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8. Dezember 2014

"Die Liebe zu so ziemlich allem" von Christine Vogeley // Rezension


https://www.facebook.com/christine.vogeleyhttp://www.droemer-knaur.de/buch/7923359/die-liebe-zu-so-ziemlich-allemhttp://www.christine-vogeley.de/http://www.amazon.de/Die-Liebe-ziemlich-allem-Roman/dp/3426653478/ref=sr_1_1_twi_2?s=books&ie=UTF8&qid=1417441223&sr=1-1&keywords=Die+Liebe+zu+so+ziemlich+allem

Christine Vogeley, geboren 1953, Jazzerin, Kabarettistin und Kunsthistorikerin, lebt als freie Autorin in Berlin und an einem See in Brandenburg. Sie hat mehrere erfolgreiche Romane bei Fischer und Droemer Knaur veröffentlicht (u.a. "Sternschnuppensommer") und meldet sich nun nach längerer Schaffenspause, die sie u.a. ins Herz eines skurrilen Provinzmuseums führte, mit einem Roman über Farbe, Glück und Geheimnisse zurück.

In einer hübschen kleinen deutschen Stadt gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht, so viele seltsame Exponate stehen dort herum und in geheimnisvoller Verbindung zueinander. Carlotta Goldkorn, die nette, überarbeitete Kuratorin, bereitet dort gerade die nächste Ausstellung vor und sitzt zu diesem Zweck dem Stockholmer Literaturprofessor Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will.
Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick.
Und gleich darauf: eine Kettenreaktion aufwühlender Ereignisse mit (nicht gleich erkennbarem) Glückspotential: ein Paar fürs Leben, ein gelüftetes Familiengeheimnis, ein riesiger Kunstfälschungsskandal, ein gerettetes Kind und mehrere Leute, die endlich zu sein wagen, wer sie sind. 

Ein Buch, an das ich ganz ohne Erwartungen gegangen bin. Ich bekam an angeboten, das Cover hat mich bezaubert und dann hab ich es gelesen. „Die Liebe zu so ziemlich allem“ … was steckt dahinter?

Gleich zu Anfang sei gesagt: Schmeißt alle Erwartungen, Vorstellungen und „Vielleicht geht’s darum“, über Bord und lasst euch einfach auf die Geschichte ein. Ich hab gelesen und gelesen und war bei ca. 150 Seiten. Ich fragte mich, was das nun soll, worum geht’s denn nun, wo ist sie denn, die Liebe zu so ziemlich allem. Ich nervte mich selbst. Dann schlug ich das Buch zu und sagte mir: „Tilly. Halts Maul, stell den Kopf ab und lies einfach!“ Der Dialog ging noch ein bisschen weiter, aber nachdem das geklärt war, verlor ich mich in den Zeilen, lief durch ein Museum und fand die Liebe so ziemlich überall. In jedem Wort, in jeder Figur und vor allem in jeder noch so kleinen Beschreibung von so ziemlich allem, was mir hier begegnete.

Carlotta ist eine Frau in der Blüte ihres Lebens. Sie ist Vizechefin eines ganz besonderen Museums und stellt eine Ausstellung auf die Beine, bei der sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit befassen muss. Das stört sie nicht im Geringsten, denn Carlotta liebt ihre Arbeit. Sie liebt das Museum und jedes einzelne Ausstellungsstück. Sie liebt ihre Familie, ihre Heimatstadt, die Angestellten und *Spoiler*. :-D

Für mich war diese Geschichte eine Reise. Nicht an einen bestimmten Ort sondern an viele, kleine Plätze. Auf ganz wunderbare Weise bekommt der Leser gezeigt, wo sich überall die Liebe verstecken kann. Sei es beim Schnitzen von Schildkröten, beim Malen von Bildern, beim Kochen, beim Duft von Meer … ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Die Autorin schafft es, eine ergreifende Geschichte über einen Mann zu erzählen, der eigentlich gar nicht vorkommt und der selbst seinen Hinterbliebenen zeigt, dass wirklich überall Liebe drin stecken kann. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Leben lebenswert machen und auch wenn es mal sehr turbulent zugeht, können eben diese kleinen Dinge, aufbauen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Carlotta lernt einen neuen Mann kennen. Ihre Tochter hat Probleme mit ihm, sie verändert sich und stößt Familie und Freunde von sich.
Gösta, der „Neue“, hat Probleme mit seinem Sohn. Er lügt, betrügt und es dauert eine ganze Weile, bis er sich seinem Vater offenbart. Beide zusammen, Carlotta und Gösta, gehen neben ihren familiären Problemen auch noch auf eine Reise in die Vergangenheit und finden Dinge über ihre Ahnen heraus, die ihren Blick auf die Dinge ändern.

Und ganz nebenbei erzählt die Autorin eine so dramatische, traurige Geschichte, dass ich stellenweise die Buchstaben nicht mehr erkennen konnte. Denn, auch wenn die Liebe in so ziemlich allem zu finden ist, so kann eben diese Liebe auch zerstören. Die Liebe zu etwas bestimmten, zu jemandem, kann sich selbst zerstören, wenn sie übertrieben wird, wenn sie nicht gelebt wird und wenn sie unterdrückt werden muss. Liebe ist nicht gleich Liebe, denn Liebe hat viele Gesichter. Gute wie schlechte.

„Die Liebe zu so ziemlich allem“ legt einen Schreibstil an den Tag, an den ich mich erst gewöhnen musste. Ich fand die Art, wie die Autorin ihre Geschichte rüberbringt am Anfang verstörend (bis zu dem oben erwähnten Dialog^^). Ich dachte die ganze Zeit: So redet doch keiner! Aber auch hier musste ich mich einfach fallen lassen und der Autorin vertrauen. Es war nicht einfach aber auch in dem eigenwilligen Schreibstil steckt die Liebe zu so ziemlich allem.

Abschließend kann ich sagen, dass es nicht einfach ist, die Liebe zu so ziemlich allem zu finden und es ist noch schwerer sich diese Liebe zu bewahren. „Die Liebe zu so ziemlich allem“ zeigt, dass es doch geht, dass es nicht immer einfach ist, aber dass es sich lohnt dafür zu kämpfen!


Jeder, der auf Liebesgeschichten steht, die erstens nicht schnulzig sind, und zweitens mehr als nur Mann + Frau beinhalten, ist hier genau richtig. Überall findet man die Liebe in der Geschichte und selbst die Figuren sind mit so viel Liebe entworfen, dass man sie einfach selbst lieben muss. Selbst die weniger netten. Klare Leseempfehlung von mir!



„Die Liebe zu so ziemlich allem“ hat mich überrascht. Nach einigen Startschwierigkeiten fanden wir zueinander und es lief bestens. 4 von 5 Marken für eine wirklich bezaubernde Geschichte, über die Liebe in ihren ganzen Facetten.
 


(Das Copyright von Text & Bildmaterialien liegt bei den jeweiligen Verlagen und deren Autoren, die allesamt bei uns im Impressum erwähnt worden sind.)
2 mal erwischt
  1. Liebe ist nicht gleich Liebe, denn Liebe hat viele Gesichter. Gute wie schlechte. Das hast du schön gesagt. :) Es ist so wahr! ♥
    Hört sich ganz nach dem perfekten Schmöker für mich an. Ich habe es mir gleich mal notiert und danke dir für diese tolle Rezension! ♥
    GlG
    Kitty ♥

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  2. Huhu,

    hört sich toll an, so ganz nach meinem Geschmack. Pack es gleich mal auf meine Wunschliste für Weihnachten :)

    Liebe Grüße,
    Tanja

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