nicht so liegt hab ich bemerkt, den in Punkto Historik war er wirklich klasse was die Szenen und Beschreibungen betraf. :)) Das sollte er für die Zukunft sicherlich eher als nochmals solch einen Versuch zu wagen. Denn schreiben kann er ja. :D
      Danke für deinen Besuch Liebes. :D

      Liebe Grüße zurück meine Liebe
      ~ Jack

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  2. Hallo liebster Jack ♥♥♥

    Eine wunderbare Rezension zu einem Buch was ich nur durch dich auf dem Schirm hatte. Ohne dich wäre es wohl an mir vorbei gegangen ^^
    Na ja und ich werde dem Buch auch nicht weiter Beachtung schenken xD
    Historisch ist ja sowieso nicht so meins und naja der Klappentext haut mich jetzt auch nicht vom Sofa und zieht mich nicht magisch an =)
    Und beim Titel denkt man ja schon das es da echt abgehen wird aber Fehlanzeige ... hmmm komisch erinnert mich gerade voll an "The Diviners" ^^ Irgendwann schlafe ich noch ein :-p
    Auf zum nächsten Post :-*

    LG Sunny ♥♥♥
    *dich ganz feste drück*

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