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12. Dezember 2014

"Glaslügen" von Nicholas Vega // Rezension



https://www.facebook.com/autor.vegahttps://immerheim.wordpress.com/http://www.amazon.de/Glasl%C3%BCgen-Glas-Trilogie-Band-Nicholas-Vega-ebook/dp/B00JHMWU7I/ref=pd_ecc_rvi_1 


Nicholas Vega lebt mit seiner Herzensdame und zwei liebenswerten Quälgeistern in einem Traumschloss. Umgeben von Zahnfeen, Wichtelmännern und Osterhasen schreibt er phantastische Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von Kindheit an der Fantasy verfallen veröffentlichte er 2013 mit »Demor - Einfach bösartig« einen Roman, der auf humorvolle Weise die Dinge aus dem Blickwinkel der Bösewichte betrachtet.
Mit »Der Junge, der Glück brachte« gelang ihm sogar der Sprung an die Spitze der Kindle-Charts, wodurch er einen echten All-Age Bestseller schrieb.


Glas verbirgt keine Lüge, manche Wahrheit dagegen schon.

Kaum geht in London das Gerücht von einem wahnsinnigen Glasmacher um, beginnt für die 17-jährige Rebecca ein tödlicher Konflikt. Bald muss sie erfahren, dass die Familiengeschichte aus Intrigen und Geheimnissen besteht. Als sie im Haus ihres Großonkels auch noch den arroganten Herzensbrecher Jace kennenlernt, ist das Gefühlschaos komplett.
Allmählich lösen sich Rebeccas Vorstellungen von ihrer Welt auf – erst recht, als sie einem jungen Mann begegnet, der vollständig aus Glas besteht.

Eine Geschichte voller Romantik, Lüge und Tod. Für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren.


Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass „Glaslügen“ schon viel zu lange auf meinem Kindle ruht. Ich weiß gar nicht, warum ich die Geschichte nicht schon viel eher gelesen habe, aber nun ist es ja passiert und … lasst uns herausfinden, ob wir hier auf Milchglas gestoßen sind.

Die Geschichte beginnt sehr dramatisch und Nicolas Vega vergnügt sich nicht damit, den Leser langsam an die Geschehnisse heran zu führen. Sofort taucht der Leser in die Welt des Autors ein und wie immer versteht er es wunderbar, uns mit Bildern zu verzaubern. Nicholas Vega hat eine ganz eigene Art, seine Geschichten zu erzählen und den Leser damit zu begeistern. Seine Sprache passt sich immer wieder den Geschehnissen, den Menschen und auch den Emotionen an, sodass die Figuren und Ereignisse viel lebendiger wirken. Meistens funktioniert das auch wirklich immer sehr gut, aber diesmal muss ich gestehen, ging die sprachliche Erzählkompetenz in den ersten drei Kapiteln stetig bergab, bis sie dann abermals rasant hochschnellte.

Ich weiß nicht warum, aber in diesen Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass der Autor nicht ganz bei der Sache war, als hätte er Probleme in die Geschichte rein zu finden. Davor und danach war alles topp, aber innerhalb dieses Abschnittes, war irgendwie nicht der gewohnte Nicholas Vega-Stil zu spüren.

Aber danach … danach konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war gefangen zwischen Glas und Flaschen, versuchte Lügen aufzudecken und dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Nicht immer ist sofort ersichtlich, wozu bestimmte Figuren da sind, oder was einige Rätsel bezwecken sollen, aber nach und nach wird so ziemlich alles aufgedeckt. (Natürlich nicht alles, ist schließlich eine Trilogie. ;-) )

Die Grundidee von „Glaslügen“ bestand für mich darin, dass jemand etwas besitzt, was ihm nicht gut tut (in dem Fall eine Flasche), er dem Reiz dieses Gegenstandes aber nicht wiederstehen kann. Was am Ende natürlich total in die Hose geht. Als Leser weiß man, dass die ganze Sache nicht gut ausgehen kann, aber dennoch hängt man an den Worten und verfolgt gespannt Rebecca und ihre Reise.

Die Figuren, die Nicholas Vega entwirft, sind alle so einmalig und zauberhaft, dass ich wirklich traurig war, als das Ende der Geschichte erreicht war. Die Glasmenschen, die einerseits wunderschön sind und andererseits selbst eine verdammt traurige Geschichte haben. Die Barden (meine persönlichen Lieblinge, allen voran Kralle ;-) ) sind sehr beeindruckend und ich bin der Meinung, dass noch mehr hinter ihnen steckt und Nicholas Vega da sicherlich noch einige interessante Geheimnisse für uns hat. Und nicht zu vergessen, die Welt der Flasche selbst. Ich frage mich immer wieder aufs Neue, woher Nicholas Vega seine Ideen nimmt, denn immer wieder zeugen sie von sehr viel Liebe, sehr viel Moral und vor allem sehr viel Engagement vom Autor, der wirklich alles gibt um seinen Geschichten Leben einzuhauchen.

Eine Figur möchte ich gerne noch extra erwähnen, ohne aber auf jede Einzelne einzugehen. Und zwar ist das der Dämon Hex. Er sorgt zwischenzeitlich immer wieder für Lacher und sein ganz eigener Humor sorgt dafür, dass er wirklich heiß rüberkommt. Jaja, ich weiß, er ist ein Dämon. Seid still, lest selbst und dann reden wir weiter. :-P
Jedenfalls zählt dieser Dämon mit zu den besten Figuren, die ich in dieser Geschichte habe finden dürfen! Respekt!

Rebecca selbst scheint mir noch etwas unreif zu sein. Also nicht die Figur, sondern sie als Person. Sie weiß noch nicht wohin sie will, oder wo sie herkommt. Und vor allem nicht, was die ganzen Leute um sie herum von ihr wollen. Bis jetzt reißen sie an ihr, zerren sie in jede mögliche Richtung, lassen ihr aber eigens keine Möglichkeit, selbst zu bestimmen. Sie kommt nicht zum Nachdenken und das einzige, was Rebecca machen kann, ist reagieren statt agieren. Ich finde das wirklich schade, denn Rebecca hat verdammt viel Potenzial und ich hoffe, dass das noch vollends ausgeschöpft wird. Nicht immer konnte ich ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber ich hoffe, dass Rebecca lernt, für sich selbst einzustehen.

Das Ende hat mich überrascht. Cliffhanger, ja natürlich. Aber ein so deprimierender, dass ich Nicholas Vega gerne von der Wookey Hexe hätte fangen lassen, aber ich will ja wissen, wie es weiter geht. ;-) Ich hoffe, dass es bald soweit ist, denn am Ende sind wirklich noch viele Fäden lose.

Letzten Endes kann ich gar nicht so viel über die Geschichte sagen, da Nicholas Vega hier mit drei verschiedenen Handlungssträngen arbeitet, die erst am Ende zusammenkommen. Das heißt aber auch, dass für jeden Handlungsstrang ungefähr 100 Seiten Platz ist. Kurz gesagt: Es passiert einfach noch nicht soo viel, als das ich wirklich viel sagen könnte. Was aber sicherlich nach dem zweiten (und dritten) Band, anders ist. ^^
Ich kenne die Figuren noch nicht gut genug, überblicke die Handlung noch nicht ganz und war einfach noch nicht tief genug in der Geschichte drin … denn dann endet es ja auch schon mit einem Knaller.


 „Glaslügen“ ist anders, als das, was ich bis jetzt von Nicholas Vega gelesen habe. Er schafft es, Legenden mit Wahrheiten zu verbinden, ohne das es unglaubwürdig wirkte. Die Figuren waren authentisch und in jedem Wort spürte man die Liebe des Autors zur Geschichte selbst. Wer auf Legenden und Märchen in unserer Welt steht, ist bei „Glaslügen“ genau richtig!

Nicholas Vega nahm mich an die Hand, lief mit mir eine Straße entlang und zeigte immer wieder auf Details am Rand, bis er mich alleine an einer Kreuzung stehen ließ und weiter ging.  „Wann darf ich weiter lesen gehen?“ rufe ich ihm noch immer hinter her. ;-) 
(So in etwa fühlte ich mich nach dem Lesen.)




Eine Bewertung fällt mir hier nicht leicht. Es gibt eine Menge Hoffnung in meiner Rezension, außerdem war mir Rebecca doch zu unausgeglichen. Das Gefühl, drei verschiedene Geschichten zu lesen, trägt seinen Teil dazu bei. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Marken. Und keine Sorge,  in „Glaslügen“ gibt es kein Milchglas, höchstens Schwarzes. ;-)





(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
1 mal erwischt
  1. Sehe interessante Rezi, das Buchcover finde ich ja super schön, aber vom Inhalt her bin ich mir auch nach der Rezi nicht ganz sicher ob das was für mich ist

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